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	<title>Odenheim - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-29T18:50:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Odenheim&amp;diff=83738&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-10405-38: Schreibfehler im Ortsnamen</title>
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		<updated>2026-02-16T22:15:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schreibfehler im Ortsnamen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Östringen&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Odenheim.png&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 49.1775&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 8.7503&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
| Höhe                   = &lt;br /&gt;
| Höhe-von               = 148,4&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = &lt;br /&gt;
| Fläche                 = 2.1&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;OeW11&amp;quot;&amp;gt;[https://www.oestringen.de/stadtinfo-wirtschaft/daten-fakten Östringen], Daten und Fakten&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 3781&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2020-09-30&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;OeW11&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1974-01-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = [[Östringen]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 76684&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 07259&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Odenheim1.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Rathaus Östringen-Odenheim&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Odenheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Dorf im [[Landkreis Karlsruhe]] im [[Kraichgau]], das 1974 nach [[Östringen]] eingemeindet wurde. Am Ort befand sich seit dem hohen Mittelalter das [[Ritterstift Odenheim|Kloster Odenheim]], das bis zu seiner Aufhebung 1802/03 bedeutenden Einfluss auf die Entwicklung des Ortes nahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Odenheim liegt im Katzbachtal im Hügelland des [[Kraichgau]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Odenheim wurde als &amp;#039;&amp;#039;Otemheim&amp;#039;&amp;#039; 769 im [[Lorscher Codex]] erstmals erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/minst1970bd4/0085 | titel=Lorscher Codex (Band 4), Urkunde 2228, 21. November 769 – Reg. 463 | werk=Heidelberger historische Bestände – digital | autor=Minst, Karl Josef [Übers.] | hrsg=Universitätsbibliothek Heidelberg | seiten=79 | zugriff=2016-02-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ort liegt an einer alten Römerstraße und war wohl bereits in germanischer Zeit Versammlungsort für Gauversammlungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der fränkischen Siedlungszeit gingen von Odenheim als Zentralort verschiedene Siedlungsgründungen aus. Der bedeutendste dieser Siedlungsorte war einst [[Atzelberg (Wüstung)|Atzelberg]], wo sich neben Wohngebäuden eine steinerne Kirche und eine Mühle befunden haben. Die frühen Ausbausiedlungen gingen wohl während der [[Ungarneinfälle]] 954 unter.&amp;lt;ref&amp;gt;Hodecker 1962, S. 48–65.&amp;lt;/ref&amp;gt; Besondere Bedeutung hatte auch die auf dem nahen Greifenberg (früher &amp;#039;&amp;#039;Wigoldesberg&amp;#039;&amp;#039;) errichtete [[Burg Wigoldesberg|Großmotte Wigoldesberg]], die im 10. und 11. Jahrhundert Sitz der Kraichgaugrafen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert war die Geschichte Odenheims eng verknüpft mit dem von den [[Grafen von Lauffen]] zunächst auf dem Wigoldesberg gegründeten Benediktinerkloster, dem späteren [[Ritterstift Odenheim]], das umfangreiche Besitztümer in der Umgebung hatte und von dem die Gründung weiterer Orte und Klöster ausging. Das bedeutende Kloster führte zu einem Aufschwung des Ortes, der 1273 das [[Marktrecht]] erhielt und zu einem wichtigen Umschlagplatz für Vieh und landwirtschaftliche Produkte wurde. Das Stift erhielt 1290 das Recht, die städtischen [[Schultheiß]]en zu ernennen.&amp;lt;ref&amp;gt;Erhard Nietzschmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Freien auf dem Lande. Ehemalige deutsche Reichsdörfer und ihre Wappen.&amp;#039;&amp;#039; Melchior, Wolfenbüttel 2013, ISBN 978-3-944289-16-8, S.&amp;amp;nbsp;60.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Zerstörung des Klosters im Bauernkrieg 1525 wurde die Verwaltung des Klosterbesitzes in den Ort verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Odenheim kam aufgrund des [[Reichsdeputationshauptschluss]]es und der Auflösung des [[Hochstift Speyer|Hochstiftes Speyer]] 1803 an [[Baden (Land)|Baden]] und wurde von 1803 bis 1807 Sitz des [[Amt Odenheim|Amtes Odenheim]]. Nach Auflösung des Amtes Odenheim gelangte Odenheim zum [[Oberamt Gochsheim]], bis dieser wiederum 1813 aufgelöst wurde. Dadurch wurde Odenheim in den [[Zweites Landamt Bruchsal|Zweiten Landamt Bruchsal]] überführt, aus dem später der [[Oberamt Bruchsal]] gebildet wurde. Das Oberamt wurde 1864 zum [[Bezirksamt (Baden)|Bezirksamt]] und 1939 zum [[Landkreis Bruchsal]] umfirmiert. Dieser wurde schlussendlich aufgrund der [[Kreisreform Baden-Württemberg 1973|Kreisreform]] zum 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1973 aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Odenheim gehört seit dem 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1974 zu Östringen&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=482}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und zählt rund 3700&amp;amp;nbsp;Einwohner auf rund 2100&amp;amp;nbsp;ha Fläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stifterhof Odenheim.JPG|mini|Turm des Klosters Odenheim]]&lt;br /&gt;
