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	<title>Odontogene Zyste - Versionsgeschichte</title>
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		<updated>2026-04-09T10:21:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:%E2%B5%93/ARreplace&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:ⵓ/ARreplace (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;⇄&lt;/a&gt;; •1 externer Link geändert• &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:%E2%B5%93/externalURLform&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:ⵓ/externalURLform (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;🌐︎&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Odontogene Zysten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von [[Altgriechische Sprache|griech.]]: {{lang|grc|ὀδούς}} &amp;#039;&amp;#039;odous&amp;#039;&amp;#039; „der Zahn“ und {{lang|grc|γὲνεσις}} &amp;#039;&amp;#039;genesis&amp;#039;&amp;#039; „Entstehung“)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wilhelm Gemoll|GEMOLL]]: Griechisch-deutsches Schul- und Handwörterbuch&amp;lt;/ref&amp;gt; (vom Zahn ausgehende Zysten) sind  [[Zyste (Medizin)|Zysten]] im Kieferbereich, deren Herkunft beziehungsweise Entstehung auf [[Zahn|Zähne]] oder [[Ontogenetische Entwicklung der Zähne|Zahnbildungsorgane]] zurückgeht. Vergleichbare Veränderungen kommen in keiner anderen Körperregion vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
Die Entstehung odontogener Zysten setzt Epithel in der Tiefe des Gewebes voraus und benötigt einen proliferationsfördernden Reiz. Sie sind von einer selbständigen Wand umgeben, die aus [[Bindegewebe]] besteht und mit [[Epithel]] ausgekleidet ist. Sie enthalten einen flüssigen oder breiigen Inhalt. Sie wachsen rein expansiv (verdrängend), sind gutartige Gebilde und normalerweise schmerzlos, solange sie nicht [[Infektion|infiziert]] sind. Sie wachsen langsam, die Schleimhaut über der Zyste bleibt verschieblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diagnose ==&lt;br /&gt;
Bei größeren Zysten kann es zu Auftreibungen im [[Mundhöhle|Mundvorhof]] oder gar äußerlich im [[Kiefer (Anatomie)|Kieferwinkelbereich]] kommen. Auf Druck kann man eventuell ein [[pergament]]artiges Knistern wahrnehmen, wenn die oft dünne äußere Knochenlamelle zerbricht. Aufgrund ihres langsamen Wachstums, rufen odontogene Zysten lange Zeit keine Symptome hervor und treten so oft als „Nebenbefunde“ bei [[Röntgen]]aufnahmen auf. Zysten können auf Grund ihrer Verdrängung während ihres Wachstums Zähne verschieben oder kippen lassen. Es kann auch zu Wurzelresorptionen kommen, die wiederum zur Zahnlockerung (bis hin zum Zahnverlust) führen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einteilung der odontogenen Zysten ==&lt;br /&gt;
Odontogene Zysten werden unterteilt in:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hoffmann&amp;quot;&amp;gt;[[Walter Hoffmann-Axthelm]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Zahnmedizin&amp;#039;&amp;#039;, Quintessenz-Verlag, Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Dental X-ray001 neu.JPG|mini|Röntgenaufnahme einer großen radikulären Zyste an einem devitalen, [[Wurzelkanalbehandlung|wurzelgefüllten]] und überstopften (überfüllten) oberen Frontzahn]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wurzelgranulom 2018 PD 02.JPG|mini|Odontogene Zyste (oder Granulom – das lässt sich nur durch eine [[Histologie|histologische]] Untersuchung genau klären)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Radikuläre Zysten ===&lt;br /&gt;
Eine radikuläre Zyste (auch Zahnwurzelzyste genannt) entsteht in der Umgebung der [[Zahnwurzel|Wurzelspitze]] eines [[Wurzelkanalbehandlung|devitalen]] ([[Zahnpulpa|pulpatoten]]) Zahnes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Entstehung ====&lt;br /&gt;
