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	<title>Odilo Engels - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Odilo_Engels&amp;diff=1525573&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SK Sturm Fan: + Kategorie:Person (Rotary International)</title>
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		<updated>2026-04-24T14:11:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Person_(Rotary_International)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Person (Rotary International) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Person (Rotary International)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Odilo Engels&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. April]] [[1928]] in [[Rheydt]]; † [[26. Februar]] [[2012]] in [[Lechenich|Erftstadt-Lechenich]]) war ein deutscher [[Historiker]]. Er lehrte als Professor für Mittlere und Neuere Geschichte an der [[Universität zu Köln]] von 1971 bis zu seiner [[Emeritierung]] 1993.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Odilo Engels entstammte einer katholischen Familie. Er legte 1946 das Abitur in Mönchengladbach ab und studierte von 1947 bis 1949 an den Universitäten [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Bonn]] und [[Westfälische Wilhelms-Universität Münster|Münster]] Geschichte und Theologie. 1954 wurde er in Bonn bei [[Walther Holtzmann]] mit der Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Johannes von Gaeta als Hagiograph&amp;#039;&amp;#039; [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. Als Stipendiat der [[Görres-Gesellschaft]] folgte ein längerer Forschungsaufenthalt in Barcelona und die intensive Beschäftigung mit der spanischen Geschichte des Mittelalters, insbesondere der [[Spanische Mark|Spanischen Mark]]. In Freiburg war er in der Schriftleitung des &amp;#039;&amp;#039;[[Lexikon für Theologie und Kirche|Lexikons für Theologie und Kirche]]&amp;#039;&amp;#039; tätig. An der [[Ludwig-Maximilians-Universität München|Universität München]] erfolgte 1969 mit der Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Schutzgedanke und Landesherrschaft im östlichen Pyrenäenraum (9.–13. Jahrhundert)&amp;#039;&amp;#039; seine [[Habilitation]]. In München lehrte Engels als Privatdozent, anschließend war er von 1971 bis zu seiner Emeritierung 1993 als Professor für mittelalterliche Geschichte an der Universität zu Köln tätig. Eine Berufung an die [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg|Universität Freiburg]] lehnte er ab. Engels hatte im Sommersemester 1989 die Otto von Freising-Gastprofessur an der [[Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt|Katholischen Universität Eichstätt]] inne.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ku.de/ggf/ueber-uns/freunde-und-foerderer/otto-von-freising-gastprofessur Otto von Freising-Gastprofessur].&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu seinen akademischen Schülern zählten unter anderem [[Georg Gresser]], [[Manfred Groten]], [[Rolf Große]], [[Johannes Laudage]], [[Gerhard Lubich]], [[Sebastian Scholz]], [[Ludwig Vones]], [[Ursula Vones-Liebenstein]] und [[Stefan Weinfurter]]. Seine Nachfolge in Köln als Professor für mittelalterliche Geschichte trat [[Tilman Struve]] 1995 an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Engels erforschte die Geschichte des katalanischen Raums von der [[Karolinger]]zeit bis zum 13. Jahrhundert. 1989 erschien der grundlegende Band &amp;#039;&amp;#039;Reconquista und Landesherrschaft. Studien zur Rechts- und Verfassungsgeschichte Spaniens im Mittelalter&amp;#039;&amp;#039;. Engels wurde Herausgeber der &amp;#039;&amp;#039;Spanischen Forschungen der Görresgesellschaft&amp;#039;&amp;#039; und betreute das von [[Paul Fridolin Kehr]] begründete Regestenwerk der &amp;#039;&amp;#039;Hispania Pontificia&amp;#039;&amp;#039;. Dabei sichtete und sammelte Engels alle Kontakte der Kirche auf der iberischen Halbinsel mit dem römischen Papsttum bis 1198 unter besonderer Berücksichtigung der Kirchenprovinzen [[Santiago de Compostela]] und [[Provinz Toledo|Toledo]]. Ein weiterer Schwerpunkt bildete die [[Staufer|staufische]] Dynastie. Sein erstmals 1972 erschienenes Werk &amp;#039;&amp;#039;Die Staufer&amp;#039;&amp;#039; gilt als Standardwerk zur Stauferzeit und wurde bis heute neunmal aufgelegt. Die Überblicksdarstellung war Ausgangspunkt für mehrere Taschenbuchserien über mittelalterliche Herrscherdynastien.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Michael Borgolte]]: &amp;#039;&amp;#039;Sozialgeschichte des Mittelalters. Eine Forschungsbilanz nach der deutschen Einheit.&amp;#039;&amp;#039; München 1996, S. 140.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zahlreiche Aufsätze sind in den &amp;#039;&amp;#039;Stauferstudien&amp;#039;&amp;#039; (1988, 1996) erschienen. 2002 wurde ihm für sein Lebenswerk und seine Arbeiten zu den Staufern der Wissenschaftspreis der [[Stauferstiftung Göppingen]] verliehen. Engels forschte außerdem zur mittelalterlichen Geschichte der Stadt Köln. Engels war über die gesamte Laufzeit des Projekts von 1981 bis 2008 Mitglied der wissenschaftlichen Kommission des [[Geschichtlicher Atlas der Rheinlande|Geschichtlichen Atlas der Rheinlande]]. Engels war von 1978 bis 1994 Vorsitzender der [[Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde]].&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Pabst: &amp;#039;&amp;#039;Die Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde (1881–1981). Trägerschaft, Organisation und Ziele in den ersten 100 Jahren ihres Bestehens.&amp;#039;&amp;#039; Wien 2022, S. 114.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Engels war [[Rotary International|Rotarier]]. Er war 35 Jahre Mitglied im Rotary Club Köln am Rhein. Aus gesundheitlichen Gründen musste er sich in den letzten Lebensjahren aus dem Clubleben zurückziehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Nachruf im &amp;#039;&amp;#039;Rotary Magazin&amp;#039;&amp;#039;, 5/2012, S. 121.