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	<title>Oedekoven - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Oedekoven&amp;diff=131901&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bungert55: aktualisiert</title>
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		<updated>2025-11-06T16:06:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Siehe auch [[Bürgermeisterei Oedekoven]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Oedekoven&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Alfter&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/43/12/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 07/01/13/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 112 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = 76&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 160&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 4.34&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 5441&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2019-10-01&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Struktur&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1969-08-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 53347&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 0228&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Alfter (02).png&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Rathaus der Gemeinde Alfter&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oedekoven&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die drittgrößte [[Ortsteil|Ortschaft]] der [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] [[Alfter]] im [[Nordrhein-Westfalen|nordrhein-westfälischen]] [[Rhein-Sieg-Kreis]]. Der Ort hat heute rund 5.400 Einwohner, die auf einer rund 700 Hektar großen Fläche leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsvorsteher ist Daniel Faßbender (CDU).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.alfter.de/rathaus-politik/ortsvorsteher/ |titel=Ortsvorsteherinnen und Ortsvorsteher |hrsg=Gemeinde Alfter |datum=2025-11-06 |abruf=2025-11-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Oedekoven liegt westlich der Stadt [[Bonn]] am südlichen Ende des [[Vorgebirge (Rheinland)|Vorgebirges]] am [[Hardtbach (Rhein)|Hardtbach]] und grenzt unmittelbar an die Bonner Ortsteile [[Duisdorf]] und [[Lessenich/Meßdorf]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich war der Ort [[Landwirtschaft|landwirtschaftlich]] geprägt. Die ehemals landwirtschaftlich genutzte [[Oedekovener Heide]] auf der Hochebene der [[Ville (Rheinland)|Ville]] wird heute überwiegend zur Haltung von [[Islandpferd|Islandponies]] und für den [[Pferdesport]] genutzt. Der unmittelbar an die Heide angrenzende [[Kottenforst]] ist ein beliebtes Naherholungsgebiet.&amp;lt;!--Es gibt nur noch vereinzelte [[Streifenflur]]en, die mit--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung der Gemeinde Oedekoven ist auf das Jahr 795 datiert. Zu dieser Zeit hieß der Ort noch &amp;#039;&amp;#039;Odenkoven&amp;#039;&amp;#039; (Hof mit reichem Landbesitz). Professor Gerhard Mürkens leitete den Ortsnamen von &amp;#039;&amp;#039;Odinghova&amp;#039;&amp;#039; (Hof der Leute des [[Odo]]) ab. In Odo sah Mürkens eine mögliche Kurzform des Namens [[Otbert]], welcher um das Jahr 795 als Stammvater der [[Liste der Herrscher der Kurpfalz|Pfalzgrafen bei Rhein]], der [[Ezzonen]] beziehungsweise Hezeliniden lebte und in der Gemarkung Oedekoven angesiedelt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bei den nahegelegenen Ortsnamen Uellekoven, [[Birrekoven]], [[Impekoven (Alfter)|Impekoven]], [[Volmershoven]], [[Buschhoven (Swisttal)|Buschhoven]], Kriegshoven und [[Morenhoven]] leitet sich der Namensbestandteil „hoven“ offenbar aus den zur [[Merovinger]]zeit in dieser Region ab dem 7. Jahrhundert neu entstandenen Hofstätten ab, die ursprünglich als „hova“ bezeichnet wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Clotilde Ellscheid: &amp;#039;&amp;#039;Das Vorgebirge. Ein Beitrag zur rheinischen Landeskunde.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Verhandlungen des [[Naturhistorischer Verein der Rheinlande und Westfalens|naturhistorischen Vereines der preussischen Rheinlande]].