<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Oebelsm%C3%BChle</id>
	<title>Oebelsmühle - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Oebelsm%C3%BChle"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Oebelsm%C3%BChle&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-21T18:36:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Oebelsm%C3%BChle&amp;diff=1588587&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Von der Stadt- zur Oebelsmühle */ Halbgeviertstrich</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Oebelsm%C3%BChle&amp;diff=1588587&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-01-19T07:44:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Von der Stadt- zur Oebelsmühle: &lt;/span&gt; Halbgeviertstrich&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Oebelsmühle Lechenich 2025-03-03.jpg|mini|hochkant=1.20|Oebelsmühle 2025]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lechenich-Oebelsmühle-Mühlenbach-hinter-dem-Maschinenhaus.JPG|mini|hochkant=1.20|Der Mühlenbach an der Rückfront]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Oebelsmühle in [[Lechenich]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine der vielen in dieser Region seit alter Zeit betriebenen [[Getreidemühle]]n. Als solche hatte sie Bestand bis zum Jahr 1972. Nach 1982 erfolgte der Umbau zu der heutigen, privaten Wohnanlage.&amp;lt;ref&amp;gt;F. Bartsch, Hanna Stommel: &amp;#039;&amp;#039;Lechenich von der Römerzeit bis heute.&amp;#039;&amp;#039; S. 104.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das aufwendig restaurierte, imposante Bauwerk, heute „Oebels Mühle“ genannt, hat seinen Ursprung in [[mittelalter]]licher Zeit. Es stand auf einem Gelände, welches schon lange der [[Grundherrschaft]] der [[Köln]]er Kirche unterstand. Zum Zeitpunkt ihrer Ersterwähnung war die Mühle im Besitz des Kölner [[Liste der Erzbischöfe und Bischöfe von Köln|Erzbischofs]] [[Siegfried von Westerburg]], der der Ortschaft Lechenich im September 1279 städtische [[Privileg]]ien verliehen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nimmt man die [[Niederberg (Erftstadt)|Niederberger Mühle]], deren Reste einer sehr frühen Getreidemühle nach jüngstem Erkenntnisstand ([[Dendrochronologie|dendrochronologische]] Untersuchung der Hölzer im Jahr 2005)&amp;lt;ref&amp;gt;Petra Tutlies: &amp;#039;&amp;#039;Eine karolingische Wassermühle im Rotbachtal.&amp;#039;&amp;#039; In: Landschaftsverband Rheinisches Amt für Bodendenkmalpflege (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Archäologie im Rheinland.&amp;#039;&amp;#039; 2005, S. 106–108.&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Vorromanik|karolingische]] Zeit (833) datiert wurden, zum Vergleich, so scheint auch bei der Oebels Mühle eine sehr frühe Errichtung möglich zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Verlagerung der ehemals südwestlich der heutigen Stadt gelegenen Ansiedlung, die fortan neben starken Stadtmauern, zusätzlichen Schutz durch tiefe [[Wassergraben|Wassergräben]] erhielt, befand sich die erzbischöfliche Mühle am oberen Ende der neuen Stadt. Die die Stadt umgebenden Gräben füllte der „Mühlenbach“, der seinen Abfluss im Rotbach fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eigner und Pächter ===&lt;br /&gt;