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Monographien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Reconquista und Landesherrschaft. Studien zur Rechts- und Verfassungsgeschichte Spaniens im Mittelalter&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Rechts- und staatswissenschaftliche Veröffentlichungen der Görres-Gesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; NF Bd. 53). Schöningh, Paderborn u. a. 1989, ISBN 3-506-73353-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Stauferstudien. Beiträge zur Geschichte der Staufer im 12. Jahrhundert. Festgabe zu seinem 60. Geburtstag.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben von [[Erich Meuthen]] und [[Stefan Weinfurter]]. Thorbecke, Sigmaringen 1988, ISBN 3-7995-7060-8 (2. veränderte und erweiterte Auflage. ebenda 1996).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Staufer&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Urban-Taschenbücher. Geschichte, Politikwissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 154). Kohlhammer, Stuttgart u. a. 1972, ISBN 3-17-232141-X (9. ergänzte Auflage. ebenda 2010, ISBN 978-3-17-021363-0).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schutzgedanke und Landesherrschaft im östlichen Pyrenäenraum (9.–13. Jahrhundert)&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Görres-Gesellschaft zur Pflege der Wissenschaft. Spanische Forschungen der Görresgesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; Reihe 2, Bd. 14, {{ISSN|0081-3494}}). Aschendorff, Münster 1970 (Zugleich: München, Universität, Habil.-Schrift).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Johannes von Gaeta als Hagiograph. Ein Beitrag zur Geschichte der Stilschule von Montecassino.&amp;#039;&amp;#039; Bonn 1954 (Zugleich: Bonn, Universität, Dissertation, 10. Februar 1954).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herausgeberschaften&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* mit André Vauchez, Georgios Makris, Ludwig Vones (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte des Christentums. Religion, Politik, Kultur.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 5, Herder, Freiburg im Breisgau u. a. 1994, ISBN 3-451-22255-8.&lt;br /&gt;
* mit [[Peter Schreiner (Byzantinist)|Peter Schreiner]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Begegnung des Westens mit dem Osten. Kongreßakten des 4. Symposions des Mediävistenverbandes in Köln [vom 11.–14. März] 1991 aus Anlaß des 1000. Todesjahres der Kaiserin Theophanu.&amp;#039;&amp;#039; Thorbecke, Sigmaringen 1993, ISBN 3-7995-5403-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hanna Vollrath]], Stefan Weinfurter: &amp;#039;&amp;#039;Köln – Stadt und Bistum in Kirche und Reich des Mittelalters. Festschrift für Odilo Engels zum 65. Geburtstag&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Kölner historische Abhandlungen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 39). Böhlau, Köln u. a. 1993, ISBN 3-412-12492-3.&lt;br /&gt;
* Oliver Jungen: &amp;#039;&amp;#039;Kaiser Friedrich II. wird immer noch überschätzt. Er spricht fließend Spanisch und Staufisch. Dem Kölner Mediävisten Odilo Engels zum achtzigsten Geburtstag.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 24. April 2008, Nr. 96, S. 35.&lt;br /&gt;
* [[Ursula Vones-Liebenstein]]: &amp;#039;&amp;#039;Odilo Engels (1928–2012).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Francia (Zeitschrift)|Francia]]&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 40 (2013), S. 475–476 ([https://perspectivia.net//publikationen/francia/40-2013/0465-0476 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Vones]]: &amp;#039;&amp;#039;Odilo Engels (1928–2012).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Historisches Jahrbuch]]&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 132 (2012), S. 381–383.&lt;br /&gt;
* [[Stefan Weinfurter]]: &amp;#039;&amp;#039;Das neue Bild der Staufer. Zur Verleihung des Wissenschaftspreises der Stauferstiftung 2002 an Prof. Dr. Odilo Engels.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Karl-Heinz Rueß]] (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Der Kreuzzug Kaiser Friedrichs II.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriften zur staufischen Geschichte und Kunst.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 22). Gesellschaft für Staufische Geschichte, Göppingen 2004, S. 93–99.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119116960}}&lt;br /&gt;
* {{RegestaImp|Engels, Odilo|Art=Autor}}&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20131219223023/https://phil-fak.uni-koeln.de/fileadmin/phil-fak/aktuelles/2012/Nachruf_Engels.pdf Ludwig Vones: &amp;#039;&amp;#039;Nachruf auf Professor Dr. Odilo Engels&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 13&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119116960|LCCN=n/85/111069|VIAF=68942169}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Engels, Odilo}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mittelalterhistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität zu Köln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Rotary International)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1928]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2012]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Engels, Odilo&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Historiker &lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. April 1928&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Rheydt]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. Februar 2012&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Lechenich|Erftstadt-Lechenich]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SK Sturm Fan</name></author>
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