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	<title>Odenthal - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Odenthal&amp;diff=1165638&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Chleo: -_-_-</title>
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		<updated>2026-02-02T23:13:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;-_-_-&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Gemeinde Odenthal, zu weiteren Bedeutungen siehe [[Odenthal (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Odenthal COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 51/2//N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 7/7//E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Odenthal in GL.svg&lt;br /&gt;
|Lageplanbeschreibung = Lage der Gemeinde Odenthal im Rheinisch-Bergischen Kreis&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Köln&lt;br /&gt;
|Kreis             = Rheinisch-Bergischer Kreis&lt;br /&gt;
|Höhe              = 149&lt;br /&gt;
|PLZ               = 51519&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 02202, 02207, 02174, 02193&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 05378020&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE ODE&lt;br /&gt;
|Straße            = Altenberger-Dom-Straße 31&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.odenthal.de/ www.odenthal.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Laura Lundberg&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel= Bürgermeisterin&lt;br /&gt;
|Partei            = CDU&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Odenthal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gemeinde in [[Nordrhein-Westfalen]] im Westen des [[Rheinisch-Bergischer Kreis|Rheinisch-Bergischen-Kreises]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Odenthal evening.jpg|mini|links|Aussicht auf Odenthal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Odenthal liegt am westlichen Rand des [[Bergisches Land|Bergischen Landes]] und ist geprägt durch seine Wälder. Der bedeutendste Fluss im Gemeindegebiet ist die [[Dhünn (Wupper)|Dhünn]]. Ein Teil der [[Große Dhünntalsperre|Dhünntalsperre]] gehört zum Odenthaler Gemeindegebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der höchste Punkt in der Gemeinde Odenthal befindet sich an der [[Liste der Landesstraßen im Regierungsbezirk Köln#L 310|L&amp;amp;nbsp;310]] bei Großeheide ({{Coordinate|text=ICON0 |NS=51.04785 |EW=7.200462|type=landmark |region=DE-NW |name=Großeheide}}) mit {{Höhe|252|DE-NHN|link=1}}, der niedrigste am Austritt der [[Dhünn (Wupper)|Dhünn]] aus dem Gemeindegebiet bei Hoverhof ({{Coordinate|text=ICON0 |NS=51.025817 |EW=7.090907|type=landmark |region=DE-NW |name=Hoverhof}}) mit {{Höhe|69}}.{{GeoQuelle|DE-NW|GS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschluss an das deutsche Autobahnnetz besteht in jeweils wenigen Kilometern Entfernung in Burscheid zur [[Bundesautobahn 1|A&amp;amp;nbsp;1]], in Leverkusen zur [[Bundesautobahn 3|A&amp;amp;nbsp;3]] sowie in Bergisch Gladbach zur [[Bundesautobahn 4|A&amp;amp;nbsp;4]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbarstädte und -gemeinden ===&lt;br /&gt;
Benachbart sind die Städte [[Leverkusen]], [[Burscheid]], [[Wermelskirchen]] und [[Bergisch Gladbach]] sowie die Gemeinde [[Kürten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturschutzgebiete ===&lt;br /&gt;
{|align=right&lt;br /&gt;
|[[Datei:Naturschutzgebiet.svg|90px|Naturschutzgebiet]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
* [[Naturschutzgebiet Bechsiefen und Hundberger Siefen (Mittlere Dhünn)|Bechsiefen und Hundberger Siefen]]&lt;br /&gt;
* [[Naturschutzgebiet Dhünnaue (Mittlere Dhünn)|Dhünnaue (Mittlere Dhünn)]]&lt;br /&gt;
* [[Naturschutzgebiet Dhünntal und Linnefetal mit Seitentälern|Dhünntal und Linnefetal mit Seitentälern]]&lt;br /&gt;
* [[Naturschutzgebiet Eifgenbachtal und Seitentäler|Eifgenbachtal und Seitentäler]]&lt;br /&gt;
* [[Naturschutzgebiet Wälder, Hänge und Uferbereiche der Großen Dhünntalsperre|Wälder, Hänge und Uferbereiche der Großen Dhünntalsperre]]&lt;br /&gt;