&amp;#039;&amp;#039; Nr. 85, Dissertation, 1929, S. 195–305, hier S. 286 ({{ZOBODAT |pfad=pdf/Verh-nathist-Ver-preuss-Rheinlande_85_0195-0305.pdf}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1670 umfasste Oedekoven 55 Häuser. [[Landeshoheit|Landesherrlich]] gehörte die Ortschaft bis Ende des 18. Jahrhunderts zum [[Kurköln|Kurfürstentum Köln]] und unterstand als Teil des [[Dingstuhl]]s [[Duisdorf]] der Verwaltung des Amtes Bonn.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fabricius&amp;quot;&amp;gt;[[Wilhelm Fabricius (Historiker, 1861)|Wilhelm Fabricius]]: &amp;#039;&amp;#039;Erläuterungen zum geschichtlichen Atlas der Rheinprovinz, 2. Band: Die Karte von 1789.&amp;#039;&amp;#039; Bonn 1898, S. 58.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Oedekoven (01).png|mini|Fachwerkhaus in der Staffelsgasse]]&lt;br /&gt;
Von den drei „Mittelgemeinden“ Oedekoven, [[Gielsdorf (Alfter)|Gielsdorf]] und [[Impekoven (Alfter)|Impekoven]] hat sich Oedekoven hinsichtlich der Bevölkerungszahl am schnellsten entwickelt. Um den &amp;#039;&amp;#039;Kramersbruch&amp;#039;&amp;#039; herum wurden zuletzt viele Wohnhäuser neu gebaut. Im alten Ortskern (Staffelsgasse, Ginggasse) finden sich viele alte [[Fachwerkhaus|Fachwerkhäuser]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mairie ===&lt;br /&gt;
Während der [[Frankreich|französischen]] [[Okkupation|Besatzungszeit]] der linken [[Rhein]]seite unter [[Napoleon Bonaparte]] löste die [[Mairie]] Oedekoven die Verwaltungsstrukturen des Kurfürstentums Köln für das Gebiet der heutigen Gemeinde [[Alfter]] und angrenzende Stadtteile Bonns ab. Sie war Vorgänger der preußischen Bürgermeisterei Oedekoven. Zur Mairie gehörten die Ortsteile Oedekoven, Gielsdorf, Impekoven und [[Witterschlick]], sowie die gesamte Gemeinde Alfter und die Orte [[Buschdorf (Bonn)|Buschdorf]], [[Lessenich/Meßdorf]] und Duisdorf der Stadt Bonn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeisterei ===&lt;br /&gt;
Die [[Preußen|preußische]] [[Bürgermeisterei Oedekoven]] umfasste neben dem Gebiet der heutigen Gemeinde Alfter einen Teil der westlichen Stadtteile Bonns. Als Verwaltungseinheit war sie Nachfolgerin der Mairie Oedekoven und Vorgänger des [[Amt Duisdorf|Amtes Duisdorf]].&lt;br /&gt;
Sie erhielt den Namen Oedekoven von der gleichnamigen Ortschaft als Sitz des Bürgermeisteramtes, welches in den 1970er-Jahren abgerissen wurde. Sie umfasste das Gebiet wie unter Mairie Oedekoven beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindung ===&lt;br /&gt;
Oedekoven war bis 1969 eine selbständige Gemeinde im Amt Duisdorf. Nach dessen Auflösung wurde Oedekoven am 1. August 1969 Teil der neu gegründeten Gemeinde Alfter.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Martin Bünermann |Titel=Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen |Verlag=Deutscher Gemeindeverlag |Ort=Köln |Datum=1970 |Seiten=82 |DNB=107824388}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Oedekoven Kapelle (05).jpg|mini|Oedekoven, Kapelle, Ansicht von der Ginggasse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der alte Ortskern von Oedekoven umfasst die katholische Kirche, die Kapelle [[St. Mariä Vermählung (Oedekoven)|St. Mariä Vermählung]] und die Fachwerkhäuser am östlichen [[Ville (Rheinland)|Villehang]], der auch als  [[Vorgebirge (Rheinland)|Vorgebirge]] bezeichnet wird. Ebenso wie im benachbarten [[Gielsdorf (Alfter)|Gielsdorf]] und [[Impekoven (Alfter)|Impekoven]] liegen fast sämtliche historischen Gebäude und landwirtschaftlichen Höfe eng beieinander am relativ steilen Hang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gedenkstein für Kinder ===&lt;br /&gt;