Die Pathogenese der radikulären Zysten, die auf [[Entzündung|inflammatorischen]] [[Stimulans|Stimuli]] beruht, hat Valderhaug in drei Phasen unterteilt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;PMID4199162&amp;quot;&amp;gt;J. Valderhaug: &amp;#039;&amp;#039;A histologic study of experimentally induced radicular cysts.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;International journal of oral surgery.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Nummer 3, 1972, S.&amp;amp;nbsp;137–147, {{ISSN|0300-9785}}. PMID 4199162.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst kommt es in der Folge einer chronischen Entzündung an der Wurzelspitze ([[Apikale Parodontitis|Parodontitis apicalis chronica]]) zu einer Proliferation von [[Epithel]]zellen, welche den [[Hertwig-Epithelscheide#Malassez-Epithelreste|Malassezschen Epithelresten]] entstammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entzündung im apikalen Bereich eines devitalen Zahnes oder in einem periapikalen Granulom ist durch bakterielle [[Endotoxin]]e verursacht. Endotoxine wirken als [[Mitogen]]e für die Epithelzelle und stimulieren die Produktion von [[Zytokin]]en. Diese werden von aktivierten Zellen des [[Immunsystem]]s produziert. Einige wichtige Zytokine sind Interleukin ([[Interleukine#Interleukin-1|IL-1]]) und Interleukin ([[Interleukin-6|IL-6]]), [[Transforming growth factor]] ([[Transforming growth factor#TGFβ|TGFβ]]), [[Platelet Derived Growth Factor]] (PDGF) und [[Tumornekrosefaktor|Tumor-Nekrose-Faktor]] (TNF).&amp;lt;ref name=&amp;quot;PMID1100170&amp;quot;&amp;gt;M. Harris, P. Toller: &amp;#039;&amp;#039;The pathogenesis of dental cysts.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;British medical bulletin.&amp;#039;&amp;#039; Band 31, Nummer 2, Mai 1975, S.&amp;amp;nbsp;159–163, {{ISSN|0007-1420}}. PMID 1100170. (Review).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesen [[Zellproliferation|proliferierenden]] Epithelsträngen wird simultan intra- und extraepithelial die Wand eines Hohlraumes gebildet. Dies geschieht durch gleichzeitigen Zerfall von Epithel und Granulationsgewebe und Konfluenz der Hohlräume mit anschließender Epithelisierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Zystenlumen (Hohlraum) ist mit einer gelblichen, von [[Cholesterin]]kristallen durchsetzten Flüssigkeit gefüllt. Eine radikuläre Zyste kann auch nach der Entfernung des Zahnes zurückbleiben und weiterwachsen, wenn die bindegewebige Zystenkapsel (Zystenbalg) nicht sorgfältig mitentfernt wird. Durch den Zerfall von Epithelzellen und [[Leukozyt]]en sowie der Ansammlung von Plasmaexsudat wird die [[Osmotische Konzentration|Osmolarität]] der Zystenflüssigkeit gegenüber der des [[Blutserum|Serums]] erhöht. Dadurch wird der [[Hydrostatischer Druck|hydrostatische]] Innendruck größer als der [[Kapillareffekt|Kapillardruck]] und Gewebeflüssigkeit diffundiert in das Innere der Zyste, welche an Größe zunimmt und den Knochen verdrängt. Dabei übernimmt der Zystenbalg die Funktion einer [[Semipermeabilität|semipermeablen Membran]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;PMID1100170&amp;quot; /&amp;gt; [[Prostaglandine]] (PGE-2) werden von odontogenen Zysten produziert und sind für die Knochenresorption durch die Zyste verantwortlich.&amp;lt;ref&amp;gt;M. Harris, M. V. Jenkins u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Prostaglandin production and bone resorption by the benign intraosseous dental cyst.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Clinical science.&amp;#039;&amp;#039; Band 44, Nummer 6, Juni 1973, S.&amp;amp;nbsp;24P–25P, {{ISSN|0009-9287}}. PMID 4736580.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Infiziert sich der Zysteninhalt mit [[Eiter]]erregern, so kann es zu einem [[Abszess]] kommen. An [[Milchgebiss|Milchzähnen]] treten radikuläre Zysten nur sehr selten auf.&lt;br /&gt;
[[Datei:Cyst - wisdom tooth.jpg|mini|Panoramaröntgenschichtaufnahme: Ausgedehnte follikuläre Zyste am rechten unteren retinierten [[Weisheitszahn]] (im Bild links unten)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Follikuläre Zysten ===&lt;br /&gt;