* [[Naturschutzgebiet Käsbachtal|Käsbachtal]]&lt;br /&gt;
* [[Naturschutzgebiet Pfengstbach|Pfengstbach]]&lt;br /&gt;
* [[Naturschutzgebiet Scherfbachtal (Odenthal)|Scherfbachtal (Odenthal)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen||Dieser Abschnitt}}&lt;br /&gt;
Der Name Odenthal geht vermutlich auf den Ortsnamen „Udindarre“ zurück, der wiederum auf einen Ritter namens Udin zurückzuführen sein soll, dem im heutigen Ortskern ein [[Weiler]] gehörte. Dieser soll Odenthal trockengelegt haben, daher der Name „Darre“, also wurde daraus „Udindarre“ und im Laufe der Jahre entwickelte sich der Name dann zu Odenthal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Litho - Altenberg - Klostergebäude und Kirche.jpg|mini|Altenberg Zisterzienserabtei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Odenthal ist geprägt durch die typischen bergischen [[Streusiedlung]]en. Der Ort selbst geht zurück auf Rodungen [[Franken (Volk)|fränkischer]] Siedler im 10.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert. Die Weiler und Gehöfte befanden sich meistens im Besitz von Herrschaften und Klöstern, besonders Strauweiler und [[Abtei Altenberg|Altenberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Odenthal ist die Wiege des [[Bergisches Land|Bergischen Landes]]. Im Ortsteil [[Altenberg (Bergisches Land)|Altenberg]] stand ab der Mitte des 11. Jahrhunderts auf einem Felsdorn oberhalb des Flusses [[Dhünn (Wupper)|Dhünn]] eine [[Burg Berge|Burg]], die zur Namensgeberin für die gesamte Region werden sollte. Diese Burg trug den Namen [[Burg Berge]]. In der Folgezeit benannte sich das dort lebende Adelsgeschlecht nach der Burg die [[Grafen von Berg]]. 1133 schenkte Graf [[Adolf II. (Berg)|Adolf II.]] die Burg dem [[Zisterzienserorden]]. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich die Berger mit [[Schloss Burg]] bereits einen neuen Stammsitz errichtet, dieser trug damals den Namen „Neuen Berge“. Die neugegründete Zisterzienserabtei erhielt hingegen den Namen „Montis veteris“, also Altenberg.&amp;lt;ref&amp;gt;Eugen Heinen, Winfried Pilz: &amp;#039;&amp;#039;Altenberg.&amp;#039;&amp;#039; 2007, S.&amp;amp;nbsp;10–11.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Abtei hatte bis zum [[Reichsdeputationshauptschluss]] 1803 Bestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Altenberger Dom HDR.jpg|mini|Altenberger Dom]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Topographia Ducatus Montani]] des [[Erich Philipp Ploennies]], Blatt [[Amt Miselohe]], belegt, dass der [[Wohnplatz]] 1715 als &amp;#039;&amp;#039;Kirchdorf&amp;#039;&amp;#039; kategorisiert wurde und mit &amp;#039;&amp;#039;Otendahl&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet wurde.&lt;br /&gt;
[[Carl Friedrich von Wiebeking]] benennt die Hofschaft auf seiner &amp;#039;&amp;#039;Charte des Herzogthums Berg&amp;#039;&amp;#039; 1789 als &amp;#039;&amp;#039;Odenthal&amp;#039;&amp;#039;. Aus ihr geht hervor, dass Odenthal zu dieser Zeit Teil von [[Unterodenthal]] in der [[Herrschaft Odenthal]] war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fabricius2&amp;quot;&amp;gt;[[Wilhelm Fabricius (Historiker, 1861)|Wilhelm Fabricius]]: &amp;#039;&amp;#039;Erläuterungen zum Geschichtlichen Atlas der Rheinprovinz.&amp;#039;&amp;#039; Zweiter Band: &amp;#039;&amp;#039;Die Karte von 1789. Einteilung und Entwicklung der Territorien von 1600 bis 1794.&amp;#039;&amp;#039; Bonn 1898.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der französischen Verwaltung zwischen 1806 und 1813 wurde die Herrschaft aufgelöst. Odenthal wurde politisch der [[Mairie]] Odenthal im [[Kanton Bensberg]] zugeordnet. 