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	<title>Ockerwitz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ockerwitz&amp;diff=1384099&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wurgl: +Normdaten</title>
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		<updated>2024-04-30T07:58:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Normdaten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Ockerwitz&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Ortsteil der Landeshauptstadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Dresden&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/3/21.5/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 13/38/30/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-SN&lt;br /&gt;
| Höhe                   = &lt;br /&gt;
| Höhe-von               = 175&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 265&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 1.47&lt;br /&gt;
| Einwohner              = &lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = &lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1993-04-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = [[Gompitz (Ortschaft)|Gompitz]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 01156&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &amp;lt;!-- (alt: 01462, vor 1993: O-8101)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 0351&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Gemarkung Ockerwitz in Dresden.svg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Lage der Gemarkung Ockerwitz in Dresden&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ockerwitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil im Westen der [[Sachsen|sächsischen]] Landeshauptstadt [[Dresden]]. Er befindet sich in der gleichnamigen Gemarkung und gehört zur [[Gompitz (Ortschaft)|Ortschaft Gompitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ockerwitz April 2012 003.jpg|mini|links|Endhaltestelle der Linie 92]]&lt;br /&gt;
Ockerwitz liegt 7&amp;amp;nbsp;km westlich des Dresdner Stadtzentrums, der [[Innere Altstadt|Inneren Altstadt]], auf der linkselbischen, [[Meißner Hochland]] genannten [[Löss]]hochfläche. Die Ortslage befindet sich in einer Höhe von etwa 200 bis {{Höhe|250|DE-NN|link=true}} und übertrifft dabei die Talsohle der [[Elbe]] deutlich. Das Gelände fällt nach Osten zum [[Elbtalkessel]] hin ab. Nördlich wird Ockerwitz vom [[Zschonergrund]] begrenzt. Der Untergrund wird durch den hier anstehenden [[Pläner]] bestimmt. Der dörfliche Charakter des Ortsteils Ockerwitz wandelte sich zugunsten eines Wohnsiedlungsvororts; der Westen und Süden der Fluren ist unbebaut und wird [[landwirtschaft]]lich genutzt. Der alte Dorfkern befindet sich an der &amp;#039;&amp;#039;Ockerwitzer Dorfstraße&amp;#039;&amp;#039;. Mehrere [[Dreiseithof|Drei-]] und [[Vierseithof|Vierseithöfe]] blieben im äußerlichen Zustand des [[19. Jahrhundert]]s erhalten. Hier befindet sich auch die seit 1958 als [[Naturdenkmal]] &amp;#039;&amp;#039;ND&amp;amp;nbsp;81&amp;#039;&amp;#039; ausgewiesene [[Dorflinde Ockerwitz|Dorflinde]] mit einem Stammumfang von mehr als 3,5&amp;amp;nbsp;m, deren Alter auf 250 Jahre geschätzt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.alt.ortschaft-gompitz.de/doc/Gompitz-121.htm |titel=Ockerwitz |werk=ortschaft-gompitz.de |zugriff=2016-09-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch eine weitere [[Linden (Botanik)|Linde]] im Ortsteil, der außerdem Anteil am [[Landschaftsschutzgebiet]] &amp;#039;&amp;#039;Zschonergrund&amp;#039;&amp;#039; hat, ist geschützt &amp;#039;&amp;#039;(ND&amp;amp;nbsp;104)&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Umweltatlas&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.dresden.de/media/pdf/umwelt/ua_2_1_text.pdf |titel=Schutzgebiete nach Naturschutzgesetz |werk=Umweltatlas |format=PDF; 331&amp;amp;nbsp;kB |seiten=3, 7 |hrsg=Umweltamt der Landeshauptstadt Dresden |datum=2014-06 |zugriff=2016-09-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benachbarte Gemarkungen sind die anderen Dresdner Ortsteile [[Gompitz (Ortsteil)|Gompitz]] im Süden und [[Pennrich]] im Westen. Die nordwestlich und nördlich angrenzenden Ortsteile [[Podemus]] und [[Merbitz (Dresden)|Merbitz]] gehören bereits zur Dresdner [[Mobschatz (Ortschaft)|Ortschaft Mobschatz]]. Östlich von Ockerwitz liegt [[Omsewitz]], das zum [[Cotta (Stadtbezirk)|Stadtbezirk Cotta]] zählt. Ockerwitz gehört zum statistischen Stadtteil [[Gompitz/Altfranken]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url = https://www.dresden.de/de/leben/stadtportrait/statistik/publikationen/stadtteilkatalog.php | titel = Stadtteilkatalog 2013 | werk = dresden.de | hrsg = Kommunale Statistikstelle Dresden | format = PDF, 26 MB | zugriff = 2016-09-01 | archiv-url = https://web.archive.org/web/20160219133334/https://www.dresden.de/de/leben/stadtportrait/statistik/publikationen/stadtteilkatalog.php | archiv-datum = 2016-02-19 | offline = ja | archiv-bot = 2019-05-04 19:27:09 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; innerhalb dessen der Ortsteil den [[Statistischer Bezirk|statistischen Bezirk]] 992 Ockerwitz bildet. Der Ortsteil wird durch die &amp;#039;&amp;#039;Ockerwitzer Allee&amp;#039;&amp;#039; mit Omsewitz und Gompitz verbunden, außerdem gibt es weitere [[Liste der Straßen und Plätze in Ockerwitz|15 benannte Straßen in Ockerwitz]]. Die [[Linie (Verkehr)|Buslinie]] 92 der [[Dresdner Verkehrsbetriebe]] hat in Ockerwiz einen ihrer Endpunkte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dvb.de/de-de/liniennetz/linienuebersicht/ |titel=Linienübersicht |hrsg=Dresdner Verkehrsbetriebe |zugriff=2016-09-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ockerwitz.jpg|mini|Ockerwitzer Dorfkern]]&lt;br /&gt;
Der mit einer [[Gewann]]- und [[Blockflur]] ausgestattete [[Rundling]] Ockerwitz wurde wahrscheinlich im [[12. Jahrhundert]] oder früher gegründet und möglicherweise um 1140 unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;[[Oicice]]&amp;#039;&amp;#039; erstmals erwähnt. Eine auf den [[Bistum Meißen|Meißner Bischof]] [[Benno von Meißen|Benno]] gefälschte&amp;lt;ref&amp;gt;[http://codex.isgv.de/codex.php?band=cds2_01&amp;amp;f=&amp;amp;a=b&amp;amp;s=037 CDS II 1, Nr. 32, S. 37]: &amp;#039;&amp;#039;Haec Benno decimus Misinensis ecclesiae episcopus scripsit et sigilli sui impressione signatum corroboravit. Ista sunt nomina villarum, quas Bor et filii eius in concambium dederunt Wighardus et Liuthegerus Misinensis ecclesiae sine werra et omni contradictione: Gozebudi, Oicice, Grodice, Cinici, Luderuwice.&amp;#039;&amp;#039; Diese Urkunde wurde von zwei Schreibern ausgefertigt, Nr. 32 A und Nr. 32 B. Beide Niederschriften haben doppelte, durch zwei andere Hände ergänzte Zusätze, die Form der Urkunde ist die eines Protokolls, die Schriftzüge sind ihrer Art nach erst im 12. Jahrhundert entstanden, während die Fälschung selbst auf 1071 terminiert wurde, als Heinrich IV. in Meißen weilte.&amp;lt;/ref&amp;gt; Urkunde&amp;lt;ref&amp;gt;[http://codex.isgv.de/codex.php?band=cds1a1&amp;amp;f=&amp;amp;a=b&amp;amp;s=335 CDS I A 1 Nr. 142]&amp;lt;/ref&amp;gt; bestätigte damals die Zugehörigkeit von &amp;#039;&amp;#039;Oicice&amp;#039;&amp;#039; zum [[Burgward]] &amp;#039;&amp;#039;[[Burg Woz|Woz]]&amp;#039;&amp;#039;, der sich nach neuerer Forschung in [[Niederwartha]] befand.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gerhard Billig]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Burgwardorganisation im obersächsisch-meissnischen Raum. Archäologisch-archivalisch vergleichende Untersuchungen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen des Landesmuseums für Vorgeschichte Dresden.