Am 25. April 2024 wurde ein Gedenkstein neben dem Alfterer Rathaus in Oedekoven eingeweiht. Er erinnert an 19 Babys und Kleinkinder von Zwangsarbeiterinnen, die in der &amp;#039;&amp;#039;Ausländerkinder-Pflegestätte&amp;#039;&amp;#039; der Nationalsozialisten in Alfter ab Mai 1944 durch Vernachlässigung starben.&amp;lt;ref&amp;gt;Christoph Meurer &amp;#039;&amp;#039;Erinnerung und Mahnung&amp;#039;&amp;#039;, [[General-Anzeiger Bonn]], 27./28. April 2024, S. 24.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Katholische Kirche ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Oedekoven Kirche (02).jpg|mini|St. Mariä Himmelfahrt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die katholische Kirche &amp;#039;&amp;#039;[[St. Mariä Himmelfahrt (Oedekoven)|St. Mariä Himmelfahrt]]&amp;#039;&amp;#039; wurde von dem Architekten [[Emil Steffann]] (1899–1968), einem der bedeutendsten Kirchenbaumeister des 20. Jahrhunderts, geplant und gebaut. Ihre Fenster stammen von dem Künstler [[Hans Lünenborg]] (1904–1990). Der Baubeginn der Kirche erfolgte im Jahr 1955.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schulen und Bildungseinrichtungen ==&lt;br /&gt;
Im Ort befinden sich eine Grundschule, mehrere Kindergärten und eine kleine katholische öffentliche Bücherei. Seit dem Sommer 2023 gibt es auch eine weiterführende Schule (&amp;#039;&amp;#039;Gymnasium Alfter&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Verkehr ==&lt;br /&gt;
Neben reger Bautätigkeit im Wohnsektor entwickelten sich in Oedekoven in den letzten Jahren [[Handel]] und [[Industrie]]; so findet man im Ort ein Gewerbegebiet mit diversen Einkaufsmöglichkeiten (&amp;#039;&amp;#039;Alma-Einkaufspark&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Straßenverkehr ===&lt;br /&gt;
Oedekoven ist über die [[Bundesstraße 56]] und die Alma-Brücke zur [[Bundesautobahn 565]] an das Fernstraßennetz angeschlossen. Die Brücke ist Bestandteil der [[Landesstraße]]&amp;amp;nbsp;113n (Nord-West-Umfahrung Bonn) und wurde am 6. Dezember 2006 für den Verkehr freigegeben. Die Brücke ersetzt den inzwischen zurückgebauten Bahnübergang am Schöntalweg an dem sich durch häufige und lange Schließzeiten oft lange Staus gebildet hatten. Die Brücke konnte erst nach jahrzehntelanger Planung und juristischen Auseinandersetzungen gebaut werden und verbindet von Süden kommend die Bonner Ortsteile [[Hardtberg]] und [[Medinghoven]] über den Konrad-Adenauer-Damm und das Gewerbegebietes &amp;#039;&amp;#039;Alma-Einkaufspark&amp;#039;&amp;#039; mit Alfter und [[Bornheim (Rheinland)|Bornheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Personennahverkehr ===&lt;br /&gt;
Der Ort wird von drei Buslinien berührt (842, 843 und 884), die in einem 30-Minuten-Takt Verbindungen nach Bonn und in die Nachbargemeinden bieten. Die Buslinien bieten am [[Bahnhof Bonn-Duisdorf]] und am [[Voreifelbahn#Haltepunkt Alfter-Impekoven|Haltepunkt Alfter-Impekoven]] Umsteigemöglichkeit zur [[Voreifelbahn]] nach Bonn, [[Meckenheim (Rheinland)|Meckenheim]], [[Rheinbach]] und [[Euskirchen]]. Die Buslinien erschließen ebenfalls die Stadtbahnhaltestelle Alfter / Alanus Hochschule, an der die [[Vorgebirgsbahn|Stadtbahnlinie 18]] ([[Dellbrück (Köln)|Köln-Dellbrück]] – Köln Hbf – Bonn Hbf) sowie die Stadtbahnlinie 68 ([[Bornheim (Rheinland)|Bornheim]] – Bonn Hbf) verkehren. Der Ortsteil Oedekoven ist mit der Linie N9 an das Bonner Nachtbus-Netz angeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Landwirtschaft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hochflächen des Vorgebirges waren wenig fruchtbar, der [[Löß]]boden am Osthang dafür umso mehr. Das milde Klima erlaubt bis zu drei Ernten im Jahr.&lt;br /&gt;
An den Hängen siedelten die Bauern entlang der im Gefälle verlaufenden Straßen auf schmalen Grundstücken eng aneinander. Um die enorme Fruchtbarkeit der Hangböden auszunutzen, wurde kleinflächiger Gartenbau betrieben. Die Hanglagen erschwerten den Einsatz von Pferden und Maschinen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ellscheid2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Clotilde Ellscheid schreibt 1929:&lt;br /&gt;
