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	<title>Odda - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Odda&amp;diff=432617&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;P. W. Siebert: /* Personen mit Verbindung zur Kommune Odda */ bis 2017 🗓️</title>
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		<updated>2026-02-26T13:36:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Personen mit Verbindung zur Kommune Odda: &lt;/span&gt; bis 2017 🗓️&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:NO 1228 Odda.svg|mini|Lage von Odda in Hordaland]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Odda komm.svg|mini|hochkant|Wappen der ehemaligen Kommune]]&lt;br /&gt;
{{Audio|Odda.ogg|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Odda&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;}} ist ein Ort und eine ehemalige [[Kommune (Norwegen)|Kommune]] in der [[Norwegen|norwegischen]] Provinz &amp;#039;&amp;#039;([[Fylke]])&amp;#039;&amp;#039; [[Hordaland]] (2020 Teil von [[Vestland]] geworden). Im Zuge der [[Kommunalreform in Norwegen]] wurden Odda und [[Jondal]] zum 1. Januar 2020 mit [[Ullensvang]] zusammengeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.regjeringen.no/no/tema/kommuner-og-regioner/kommunereform/nye-kommuner/id2470015/ |titel=Navn på nye kommuner |datum=2019-02-19 |abruf=2019-10-01 |sprache=no}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Kommune lebten auf einer Fläche von 1674&amp;amp;nbsp;km² 6.745 Einwohner (Stand: 1. Januar 2019). Die [[Kommune (Norwegen)#Kommunennummer|Kommunennummer]] war 1228. Letzter Bürgermeister war Roald Aga Haug ([[Arbeiderpartiet|Ap]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Odda liegt am inneren Ende des [[Sørfjord (Hardanger)|Sørfjords]], eines sich tief in die 1200–1300&amp;amp;nbsp;m hohe Bergwelt einschneidenden Seitenarms des [[Hardangerfjord]]s, eingerahmt vom [[Folgefonna]]-Gletscher und den steilen Berghängen der [[Hardangervidda]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptsiedlung Odda ist zusammen mit ihren benachbarten Ortschaften Tyssedal und Eitrheimsnes ein Schwerindustrie-Standort, dessen rauchende Fabrikschlote den Ruf von Odda in den letzten Jahren prägten. Obwohl die meisten Reiseführer Odda nicht sonderlich empfehlen, ist abseits der Industrieregion um Odda Norwegens Naturschönheit erhalten geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Um 1900 war Odda das beliebteste Ziel wohlhabender Sommergäste des Fjordlands, zeitweise sogar das meistbesuchte. So besuchte [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Kaiser Wilhelm]] jeden Sommer von 1891 bis 1914 Odda; ihm folgte eine lange Reihe europäischer Fürsten und Könige. Die Gäste logierten z.&amp;amp;nbsp;B. im &amp;#039;&amp;#039;Hotel Hardanger&amp;#039;&amp;#039;, entworfen von [[Hans Heinrich Jess]]. Die Fassade des im [[Nationalromantik|nationalromantischen]] [[Schweizerstil]]s 1896 erbauten Gebäudes war wirkungsvoll zum [[Fjord]] hin ausgerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1906 erfolgte der erste Spatenstich zum Bau des [[Kraftwerk Tyssedal]] (Tysso I) (Fertigstellung 1908)&amp;lt;ref&amp;gt;Elisabeth Bjørsvik: &amp;#039;&amp;#039;The Ticcih Section for hydroelectricity and the electrochemical industry: Industrial heritage in Norway as an example&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Le patrimoine industriel de l&amp;#039;électricité et de l´hydroélectricité&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. Denis Varaschin und Yves Bouvier, [[Universität Savoyen]], Dezember 2009, ISBN 978-2-915797-59-6, S.&amp;amp;nbsp;112.