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	<title>Odontites pyrenaeus - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Odontites_pyrenaeus&amp;diff=1455651&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Seysi am 5. November 2025 um 09:40 Uhr</title>
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		<updated>2025-11-05T09:40:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Odontites pyrenaeus&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Pietro Bubani|Bubani]]) [[Werner Rothmaler|Rothm.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Zahntroste&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Odontites&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Sommerwurzgewächse&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Orobanchaceae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Lippenblütlerartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Lamiales&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Euasteriden I&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Asteriden&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Bild             = &lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Odontites pyrenaeus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[halbschmarotzer|halbparasitäre]] Pflanzen[[Art (Biologie)|art]] aus der [[Gattung (Biologie)|Gattung]] der [[Zahntroste]] (&amp;#039;&amp;#039;Odontites&amp;#039;&amp;#039;). Die Art kommt [[Endemit|endemisch]] in den [[Pyrenäen]] vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
=== Vegetative Merkmale ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Odontites pyrenaeus&amp;#039;&amp;#039; ist eine aufrecht wachsende, bis zu 40&amp;amp;nbsp;cm hoch werdende, [[Krautige Pflanze|krautige]], [[einjährige Pflanze]]. Die gesamte Pflanze ist mit weißen, borstigen [[Trichom]]en besetzt, die bis zu 0,7&amp;amp;nbsp;mm lang werden. Die Behaarung der [[Sprossachse|Stängel]] ist nahezu anliegend und rückwärts gerichtet, auf den [[Blatt (Pflanze)|Laubblättern]] ist sie schräg abstehend und nach vorn gerichtet. Der Stängel wird an der Basis bis zu 3&amp;amp;nbsp;mm stark. Der vegetative Teil der Pflanze besteht aus zehn bis 20 [[Knoten (Botanik)|Knoten]], aus einem bis zehn der Knoten entspringen bis zu 24&amp;amp;nbsp;cm lange Seitenäste. Der Winkel, in dem die Seitenäste abstehen, unterscheidet sich zwischen den Unterarten (subsp. &amp;#039;&amp;#039;pyrenaeus&amp;#039;&amp;#039; 38 bis 55°; subsp. &amp;#039;&amp;#039;abilianus&amp;#039;&amp;#039; 50 bis 80°). Die Laubblätter erreichen eine Länge von 16 bis 38&amp;amp;nbsp;mm und werden 1,3 bis 2,5&amp;amp;nbsp;mm breit. Ihre Form ist linealisch-lanzettlich, der Rand ist ganzrandig oder undeutlich mit zwei bis vier Zähnen besetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Blütenstände und Blüten ===&lt;br /&gt;
Die [[Blütenstand|Blütenstände]] bestehen aus acht bis 17 [[Blüte]]n, die nicht aufblühende Hemmzone besteht aus vier bis neun Knoten. Zur Blütezeit sind die Blütenstände kompakt und verlängern sich bis zur Fruchtreife nur leicht. Die [[Tragblatt|Tragblätter]] sind laubblattartig-schuppig, haben lanzettliche oder oval-lanzettliche Form, ihr Rand ist meist ganzrandig und kann Stieldrüsen aufweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufblühreihenfolge der Blüten eines Blütenstandes ist von den unteren Blüten zur obersten. Die Blüten erreichen eine Länge von 7 bis 10&amp;amp;nbsp;mm und sind vorweiblich ([[Protogynie|protogyn]]). Zu Beginn der Blütezeit weist der [[Kelchblatt|Kelch]] eine Länge von 3,5 bis 5,5&amp;amp;nbsp;mm, an der Frucht verlängert er sich auf maximal 6,5&amp;amp;nbsp;mm. Er ist mit zahlreichen Stieldrüsen besetzt und maximal bis zur Hälfte gespalten, die Kelchzipfel sind dreieckig. Die [[Kronblatt|Krone]] ist gelb gefärbt, die untere Hälfte der Kronröhre ist unbehaart, die restliche Krone ist mit 0,05 bis 0,2&amp;amp;nbsp;mm langen Trichomen besetzt. Am Übergang zwischen Helm und Unterlippe finden sich zudem einige drüsige Trichome. Die Kronröhre erreicht eine Länge von 6 bis 7,5&amp;amp;nbsp;mm; der Helm wird 3 bis 3,3&amp;amp;nbsp;mm lang und ist deutlich ausgerandet. Die Unterlippe ist mit 3 bis 3,8&amp;amp;nbsp;mm Länge etwas länger oder genauso lang wie der Helm, sie ist auf über der Hälfte der Länge in drei Zipfel gespalten. Der mittlere Zipfel ist spalteförmig verbreitert und meist deutlich ausgerandet. Er ist 1,1 bis 1,3 mal so lang wie die seitlichen Zipfel. Diese