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	<title>Oderwitzer Spitzberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Gumideck: Östliche Oberlausitz</title>
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		<updated>2024-11-24T10:30:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Östliche Oberlausitz&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|NAME             = Oderwitzer Spitzberg&lt;br /&gt;
|BILD             = Oberoderwitzer Spitzberg Oderwitz 2010 06 27 00.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG = Oderwitzer Spitzberg von der Berndt-Mühle aus betrachtet&lt;br /&gt;
|HÖHE             = 510.0&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG       = DE-NHN&lt;br /&gt;
|LAGE             = Freistaat [[Sachsen]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
|GEBIRGE          = [[Östliche Oberlausitz]]&lt;br /&gt;
|DOMINANZ         = 4.5&lt;br /&gt;
|DOMINANZ-BEZUG   = [[Varnsdorfský Špičák]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spicak&amp;quot;/&amp;gt; ([[Östliche Oberlausitz]])&lt;br /&gt;
|SCHARTENHÖHE     = 125&lt;br /&gt;
|SCHARTE          = Nördlich von [[Spitzkunnersdorf]] zwischen Spitzberg und [[Hofeberg]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;geländeprofil&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD      = 50/57/37/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD       = 14/41/24/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO       = DE-SN&lt;br /&gt;
|TYP              = [[Kegelberg]]&lt;br /&gt;
|GESTEIN          = [[Phonolith]], [[Basalt]], [[Tuff]], [[Basanit (Gestein)|Basanit]]&lt;br /&gt;
|LETZTE ERUPTION  =&lt;br /&gt;
|ALTER            =&lt;br /&gt;
|ERSTBESTEIGUNG   =&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN   =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oderwitzer Spitzberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.oderwitz.de/tourismus/freizeitangebote www.oderwitz.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oberoderwitzer Spitzberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Die_Bezirke_der_Deutschen_Demokratischen/QZIGAAAAMAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;bsq=%22Oberoderwitzer+Spitzberg%22&amp;amp;dq=%22Oberoderwitzer+Spitzberg%22&amp;amp;printsec=frontcover Die Bezirke der Deutschen Demokratischen Republik], VEB Hermann Haack, Geographisch-Kartographische Anstalt, 1974, Seite 232&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Oberlausitz/Eihew7f6fA0C?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=%22Oberoderwitzer+Spitzberg%22&amp;amp;pg=PA101&amp;amp;printsec=frontcover Oberlausitz Zittauer und Lausitzer Gebirge] Bergverl. Rother, 2021, ISBN 978-3-7633-4399-7, Kapitel Oberoderwitzer Spitzberg, Seite 101&amp;lt;/ref&amp;gt;, in Kartenwerken meist &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Spitzberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt; Sachsenatlas&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Carl Friedrich Naumann]]: [https://www.google.de/books/edition/Geognostische_Beschreibung_des_K%C3%B6nigrei/Rg0-AAAAcAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Spitzberg+(Oderwitz)&amp;amp;pg=PA75&amp;amp;printsec=frontcover Geognostische Beschreibung des Königreiches Sachsen und der angränzenden Länderabtheilungen] 1845, Seite 75&amp;lt;/ref&amp;gt; ist ein [[Kegelberg]] im Naturraum [[Östliche Oberlausitz]] in [[Sachsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aus [[Phonolith]] bestehenden Gipfelklippen stehen seit 1936 als [[Naturdenkmal]] unter Naturschutz. Weithin bekannt ist die auf der Nordseite befindliche [[Sommerrodelbahn]]. Auf dem Gipfelplateau befindet sich eine [[Bergbaude]], die über eine Fahrstraße erreichbar ist. An den Gipfelfelsen wurde ein [[Klettergarten|Sportklettergebiet]] mit über 90 Routen eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Form ==&lt;br /&gt;