Die Mühle wurde aufgrund ihrer Lage (am oberen Lauf des Baches, sowie als [[Pendant]] einer weiteren, der „Unteren Mühle“), im Jahr 1293 als die „Obere Mühle“ in Lechenich bezeichnet. Dies geht aus einem Verzeichnis der Einkünfte des Erzbischofs hervor, das den für diesen Zeitraum gültigen und vereinnahmten Pachterlös von 40 [[Anzahl|Malter]] [[Roggen]] angab.&amp;lt;ref&amp;gt;Stommel, Quellen: Band I Nr. 178.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die erzbischöfliche Mühle wurde im Lauf der Jahrhunderte wiederholt durch Krieg oder [[Stadtbrand]] zerstört (1642, 1689, 1722),&amp;lt;ref&amp;gt;Stommel, Quellen: Band IV Nr. 2551 und Band V Nr. 2855.&amp;lt;/ref&amp;gt; jedoch immer wieder aufgebaut. Derartigen Verlust traf jedoch nicht den Grundherren, sondern den jeweiligen Mühlenpächter. Ihm oblag es, laut vertraglicher Abmachung, im Schadensfall den Wiederaufbau auf eigene Kosten vorzunehmen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stommel, Quellen: Band IV Nr. 2528&amp;quot;&amp;gt;Stommel, Quellen: Band IV Nr. 2528.&amp;lt;/ref&amp;gt; Einer Bittschrift um Pachtnachlass wurde in Härtefällen meistens von dem Grundherrn entsprochen. Bei außergewöhnlichen Unglücksfällen gab es für den Wiederaufbau der Mühle einen Zuschuss der [[Kurköln#Räte|kurfürstlichen Hofkammer]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stommel, Quellen: Band V Nr. 2855&amp;quot;&amp;gt;Stommel, Quellen: Band V Nr. 2855.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab dem 18. Jahrhundert bestand die Pacht nicht mehr aus abgeführten [[Naturalien]], die Mühlen wurden nun an den Meistbietenden gegen Geld verpachtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stommel, Quellen: Band V Nr. 2855&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mühlenbetrieb und Bann ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Undershot water wheels MKL Bd. 16 1890 (128535777).jpg|mini|hochkant|Unterschlächtiges Wasserrad]]&lt;br /&gt;
Bis 1642 hatte nur ein [[Pachtvertrag (Deutschland)|Mühlenpächter]] beide, die obere und die untere Mühle, zur Pacht erhalten. Nach 1642 war die obere Mühle die einzige Getreidemühle, die untere wurde dann als [[Ölmühle]] bewirtschaftet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stommel, Quellen: Band IV Nr. 2528&amp;quot; /&amp;gt; Pächter der Getreidemühle nahmen bis über das Ende des 18. Jahrhunderts hinaus Rechte und Pflichten als Müller einer „Zwangsmühle“ wahr und verarbeiteten das Getreide der dem Lechenicher [[Bannmühle|Mühlenbann]] unterliegenden Bauern.&amp;lt;ref&amp;gt;Stommel, Quellen: Band IV Nr. 2320.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieses 1158 eingeführte Gesetz des grundherrlichen Gewerbebannrechtes zwang die Erzeuger, ihr Korn ausschließlich in dieser Mühle mahlen zu lassen. Für seine Arbeit und Kosten behielt der Müller einen Teil des Mahlgutes zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rotbach, Lachenbach, Mühlenbach ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Rotbach Lechenich.jpg|mini|hochkant|Rotbach, Lechenich]]&lt;br /&gt;
Das intensiv landwirtschaftlich genutzte Gebiet an der [[Erft]] mit ihren Zuläufen zählt zu einer der ganz alten Mühlenlandschaften Deutschlands. Einer dieser Zuflüsse, der in der nördlichen [[Eifel]] als „Nöthener [[Siepen (Geographie)|Siefen]]“ entspringende [[Rotbach (Erft)|Rotbach]], gewann, wiederum gespeist von vielen kleineren Zuläufen in der von ihm durchflossenen [[Jülich-Zülpicher Börde]], die nötige Kraft, [[Wasserrad|Mühlräder]] anzutreiben. Allein im Bereich Lechenich, beginnend mit der [[Niederberg (Erftstadt)|Niederberger Mühle]], war der Bach Antriebskraft für acht Mühlenbetriebe, bevor er schließlich nördlich von [[Erftstadt]]-[[Dirmerzheim]] nach Passieren der dortigen Dirmerzheimer Mühle in den [[Rhein]]-Zufluss, die Erft, [[Mündung (Gewässer)|mündete]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Oberlauf des Rotbaches besaß einige [[Wehr (Wasserbau)|Wehre]], die in späteren Jahren abgebaut wurden. Sie dienten vorrangig der Regulierung des Wasserzuflusses und zur Bewässerung der [[Wiesenbewässerung|Benden]] am Bachlauf und gleichzeitig der Abwehr von [[Treibgut]], das ein Mühlrad