[[File:SiegfriedsbrunnenOdenheim.JPG|mini|Historischer Siegfriedsbrunnen]]&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;[[St. Michael (Odenheim)|Pfarrkirche St. Michael]]&amp;#039;&amp;#039; in Odenheim ist eine im Jahr 1778 erbaute und im frühen 20. Jahrhundert erweiterte [[Barock]]kirche, die auf einem Hügel den Ort überragt. Die evangelische &amp;#039;&amp;#039;Dankeskirche&amp;#039;&amp;#039; in Odenheim wurde 1967 nach Plänen des Brettener Architekten Baumgärtner erbaut.&lt;br /&gt;
* Das &amp;#039;&amp;#039;Rathaus&amp;#039;&amp;#039; von Odenheim ist ein massiver Sandsteinbau von 1903 mit einer bemalten Fassade. Im Ort befinden sich außerdem zahlreiche historische Fachwerkgebäude sowie verschiedene Kleindenkmale wie Wegkreuze, Skulpturen und Brunnen.&lt;br /&gt;
* In der &amp;#039;&amp;#039;Unteren Klosterstrasse&amp;#039;&amp;#039; erinnert ein Gedenkstein an die ehemals dort befindliche Synagoge.&lt;br /&gt;
* Die Überreste des &amp;#039;&amp;#039;[[Kloster Odenheim|Benediktinerklosters Wigoldesberg]]&amp;#039;&amp;#039; im Bereich des &amp;#039;&amp;#039;Stifterhofs&amp;#039;&amp;#039; zwischen Odenheim und Eichelberg umfassen zwei Türme und ein Speichergebäude aus dem 15. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
* Außerhalb von Odenheim befindet sich der &amp;#039;&amp;#039;[[Siegfriedsbrunnen#Odenheim|Siegfriedsbrunnen]]&amp;#039;&amp;#039;, der die Handschrift C der [[Nibelungensage]] (Blatt 38, Strophe 1013, 1–4) aufgreift, in der ein Brunnen in &amp;#039;&amp;#039;Otenhaim&amp;#039;&amp;#039; als Tatort für die Ermordung Siegfrieds genannt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Odenheim verfügt als einziger Ortsteil der Gemeinde Östringen über einen Bahnhof, den [[Bahnhof Odenheim]] an der [[Katzbachbahn]]. Die Linie S&amp;amp;nbsp;31 des [[Karlsruher Verkehrsverbund]]es (KVV) verkehrt mindestens stündlich, zu den Hauptverkehrszeiten alle 20 Minuten auf der Strecke Odenheim-Karlsruhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
* [[Josef Julius Siebold]], Pfarrer in Odenheim 1909–1919, Bauherr bei der Erweiterung der Pfarrkirche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter des Ortes ===&lt;br /&gt;
* [[Franz Georg Junghans]] (1755–1828), württembergischer und badischer Verwaltungsbeamter&lt;br /&gt;
* [[Carl Daenzer|Carl Ludwig August Dänzer]] (1820–1906), badischer Freiheitskämpfer 1848/49, Mitglied der konstituierenden Landesversammlung, Begründer und Herausgeber deutschsprachiger Zeitungen in St. Louis, Missouri, USA&lt;br /&gt;
* [[Hermann Steinacker]] (1870–1944), Anarchist und [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer gegen das NS-Regime]]&lt;br /&gt;
* [[Hermann Hecht]] (1877–1969), Schifffahrtsunternehmer, Generaldirektor des Rhenania-Konzerns&lt;br /&gt;
* [[Paul Stricker]] (1878–1956), Pädagoge und Mykologe&lt;br /&gt;
* [[Franz Hörner]] (1882–1944), Automobilrennfahrer&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Basnizki]] (1885–1957), Gymnasialprofessor&lt;br /&gt;
* [[Günther Hepp]] (1909–1937), Erstbesteigung mit der Deutschen Himalaya–Expedition von drei Riesen: Simon (6545&amp;amp;nbsp;m), Nepal Peak (7100&amp;amp;nbsp;m), Siniolchu (6897&amp;amp;nbsp;m); starb in einer Eislawine am Nanga Parbat&lt;br /&gt;
* [[Jakob Scheuring]] (1912–2001), deutscher Leichtathlet, Europameister 1938 im 4 × 100-m-Staffellauf&lt;br /&gt;
* [[August Vogel (Architekt)|August Vogel]] (1927–2015), Architekt, Erzbischöflicher Baudirektor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Friedrich Hodecker: &amp;#039;&amp;#039;Odenheim. Eine Wanderung durch 2000 Jahre Odenheimer Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. Mosbach/Baden o.&amp;amp;nbsp;J. (1962)&lt;br /&gt;
* Klaus Rössler: &amp;#039;&amp;#039;Familienbuch [[Ortsfamilienbuch|(Ortssippenbuch)]] von Odenheim (Landkreis Karlsruhe), erstellt aufgrund der örtlichen Quellen (Kirchenbücher von 1695 bis 1925)&amp;#039;&amp;#039;. Odenheim: Heimatkundlicher Arbeitskreis 2000 (= Badische Ortssippenbücher 86)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4429952-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Östringen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Karlsruhe)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Karlsruhe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kraichgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 769]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1974]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-10405-38</name></author>
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