Eine [[Zahnfollikel|follikuläre]] Zyste entsteht durch eine Ausweitung des [[Ontogenetische Entwicklung der Zähne|Zahnsäckchens]] im [[Zahnkrone|Kronenbereich]] eines [[Retention (Zahnmedizin)|retinierten]] (am Durchbruch gehinderten) Zahnes, sehr häufig an unteren [[Weisheitszahn|Weisheitszähnen]], oberen [[Eckzahn|Eckzähnen]] und [[Hyperdontie|überzähligen]] Zähnen&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gabka&amp;quot;&amp;gt;Joachim Gabka/Herbert Harnisch: &amp;#039;&amp;#039;Operationskurs für Zahnmediziner&amp;#039;&amp;#039;, Georg Thieme Verlag, Stuttgart&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Entstehung ====&lt;br /&gt;
Für die Entstehung der Zysten werden zwei Mechanismen diskutiert, zum einen eine Fehlentwicklung des Schmelzorgans, zum anderen eine entzündliche Genese. Ebenso wie bei der radikulären Zyste ist die follikuläre Zyste mit einer gelblichen, von [[Cholesterin]]kristallen durchsetzten Flüssigkeit gefüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Odontogene Keratozyste ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Keratozystischer odontogener Tumor}}&lt;br /&gt;
Eine odontogene Keratozyste (KZOT, frühere Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Keratozystischer Odontogener Tumor &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bis 2017 oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Primordialzyste&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) steht ursächlich in keinem Kontakt zum Zahnsystem, sondern geht vom Epithel der [[Ontogenetische Entwicklung der Zähne|Zahnknospe]] aus, noch bevor diese mineralisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parodontale Zysten ===&lt;br /&gt;
Eine parodontale Zyste steht in keinem Zusammenhang mit devitalen Zähnen oder Zahnfollikeln. Sie hat ihre Ursache in [[Anatomische Lage- und Richtungsbezeichnungen#Lage- und Richtungsbezeichnungen an den Zähnen|perikoronalen]] (um die Zahnkrone herum) [[Parodontitis|Taschenentzündungen]] und entwickelt sich somit neben dem Zahn, normalerweise etwa in Höhe des [[Zahnhals]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gingivale Zysten ===&lt;br /&gt;
Eine [[Zahnfleisch|gingivale]] Zyste ist selten und tritt als bläulich-transparentes festes Knötchen bevorzugt im Bereich der unteren Eckzähne und [[Prämolar]]en auf. Ursache sind wahrscheinlich Reste des [[zahnschmelz]]bildenden Epithels. Insofern stehen gingivale Zysten den primordialen Zysten nahe, sind aber anders lokalisiert&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hoffmann&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dentitionszysten ===&lt;br /&gt;
Eine Dentitionszyste (auch: &amp;#039;&amp;#039;Eruptionszyste&amp;#039;&amp;#039;) bildet sich (meist bei Milchzähnen) über einem noch nicht durchgebrochenen Zahn. Da der wachsende Zahn die Eruptionszyste meist selbst durchbricht, ist eine Abtragung der Gingiva meist nicht nötig.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web | url = https://archive.org/details/n.-jakse-kieferzysten-differentialdiagnosen-und-therapie | author = N. Jakse | title = Kieferzysten – Differentialdiagnosen und Therapie | format = PDF; 235&amp;amp;nbsp;kB | accessdate = 2011-07-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Therapie mit Abtragung der Gingiva&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hoffmann&amp;quot; /&amp;gt; ist nur bei Entzündung, Infektion oder Schmerzen notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Residualzysten ===&lt;br /&gt;
Eine Residualzyste ist eine Zyste, die nach der [[Extraktion (Zahnmedizin)|Extraktion]] eines mit einer radikulären Zyste (siehe oben) behafteten Zahnes zurückgeblieben ist und weiterwächst.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Pulpazysten == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Therapie ==&lt;br /&gt;
