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	<title>Odontites viscosus - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T14:13:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Odontites_viscosus&amp;diff=1452623&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Halbgeviertstrich, Taxoboxhinweis, Kleinkram</title>
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		<updated>2025-11-05T18:38:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Halbgeviertstrich, Taxoboxhinweis, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Odontites viscosus&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Carl von Linné|L.]]) [[Joseph Philippe de Clairville|Clairv.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Zahntroste&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Odontites&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Sommerwurzgewächse&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Orobanchaceae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Lippenblütlerartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Lamiales&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Euasteriden I&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Asteriden&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Bild             = &lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Odontites viscosus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[halbschmarotzer|halbparasitäre]] Pflanzen[[Art (Biologie)|art]] aus der [[Gattung (Biologie)|Gattung]] der [[Zahntroste]] (&amp;#039;&amp;#039;Odontites&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
=== Vegetative Merkmale ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Odontites viscosus&amp;#039;&amp;#039; ist eine aufrecht wachsende, meist stark verzweigte, [[einjährige Pflanze|einjährige]], [[krautige Pflanze]]. Sie ist dicht drüsig behaart und klebrig. Die Behaarung besteht aus einfachen, 0,05 bis 0,5&amp;amp;nbsp;mm langen, abstehenden oder rückwärts gebogenen [[Trichom]]en sowie 0,5 bis 1,5&amp;amp;nbsp;mm langen Stieldrüsen mit mehrzelligem Stiel und kegelförmigen Köpfchen. Die [[Sprossachse|Stängel]] werden an der Basis 2 bis 7&amp;amp;nbsp;mm stark. Der vegetative Teil der Pflanze besteht aus zehn bis 30 [[Knoten (Botanik)|Knoten]], wovon aus fünf bis 15 (selten nur von zwei) Seitentriebe ausgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Blatt (Pflanze)|Laubblätter]] sind lanzettlich bis linealisch-lanzettlich geformt und zugespitzt. Sie erreichen eine Länge von 25 bis 80&amp;amp;nbsp;mm und eine Breite von 2,5 bis 10&amp;amp;nbsp;mm. Der Blattrand ist nach vorn hin mit zwei bis vier Zähnen besetzt oder ganzrandig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Blütenstände und Blüten ===&lt;br /&gt;
Die [[Blütenstand|Blütenstände]] bestehen aus sieben bis zwölf (selten bis 16) [[Blüte]]n, die Hemmzone zwischen dem vegetativen Spross besteht aus einem bis fünf Knoten. Zu Beginn der Blütezeit stehen die Blüten kompakt und dichtblütig, die Blütenstände sind dann 1,5 bis 2,5&amp;amp;nbsp;cm lang, zur Fruchtreife lockern sich die Blütenstände auf und erreichen eine Länge von bis zu 3,5&amp;amp;nbsp;cm (selten auch bis 4&amp;amp;nbsp;cm). Die Blüten sind von laubblattartig-schuppigen, ganzrandigen [[Tragblatt|Tragblättern]] begleitet, die sich je nach Zugehörigkeit zu den Unterarten in Länge, Form und Behaarung unterscheiden. Die Aufblühreihenfolge der Blüten innerhalb eines Blütenstandes ist von der obersten Blüte zu den unteren Blüten hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Blüten sind [[Vorweiblichkeit|vorweiblich]] (protogyn) und erreichen eine Länge von 5 bis 7&amp;amp;nbsp;mm. Zu Beginn der Blütezeit misst der [[Kelchblatt|Kelch]] zwischen 2,5 und 3,5&amp;amp;nbsp;mm, später verlängert er sich, so dass er an der Frucht bis zu 4,5&amp;amp;nbsp;mm lang werden kann. Er ist bis fast auf die Hälfte geteilt und mehr oder weniger dicht mit einfachen Borstenhaaren und Stieldrüsen besetzt. Die Borstenhaare erreichen eine Länge von 0,1 bis 0,3&amp;amp;nbsp;mm, die Stieldrüsen werden 0,1 bis 0,6&amp;amp;nbsp;mm lang und enden in kegelförmigen Köpfchen, die aus bis zu 100 Zellen bestehen können. Die [[Kronblatt|Krone]] ist meistens hellgelb gefärbt, aber auch schwefelgelbe oder selten purpurbraune Färbungen treten auf. Die Kronröhre ist nahezu halb so lang wie die gesamte Krone. Der Helm ist länger als die Unterlippe. Diese ist auf zwei Drittel oder auf nahezu der Hälfte ihrer Länge in drei Zipfel unterteilt, wobei der Mittelzipfel meist deutlich ausgerandet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier [[Staubblatt|Staubblätter]] ragen nur leicht aus der Krone hinaus, ihre [[Staubfaden|Staubfäden]] sind [[Papille (Botanik)|papillös]]. Im rechten Winkel zu den Staubfäden stehen die [[Staubbeutel]], von denen je zwei oder auch alle vier am oberen Ende durch Spiralhaare miteinander verfilzt sind. Die unteren Spitzen der Theken sind grannig zugespitzt und dorsal mit bis zu 0,4&amp;amp;nbsp;mm langen, warzigen Barthärchen besetzt. Die [[Pollen]]körner haben etwa eine Größe von 25 × 30,5&amp;amp;nbsp;µm. Der zweifächrige [[Fruchtknoten]] bildet insgesamt vier [[Samenanlage]]n. Der [[Griffel (Botanik)|Griffel]] ist meist im Helm verborgen und wird bis 4&amp;amp;nbsp;mm lang, die [[Narbe (Botanik)|Narbe]] ist kopfig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Früchte und Samen ===&lt;br /&gt;