geschädigt hätte. Heute ist der Rotbach in Dirmerzheim [[Kanal (Wasserbau)|kanal]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;isiert. Die bis Ende der 1980er Jahre fast jährlich auftretenden [[Hochwasser|Hochwässer]], welche große Schäden anrichteten, können nun durch das [[Regenrückhaltebecken]] in Niederberg verhindert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kartendarstellungen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Lechenich1646.jpg|„Lechnich“ um 1646 mit der links des oberen Tores, außerhalb der Mauer, eingezeichneten Mühle&lt;br /&gt;
Lechenich-Katasterkarte-1811-Stadt-Mühle-und-Stsdtgraben.jpg|Französische Katasterkarte 1811, unten links die Mühle&lt;br /&gt;
Trachot-Karte-Lechenich-Ausschnitt.jpg|Bachläufe auf der Tranchot-Karte&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf der nicht „genordeten“ Darstellung von 1646 zeigt [[Matthäus Merian]] die [[Stadtbefestigung Lechenich|befestigte]] Stadt Lechenich. Auf diesem Stich ist, vor der [[Stadtmauer]] an deren südwestlichen Ende liegend, die „Obere Mühle“ eingezeichnet. Sie wurde von Merian mit dem für unterschlächtige Mühlen charakteristischen, großen [[Wasserrad#Unterschlächtiges Wasserrad|Wasserrad]] dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Namen der Bäche unterlagen im Lauf der Zeit vielen Wandlungen. Die Karte des [[Franzosenzeit|französischen]] [[Geodät]]en [[Jean Joseph Tranchot|Tranchot]] zeigt und bezeichnet die Bachläufe des [[Département de la Roer|Kanton Lechenich]] am Anfang des 19. Jahrhunderts. Zu entziffern sind die Namen: „Rothe bach“, „Lachebach“ und „Alte Bach“.&lt;br /&gt;
[[Datei:Lechenich-Oebelsmühle-Säulendetail-Untergeschoss-wahrscheinlich-18-Jh.JPG|mini|hochkant|Eine der tragenden Säulen des Untergeschosses. Wahrscheinlich 18. Jh.]]&lt;br /&gt;
Nach dieser Karte lag das Zentrum der [[Mairie]] Lechenich zwischen „die Rothe Bach“ auf der westlichen und „die Lachen bach“ auf der Ostseite. Der Lachenbach trug südlich des Ortes [[Ahrem (Erftstadt)|Ahrem]] die Benennung „die Alte Bach“. Beide Bäche kamen aus der Eifel. Aus der Karte ist ersichtlich, dass der Rothe Bach westlich von Lechenich nach Konradsheim verlief, den Ort durchfloss und dann vor Dirmerzheim den östlich von Lechenich fließenden Lachenbach aufnahm, an den noch die [[Flur (Gelände)|Flurbezeichnung]] „Im Lacherfeld“ bei Dirmerzheim erinnert. Der Rotbach floss weiter durch Dirmerzheim und mündete zwischen [[Gymnich]] und [[Brüggen]] in die Erft. Bei der Bachregulierung Anfang des 19. Jahrhunderts wurden die Bäche bei [[Mülheim (Zülpich)|Mülheim]]-[[Wichterich]] vereinigt. Zwischen [[Friesheim (Erftstadt)|Friesheim]] und Ahrem führte man dem ehemaligen Rotbach, der die Mühlen antrieb, wieder Wasser zu. Die Benennung wurde in den späteren Jahren geändert, sodass der ehemalige Alte Bach oder Lachenbach heute als Rotbach bezeichnet wird, der Rothe Bach wurde zum Lechenicher Mühlenbach.&amp;lt;ref&amp;gt;Naturpark Kottenforst-Ville (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Brühl und die Ville-Seen.&amp;#039;&amp;#039; Freizeitkarte 1:25.000, 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Ahrem vereinigt sich zudem die aus Erp kommende [[Erpa]] mit dem Lechenicher Mühlenbach.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Stadtplan Erftstadt.&amp;#039;&amp;#039; Verwaltungs-Verlag 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Lechenicher Mühlenbach oder -graben endet in [[Konradsheim (Erftstadt)|Konradsheim]] und der Rotbach fließt nördlich von Dirmerzheim in die Erft.&lt;br /&gt;
Die Zeit der [[Säkularisation]], in der durch Tranchot (und später durch [[Karl von Müffling]]) gute [[Topographische Aufnahme der Rheinlande|Topographische Aufnahmen]] entstanden, brachte auch für die „Bannmühle“ am Lechenicher Stadtgraben, große Veränderungen mit sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Säkularisation ===&lt;br /&gt;
