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	<title>Odilienberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Odilienberg&amp;diff=66310&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-21460-70: Old link, no page found</title>
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		<updated>2026-04-08T06:23:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Old link, no page found&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Odilienberg im Elsass. Zum Ort in der niederländischen Provinz Limburg siehe [[Sint Odiliënberg]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|NAME=Odilienberg&lt;br /&gt;
|BILD=Mont Sainte Odile.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG=Odilienberg&lt;br /&gt;
|HÖHE=764&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG=FX&lt;br /&gt;
|LAGE=[[Elsass]], [[Frankreich]]&lt;br /&gt;
|GEBIRGE=[[Vogesen]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=48.437668&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD=7.404938&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=FR-67&lt;br /&gt;
|TYP=&lt;br /&gt;
|GESTEIN=&lt;br /&gt;
|ALTER=&lt;br /&gt;
|ERSTBESTEIGUNG=&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Odilienberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch St. Odilienberg, {{FrS|&amp;#039;&amp;#039;Mont Sainte-Odile&amp;#039;&amp;#039;}}) erhebt sich im [[Elsass]] in der Nähe der Ortschaften [[Obernai]] ({{deS|&amp;#039;&amp;#039;Oberehnheim&amp;#039;&amp;#039;}}) und [[Barr]], [[Département Bas-Rhin]], am Ostrand der [[Vogesen]] auf eine Höhe von {{Höhe|763|FX|link=true}} über der [[Oberrheinische Tiefebene|Oberrheinebene]] und wird von [[Kloster Hohenburg]] gekrönt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Natur ==&lt;br /&gt;
=== Geologie ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Mont Sainte Odile Felsen 5.jpg|mini|Buntsandstein-Felsen auf dem Odilienberg]]&lt;br /&gt;
Die Geologie des Odilienberges wird durch mehrere Meter hohe [[Buntsandstein]]-Felsen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flora ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Mont Sainte Odile Linde 2.jpg|mini|Alte Sommerlinde auf dem Odilienberg]]&lt;br /&gt;
Der Odilienberg ist vor allem mit forstlich genutztem Wald bedeckt; [[Traubeneiche]] und [[Waldkiefer]] herrschen darin vor. Stellenweise wird der Wald auch von alten [[Weißtanne]]n gebildet. In der Klosteranlage sind alte [[Sommerlinde]]n erhalten geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Heidenmauer ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Odilienberg-heidenmauer.JPG|mini|Heidenmauer]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mur paien geology.png|mini|Lage der Heidenmauer (weiße Linien) relativ zur geologischen Karte (blau: Triassische Konglomerate)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mur Païen Grotte des Druides 01 11 2011 1.jpg|mini|Grotte in der Heidenmauer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Abhänge des Berges herum zieht sich die sogenannte Heidenmauer (frz.: &amp;#039;&amp;#039;mur païen&amp;#039;&amp;#039;), eine mehr als 10&amp;amp;nbsp;km lange Schutzmauer, die lange für [[Ur- und Frühgeschichte|prähistorisch]] gehalten wurde. Aktuelle Untersuchungen (publiziert im Jahr 2003, [[Dendrochronologie|dendrochronologisch]] und nach der [[C14-Methode]]) von wiederaufgefundenen Eichenholzklammern, mit denen die Steine der Mauer verbunden waren, datieren diese Klammern zweifelsfrei in das letzte Viertel des 7. oder das beginnende 8. Jahrhundert n. Chr.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.wissenschaft-online.de/sixcms/list.php?page=fe_seiten&amp;amp;article_id=617384&amp;amp;skip=0 |wayback=20030729023507 |text=vgl. Forschungsbericht Frederik Letterlé 2003   }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eventuell stammen sie aus einer Reparaturphase, denn eine so späte Entstehung der Gesamtanlage war bisher nicht ernsthaft in Betracht gezogen worden. Generell folgt die Mauer dem Auftreten der Konglomerate, aus der sie erbaut wurde, um den Transportaufwand der schweren Steinblöcke zu minimieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Berg und in der Region finden sich zahlreiche [[Kelten|keltische]] Zeugnisse. Aus der römischen Epoche ist das römische Tor erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kloster ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Kloster Hohenburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kloster wurde im 7. Jahrhundert von [[Odilia]], einer Tochter des [[Merowinger|fränkischen]] [[Herzog]]s [[Eticho]], in der Hohenburg errichtet, die ihr von ihrem Vater zu diesem Zweck überlassen worden war. Der Ort wurde bis ins Mittelalter als [[Frauenkloster]] genutzt und später nach der heiligen Odilia, der Klostergründerin und Schutzpatronin des Elsass, benannt.&lt;br /&gt;