1816 wandelten die [[Preußen]] die Mairie zur [[Bürgermeisterei Odenthal]] im [[Kreis Mülheim am Rhein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang des 20. Jahrhunderts gründeten sich in Odenthal und sodann weiteren heute zur Gemeinde Odenthal gehörenden Ortschaften die ersten Freiwilligen Feuerwehren. So wurde in Odenthal 1908 ebenso wie im Nachbarort [[Schildgen]] die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde gegründet, ebenso der Löschzug in [[Blecher (Odenthal)|Blecher]]. Der Löschzug [[Scheuren (Odenthal)|Scheuren]] folgte sodann 1926. Vor 1908 gab es lediglich in [[Altenberg (Bergisches Land)|Altenberg]] eine fahrbare Saug-Druck-Spritze mit 30 Metern Hanfschläuchen und Feuereimern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.feuerwehr-odenthal.de/feuerwehr/standorte/loeschzug-blecher/ |titel=Blecher {{!}} Feuerwehr Odenthal |abruf=2025-04-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort ist auf der [[Topographische Aufnahme der Rheinlande|Topographischen Aufnahme der Rheinlande]] von 1824, auf der [[Preußische Uraufnahme|Preußischen Uraufnahme]] von 1840 und ab der [[Preußische Neuaufnahme|Preußischen Neuaufnahme]] von 1892 auf [[Messtischblatt|Messtischblättern]] regelmäßig als &amp;#039;&amp;#039;Odenthal&amp;#039;&amp;#039; verzeichnet.[[Datei:Odenthal Schloss Strauweiler aus Richtung Altenberg.jpg|mini|Schloss Strauweiler]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;width:20em; text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Einwohnerentwicklung&lt;br /&gt;
! Jahr !! Ein&amp;amp;shy;wohner !! Wohn&amp;amp;shy;gebäude&lt;br /&gt;
! Kategorie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1845&amp;lt;ref name=&amp;quot;Uebersicht&amp;quot;&amp;gt;{{Uebersicht Ortschaften Cöln}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 58&lt;br /&gt;
| {{0}}8&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Kirchdorf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindelexikon1871&amp;quot;&amp;gt;{{Gemeindelexikon Preußen 1871 |Band=XI}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 94&lt;br /&gt;
| 14&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Dorf&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 2009 veranstaltete der Rheinisch-Bergische Kreis in Odenthal den zweiten [[Tag der Rheinisch-Bergischen Geschichte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gerichtsbarkeit in Odenthal ===&lt;br /&gt;
Schon seit dem frühen Mittelalter war Odenthal Gerichtsort. Im bergischen Amt Porz war Odenthal ein [[Herzogtum Berg#Hauptgericht – Obergericht|Obergericht]] mit einem Schultheiß als Vorsteher. Im 16. Jahrhundert waren diesem sechs [[Gerichtsherrschaft|Hofgerichte]] unterstellt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hofgericht zu Holz&lt;br /&gt;
* Hofgericht zu Dhün&lt;br /&gt;
* Hofgericht zu Scherf (heute Amtmannscherf)&lt;br /&gt;
* Hofgericht zum Hoff (Osenau)&lt;br /&gt;
* Hofgericht zu Strauweiler&lt;br /&gt;
* Hofgericht zum Herzogenhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben waren einige Hofschaften in [[Neschen (Odenthal)|Neschen]], [[Schmeisig (Odenthal)|Schmeisig]] und [[Grimberg (Odenthal)|Grimberg]] dem Hofgericht Selbach im [[Amt Steinbach (Berg)|Amt Steinbach]] und einige Hofschaften in [[Oberscheid (Odenthal)|Scheidt]], [[Pistershausen]], [[Hochscherf (Odenthal)|Hochscherf]] und [[Kramerhof (Odenthal)|Kramerhof]] dem Hofgericht [[Georghausen]] (Amt Steinbach) zugeordnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Muller2&amp;quot;&amp;gt;Gerd Müller: &amp;#039;&amp;#039;Odenthal, Geschichte einer Bergischen Gemeinde.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben von der Gemeinde Odenthal, Odenthal 1976, {{DNB|770531725}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben war die [[Abtei Altenberg]] nicht dieser Gerichtsbarkeit unterworfen, es hatte ein eigenes Hofgericht. Mit dem Obergericht war zunächst die [[Niedere Gerichtsbarkeit|Niedergerichtsbarkeit]] verbunden, bis nach Zahlung von 6.000 [[Reichstaler]]n 1634 Odenthal zur [[Herrschaft Odenthal|Unterherrschaft Odenthal]] erhoben wurde, womit eine erweiterte Gerichtsbarkeit verbunden war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gudrun Gersmann, Hans-Werner Langbrandtner, Monika Gussone |Hrsg= |Titel=Adlige Lebenswelten im Rheinland: kommentierte Quellen der Frühen Neuzeit |Verlag=Böhlau Verlag |Ort=Köln / Weimar |Datum=2009 |ISBN=978-3-412-20251-4}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gericht