Ziel der Therapie ist, den Druck aus dem Hohlraum herauszunehmen (um ein weiteres Wachstum zu verhindern) und den Zystenbalg mitsamt Bindegewebe und Epithel zu entfernen oder die Zystenhöhle zumindest so weit freizulegen, dass sich das Zystenepithel in [[Mundschleimhaut]] umwandeln kann. Je nach Lokalisation der Zyste kann diese auch als „Nebenbucht“ einer anderen Höhle (z.&amp;amp;nbsp;B. der [[Mundhöhle|Mund-]] oder [[Kieferhöhle]]) zugeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zystektomie ===&lt;br /&gt;
Bei der Zystektomie (auch „Operation nach [[Carl Partsch|Partsch]] II“ genannt) wird die Zyste nach einem entsprechenden Schleimhautschnitt (Bogenschnitt nach Partsch) eröffnet, der Knochen gefenstert und der Zystenbalg samt Zystenepithel aus dem Knochen „herausgeschält“. Um eine [[Primärheilung|primäre Wundheilung]] zu erreichen, wird die Wunde vernäht, so dass der Hohlraum vollbluten kann. In das entstehende [[Koagulum]] wachsen im Rahmen der [[Wundheilung]] [[Kapillare (Anatomie)|Kapillaren]] ein und es organisiert sich zu [[Granulation (Medizin)|Granulationsgewebe]]. Nach der Entfernung größerer Zysten, also auch mit größeren Knochendefekten, kann diese primäre Wundheilung gestört sein. Da ein großes Koagulum stärker kontrahiert (bei gleicher prozentualer Kontraktion – größere absolute Kontraktion), hat es keinen Kontakt mehr zu den Knochenwänden und es können keine Kapillaren einwachsen. Stattdessen zerfällt das Koagulum – [[Eiter|eitrig]] (putride)/[[Nekrose|nekrotisch]]. Um die Gefahr dieser Komplikation zu vermeiden, kann bei großen Zysten versucht werden, das Koagulum zu stabilisieren und seine Kontraktion zu reduzieren (Eigenblutentnahme vor dem operativen Eingriff, Vermischung dieses Blutes mit Antibiotika; oder Auffüllen des Knochendefektes mit einem Granulat aus Knochenersatzstoffen).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Handelt es sich um eine Radikuläre Zyste, verbindet man die Zystektomie in der Regel mit einer [[Wurzelspitzenresektion]], wobei noch während der Operation eine [[Wurzelkanalbehandlung]] durchgeführt werden kann, wenn das nicht bereits vorher geschehen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zystostomie ===&lt;br /&gt;
Die Zystostomie (lies: Zysto-Stomie, nicht: Zyst-Os-Tomie –&amp;amp;nbsp;von griech. &amp;#039;&amp;#039;στόμα&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;stoma&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;stomatos&amp;#039;&amp;#039;) „Mund“, „Rachen“, „Mündung“, „Öffnung“) (auch „Operation nach Partsch I“ oder „[[Marsupialisation]]“) steht bei größeren odontogenen Zysten alternativ zur Verfügung, um die Probleme eines instabilen Blutkoagulums zu vermeiden. Dabei wird der Zystenbalg nicht vollständig entfernt, sondern zu einer Nebenbucht einer natürlichen Körperhöhle (Mund-, [[Nase]]n- oder [[Kieferhöhle]]). Hierbei wird die Zyste großflächig eröffnet, evtl. mit der restlichen Zystenhaut vernäht und zunächst tamponiert. Durch die weite Eröffnung der Zyste wird der Druck aus der Zyste genommen, sie wächst nicht weiter, das Zystenepithel wandelt sich nach und nach in Schleimhautepithel um und der Hohlraum bildet sich oft – wenn auch langsam – zurück, indem der Knochen vom Grund her regeneriert. Eine Zystostomie empfiehlt sich auch anstelle einer Zystektomie, wenn durch diese wichtige anatomische Strukturen in unmittelbarer Nähe der Zyste beschädigt werden können.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- [[Antrozystektomie]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Antrozystektomie ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Antrozystektomie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Nichtodontogene Zysten]]&lt;br /&gt;
* [[Bewertungsmaßstab zahnärztlicher Leistungen#Teil 1 – Konservierende und chirurgische Leistungen und Röntgenleistungen|Bewertungsmaßstab zahnärztlicher Leistungen, BEMA-Nummern 56a (Zy1) und 56b (Zy2)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheitsbild in der Zahnmedizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pathologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ⵓ</name></author>
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