sind fast quadratisch und halbkreisförmig abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier [[Staubblatt|Staubblätter]] stehen weit über die Krone hinaus, das obere Paar erreicht eine Länge von 3,5 bis 4,5&amp;amp;nbsp;mm, das untere Paar 5 bis 5,6&amp;amp;nbsp;mm. Die [[Staubfaden|Staubfäden]] sind [[Papille (Botanik)|papillös]], die 1,7 bis 2,2&amp;amp;nbsp;mm lang werdenden [[Staubbeutel]] sind gelb bis hellbraun und stehen im rechten Winkel zu den Staubfäden. Die Theken der Staubbeutel reißen über die gesamte Länge auf und sind am unteren Ende stachelspitzig zugespitzt. Die Behaarung besteht aus Spiralhaaren am oberen Ende sowie 0,6&amp;amp;nbsp;mm langen Schlauchhaaren am Konnektiv und am dorsalen Mittelnerv. Die [[Pollen]]körner sind etwa 22 × 27&amp;amp;nbsp;μm groß. Der [[Fruchtknoten]] bildet in zwei Fächern insgesamt 10 bis 14 [[Samenanlage]]n. Der [[Griffel (Botanik)|Griffel]] ist 6 bis 8&amp;amp;nbsp;mm lang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Früchte und Samen ===&lt;br /&gt;
Die Früchte sind verkehrt eiförmige, ellipsoidische oder im Umriss fast rechteckige [[Kapselfrucht|Kapseln]], die eine Länge von 5 bis 7,2&amp;amp;nbsp;mm und eine Breite von 2,5 bis 4,3&amp;amp;nbsp;mm erreichen. Die [[Same (Pflanze)|Samen]] sind 1,5 bis 2 × 0,7 bis 0,8&amp;amp;nbsp;mm groß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chromosomenzahl ===&lt;br /&gt;
Die [[Chromosomenzahl]] beträgt 2n = 24.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IPCN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Die Art ist ein [[Endemit]] des zentralen Südabhangs der [[Pyrenäen]]. Sie kommt dort von der [[Yesa-Talsperre]] ostwärts bis zum [[Rio Noguera]] vor. Sie wächst in Höhenlagen zwischen 800 und 1400&amp;amp;nbsp;m (selten auch 600 bis 1850&amp;amp;nbsp;m).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Taxonomie und Systematik ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Odontites pyrenaeus&amp;#039;&amp;#039; wurde 1897 von [[Pietro Bubani]] als &amp;#039;&amp;#039;Euphrasia pyrenaea&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Flora Pyrenaea per ordines naturales gradatim digesta&amp;#039;&amp;#039; Band 1 Seite 278 erstbeschrieben. Die Art wurde 1935 von [[Werner Hugo Paul Rothmaler]] in &amp;#039;&amp;#039;Cavanillesia, Rerum Botanicarum Acta&amp;#039;&amp;#039;  Band 7 Seite 120 als &amp;#039;&amp;#039;Odontites pyrenaeus&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Bubani) Rothm.}} in die Gattung &amp;#039;&amp;#039;Odontitesd&amp;#039;&amp;#039; gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Art &amp;#039;&amp;#039;Odontites pyrenaeus&amp;#039;&amp;#039; wird zusammen mit &amp;#039;&amp;#039;[[Odontites cebennensis]]&amp;#039;&amp;#039; in die Artengruppe &amp;#039;&amp;#039;Odontites pyrenaeus agg.&amp;#039;&amp;#039; gestellt. Innerhalb der Art werden zwei Unterarten unterschieden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Odontites pyrenaeus&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;pyrenaeus&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Odontites pyrenaeus&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;abilianus&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Monts.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Markus Bolliger: &amp;#039;&amp;#039;Monographie der Gattung Odontites (Scrophulariaceae) sowie der verwandten Gattungen Macrosyringion, Odontitella, Bornmuellerantha und Bartsiella&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Willdenowia: Annals of the Botanic Garden and Botanical Museum Berlin-Dahlem&amp;#039;&amp;#039;, Band 26, 1996. S. 37–168. (Online: [https://www.bgbm.org/sites/default/files/documents/w26Bolliger37-60.pdf Teil 1] (PDF; 2,4&amp;amp;nbsp;MB), [https://www.bgbm.org/sites/default/files/documents/w26Bolliger61-88.pdf Teil 2] (PDF; 1,2&amp;amp;nbsp;MB), [https://www.bgbm.org/sites/default/files/documents/w26Bolliger89-121.pdf Teil 3] (PDF; 1,2&amp;amp;nbsp;MB), [https://www.bgbm.org/sites/default/files/documents/w26Bolliger122-168.pdf Teil 4]; PDF; 2,1&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;IPCN&amp;quot;&amp;gt;{{Tropicos|ID=50195126|WissName=Odontites pyrenaeus|ProjektID=9}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sommerwurzgewächse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orobanchaceae]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Seysi</name></author>
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