Die Früchte sind umgekehrt eiförmige, meist deutlich ausgerandete [[Kapselfrucht|Kapseln]], die 2,8 bis 4,4&amp;amp;nbsp;mm lang werden und im oberen Viertel mit 0,6&amp;amp;nbsp;mm langen Haaren besetzt sind. Die [[Same (Pflanze)|Samen]] werden 1,5 bis 2&amp;amp;nbsp;mm lang und 0,7 bis 1&amp;amp;nbsp;mm breit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung und Standorte ==&lt;br /&gt;
Die Art ist vom Norden [[Marokko]]s bis an die West- und Zentral[[alpen]] ([[Kanton Wallis|Wallis]]) verbreitet. Sie hat Vorkommen in Marokko, Algerien, Portugal, Spanien, Frankreich, die Schweiz und Italien.&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot; /&amp;gt; Die ökologischen [[Zeigerwerte]] nach [[Elias Landolt (Botaniker)|Landolt]] [[et al.]] 2010 sind in der Schweiz: Feuchtezahl F = 1w (sehr trocken aber mäßig wechselnd), Lichtzahl L = 3 (halbschattig), Reaktionszahl R = 3 (schwach sauer bis neutral), Temperaturzahl T = 3+ (unter-montan und ober-kollin), Nährstoffzahl N = 2 (nährstoffarm), Kontinentalitätszahl K = 5 (kontinental).&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Art ist durch die starke drüsige Behaarung vor allem an halbschattige Standorte angepasst. Die Nominatform wächst in Höhenlagen zwischen 400 und 1300&amp;amp;nbsp;m (selten auch 100 bis 1800&amp;amp;nbsp;m).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Taxonomie und Systematik ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Odontites viscosus&amp;#039;&amp;#039; wurde 1767 von [[Carl von Linné]] in &amp;#039;&amp;#039;Mantissa Plantarum&amp;#039;&amp;#039; Seite 86 als &amp;#039;&amp;#039;Euphrasia viscosa&amp;#039;&amp;#039; erstbeschrieben. Die Art wurde 1811 von [[Clairvaux]] in &amp;#039;&amp;#039;Manuel d&amp;#039;Herborisation en Suisse et en Valais&amp;#039;&amp;#039; Seite 207 als &amp;#039;&amp;#039;Odontites viscosus&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(L.) Clairv.}} in die Gattung &amp;#039;&amp;#039;Odontites&amp;#039;&amp;#039; gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der Art werden folgende Unterarten unterschieden:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Odontites viscosus&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;viscosus&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Odontites viscosus&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;australis&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Boiss.) Jahand. &amp;amp; Maire}}: Sie kommt in Spanien, in Algerien und in Marokko vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Odontites viscosus&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;eriopodus&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Litard. &amp;amp; Maire}}: Sie kommt in Algerien und in Marokko vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Odontites viscosus&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;granatensis&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Boiss.) Bolliger}}: Sie kommt in Spanien vor. Sie wird auch von manchen Autoren als eigene Art angesehen: &amp;#039;&amp;#039;Odontites granatensis&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Boiss.}}&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Odontites viscosus&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;hispanicus&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Boiss. &amp;amp; Reut.) Rothm.}}: Sie kommt in Portugal und in Spanien vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Odontites viscosus&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;lusitanicus&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Bolliger}}: Sie kommt nur in Portugal an küstennahen Standorten der Provinz [[Estremadura]] vor. Diese Unterart wurde 1992 von [[Markus Bolliger]] in &amp;#039;&amp;#039;Flora. Morphology, Geobotany, Ecophysiology&amp;#039;&amp;#039; Band 186 Teil 3–4, Seite 216 erstbeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Markus Bolliger]]: &amp;#039;&amp;#039;Monographie der Gattung Odontites (Scrophulariaceae) sowie der verwandten Gattungen Macrosyringion, Odontitella, Bornmuellerantha und Bartsiella&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Willdenowia: Annals of the Botanic Garden and Botanical Museum Berlin-Dahlem&amp;#039;&amp;#039;, Band 26, 1996. S. 37–168. (Online: [http://www.bgbm.org/sites/default/files/documents/w26Bolliger37-60.pdf Teil 1] (PDF; 2,4&amp;amp;nbsp;MB), [http://www.bgbm.org/sites/default/files/documents/w26Bolliger61-88.pdf Teil 2] (PDF; 1,2&amp;amp;nbsp;MB), [http://www.bgbm.org/sites/default/files/documents/w26Bolliger89-121.pdf Teil 3] (PDF; 1,2&amp;amp;nbsp;MB), [http://www.bgbm.org/sites/default/files/documents/w26Bolliger122-168.pdf Teil 4]; PDF; 2,1&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot;&amp;gt; Karol Marhold, 2011: &amp;#039;&amp;#039;Scrophulariaceae&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
[http://ww2.bgbm.org/EuroPlusMed/PTaxonDetail.asp?NameId=33502&amp;amp;PTRefFk=7200000 Datenblatt &amp;#039;&amp;#039;Odontites viscosus&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Euro+Med Plantbase - the information resource for Euro-Mediterranean plant diversity.&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot;&amp;gt;{{POWO|Odontites viscosus|Abruf=2025-11-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot;&amp;gt;{{InfoFlora|ID=1030560|WissName=Odontites viscosus (L.) Clairv.|Abruf=2025-11-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sommerwurzgewächse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orobanchaceae]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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