&amp;lt;/ref&amp;gt; um die im Entstehen begriffenen [[Calciumcarbid|Karbid]]- und [[Cyanamid]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;fabriken&amp;lt;/nowiki&amp;gt; im Ortskern von Odda mit elektrischer Energie zu versorgen. Die Karbidfabrik, deren Produktion dementsprechend 1908 anlief, war damals die weltweit größte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://norwegenfee.jimdofree.com/odda-eine-stadt-zwischen-tourismus-und-industrie/schon-wieder-geschichte-odda-smelteverk/ Odda und das Tal der Wasserfälle], Abschnitt zum Schmelzwerk in Odda&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb von drei bis vier Jahren stieg die Einwohnerzahl von Tyssedal von 30 auf 1000 und in Odda von 600 auf 4000 Einwohner, beide Industrie-Standorte nur sechs Kilometer voneinander entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] 1914 war es mit der ländlichen exklusiven Ferienidylle am ganzjährig eisfreien Fjord endgültig vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1927 erfand [[Erling Johnson]] im [[Metallurgie|Schmelzwerk]] &amp;#039;&amp;#039;(Odda Smelteverk)&amp;#039;&amp;#039; einen Prozess zur Produktion von [[Düngemittel]]n. Dieser Herstellungsprozess wird als &amp;#039;&amp;#039;[[Nitrophosphat-Prozess|Odda-Prozess]]&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1970 war der Sørfjord erneut in den Schlagzeilen, weil er durch die Abfallprodukte der Schwerindustrie so stark belastet war, dass abzusehen war, dass alle Lebewesen im Fjord absterben würden. Er war der Fjord mit der stärksten Belastung durch Schwermetalle. Es gründete sich ein Umweltschutzkomitee, das mit der Unterstützung von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft nach neuen Wegen für eine umweltfreundlichere Schwermetallproduktion suchte. Seit Mitte der 1980er Jahre wird ein Großteil der Abfallprodukte in Hallen im Berginneren deponiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2003 meldete das &amp;#039;&amp;#039;Odda Smelteverk&amp;#039;&amp;#039; Konkurs an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Der Folgefonnatunnel verbindet seit 2001 Odda mit der Kommune [[Kvinnherad]]. In Süd-Nord-Richtung führt der [[Riksvei 13]] durch Odda. Die Europastraße 134 ([[Haukelivegen]]) führt an [[Røldal]] vorbei. Diese Straße führt über das [[3aukelifjell]] und verbindet den westlichen Landesteil ([[Vestlandet]]) mit dem östlichen ([[Østlandet]]). Die Strecke hat viele Tunnel und ist daher ganzjährig offen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten der Kommune ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Odda i februar 2004.jpg|mini|Odda im Winter 2004]]&lt;br /&gt;
Im Odda selbst befindet sich das Industriemuseum, das über die wechselvolle Geschichte Oddas von 1850 bis heute informiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wasserfall [[Låtefossen|Låtefoss]] liegt ca. 15&amp;amp;nbsp;km südlich von Odda direkt an der Straße 13.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das südwestlich von Odda gelegene idyllische Buartal ermöglicht den Zugang zum [[Buarbreen]], einem Teil des [[Folgefonna]]-Gletschers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im sechs km nördlich am Ostufer des Sørfjordes gelegenen Tyssedal liegt das unter Denkmalschutz stehende Gebäude des bis 1996 betriebenen und nun zum Museum umgebauten Wasserkraftwerkes Tysso I (s.&amp;amp;nbsp;a. unter Geschichte), eines Ankerpunkts der [[Europäische Route der Industriekultur|Europäischen Route der Industriekultur]]. Oberhalb Tyssedals liegt im Skjeggedal der Stausee Ringedalsvatn. Die [[Trolltunga]] (auf Deutsch „Trollzunge“) über dem Ringedalsvatn ist ein beliebtes Ziel von Bergwanderern (22&amp;amp;nbsp;km, 900 Meter Höhenunterschied), führt auf Grund des Schwierigkeitsgrades jedoch des Öfteren zu Rettungseinsätzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Røldal]] befindet sich eine ca. 1200–1250 erbaute [[Stabkirche Røldal|Stabkirche]], die sich im 14. Jahrhundert zu einem bekannten [[Pilgerziel]] entwickelte. Ebenfalls in Røldal liegt ein beliebtes Skigebiet mit Skilift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich von Odda liegt das Freilichtmuseum [[Agatunet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
