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	<title>Odontode - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T09:58:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2025-08-14T11:43:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Odontoden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind harte Strukturen aus [[Zahnbein]] und [[Blutgefäß]]kanälen,&amp;lt;ref&amp;gt;M. Hildebrand, G. E. Goslow: &amp;#039;&amp;#039;Vergleichende und funktionelle Anatomie der Wirbeltiere.&amp;#039;&amp;#039; Springer Verlag, Heidelberg 2004, ISBN 3-540-00757-1, S. 106.&amp;lt;/ref&amp;gt; die an der Hautoberfläche oder in der Nähe von Körperöffnungen von diversen Tierarten zu finden sind. Diese Strukturen sind vor allem bei südamerikanischen [[Harnischwelse]]n zu finden. Bei diesen Arten können sie oft zur [[Geschlechtsbestimmung]] benutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Gewebe wird als Odontode bezeichnet, wenn folgende Kriterien erfüllt sind.&amp;lt;ref&amp;gt;T. Orvig: &amp;#039;&amp;#039;A survey of Odontodes, Problems in vertebrate evolution.&amp;#039;&amp;#039; (= Linnean Society Symposium Series). Academic Press, London 1977.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Strukturen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* entwickeln sich als ungeteilte [[Dentalpapille]]n umgeben von einem [[epithel]]ialen Dentalorgan zur Abgrenzung von der umgebenden äußeren Hautschicht.&lt;br /&gt;
* bestehen aus [[Zahnbein]] oder zahnbeinartigen Gewebe.&lt;br /&gt;
* besitzen eine Außenschicht aus [[Enameloid]].&lt;br /&gt;
* gehören nicht zur [[Dentition]] im engeren Sinne.&lt;br /&gt;
* erfüllen nicht die Funktion von [[Zahn|Zähnen]], d.&amp;amp;nbsp;h. das Kauen und Fangen von Nahrung.&lt;br /&gt;
* bilden sich an einem oberflächlichen Teil der [[Dermis|Lederhaut]].&lt;br /&gt;
* erreichen nicht die Höhe von normalen Zähnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktion == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Odontoden übernehmen vor allem Schutzfunktionen, indem sie als harte, mineralisierte Hautzähnen mechanischen Abrieb reduzieren und als Verteidigungsstruktur gegen Fressfeinde dienen. Zudem tragen sie zur hydrodynamischen Effizienz bei, insbesondere bei Knorpelfischen verbessern sie die Wasserströmung entlang des Körpers.&amp;lt;ref&amp;gt;Cooper, R. L., Nicklin, E. F., Rasch, L. J., &amp;amp; Fraser, G. J. (2023). Teeth outside the mouth: The evolution and development of shark denticles. Evolution &amp;amp; Development, 25, 54–72.&amp;lt;/ref&amp;gt; Untersuchungen zeigen, dass äußere Odontoden bei Knorpel- und Knochenfischen über eine umfassende Innervation verfügen, was auf eine Funktion als Hautsensoren schließen lässt.&amp;lt;ref&amp;gt;Haridy, Y., Norris, S.C.P., Fabbri, M. et al. The origin of vertebrate teeth and evolution of sensory exoskeletons. Nature 642, 119–124 (2025). &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zahn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anatomie der Fische]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tierzahnheilkunde]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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