Im Zuge der Säkularisation im Jahr 1802 erfolgte durch [[Napoleon|Konsularbeschluss]] auch die Beschlagnahme der geistlichen Güter. 1804 wurden die Mühlengebäude, das Wohnhaus, die Wirtschaftsgebäude und eine inzwischen eingerichtete [[Brennerei]] zur Herstellung von [[Branntwein]] verkauft.&amp;lt;ref&amp;gt;Hauptstaatsarchiv Düsseldorf, Roerdepartement Zentralverwaltung Domänenverkäufe Arrondissement Köln Kanton Lechenich Nr. 17351&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Lechenich-Oebelsmühle-Bach-und-Speicher.JPG|mini|hochkant|Der Bach traf an der Stelle des später erbauten Ecksilos auf das Mühlrad]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lechenich-Oebelsmühle-Restschlot-des-Maschinenhauses-Detail.JPG|mini|hochkant|Kaminrest eines Maschinenhauses, Anfang 20. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
Die wirtschaftliche und industrielle Entwicklung im Raum Lechenich wurde, auch aufgrund fehlender [[Infrastruktur]] zu dieser Zeit, als schwach beschrieben. Die Menschen der Region lebten bis auf eine kleine Oberschicht in bescheidenen Verhältnissen. Fast alle, ob als Eigentümer oder Pächter, lebten überwiegend von den erwirtschafteten Erträgen der Landwirtschaft (die neben der später aufkommenden Beschäftigung in der Braunkohle bis in den Beginn der 1960er Jahre dominierte) oder führten kleine Handwerksbetriebe, die ihnen den Lebensunterhalt ermöglichten. Die Mehrzahl der Bevölkerung bestand jedoch aus Lohnabhängigen, die sich als Mägde, Knechte oder als [[Tagelöhner]] verdingten.&lt;br /&gt;
Zu den Eigentümern oder Pächtern gehörte auch der Berufsstand der Müller, deren wirtschaftliche Lage zum Anfang des 19. Jahrhunderts nicht besser war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kann die schon 1820 eingerichtete Branntweinbrennerei in der Stadtmühle der fehlgeschlagene Versuch der Müller gewesen sein, sich einen weiteren Erwerbszweig zu schaffen. Produktnamen der [[Destillation]]serzeugnisse der Mühle sind jedoch nicht überliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Angaben zu den einzelnen Mühlenbetreibern sind spärlich.&lt;br /&gt;
So soll 1820 eine Wassermühle, gelegen zu Lechenich, die als Stadtmühle bezeichnet wurde, verkauft oder verpachtet worden sein. Angeboten wurde in einer [[Angebot (Volkswirtschaftslehre)|Offerte]] eine doppelte Mahlmühle, sowie eine Ölmühle nebst einer Wohnung, einer Scheune und Stallungen. Auch eine Brennerei wurde angeführt. Es wurde darauf hingewiesen, dass alles in Stein erbaut sei und von zugehörigen Gärten, Baumgärten, einigem Ackerland und Wiesen umgeben sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1827 wurde die in ihrer Beschreibung mit obiger Offerte identische Lechenicher [[Immobilie|Liegenschaft]] des zu [[Kaarst]] wohnenden [[Gutsbesitzer]]s Johann Mathias Decker zum Verkauf angeboten. Sie wurde bewohnt und benutzt von Margarethe Decker, der Tochter der Eheleute Decker. Als Erstgebot wurde die Summe von 2000 [[Taler]]n angeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Susanne Sommer: &amp;#039;&amp;#039;Mühlen am Niederrhein&amp;#039;&amp;#039;. Bonn 1991, S. 330–331 Lechenich Nr. 5106–17&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der dann folgende Müller der „Stadtmühle“ war Benedikt Dünbier. Er stellte 1831 einen Antrag zur Errichtung eines zweiten Wasserrades, dem durch die Verwaltung stattgegeben wurde. Neben den üblichen Dienstleistungen einer Getreidemühle bot er auch [[landwirtschaft]]liche Produkte seines Hofes an. Überdies soll er, als Neuerung, noch im gleichen Jahr fein gemahlenen [[Gips]] offeriert haben. Der Grund einer 1844 im [[Amtsblatt]] der königlichen Regierung erschienenen Verkaufsanzeige, in welcher das Mühleninventar angeboten wurde, ist nicht bekannt. Feilgeboten wurden in diesem [[Anzeige (Medien)|Inserat]] neben Haustieren wie Ackerpferden, Kühen und Schweinen, auch deren Futtermittel wie Rüben und Kartoffeln und überdies Ackergeräte, eine [[Kutsche]] und [[Möbel|Mobiliar]] des Hauses. Wohl als aufschlussreichstes [[Indiz]] der damaligen „Hofstruktur“ war die ebenfalls in der gleichen Anzeige angebotene Ausstattung einer [[Brennen (Spirituose)|Brennerei]] anzusehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Frank Kretzschmar: &amp;#039;&amp;#039;Mühlen, Bauten und versteckte Winkel im Rhein-Erft-Kreis.&amp;#039;&amp;#039; S. 83 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Von der Stadt- zur Oebelsmühle ===&lt;br /&gt;
Um das Jahr 1860 erwarben Theodor Oebel und seine Frau Kunigunde das Lechenicher Mühlenanwesen. Von dem von 1896 bis 1900 von der Familie Oebel als „1.ter Müller“ neben anderen Kräften angestellten [[Müller (Berufsbezeichnung)|Müller]]meister Wilhelm Salgert stammen ausführliche Angaben zur damaligen Mühle. Salgert beschrieb nicht nur dezidiert den Mühlenalltag, sondern berichtete auch über die vorhandenen technischen Einrichtungen und Abläufe in der Oebelsmühle.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery caption=&amp;quot;Die Namensgeber und ihr Anwesen&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Lechenich-Theodor-Oebel.jpg|Theodor Oebel (1826–1903)&lt;br /&gt;
Lechenich-Oebelsmühle-vor-1895.jpg|Oebelsmühle vor 1895&lt;br /&gt;
Lechenich-Kunigunde-Oebel.jpg|Kunigunde Oebel geb. Kaltwasser (1829–1892)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des 19. Jahrhunderts nutzte man, wahrscheinlich ergänzend, die neue Technik der [[Dampfmaschine|Dampfkraft]] und wurde so unabhängig von den Schwankungen der Wasserstände des Mühlenbaches, die teils künstlich gedrosselt wurden, aber auch wetterbedingt auftraten.&lt;br /&gt;
Als Antriebskraft nutzte man zu Anfang vorrangig die Kraft des Mühlenbachs durch ein großes, eisernes Wasserrad mit geschlossenem Kranz und Schaufeln. Es folgte später die 1881 entwickelte Technik einer durch einen [[Großwasserraumkessel#Flammrohr-/Rauchrohrkessel|Flammrohrkessel]] betriebenen, liegenden 45 [[Pferdestärke|PS]] Dampfmaschine, die zunächst als Reserveantrieb der Mühle eingesetzt wurde. Wasserrad und Dampfmaschine konnten gemeinsam die [[Transmission (Maschinenbau)|Hauptantriebswelle]] antreiben. Diese verlief durch das untere Geschoss der ganzen Mühle und verband mit schweren, breiten Riemen die Maschinen im ersten Stockwerk. Von da aus wurden in gleicher Art eine Antriebswelle des oberen Geschosses angetrieben und setzte so alle benötigten Maschinen mit Hilfe eines schaltbaren [[Getriebe]]s in Bewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diesen Zusammenhang erläutert die [[Schilderung]] ehemaliger Arbeitsabläufe des Mühlenbetriebs in einem alten, dem heutigen Besitzer des Anwesens vorliegenden, [[Briefwechsel]] der Familie Oebel. In einem Briefabschnitt heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039; Die Mühle mit ihrer Einrichtung, leistete früher mit Wasser- und Dampfkraft, pro Woche in Tag- und Nachtschicht, von Sonntagnacht 1 Uhr, bis zum nächsten Sonntagmorgen 5 Uhr, 150 Zentner fertige Ware. Im Frühjahr und Sommer waren es weniger (Zentner), da uns dann das Wasser, von Sonntag-Mittag bis Montag-Abend, zur Bewässerung der Wiesen entzogen wurde. Die Dampfkraft benutzten wir dann auch nur in dringenden Fällen. &amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dieser Zeit stammt der erhaltene [[Schornstein|Restkamin]] aus [[Backstein]] des ehemals links der Mühlenanlage errichteten [[Maschinenhaus]]es. Dieser Mühlentechnik folgte im weiteren Verlauf des vorigen Jahrhunderts ein [[Dieselmotor|Dieselantrieb]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Personal, Arbeitsalltag und Technik ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Lechenich--Oebelsmühle-Ladegaube-im-Dach-des-Hauptgebäudes.JPG|mini|hochkant|Ladeluke als Dachgaube]]&lt;br /&gt;