Der Spitzberg gehört zur [[Östliche Oberlausitz]] und ist von den Orten [[Oderwitz]], [[Spitzkunnersdorf]], [[Leutersdorf (Oberlausitz)|Leutersdorf]], [[Eibau]] und [[Neueibau]] umgeben. Er weist die typische Form eines [[Kegelberg]]es auf, allerdings setzt sich sein markanter dreigeteilter Gipfelfelsen deutlich vom Mittel- und Unterhang ab. Auf der Westseite des Gipfels liegt ein Hochplateau, auf dem ein Gemeinschaftsplatz und eine [[Bergbaude]] errichtet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterhalb des Gipfelfelsens fällt der Hang des Spitzbergs in nördlicher Richtung sehr sanft ab und geht in den vorgelagerten, 438 Meter hohen [[Stumpfeberg]] über, der wiederum flach zur 368 Meter hohen [[Wilhelmshöhe (Oderwitz)|Wilhelmshöhe]] hin abfällt. Auch in südwestlicher Richtung ist der Hang nur leicht zum vorgelagerten [[Hofeberg]] geneigt. Dieser aber bildet einen fast einhundert Meter hohen Steilabfall zum Tal des [[Spitzkunnersdorfer Bach]]s. Dieser Bach fließt in östlicher Richtung am Berg vorbei und nimmt dabei das Wasser des [[Spitzberggraben]]s auf, der am Südhang des Spitzbergs entspringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch West- und Osthang des Spitzbergs sind wesentlich steiler geneigt, so liegt etwa das Tal des [[Landwasser (Mandau)|Landwassers]] etwa zweihundert Meter tiefer als der Gipfel des Berges. Auch zum [[Bleicheteichwasser]] auf der Westseite bei [[Sorge (Leutersdorf)|Sorge]] fällt das Gelände stärker ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausblick ==&lt;br /&gt;
Zwei der Gipfelfelsen sind durch Aussichtsplattformen erschlossen, von diesen hat man einen weiten Rundblick über die südöstliche [[Oberlausitz]], das [[Isergebirge]] und das angrenzende Nordböhmen. Die wichtigsten Landmarken in Sichtweite sind der [[Kottmar]], der [[Sonnenhübel]], das polnische [[Kraftwerk Turów]] (&amp;#039;&amp;#039;Türchau&amp;#039;&amp;#039;), [[Zittau]] mit seinen Türmen, das [[Zittauer Gebirge]] mit [[Hochwald (Zittauer Gebirge)|Hochwald]], [[Töpfer (Berg)|Töpfer]], [[Ameisenberg (Zittauer Gebirge)|Ameisenberg]] sowie der [[Lausche]] und dem [[Varnsdorfský Špičák]] (&amp;#039;&amp;#039;Warnsdorfer Spitzberg&amp;#039;&amp;#039;). Bei besserer Sicht ist der [[Ještěd]] (&amp;#039;&amp;#039;Jeschken&amp;#039;&amp;#039;), das [[Hohes Rad (Riesengebirge)|Hohe Rad]] im [[Riesengebirge]] sowie einige Tafelberge der [[Sächsische Schweiz|Sächsischen Schweiz]] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Panorama|Panorama Oderwitz 2010-06-27 00.jpg|800|Panorama mit Blick in Richtung Nordosten, ganz links vorn der Stumpfeberg, dahinter der Kottmar, links und in der Mitte Oberoderwitz, rechts hinten der Sonnenhübel, ganz rechts Niederoderwitz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Berg 1596 im [[Schöffe (historisch)|Schöppenbuch]] von Oberoderwitz. Der Naturforscher [[Nathanael Gottfried Leske]] besuchte den Spitzberg um 1785 auf einer seiner Reisen durch die Oberlausitz und beschrieb dessen geologischen Aufbau. Ab 1850 bis etwa Ende des 19. Jahrhunderts wurde am Spitzberg ein Steinbruchbetrieb unterhalten, durch diesen entstanden der steile Abfall im Nordosten des Gipfels, sowie ein Teich auf dem Hochplateau. Das Gestein aus diesem Steinbruch wurde unter anderem auch für den Bau der [[Kirche Niederoderwitz|Kirche in Niederoderwitz]] verwendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kirche&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund seiner großartigen Aussicht wurde der Berg mit der aufkommenden [[Romantik]] Mitte des 19. Jahrhunderts zu einem beliebten Ausflugsziel. Die Besteigung war aber nicht immer ganz ungefährlich, so musste etwa der spätere sächsische König [[Friedrich August II. (Sachsen)|Friedrich August II.]] beim Abstieg von zwei Einheimischen gerettet werden. Man begann daher den Berg zu erschließen, 1860 ebnete man den Felsrücken und legte einen Gesellschaftsplatz an. 1882 wurde der Oderwitzer Gebirgsverein gegründet, der verschiedene