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	<title>Octavius Clason - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Octavius_Clason&amp;diff=2107002&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Woldemar1958 am 2. Dezember 2024 um 12:31 Uhr</title>
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		<updated>2024-12-02T12:31:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Octavius Clason&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Oktavius Clason&amp;#039;&amp;#039;, Pseudonym &amp;#039;&amp;#039;F. O. Colans&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. Dezember]] [[1843]]&amp;lt;ref&amp;gt;Das Datum nennt Clason in der Vita seiner Dissertation: &amp;#039;&amp;#039;De Symmachi epistularum codice Parisino specimen prius&amp;#039;&amp;#039;. Bonn 1867, S.&amp;amp;nbsp;45: &amp;#039;&amp;#039;VII Kal(endas) Ianuarias anni h(uius) s(aeculi) XXXXIIII&amp;#039;&amp;#039;, der siebte Tag vor den Kalenden des Januar (1. Januar) des Jahres 1844. Das von Lothholz in der &amp;#039;&amp;#039;Allgemeinen Deutschen Biographie&amp;#039;&amp;#039; angegebene Geburtsjahr 1844 ist ein Irrtum.&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Hamburg]]; † [[18. März]] [[1875]] in [[Rom]]) war ein deutscher [[Alte Geschichte|Althistoriker]], [[Klassische Philologie|Klassischer Philologe]] und [[Hochschullehrer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right; text-align:center; border:1px solid #dedede; padding:8px; padding-top:3px; padding-bottom:3px; margin-left: 15px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Afinger M Clason Bonn.jpg|150px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Afinger N Clason Bonn.jpg|150px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Die Grabmedaillons seiner Eltern&amp;lt;br&amp;gt;auf dem Alten Friedhof in Bonn&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Octavius Clason kam in Hamburg als Sohn des Baumwollkaufmanns [[Nis Clason]] (1806–1881) und dessen Frau Henriette Margarethe, geb. Vles (1806–1861), zur Welt und wurde evangelisch getauft. Als er sechs Monate alt war, zogen seine Eltern in das damals [[Dänemark|dänische]] [[Herzogtum Schleswig]], wo sein Vater um 1840 einen Hof erworben hatte, den er mit königlicher Erlaubnis [[Clasonsburg]] nannte. Dort verbrachte der junge Octavius die ersten sechs Jahre seiner Kindheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 1850 übersiedelte die gesamte Familie nach [[Bonn]]. Nachdem Clason die Elementarbildung durch Privatunterricht erhalten hatte, wurde er im Herbst 1857 in die dritte Klasse des Bonner Gymnasiums aufgenommen und legte dort 1862 die Reifeprüfung ab. Im Wintersemester 1862/63 immatrikulierte er sich an der [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Universität Bonn]] für die Fächer Klassische Philologie und Geschichte, wo ihn [[Heinrich von Sybel]] sofort in das Historische Seminar aufnahm. Nach einem Semester wechselte Clason nach [[Georg-August-Universität Göttingen|Göttingen]] und gehörte dort drei Semester lang dem Historischen Seminar von [[Georg Waitz]] an. Zum Wintersemester 1864/65 kehrte er nach Bonn zurück. Um die [[Preußen|preußische]] Staatsbürgerschaft zu erwerben, leistete er als [[Einjährig-Freiwilliger]] den Militärdienst und nahm anschließend sein Studium in Bonn wieder auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Ausbruch des [[Deutscher Krieg|Deutschen Krieges]] (14. Juni 1866) zwischen Preußen und Österreich wurde Clason als Kavallerieoffizier einberufen. Er nahm an den Schlachten von [[Gefecht bei Hühnerwasser|Hühnerwasser]], [[Schlacht bei Münchengrätz|Münchengrätz]] und [[Schlacht bei Königgrätz|Königgrätz]] teil und stand mit seiner Division zuletzt kurz vor [[Wien]]. Nach Kriegsende im August 1866 kehrte er nach Bonn zurück, setzte sein Studium fort und wurde 1867 zum Dr.&amp;amp;nbsp;phil. [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. Seine Doktorarbeit über eine [[Paris]]er Handschrift der Briefe des [[Quintus Aurelius Symmachus|Symmachus]] &amp;#039;&amp;#039;De Symmachi epistularum Codice Parisino specimen prius&amp;#039;&amp;#039; widmete er seinem Vater. In seinem Lebenslauf dankte er vor allem den Bonner Professoren [[Otto Jahn (Archäologe)|Otto Jahn]] und [[Clemens Theodor Perthes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1870 bis 1871 nahm er als Leutnant am [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieg]] teil. Anschließend ging er an die [[Universität Rostock]] und [[Habilitation|habilitierte]] sich dort 1871. Als [[Privatdozent]] hielt er Vorlesungen über römische Geschichte ab; seine Forschungsarbeiten bezogen sich hauptsächlich auf die Geschichte der frühen und mittleren [[Römische Republik|Republik]]. Am 14. Februar 1874 wurde er in Rostock zum [[Außerordentlicher Professor|außerordentlichen Professor]] der römischen Philologie, Altertumskunde und Alten Geschichte ernannt&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://cpr.uni-rostock.de/pnd/101344791 Catalogus Professorum Rostochiensium]&amp;#039;&amp;#039; (abgerufen am 14. März 2011).