Aus dem Schriftverkehr lässt sich ferner ersehen, dass das Mühlenpersonal neben [[Dienstbote|Hausangestellten]] aus einem 1. und einem 2. Müller (wahrscheinlich [[Meister]] und [[Geselle]]) sowie einem [[Lehrling]] bestand. Da die Mühle Tag und Nacht lief, war ein [[Schichtarbeit|Schichtbetrieb]] der [[Belegschaft]] erforderlich. Dies hieß in der damaligen Praxis:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039; Die Schicht für uns 2 Müller war, von morgens 8 Uhr bis um 12 Uhr Nachts, 16 Stunden, Tagsüber waren wir also mit 3 Mann, bis Nachmittags 4 Uhr, dann ging der, (der) Nachtschicht hatte, bis um 12 Uhr nachts schlafen. &amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mit [[Wagen|Pferdefuhrwerken]] in [[Sack|Säcken]] angelieferte zu mahlende [[Getreide]] wurde im Mühlenhof mit einem Seilzug in das obere Geschoss der Mühle gehievt.&lt;br /&gt;
Die dort beginnenden Arbeitsgänge in der Mühle waren teilweise durch herangereifte Maschinentechnik automatisiert worden. Neben dem normalen [[Walzenstuhl|Walzenschrotstuhl]] gab es zwei Porzellanstühle für besonders feine [[Mehl]]e. Es konnte ein Französischer (mittels Quarzsteinen französischer Herkunft aus dem Jura) und ein Deutscher [[Mahlgang]] durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
Von einer Reinigungsmaschine mit darunter liegenden zwei „Trieg(ö)euren“ gelangte das Mahlgut in den Verarbeitungsprozess.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Lechenich-Oebelsmühle-historischer-Walzen-oder-lMahlstuhl.JPG|Historischer Walzen- oder Mahlstuhl&lt;br /&gt;
Lechenich-Oebelsmühle-Mühlentechnik-001.JPG|Mühlentechnik&lt;br /&gt;
Lechenich-Oebelsmühle-Mühlentechnik-003.JPG|Mühlentechnik&lt;br /&gt;
Lechenich-Oebelsmühle-Mühlentechnik-002.JPG|Abfüllanlage&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Körner liefen zuerst über ein mit starken [[Magnet]]en ausgestattetes Sandsieb, auf dem etwaige Eisenteile festgehalten wurden. Für die folgenden Arbeitsgänge waren vielfältige Gerätschaften vorhanden. Die beiden „Triegöre“ sonderten den dickeren Samen aus, eine Siebmaschine trennte letzte Rückstände, die notwendigen [[Gurtbecherwerk|Elevatoren]] und [[Archimedische Schraube|Transportschnecken]] sorgten für den Weitergang des Materials in die Bearbeitung, eine Mehlmischmaschine mit Elevator sortierte und lenkte zur entsprechenden Absackschnecke. Über den Abfüllstutzen im Untergeschoss verließ das fertige Produkt die Mühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mühle vermahlte zu dieser Zeit Mahlgut in Partien zu je 50 Zentnern in vier Schrotungen, wobei mit der vierten Schrotung die [[Kleie]], Grob- und [[Dunst (Mahlprodukt)|Feingrieß]] getrennt abfielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
==== Einzelne Vorkommnisse ====&lt;br /&gt;
* 1913.  Nach dem Erhalt eines im November 1913 durch Victor Oebel ausgestellten guten  [[Arbeitszeugnis|Zeugnisses]] verließ der in der Firma Oebel tätige Müller Ludwig Heinen auf eigenen Wunsch den Betrieb. Er übernahm als selbstständiger Müller die „Untere Mühle“ in Lechenich, die dann allgemein „Heinensmühle“ genannt wurde.&lt;br /&gt;