Wege anlegte und Geländer anbrachte. Ein weiteres Ziel war die Pflege des Spitzbergs als Naherholungsgebiet, dem sich auch schon der 1861 gegründete Humboldt-Verein verschrieben hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gesch_OOW&amp;quot; /&amp;gt; 1904 trafen sich Vertreter aller Gebirgsvereine [[Mitteldeutschland]]s und [[Schlesien]]s auf dem Oberoderwitzer Spitzberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die in den Jahren 1862 bis 1890 durchgeführte [[Königlich-Sächsische Triangulation]] wurde hier 1864 eine Station zweiter Ordnung eingerichtet. Dafür wurde eine 1,2 Meter hohe Säule aus Beyersdorfer Granit mit einem Durchmesser von 49 Zentimetern in den Felsen der höchsten Aussichtsplattform eingelassen. Von diesem Punkt aus konnten die Stationen auf dem [[Kottmar]], dem [[Schanzberg (Östliche Oberlausitz)|Schanzberg]] und der [[Lausche]] angepeilt werden. Die Aufschrift der Säule lautet &amp;#039;&amp;#039;„Station SPITZBERG der Kön. Sächs. Triangulierung 1864.“&amp;#039;&amp;#039;, der Zusatz &amp;#039;&amp;#039;Kön.&amp;#039;&amp;#039; war zwischenzeitlich entfernt worden, wurde aber 2010 wieder restauriert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Infotafel&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Postkarte Spitzberg 01.png|mini|Postkarte von 1898 mit einer Ansicht der Bergbaude]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1891 errichtete man auf dem Hochplateau eine Bergbaude, diese verfiel aber mit der Zeit und wurde daher von 1964 bis 1965 rekonstruiert. An der Nordseite des Berges erbaute man 1922 eine heute nicht mehr erhaltene [[Skisprungschanze]], auf der 1936 Deutschlands erster „Kunstschnee-Wettkampf“ aus einem Belag von Fichtennadeln ausgetragen wurde. Weiterhin wurde eine Naturrodelbahn angelegt, auf der in den 1950er Jahren auch Skiabfahrtsrennen stattfanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für den Klettersport waren die Gipfelfelsen des Spitzbergs interessant. 1930 durchstieg die Klettergilde &amp;#039;&amp;#039;Türmer 13&amp;#039;&amp;#039; erste Wege zum Gipfel. 1952 wurde die Oderwitzer Klettersektion gegründet, es wurden acht verschiedene Routen auf der Nord- und Ostseite erschlossen, die ersten Sicherungshaken wurden 1964 angebracht. 2001&amp;lt;ref name=&amp;quot;Infotafel&amp;quot; /&amp;gt; begann man mit der Einrichtung eines Sportklettergebiets am Oderwitzer Spitzberg, welches am 25.&amp;amp;nbsp;Mai 2003 eröffnet wurde. Inzwischen verfügt dieses über mehr als 90 Routen mit dem Schwierigkeitsgrad 1 bis 9 der [[Union Internationale des Associations d’Alpinisme#UIAA-Skala|UIAA-Skala]]. Für den weiteren Ausbau und die Instandhaltung des Klettergartens wurde am 5.&amp;amp;nbsp;Januar 2005 der Förderverein &amp;#039;&amp;#039;Sportklettergebiet Oderwitzer Spitzberg&amp;amp;nbsp;e.{{nnbsp}}V.&amp;#039;&amp;#039; gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Einrichten des Sportklettergebiets kam es zu Konflikten zwischen Naturschützern und Klettersportlern, da dies ohne Genehmigung der Unteren [[Naturschutzbehörde]] erfolgte. So wurden beispielsweise einige Felsen von jeglichem Bewuchs befreit, sowie mehrere Bäume gefällt, um Platz für einen Grillplatz zu schaffen. Weiterhin wurden Schutthalden von der Rekonstruktion der Spitzbergbaude entfernt, obwohl die Vegetation auf diesen kontaminierten Böden zuvor als äußerst wertvoll eingestuft wurde. Dieser Streit gipfelte 2004 in einem Strafverfahren gegen den Betreiber des Kletterparks. Im folgenden Urteil wurde das Klettern am Spitzberg legalisiert und es kam zu einer Annäherung der Interessenvertreter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kletterführer&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weithin bekannt ist auch die 1995 eröffnete [[Sommerrodelbahn]] am Osthang des Berges, auf deren Gelände 12.&amp;amp;nbsp;Oktober 1998 auch eine offizielle Wettermessstation eingeweiht wurde. 2001 erhielt die Rodelbahn einen Umweltpreis für das Engagement bei der naturschutzgerechten Gestaltung des Gebiets.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rodelpark&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberoderwitzer Spitzberg Oderwitz 2010 06 27 01.jpg|mini|Phonolithische Gipfelklippen, der Aufbau aus schräg verlaufenden Platten und Säulen ist gut erkennbar]]&lt;br /&gt;