in Odenthal wurde schließlich zur Zeit des [[Großherzogtum Berg|Großherzogtums Berg]] von den Franzosen aufgelöst, Odenthal wurde dem [[Friedensgericht Bensberg]] zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hexenverfolgung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Odenthal Hexenbrunnen.jpg|mini|Hexenbrunnen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Odenthal befinden sich hinter dem Rathaus und der Pfarrkirche St. Pankratius ein Brunnen und eine Gedenktafel zur Erinnerung an die [[Hexenprozess]]e. Der Hexenbrunnen wurde 1988 von dem Bildhauer Walter Jansen geschaffen zur Erinnerung an die [[Hexenverfolgung]]en, vor allem an [[Katharina Güschen]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[:Datei:Odenthal Tafel am Hexenbrunnen.jpg]]&amp;lt;/ref&amp;gt; die 1613 durch Strangulierung den Tod fand, bevor sie verbrannt wurde, aber auch an deren beiden Nachbarinnen Agnes Polwirth und Christina Kirschbaum die das Jahr zuvor das Todesurteil traf und die unter Folter ihre Nachbarin belasteten. Außerdem soll an fünf Frauen aus Odenthal und eine Frau vom „Bloemengut“, aus Nittum, erinnert werden, die bereits 1602 in [[Bensberg]] Opfer derselben Verfolgung wurden und schon damals Katharina Güschen unter Folter belastet haben sollen. Vom Prozess gegen Katharina Güschen berichtet ein Teil der noch überlieferten Protokolle.&amp;lt;ref&amp;gt;Hetty Kemmerich: &amp;#039;&amp;#039;Sagt, was ich gestehen soll! Hexenprozesse: Entstehung – Schicksale – Chronik.&amp;#039;&amp;#039; Dortmund 2004, ISBN 3-929931-18-4, S. 179&amp;amp;nbsp;ff., 288, 291.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Erika Münster-Schröer: &amp;#039;&amp;#039;Hexenverfolgung in Jülich-Berg und der Einfluss Johann Weyers.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Spee Jahrbuch 2000.&amp;#039;&amp;#039; Trier 2000, S. 81.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Anton Jux: &amp;#039;&amp;#039;Eine Hexen-Verbrennung am Hagdorn im Jahre 1612.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Rheinisch-Bergischer Kalender|Bergischer Kalender]].&amp;#039;&amp;#039; 1959, S. 90–92.&amp;lt;/ref&amp;gt; Odenthal hatte noch im 20. Jahrhundert den [[Spitzname]]n &amp;#039;&amp;#039;Hexenohnde&amp;#039;&amp;#039;. Das Landgericht Odenthal hatte in [[Fahn (Bergisch Gladbach)|Fahn]] auch eine eigene Hinrichtungsstätte.&amp;lt;ref&amp;gt;Andree Schulte: &amp;#039;&amp;#039;Bergisch Gladbach – Stadtgeschichte in Straßennamen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte der Stadt Bergisch Gladbach.&amp;#039;&amp;#039; Band 3). (= &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe des Bergischen Geschichtsvereins Rhein-Berg e. V.&amp;#039;&amp;#039; Band 11). Bergisch Gladbach 1995, ISBN 3-9804448-0-5, S.&amp;amp;nbsp;22&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
| 1770&amp;lt;ref name=&amp;quot;bendel&amp;quot;&amp;gt;Johann Bendel: &amp;#039;&amp;#039;Heimatbuch des Landkreises Mülheim am Rhein. Geschichte und Beschreibung, Sagen und Erzählungen.&amp;#039;&amp;#039; Köln-Mülheim 1925.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 1828&amp;lt;ref name=&amp;quot;Restorff&amp;quot;&amp;gt;{{Beschreibung Rheinprovinz 1830}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 1846&lt;br /&gt;
| 1910&lt;br /&gt;
| 1920&lt;br /&gt;
| 1990&lt;br /&gt;
| 2003&lt;br /&gt;
| 2004&lt;br /&gt;
| 2005&lt;br /&gt;
| 2006&lt;br /&gt;
| 2007&lt;br /&gt;
| 2012&lt;br /&gt;
| 2013&lt;br /&gt;
| 2021&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|  1.783&lt;br /&gt;
|  4.043&lt;br /&gt;
|  4.590&lt;br /&gt;
|  3.561&lt;br /&gt;
|  3.606&lt;br /&gt;
| 13.218&lt;br /&gt;
| 15.439&lt;br /&gt;
| 15.741&lt;br /&gt;
| 15.781&lt;br /&gt;
| 15.718&lt;br /&gt;
| 15.736&lt;br /&gt;
| 14.764&lt;br /&gt;
| 14.727&lt;br /&gt;
| 15.063&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
|LAND      = DE&lt;br /&gt;