* 1934. Auf einem erhaltenen Foto dieses Jahres [[Positur|posieren]] vier Personen auf dem Mühlenhof, auf und vor einem mit gefüllten Mehlsäcken beladenen Wagen. Es ist ein mit Kranzgebinden geschmücktes, mit aufgebrachten [[Propaganda]]sprüchen und  den Emblemen des [[Nationalsozialismus]] versehenes Pferdefuhrwerk. Der wohl für eine Teilnahme an einem Umzug anlässlich des [[Handwerk]]ertages 1934 hergerichtete Wagen trug aufgemalte Beschriftungen mit folgendem Text:&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Deutsche Wirtschaft schwer in Not, aus deutschem Mehl dein täglich Brot&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1948. Schon bald nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde die Mühle an die Firma Auer in Köln (Dort baute Heinrich Auer schon 1850 eine Dampfmühle in [[Köln-Nippes#Geschichte|Köln-Nippes]]) verpachtet. Aufgrund der gestiegenen [[Hygiene]]ansprüche erfolgten durch den Pächter diverse [[Investition]]en, wie die einer neuen Reinigungsmaschine und weiterer Ausstattungen des Mühlenbetriebes. Dieser wurde nun speziell auf das Mahlen von [[Schrot (Getreide)|Roggenschrot]] ausgerichtet. Den Dieselantrieb ersetzte eine weitaus [[Energieeffizienz|effizientere]] und sauberere [[Elektrifizierung]] der Anlage.&lt;br /&gt;
* 1950. Nach wie vor war der Eigentümer für die verpachteten Gebäude des Anwesens selbst zuständig. Dies belegt eine an die Firma Viktor Oebel gerichtete Baukostenrechnung aus dem Jahr 1950. In dieser wurden von einer [[Blessem]]er  Bauunternehmung für Mauerwerkarbeiten und das Einziehen einer Betondecke Kosten von [[Deutsche Mark|DM]] 3145,80 in Rechnung gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stilllegung der Mühle ===&lt;br /&gt;
Der letzte in der Oebelsmühle tätige Müller, Nikolowius, bewirtschaftete von 1960 bis 1972 für die Firma Auer die Lechenicher Mühle. Das in großen Mengen und in kurzen Zeitabständen von der „Rheinischen Waren-Zentrale Lechenich“ (heute das Areal einer Discounterkette) angelieferte Erntegut wurde zur Weiterverarbeitung in Getreidesilos gespeichert. Mit zwei Mitarbeitern verarbeitete sodann der Müller ein durchschnittliches Ernteaufkommen von 100 [[Tonne (Einheit)|Tonnen]] Roggen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahrscheinlich waren damit die Kapazitäten der alten Mühle erschöpft, der Mühlenbetrieb wurde im Jahr 1972 aus [[Rentabilität]]sgründen eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einigen Jahren Leerstand der Gebäude verkaufte die Familie ihr [[tradition]]sreiches Mühlenanwesen im Jahr 1982 an die Stadt Erftstadt. Noch im gleichen Jahr erwarb es der heutige Besitzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutiges Anwesen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lechenich-Stadtgraben-Auf-dem-Graben-Höhe-Oebelsmühle.JPG|mini|hochkant|Vereister Stadtgraben vor der Oebelsmühle]]&lt;br /&gt;
Das [[idyll]]isch gelegene Anwesen liegt an einer kleinen Nebenstraße mit der Bezeichnung „Auf dem Graben“. Der Name bezieht sich auf den hier als Teilstück südlich des Herriger Stadttores verlaufenden Stadtgraben der alten Befestigung.&lt;br /&gt;
Der Wasser führende Graben ist westlich von Platanen und östlich mit Buschwerk überwucherten, rudimentär erhaltenen Teilen der alten Stadtmauer (hinter der bis 1804 das Kloster der [[Franziskaner (OFM)|Franziskaner]] lag) gesäumt. Hinter dem ehemaligen Mühlengelände geht das [[Gelände|Terrain]] in eine von Weiden, Hecken und vereinzelten Gehölzen bestandene Landschaft über. Dort erbaute man die erste Lechenicher Burg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beschreibung ===&lt;br /&gt;