Durch vulkanische Aktivitäten im [[Miozän]] entstand das [[Böhmisches Mittelgebirge|Böhmische Mittelgebirge]], die Auswirkungen dieser Vorgänge erstreckten sich bis in die [[Oberlausitz]]. Auch hier entstanden zahlreiche vulkanische Berge, wie etwa die [[Lausche]] oder der Spitzberg. Der Untergrund aus [[Tuff]]en und [[Basanit (Gestein)|Nephelinbasanit]] wurde in einem ersten Schritt von einer bis zu 100 Meter mächtigen Schicht aus [[Basalt]]lava überdeckt. Später wurde diese Decke von Strömen [[phonolith]]ischer [[Lava]] durchbrochen. Abtragungsprozesse in der [[Elster-Kaltzeit]] formten die erloschenen Vulkane zu flachen Kuppen und Kegelbergen. Durch weitere Frostverwitterung in der [[Saale-Komplex|Saale-]] und [[Weichsel-Kaltzeit]] wurden die Bergkuppen weiter abgetragen und bildeten Geröllhalden an den [[löss]]bedeckten Berghängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gipfelfelsen des Spitzbergs besteht vollständig aus Phonolith, im Norden tritt dieser meist plattig, im Südosten dagegen in Säulen bis zu einem Meter Durchmesser auf. Die schräg nach oben verlaufende Anordnung dieser Säulen zeigt an, dass es sich bei diesen Klippen um eine ehemalige [[Schlot (Geologie)#Schlotfüllung|Schlotfüllung]] handelt. Der Basalt am Nord- und Westhang des Berges ist von braun- bis dunkelvioletten Lapillituffen durchzogen, die für eine rötliche Färbung des Ackerbodens sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flora und Fauna ==&lt;br /&gt;
Die Gipfelklippen des Berges stehen seit 1935 unter Naturschutz. Im Vergleich mit den Basaltbergen weist die Vegetation hier eine deutliche Verarmung auf. Während Mittel- und Unterhang für die Landwirtschaft genutzt werden, wurden große Teile des Oberhangs mit [[Gemeine Fichte|Fichten]] bepflanzt. Am Südhang sind dagegen [[Stieleiche]]n, [[Birken]] und [[Vogelbeere|Ebereschen]] vorherrschend, die Bodenvegetation bilden dort säureliebende Arten wie etwa [[Heidelbeere]], [[Draht-Schmiele]], [[Wiesen-Wachtelweizen]], [[Doldiges Habichtskraut]] und [[Schattenblumen]]. An sonnenreichen Stellen wie etwa Waldrändern finden sich [[Wilde Platterbse]]n, [[Bärenschote]], [[Maiglöckchen]], [[Wirbeldost]] und [[Steinbeere]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bot_Brand&amp;quot; /&amp;gt; Auf den krautigen Wiesen am Westhang treten [[Borstige Glockenblume]]n, [[Weidenblättriger Alant]], [[Moor-Klee]], [[Große Bibernelle]], [[Gewürz-Kälberkropf]], [[Arnika]] und [[Weichhaariger Hohlzahn]] auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bot_Brand&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Nordhang wachsen in dem Schattenlagen [[Gemeine Esche|Eschen]], die [[Gewöhnliche Traubenkirsche]], [[Bergulme]]n und [[Gemeine Hasel|Haselnusssträucher]]. Als typische Arten der Basaltberge gedeihen hier [[Seidelbast]], [[Wald-Bingelkraut]], [[Geflecktes Lungenkraut]] und [[Nickendes Perlgras]]. Die Gewächse der mittleren Höhenlagen sind hier vertreten durch [[Roter Holunder|Roten Holunder]] und das [[Fuchssches Greiskraut|Fuchssche Greiskraut]]. Auch Farne sind hier anzutreffen, wie etwa der [[Nordischer Streifenfarn|Nordische Streifenfarn]] und Südlagen oder der [[Gewöhnlicher Tüpfelfarn|Gewöhnliche Tüpfelfarn]] in schattigen Lagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{WdH|16|Auflage=2|Jahr=1971}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Herausgeber=Gemeindeverwaltung Oderwitz | Titel=Oderwitz | TitelErg=Das Windmühlen- und Wetterdorf | Auflage=1. | Ort=Herrnhut | Jahr=2003 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Oberoderwitzer Spitzberg}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.heinrich-sport.de/spitzberg/index.htm |titel=Sportklettergebiet – Oderwitzer Spitzberg |hrsg=Förderverein Sportklettergebiet Oderwitzer Spitzberg e.{{nnbsp}}V. |abruf=2024-06-16 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* [http://www.felsenwelt.de/Verlag/Verlagsangebot/Kletterfuhrer/Nachtrage/spitzberg_www.pdf Nachtrag „Oderwitzer Spitzberg“] (PDF; 1,5&amp;amp;nbsp;MB) zum Kletterführer „Sportklettergebiete in Sachsen“&lt;br /&gt;