{{&amp;quot;|Nicht mit Unrecht wird der Osthang des südlichen Vorgebirges heute als der Garten der Stadt Köln und des Industriegebietes bezeichnet. Das vorwiegend in kleinere Parzellen aufgeteilte, mit Hecken und Beerengesträuch eingefriedigte Gelände, der fast ausschließliche Anbau von Gemüse, Obst und Blumen lassen den Vorgebirgshang als eine grosse Gartenlandschaft erscheinen. […]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alfter und Oedekoven weisen die größten Gurkenpflanzungen auf. […]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die am Vorgebirge ausgeprägte Spezialisierung hat eine selten intensive und rationelle Bebauung des Bodens zur Folge. Die verschiedenen Kulturgewächse werden in einander und nach einander auf der gleichen Bodenfläche im Laufe eines Jahres gezogen, so dass fast das ganze Jahr gesät und geerntet wird. Die gleiche Bodenfläche wirft mitunter dreimal Erträge innerhalb eines Jahres ab. Von einer geregelten Fruchtfolge kann hier nicht die Rede sein. Oberstes Prinzip ist die restlose Ausnutzung des Bodens, der auch nicht einen Tag brach liegen soll. Eine moderne maschinelle Bebauung ist hier ganz und gar nicht angebracht. Der Anbau wird gartenmässig betrieben und kennt nur Handgeräte. Die Wirtschaftsmethode des Vorgebirgsbauern mutet fast wie ein Überbleibsel aus einer längst vergangenen Kulturepoche an. Mit dem Spaten wird die Erde aufgeworfen, die Knollenfrüchte mit Hilfe der Hacke geerntet. Häufig sieht man, dass Egge und Walze von den Landleuten selbst gezogen werden. Der Balancepflug tritt da auf, wo die Gemüsekultur mehr feldmassig betrieben wird. Hier leisten auch Pferd und Esel, oft gemeinsam vorgespannt, beim Pflugbau wichtige Dienste. Im reinen Gartenbaubetrieb ist die Verwendung von Zugtieren nicht möglich. Nur ein ganz schmaler Pfad gestattet hier den Zugang zu den einzelnen Kulturen. Als Transportmittel dient hier, vor allem in kleinen Betrieben, der Schubkarren. Als Zugtiere spielen Hunde und Esel eine bedeutende Rolle Pferdefuhrwerke treten nur in größeren Betrieben auf. […]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf dem kleinen Eigenbesitz beruht in erster Linie die Spezialisierung und Intensität der Landwirtschaft am Vorgebirge.}}&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ellscheid2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohl ab der Römerzeit und bis etwa Mitte des 19. Jahrhunderts wurde in Oedekoven Weinbau betrieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ellscheid2&amp;quot;&amp;gt;Clotilde Ellscheid: &amp;#039;&amp;#039;Das Vorgebirge. Ein Beitrag zur rheinischen Landeskunde.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Verhandlungen des naturhistorischen Vereines der preussischen Rheinlande.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 85, Dissertation, 1929, S. 195–305, hier S. 249ff ({{ZOBODAT |pfad=pdf/Verh-nathist-Ver-preuss-Rheinlande_85_0195-0305.pdf}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familienname ==&lt;br /&gt;
Der Familienname Oedekoven ist dem gleichnamigen Ortsnamen abgeleitet und insbesondere im [[Rheinland]] recht verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
In der katholischen öffentlichen Bücherei finden Lesungen statt, in der Mehrzweckhalle gelegentlich Konzerte. Außerdem gibt es unter anderem einen Fußball-, einen Tennis- und einen Tischtennisverein sowie eine Jugendgruppe der Katholischen Landjugendbewegung ([[Katholische Landjugendbewegung Deutschlands|KLJB]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Robert Thomas&lt;br /&gt;
   |Titel=Geschichte des Ortes und der Bürgermeisterei Oedekoven&lt;br /&gt;
   |Reihe=Ortsgeschichten der in der Großgemeinde Alfter vereinigten Ortschaften&lt;br /&gt;
   |BandReihe=2&lt;br /&gt;
   |Ort=Oedekoven&lt;br /&gt;
   |Datum=1979}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://www.oedekoven.com/de/alfter_oedekoven.html Webseite des Ortes (mit Galerie) und der Familie Oedekoven]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Struktur&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=https://www.alfter.de/schnellzugriff/ortsteilportraets/&lt;br /&gt;
 |titel=Ortsteilporträts&lt;br /&gt;
 |hrsg=Gemeinde Alfter&lt;br /&gt;
 |datum=2019-10-01&lt;br /&gt;
 |abruf=2020-11-23}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Alfter}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4101986-6|LCCN=n/80/147587|VIAF=146584083}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Rhein-Sieg-Kreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1969]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bungert55</name></author>
	</entry>
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