Das in seiner heutigen [[Bausubstanz]] in der Mitte des 19. Jahrhunderts entstandene Hauptgebäude, dessen [[Giebel]]seite durch ein [[Walmdach#Schopfwalm|Walmdach]] abschließt, ist, wie auch die Nebengebäude zur Straßenseite der heutigen Wohnanlage, ansprechend durch aufgebrachte [[Stuck]]umrandungen verziert. Die Errichtung eines neuen [[Dachstuhl]]es mit entsprechenden [[Dachziegel]]n, sowie die dann eingearbeiteten [[Dachgaube]]n wurden im Rahmen der erforderlichen [[Sanierung (Bauwesen)|Sanierungen]] durch den jetzigen Eigentümer in den 1980er Jahren in Auftrag gegeben.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Lechenich--Oebelsmühle-Südseite-Restmaschinenhaus-und-Getreidespeicher.JPG|Restmaschinenhaus und Getreidespeicher&lt;br /&gt;
Lechenich-Oebelsmühle-Hauptgebäude-Innenhof.JPG|Ladegaube im Dach des Hauptgebäudes&lt;br /&gt;
Lechenich-Oebelsmühle-Innenhof-Nord-und-Ostseite.JPG|Innenhof, Nord- und Ostseite&lt;br /&gt;
Lechenich-Oebelsmühle-Innenhof-West-und-Nordseite.JPG|Innenhof, West- und Nordseite&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Gesamtanlage des [[Immobilie|Anwesens]] bildet ein [[Karree (Architektur)|Karree]], welches einen [[Pflaster (Belag)|gepflasterten]] [[Innenhof]] umschließt. Das äußere Mauerwerk der Gebäudeteile besteht aus naturbelassenem, rotbraunen [[Backstein]]. Der Innenhof ist überwiegend weiß gekalkt. Der Vorderfront des zweigeschossigen, in Ost-West-Richtung erbauten einstigen Haupt- und Wohngebäudes schließt sich zur Straßenseite ein großes Hoftor an. Es verbindet das Haupthaus nach Norden mit dem zu einer Wohneinheit umgewandelten ehemaligen [[Stall]]gebäude. Diesem schließt sich von der Straße nach Westen die ebenfalls unter Berücksichtigung [[denkmalpflege]]rischer Auflagen zu einem weiteren Wohntrakt umgestaltete [[Scheune]] an. An der rückwärtigen westlichen Seite des Anwesens entstand anstelle ehemaliger weiterer Nebengebäude der Wohnflügel des heutigen Besitzers, dessen Räumlichkeiten sich über mehrere Ebenen bis hin in die sich anschließenden Gebäudeteile des Haupthauses erstrecken. Dem rückwärtigen Teil des Haupthauses, welches die in Teilen erhaltene Mühlentechnik birgt, schließt sich an der südlichen Gartenseite seit Beginn des 20. Jahrhunderts das nun umgestaltete Maschinenhaus an, dem ehemals ein die Gebäude hoch überragender [[Schornstein]] zur Seite stand. Der Stumpf des von einem [[Blitz]] zerstörten Kamins sowie Teilbereiche des Maschinenhauses sind erhalten. Einem in der neueren Zeit an der Südwestecke errichteten Getreidespeicher, der in seiner Höhe leicht über dem [[Dachfirst]] des Hauptgebäudes endet, wurde das [[Obsoleszenz|obsolet]] gewordene Wasserrad geopfert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie Oebel, die in einer Generationenabfolge Mühle und Hof bewirtschaftete, prägte den bis in die heutige Zeit gebräuchlichen Namen der alten Stadtmühle. Sie wird sicher auch in der Zukunft die „Oebelsmühle“ genannt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* K. und H. Stommel: &amp;#039;&amp;#039;Quellen zur Geschichte der Stadt Erftstadt.&amp;#039;&amp;#039; Band I 1990; Band IV 1996; Band V 1998.&lt;br /&gt;
* Frank Kretzschmar: &amp;#039;&amp;#039;Mühlen, Bauten und versteckte Winkel im Rhein-Erft-Kreis&amp;#039;&amp;#039;. Verlag J. P. Bachem, Köln 2004, ISBN 3-7616-1834-4.&lt;br /&gt;
* Susanne Sommer: &amp;#039;&amp;#039;Mühlen am Niederrhein.&amp;#039;&amp;#039; Bonn 1991, ISBN 3-7927-1113-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=50/47/55.478/N|EW=6/45/47.254/E|type=landmark|region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Oebelsmuhle}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lechenich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wassermühle im Rhein-Erft-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Erftstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodendenkmal in Erftstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mühle in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
	</entry>
</feed>