|TITEL     = Kommunalwahl 2025&amp;lt;ref name=&amp;quot;KommunalwahlErgebnis&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://wahlen.kdvz.nrw/production/kw2025/05378020/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=249&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_3_id_6|titel=Ratswahl 14.09.2025 - Gemeinde Odenthal|datum=2025-09-28|abruf=2026-01-23|sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|TITEL2    = Wahlbeteiligung: 70,34 %&lt;br /&gt;
|JAHRALT   = 2020&lt;br /&gt;
|JAHRNEU   = 2025&lt;br /&gt;
|GUV       = nein&lt;br /&gt;
|PARTEI1   = CDU&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS1 = 47.8&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT1 = 37.6&lt;br /&gt;
|PARTEI2   = GRÜNE&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS2 = 20.2&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT2 = 36.3&lt;br /&gt;
|PARTEI3   = SPD&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS3 = 18.4&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT3 = 14.4&lt;br /&gt;
|PARTEI4   = FDP&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS4 = 10.1&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT4 = 10.3&lt;br /&gt;
|PARTEI5   = AfD&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS5 = 3.5&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der Odenthaler Gemeinderat setzt sich aus 32 Ratsmitgliedern und dem Bürgermeister zusammen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.odenthal.de/hauptnavigation/buerger/kommunalpolitik/zusammsetzungmitgliederkontakte.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Der neue Gemeinderat ab &amp;lt;nowiki&amp;gt;1. Juni 2014&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20150417001937}}. Website der Gemeinde Odenthal. Abgerufen am 16. April 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Hälfte der Ratsmitglieder erhält ein Direktmandat aus den 16 Wahlbezirken, die andere Hälfte der Ratsmitglieder wird aus den Reservelisten gewählt, sofern keine zusätzlichen [[Überhangmandat]]e aus den Reservelisten erforderlich sind.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://recht.nrw.de/lmi/owa/br_text_anzeigen?v_id=4520040121111440485#det309888 &amp;#039;&amp;#039;§&amp;amp;nbsp;3&amp;#039;&amp;#039;] Kommunalwahlgesetz&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus der letzten [[Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen 2025|Kommunalwahl vom 14. September 2025]] resultierte folgende Sitzverteilung:&amp;lt;ref name=&amp;quot;KommunalwahlErgebnis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] 15 Sitze&lt;br /&gt;
* [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] 6 Sitze&lt;br /&gt;
* [[Bündnis 90/Die Grünen|GRÜNE]] 7 Sitze&lt;br /&gt;
* [[Freie Demokratische Partei|FDP]] 3 Sitze&lt;br /&gt;
* [[Alternative für Deutschland|AfD]] 1 Sitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Kommunalwahlen in Odenthal}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Robert Lennerts (parteilos) löste am 21.&amp;amp;nbsp;Oktober 2015 den bisherigen Bürgermeister Wolfgang Roeske (parteilos) ab.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.kommunen-in-nrw.de/mitgliederbereich/mitteilungen/detailansicht/dokument/wahltermine-buergermeisterwahlen.html?cHash=390ae866ae9dbf9dc390cbc8cc506157 |titel=Termine für Kommunalwahl und Bürgermeisterwahlen in NRW |hrsg=Städte- und Gemeindebund Nordrhein-Westfalen |datum=2013-05-24 |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20151004140314/http://www.kommunen-in-nrw.de/mitgliederbereich/mitteilungen/detailansicht/dokument/wahltermine-buergermeisterwahlen.html?cHash=390ae866ae9dbf9dc390cbc8cc506157 |archiv-datum=2015-10-04 |abruf=2015-10-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde bei der Wahl des Bürgermeisters am 13.