&amp;lt;/ref&amp;gt; und erhielt anschließend ein Reisestipendium, das ihm einen Aufenthalt in Rom ermöglichte. Dort sammelte er Abklatsche von lateinischen Inschriften, mit denen er den Grundstock für die epigraphische Sammlung der Universität Rostock legte. Er selbst konnte das Material aber nicht mehr verwerten, denn bereits am 18. März 1875 starb er an [[Typhus]]. Seine Bibliothek wurde 1879 in Bonn versteigert. Es sollten dreißig Jahre vergehen, bis die althistorische Professur in Rostock wieder besetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Pseudonym &amp;#039;&amp;#039;F. O. Colans&amp;#039;&amp;#039; verfasste Clason außerdem zwei Dramen: &amp;#039;&amp;#039;Tiberius&amp;#039;&amp;#039; (aufgeführt 1873) und &amp;#039;&amp;#039;Jugurtha&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;De Symmachi epistularum Codice Parisino&amp;#039;&amp;#039;. Bonn 1867 (Dissertation).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Plutarch und Tacitus: Eine Quellenuntersuchung&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1870.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tacitus und Sueton: Eine vergleichende Untersuchung mit Rücksicht auf die beiderseitigen Quellen&amp;#039;&amp;#039;. Rostock 1870.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kritische Erörterungen über den römischen Staat&amp;#039;&amp;#039;. 3 Hefte, Rostock 1871.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Römische Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 4 und 5. Tübingen 1873–1876 (als Fortsetzung zur &amp;#039;&amp;#039;Römischen Geschichte&amp;#039;&amp;#039; von [[Albert Schwegler]]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eine Sallust-Handschrift aus der Rostocker Universitäts-Bibliothek&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1874.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|4|276|276|Clason, Octavius|[[Gustav Lothholz]]|ADB:Clason, Octavius}}&lt;br /&gt;
* Gerhard Oberkofler, Peter Goller (Herausgeber): &amp;#039;&amp;#039;Alfons Huber, Briefe (1859-1898). Ein Beitrag zur Geschichte der Innsbrucker Historischen Schule um Julius Ficker und Alfons Huber&amp;#039;&amp;#039;. Innsbruck 1995, S.&amp;amp;nbsp;361.&amp;lt;!-- Gutachten von Heinrich Nissen über Clason 1874, wegen der Besetzung einer historischen Professur in Innsbruck --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Octavius Clason}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|101344791}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|101344791|Octavius Clason|TEXT=Schriften von}}&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|271086955}}&lt;br /&gt;
* {{CPR|101344791}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Alte Geschichte in Rostock}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=101344791|LCCN=no/2011/106779|VIAF=32361333}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Clason, Octavius}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Althistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altphilologe (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Rostock)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leutnant (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Deutschen Krieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Deutsch-Französischen Krieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1843]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1875]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Clason, Octavius&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Clason, Oktavius; F. O. Colans (Pseudonym); Clason, Johann Friedrich Octavius&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Althistoriker, Klassischer Philologe und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. Dezember 1843&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. März 1875&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Rom]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Woldemar1958</name></author>
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