* [https://www.oberlausitzmyhome.eu/auf_dem_spitzberg.html Private Webseite über den Spitzberg] mit zahlreichen Bildern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spicak&amp;quot;&amp;gt;Der {{Höhe|545}} hohe {{Coordinate|NS=50/55/42/N|EW=14/38/45/E|type=mountain|region=CZ|text=&amp;#039;&amp;#039;Warnsdorfer Spitzberg&amp;#039;&amp;#039;|name=Varnsdorfský Špičák}} liegt östlich von [[Seifhennersdorf]] auf [[Tschechien|tschechischem]] Gebiet.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;geländeprofil&amp;quot;&amp;gt;ermittelt unter Zuhilfenahme von &amp;#039;&amp;#039;Elevation Contours&amp;#039;&amp;#039; von [[Google Maps]]; die Scharte liegt auf {{Höhe|385}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bot_Brand&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Carl Gabriel Baenitz]] |Titel=Excursionen durch die Nieder- und Oberlausitz |Hrsg=Botanischer Verein der Provinz Brandenburg und die Angrenzenden Länder |Sammelwerk=Verhandlungen des Botanischen Vereins für die Provinz Brandenburg und die Angrenzenden Länder |Auflage= |Verlag=Kommissions-Verlag von R. Gaertner |Ort=Berlin |Datum=1861-05-15 |Seiten=90ff. |Online={{Google Buch |BuchID=gjQXAAAAYAAJ |SeitenID=RA1-PA90 |Hervorhebung=&amp;quot;In Oderwitz&amp;quot;#v=snippet |Linktext=Digitalisat}} }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gesch_OOW&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.mfw-studio.de/khp/kirche/geschichte-dorf-oberoderwitz.htm | titel=Geschichte des Dorfes Oberoderwitz | abruf=2012-05-08 | offline=ja | archiv-url=https://archive.is/20130106101843/http://www.mfw-studio.de/khp/kirche/geschichte-dorf-oberoderwitz.htm | archiv-datum=2013-01-06 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Infotafel&amp;quot;&amp;gt;Informationstafel &amp;#039;&amp;#039;Historische Triangulationssäule Spitzberg&amp;#039;&amp;#039; der &amp;#039;&amp;#039;Interessengemeinschaft Nagelsche Säulen&amp;#039;&amp;#039;, 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rodelpark&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://rodelbahn-oberoderwitz.de/de/rodelpark/ueber-uns |archiv-url=http://web.archive.org/web/20120719070700/http://rodelbahn-oberoderwitz.de/de/rodelpark/ueber-uns |archiv-datum=2012-07-19 |hrsg=Rodelbahn Oberoderwitz |titel=Über uns |abruf=2012-05-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kletterführer&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.felsenwelt.de/Verlag/Verlagsangebot/Kletterfuhrer/Nachtrage/spitzberg_www.pdf | titel=Kletterführer Oderwitzer Spitzberg | abruf=2012-05-10 | format=PDF; 1,5&amp;amp;nbsp;MB}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kirche&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.oderwitz.de/gemeinde/kirchen.html | autor=Gemeindeverwaltung Oderwitz | titel=Kirchen in Oderwitz | abruf=2015-12-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1174712341|VIAF=1416154688468648380006|REMARK=Ansetzungsform der DNB &amp;#039;&amp;#039;Spitzberg (Oderwitz)&amp;#039;&amp;#039;.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Östliche Oberlausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg im Landkreis Görlitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Oderwitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klettergebiet in Deutschland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gumideck</name></author>
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