&amp;amp;nbsp;September 2020 im Amt bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wahlen.kdvz.nrw/production/kw2020/05378020/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=133&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_3_id_6 |titel=Wahl des/der Bürgermeisters/in 13.09.2020 - Gemeinde Odenthal |datum=2021-12-01 |abruf=2026-01-23 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laura Lundberg wurde am 14. September 2025 mit 51,45 % der Stimmen zur Bürgermeisterin der Gemeinde gewählt. Sie hat das Amt am 1. November 2025 angetreten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.cdu-rhein-berg.de/personen/laura-lundberg|titel=Laura Lundberg|abruf=2025-11-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Der Scheffen Sigil zu Odenthal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; („Das Schöffensiegel zu Odenthal“) lautet die Umschrift eines Siegels mit obigen Wappen, dessen Stempel sich noch im Besitz der Gemeinde Odenthal befindet. Da aber im Siegelgelde neben dem Wappenschild die Jahreszahl 1617 steht, ist der Stempel offenbar ein Nachschnitt aus diesem Jahre nach einem älteren Stempel vom Jahre 1556.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Löwe im oberen Feld ist der Bergische, das Hirschgeweih mit [[Hirsch (Wappentier)#Hirschgeweih|Grind]] des unteren Feldes ist als Herrschaftswappen nicht zu deuten und bezieht sich vielleicht auf den einstigen Wildreichtum der Gegend. Für dieses Feld wurde die Farbe Grün frei gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindepartnerschaft ===&lt;br /&gt;
Odenthal unterhält seit 1996 eine Partnerschaft mit [[Cernay-la-Ville]] in [[Frankreich]] und seit Oktober 2011 mit [[Paimio]] in [[Finnland]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ksta.de/region/staedtepartnerschaft-paimio-eine-maerchenhafte-freundschaft,15189102,12052944.html |titel=Städtepartnerschaft Paimio – Eine märchenhafte Freundschaft |werk=Kölner Stadt-Anzeiger |datum=2011-10-08 |abruf=2015-06-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Anziehungspunkt für Touristen ist der Ortsteil Altenberg mit dem [[Altenberger Dom]], der heute [[Simultankirche|simultan]] genutzt wird, und dem ehemaligen [[Abtei Altenberg|Zisterzienserkloster]]. Für Kinder ist der nahe am Dom gelegene [[Märchenwald Altenberg]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://maerchenwald-altenberg.de/ Märchenwald Altenberg seit 1931] abgerufen am 20.&amp;amp;nbsp;Oktober 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; ein beliebtes Ziel. Er existiert seit 1931 und zeigt mit Miniaturfiguren zirka 20 Szenen aus bekannten Märchen. Seit den 1950er-Jahren verfügt er über eine manuell bespielte [[Wasserorgel]] im Restaurant des Märchenwaldes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort Odenthal besitzt einen historischen Ortskern mit Fachwerkhäusern und der romanischen [[St. Pankratius (Odenthal)|Pfarrkirche St.&amp;amp;nbsp;Pankratius]] im Mittelpunkt. Im Turm dieser Kirche befindet sich die älteste noch benutzte Glocke des Rheinlands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bilder des historischen Ortskerns ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=4&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Odenthal Hans Klein Platz.jpg|Hans-Klein-Platz&lt;br /&gt;
 Odenthal Fachwerk.jpg|Fachwerk-Ensemble bei St. Pankratius&lt;br /&gt;
 Odenthal Hexenbrunnen.jpg|Hexenbrunnen&lt;br /&gt;
 Odenthal Heiligenhaeuschen.jpg|[[Heiligenhäuschen]]&lt;br /&gt;
 Odenthal Dhuenn.jpg|Verlauf der [[Dhünn (Wupper)|Dhünn]] am historischen Kern entlang&lt;br /&gt;
 Odenthal Hotel zur Post.jpg|Hotel zur Post am Rande des historischen Kerns&lt;br /&gt;
 St. Pankratius (Odenthal).jpg|Dorfstraße mit Kirche St. Pankratius&lt;br /&gt;
 Dorfstraße 10 (Odenthal).jpg|Dorfstraße&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche ==&lt;br /&gt;
Odenthal bildete mit [[St. Pankratius (Odenthal)|St. Pankratius]] eine einzige Pfarrgemeinde, bis 1915 St. Mariä Himmelfahrt in Altenberg abgepfarrt wurde. Bereits 1910 wurden die Weiler [[Altehufe]], [[Grünenbäumchen (Odenthal)|Grünenbäumchen]], [[Oberkäsbach|Käsbach]], [[Schallemich]], [[Hochscherf (Odenthal)|Hochscherf]], [[Oberscheid (Odenthal)|Oberscheidt]], [[Rosau]], [[Kramerhof (Odenthal)|Kramerhof]] und [[Eikamp]] dem Bereich der ab 1918 eigenständigen Pfarre [[Herrenstrunden]] zugeteilt. Der Bereich um [[Schildgen]] bekam um 1925 eine eigene Kirche und ist seit 1929 eigene Pfarrgemeinde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Muller2&amp;quot; /&amp;gt; Seit mindestens 1921 gibt es in [[Klasmühle]] eine Filialkirche der Odenthaler Pfarrei, heute die 1948 gebaute [[Heilig-Kreuz-Kapelle (Klasmühle)|Heilig-Kreuz-Kirche]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.pankratius-odenthal.de/content/?page=kirche&amp;amp;Menu=57 |titel=Pfarrgemeinde St. Pankratius Odenthal - Altenberger-Dom-Straße 51 - 51519 Odenthal |abruf=2025-04-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Bau der Filialkirche [[Voiswinkel#Kirchengemeinden|St. Engelbert]] in [[Voiswinkel]] erfolgt um 1950. 