Der mehrfach ausgezeichnete novellistische [[Roman]] &amp;#039;&amp;#039;Bikubesong&amp;#039;&amp;#039; (1999) des Autors [[Frode Grytten]] spielt in Odda. Grytten porträtiert darin fiktive Personen des sog. &amp;#039;&amp;#039;Murboligen&amp;#039;&amp;#039;, eines Arbeiterblocks im Zentrum von Odda. Das Buch ist auch ins Deutsche übersetzt worden. Mittlerweile hat Frode Grytten ein weiteres Buch mit Odda als Handlungsort geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Film ==&lt;br /&gt;
Odda war Drehort für die [[Netflix]]-Serie [[Ragnarök (Fernsehserie)|Ragnarök]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.atlasofwonders.com/2020/02/edda-norway-ragnarok-netflix-series-location-house.html |titel=Welcome to Edda, Norway: Where was Ragnarok filmed? The House Location |sprache=en |abruf=2021-06-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Name der Stadt wurde für die Serie leicht in [[Edda]] verändert um den in der Serie zentralen Bezug zur Welt der nordischen Mythen und Sagen herzustellen. Viele reale Orte von Odda tauchen immer wieder in der Netflix-Serie auf: Die „Odda Ungdomsskole“ war Drehort für die zahlreichen Schulszenen und das Fast-Food-Restaurant „Edda Grill“ heißt tatsächlich „Odda-Grillen“, die in Odda ansässigen Industriebetriebe sind in der Serie Werksanlagen von Jutul Industries. Das einschüchternde Wohnhaus der Familie Jutul ist jedoch ein [[Computer Generated Imagery|CGI]]-Produkt im nordischen [[Drachenstil]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.atlasofwonders.com/2020/02/edda-norway-ragnarok-netflix-series-location-house.html |titel=Welcome to Edda, Norway: Where was Ragnarok filmed? The House Location |sprache=en |abruf=2021-06-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In Odda steht an dieser Stelle das Trolltunga apartments Viking Haug. Auch die über [[Tyssedal]] in den Bergen liegende imposante Felszunge [[Trolltunga]] ist in einigen Folgen zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Personen mit Verbindung zur Kommune Odda ==&lt;br /&gt;
* [[Knud Knudsen (Fotograf)|Knud Knudsen]] (1832–1915), Fotograf und Pomologe&lt;br /&gt;
* [[Gro Holm]] (1878–1951), Autorin&lt;br /&gt;
* [[Erling Johnson]] (1893–1967), Chemiker und Entwickler des Odda-Prozesses&lt;br /&gt;
* [[Claes Gill]] (1910–1973), Lyriker&lt;br /&gt;
* [[Anne B. Ragde]] (* 1957), Schriftstellerin&lt;br /&gt;
* [[Frode Grytten]] (* 1960), Autor und Journalist&lt;br /&gt;
* [[Børge Brende]] (* 1965), Politiker und von 2013 bis 2017 Außenminister Norwegens&lt;br /&gt;
* [[Ingvill Måkestad Bovim]] (* 1981), Leichtathletin&lt;br /&gt;
* [[Håkon Opdal]] (* 1982), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Anna Langås Jøsendal]] (* 2001), Fußballspielerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Odda (former municipality)|Odda}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=60/4/9|EW=6/32/44|type=city|region=NO-46}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Vestland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Ullensvang)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Kommune in Vestland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2019]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;P. W. Siebert</name></author>
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