Ihre Reliquien werden seit dem 7. Jahrhundert dort aufbewahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen besonderen Stellenwert hat bis heute das Kloster Odilienberg im Elsass für die [[Habsburg]]er, da dort die Reliquien der heiligen Ottilie aufbewahrt werden. Den Habsburgern gilt die adelige Frau aus dem fränkischen Geschlecht der [[Etichonen]] als Stammmutter ihrer Dynastie.&amp;lt;ref&amp;gt; [https://www.3sat.de/dokumentation/geschichte/die-habsburger-in-oesterreich-aus-dem-dunkel-der-zeit-100.html die-habsburger-in-oesterreich-aus-dem-dunkel-der-zeit] abgerufen am 10. Dezember 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Odilienberg ist heute der bedeutendste Wallfahrtsort im Elsass. Das Kloster führt kirchliche Seminare durch und unterhält einen Hotelbetrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterhalb des Klosters entspringt in einer Felsgrotte eine Quelle, deren Ursprung auf die Heilige Odilie zurückgeführt wird. Der Sage nach schlug sie mit ihrem Wanderstab auf den Felsen, um einem Leprakranken zu helfen, der dort erschöpft ruhte. Dabei soll die Wunderquelle aus dem Felsen entsprungen sein. Die Quelle, deren Wasser die Heilung von Augenerkrankungen nachgesagt wird, trägt den Namen der Heiligen Odilie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flugzeugabsturz ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Air-Inter-Flug 148}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Absturz eines [[Airbus-A320-Familie|Airbus A320]] der [[Air Inter]] am 20. Januar 1992 ([[Air-Inter-Flug 148]]) in der Nähe des Odilienbergs kamen 87 Menschen ums Leben, neun überlebten. Eine Gedenktafel an der Absturzstelle südlich des Odilienbergs auf dem benachbarten Berg [[La Bloss]] (Höhe 826&amp;amp;nbsp;m) erinnert an das Unglück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umgebung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Panorama Blick vom Odilienberg.jpg|mini|Blick vom Odilienberg nach Osten auf die Rheinebene]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Terrasse des Klosters und von den Felsen am Südrand des Odilienberges ergeben sich Fernblicke in das Oberrheinische Tiefland und zu den Höhen des Schwarzwaldes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Massiv des Odilienberges wird im Süden von verschiedenen waldfreien Buntsandsteinfelsen begrenzt: Schafstein, Wachstein, Maennelstein. Es ist außerdem bestückt mit etlichen Burgruinen: [[Burg Birkenfels (Elsass)|Birkenfels]], [[Burg Dreistein|Dreistein]], [[Hagelschloss]], [[Burg Landsberg (Elsass)|Landsberg]] und die „[[Ottrott]]er Schlösser“ [[Lützelburg (Ottrott)|Lützelburg]] und [[Burg Rathsamhausen|Rathsamhausen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Füßen des Berges findet sich die Ruine des ebenfalls von Odilia gegründeten [[Kloster Niedermünster (Elsass)|Klosters Niedermünster]]. Als Herberge für Wallfahrer diente auch das [[Kloster Truttenhausen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor=[[Heiko Steuer]], [[Dieter Geuenich]]&lt;br /&gt;
 | Titel=Odilienberg&lt;br /&gt;
 | Sammelwerk=[[Reallexikon der Germanischen Altertumskunde]]&lt;br /&gt;
 | Band=21&lt;br /&gt;
 | Ort=Berlin / New York&lt;br /&gt;
 | Jahr=2002&lt;br /&gt;
 | Seiten=551–559&lt;br /&gt;
 | ISBN=3-11-017272-0&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Mont Sainte-Odile}}&lt;br /&gt;
* [https://www.mont-sainte-odile.com/ Website des Odilienbergs]&lt;br /&gt;
* [https://www.badenpage.de/alsace/st_odile/ Deutsche Website zum Odilienberg mit Fotogalerie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4043116-2|VIAF=244974490}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in den Vogesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ottrott]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg im Elsass]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Odilia]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Département Bas-Rhin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Grand Est]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-21460-70</name></author>
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