1975 wurde in Eikamp eine eigene Kirche gebaut, ohne jedoch die Pfarre Herrenstrunden zu verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
Das Gymnasium Odenthal und die 2013 neu gegründete Ganztagsrealschule nutzen den zentral gelegenen großen Schulkomplex an der Dhünnschleife in Odenthal. Zu dem Campus gehören auch ein Kindergarten, eine Grundschule und das [[Dhünntalstadion]]. Die große moderne Dreifach-Turnhalle, wie auch der Sportplatz werden regelmäßig von Sportvereinen genutzt, wie auch für andere Veranstaltungen, wie das große, einmalige regionale Musikfestival „Rock im Thal“, das 100-jährige Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Odenthal oder Abiturbälle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
Neben dem traditionellen [[Maibaum]]setzen am 1. Mai wird seit 1981 jährlich vom Theater- und Maiverein Eikamp ein Theaterstück aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis auf das Gemeindezentrum selbst wird auf allen vier Höhenzügen der Gemeinde eine rege Karnevalskultur gelebt. Zahlreiche Karnevalsvereine und -komitees prägen das jeweilige Leben in den Gemeindeteilen Voiswinkel, Eikamp, Oberodenthal (i. W. Neschen und Scheuren) sowie Blecher (mit Holz, Erberich und Glöbusch). Entsprechend gibt es auch vier Karnevalsumzüge im Gemeindegebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verein Landschaft und Geschichte e.&amp;amp;nbsp;V. beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Geschichte von Odenthal und der näheren Umgebung. Es werden Ausflüge und Führungen zu regionalen Sehenswürdigkeiten angeboten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lugev.de/führung-odenthal/ |titel=Führungen Odenthal |hrsg=Verein Landschaft und Geschichte e.&amp;amp;nbsp;V. |abruf=2018-03-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Odenthal wird von insgesamt sieben [[Linienbus|Buslinien]] und zwei Nachtbuslinien erschlossen und gehört zum Tarifgebiet des [[Verkehrsverbund Rhein-Sieg]] (VRS). Es bestehen folgende Verbindungen:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Linie 212:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [[Leverkusen|LEV]] Mitte – LEV [[Schlebusch]] – Odenthal Glöbusch – Odenthal Blecher – Odenthal-Altenberg – Odenthal, Schule&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Linie 238:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [[Dabringhausen]] Mitte – Altenberg – Odenthal, Schule&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Linie 430:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [[Bahnhof Bergisch Gladbach|Bergisch Gladbach S]] – [[Bergisch Gladbach|GL]] Hebborn – Odenthal Mitte – Odenthal-Glöbusch – [[Burscheid]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Linien 431/433:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Bergisch Gladbach S – GL Im Aspert – Odenthal-Voiswinkel – In der Follmühle / – Odenthal-Küchenberg&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Linie 432:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Bergisch Gladbach S – GL Hebborn – Odenthal Mitte – Scheuren – Neschen – Schmeisig&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Linie 434:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [[Köln]]-Mülheim Wiener Platz – K Leuchterstraße – GL Schildgen – Odenthal Mitte – GL Im Aspert – Bergisch Gladbach S&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;N 41&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Rundverkehr): Bergisch Gladbach S – GL Im Aspert – GL Hand – GL Paffrath – GL Schildgen – Odenthal Mitte – GL Hebborn – Bergisch Gladbach S&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;N 42&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Rundverkehr): Bergisch Gladbach S – GL Hebborn – Odenthal Mitte – Odenthal Blecher – Altenberg – Odenthal Mitte – GL Schildgen – GL Paffrath – GL Hand – GL An der Flora – Bergisch Gladbach S&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Odenthal waren am 1. Januar 2018 12.347 Kraftfahrzeuge zugelassen, davon 10.471 Pkw.{{MobNRW |seiten=66|stand=2018}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Anton Gladbach]] (1808–1873), Volksschullehrer und radikaldemokratischer Politiker, Mitglied der Preußischen Nationalversammlung&lt;br /&gt;
* [[Peter Hecker]] (1884–1971), Kirchenmaler des Expressionismus&lt;br /&gt;
* [[Gert von Klass]] (1892–1971), Wirtschaftsjournalist, Schriftsteller und Drehbuchautor&lt;br /&gt;
* [[Eugen Heinen]] (1901–1981), Altenberger Dom-Führer und Heimatforscher&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Becker (Schriftsteller)|Jürgen Becker]] (1932–2024), Schriftsteller und Lyriker&lt;br /&gt;
* [[Paul Wißkirchen]] (1936–2003), [[Organist]] am Altenberger Dom&lt;br /&gt;
* [[Hubertus Prinz zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg]] (* 1948), deutscher Unternehmer&lt;br /&gt;
* [[Dieter Müller (Koch)]] (* 1948), 3-Sterne Koch&lt;br /&gt;
* [[Fritz Roth (Bestatter)|Fritz Roth]] (1949–2012), Bestatter und Autor&lt;br /&gt;
* [[Ulrike Meyfarth]] (* 1956), Olympiasiegerin im Hochsprung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Baudenkmäler in Odenthal]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Bodendenkmäler in Odenthal]]&lt;br /&gt;
* [[Herrschaft Odenthal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Vinzenz Jakob von Zuccalmaglio]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Dhünbach und seine Zukunft.&amp;#039;&amp;#039; Solingen 1855.&lt;br /&gt;
* [[Gustav Delpy]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Odinsthal bei Cöln, Naturpark für eine Villen-Kolonie. Führer durch das Thal und seine Umgebung.&amp;#039;&amp;#039; Köln 1902.&lt;br /&gt;
* [[Rheinisch-Bergischer Kalender]] (Jahrbuch, seit 1920)&lt;br /&gt;
* Gerd Müller: &amp;#039;&amp;#039;Odenthal. Geschichte einer bergischen Gemeinde.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Kierdorf, Remscheid 1987.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Lydia Kieven&lt;br /&gt;
   |Titel=Kulturführer Rheinisch-Bergischer Kreis&lt;br /&gt;
   |Verlag=Heider&lt;br /&gt;
   |Ort=Bergisch Gladbach&lt;br /&gt;
   |Datum=1998&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-87314-334-8&lt;br /&gt;
   |Seiten=77–93}}&lt;br /&gt;
* N. J. Breidenbach: &amp;#039;&amp;#039;Die Güter der Abtei Altenberg in Wermelskirchen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Altenberger Hefte.&amp;#039;&amp;#039;, Nr.&amp;amp;nbsp;35, 2006. &amp;lt;small&amp;gt;(darin die Geschichte des Schöllerhofes)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Manfred Link (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Odenthal im Wandel der Zeiten: Beiträge zur Ortsgeschichte und Kulturlandschaft&amp;#039;&amp;#039;. Heider, Bergisch Gladbach 2012, ISBN 978-3-87314-474-3&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- * David Bosbach, Randolf Link, Torsten Ehrhardt: &amp;#039;&amp;#039;Bildschönes Altenberg. 750 Jahre Klosterlandschaft im Tal der Dhünn.&amp;#039;&amp;#039; Gaasterland Verlag, 2010, ISBN 978-3-935873-40-6 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=1|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [https://www.odenthal.de/ Gemeinde Odenthal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4043105-8|VIAF=248964468}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Odenthal| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Rheinisch-Bergischen Kreis]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Chleo</name></author>
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