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 20). Deutscher Verlag der Wissenschaften, Berlin (Ost) 1989, ISBN 3-326-00489-3, S. 71ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Damit würde Ockerwitz zu den am frühesten genannten Dörfern des damaligen [[Gau Nisan|Gaus Nisan]] bzw. der heutigen Region Dresden zählen. Allerdings ist die Verbindung von Ockerwitz mit &amp;#039;&amp;#039;Oicice&amp;#039;&amp;#039;, das [[Eutschütz]] nähersteht, sehr umstritten; ähnlich gelagert ist der Fall der Ersterwähnung [[Roitzsch (Dresden)|Roitzschs]]. Sicher ist nur, dass es sich bei dem 1378 genannte &amp;#039;&amp;#039;Ogkranwicz&amp;#039;&amp;#039; um Ockerwitz handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ortsname ist [[Sorbische Sprache|sorbischen]] Ursprungs. Es gibt jedoch verschiedene Theorien über seine Herleitung. Einer der Ansätze besagt, er sei eine Zusammensetzung von &amp;#039;&amp;#039;Okoran&amp;#039;&amp;#039;, dem Namen eines [[Slawen|slawischen]] [[Lokator]]s, und &amp;#039;&amp;#039;novice&amp;#039;&amp;#039; (von &amp;#039;&amp;#039;nova vice&amp;#039;&amp;#039;), einem [[Slawische Sprachen|slawischen]] Wort für &amp;#039;&amp;#039;neues Dorf&amp;#039;&amp;#039; (vgl. [[Dresden#Namensherkunft der Ortsteile|Namensherkunft der Dresdner Ortsteile]]). Einer anderen Erklärung zufolge ist er mit dem slawischen Wort &amp;#039;&amp;#039;okraj&amp;#039;&amp;#039; in Verbindung zu bringen, was &amp;#039;&amp;#039;am Rande&amp;#039;&amp;#039; bedeutet&amp;lt;ref&amp;gt;[http://en.wiktionary.org/wiki/okraj en.wiktionary.org]&amp;lt;/ref&amp;gt; und auf die Lage des Dorfes am Abhang zum Zschonergrund hinweist. Der Ortsname entwickelte sich im [[15. Jahrhundert|15.]] und [[16. Jahrhundert]] über &amp;#039;&amp;#039;Ockernwicz&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Ogkerwitz&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Ockruwicz&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Ockerwicz&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Ockericz&amp;#039;&amp;#039; weiter. Die heutige Schreibweise taucht 1791 erstmals auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HOV&amp;quot;&amp;gt;{{HOV}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit der deutschen [[Deutsche Ostsiedlung|Ostexpansion]] entstand auf einem Bergvorsprung am Zschonergrund eine frühdeutsche Wehranlage, die vermutlich dem Schutz des alten Verbindungswegs von [[Meißen]] nach [[Briesnitz (Dresden)|Briesnitz]] diente. Ihre nach der intensiven landwirtschaftlichen Nutzung nur spärlichen Reste in Form eines kleinen Burgwalls stellen seit 1937 ein [[Bodendenkmal]] dar. Am 30.&amp;amp;nbsp;September 1408 wurden mehrere Angehörige der Dresdner Ratsherrenfamilie [[Busmann (Familie)|Busmann]] durch den Markgrafen [[Wilhelm II. (Meißen)|Wilhelm&amp;amp;nbsp;II.]] mit Ockerwitz [[Lehnswesen|belehnt]]. Bereits 1445 gehörte es zum [[Schloss Scharfenberg|Rittergut Scharfenberg]], dessen Besitzer, die [[Miltitz (Adelsgeschlecht)|Herren von Miltitz]], die [[Grundherrschaft]] ausübten. Zur Ockerwitzer Flur zählten damals auch Teile der östlich von [[Cotta (Dresden)|Cotta]] gelegenen [[Wüstung]] [[Liste der Wüstungen in Dresden#Stadtbezirk Altstadt|Wernten]], die nach der Gründung des [[Ostravorwerk]]s jedoch an den [[Kurfürstentum Sachsen|sächsischen Kurfürsten]] fielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 29. September 1580 erwarb [[August (Sachsen)|Kurfürst August]] das Dorf von Martin von Miltitz und zahlte insgesamt 5424 [[Gulden]] für Ockerwitz, [[Coschütz (Dresden)|Coschütz]], [[Pesterwitz]] und vier weitere Dörfer. Ockerwitz unterstand fortan als [[Amtsdorf]] direkt dem [[Amt Dresden]]. Der benachbarte Zschonergrund war damals ein beliebtes Jagdrevier der [[Wettiner]], die die fortschreitende [[Rodung]] einzudämmen versuchten. Ab 1611, als Kurfürst [[Johann Georg I. (Sachsen)|Johann Georg&amp;amp;nbsp;I.]] die aus seiner Besitzung entstandenen Dienstrechte abgetreten hatte, hatten die Ockerwitzer Bauern [[Frondienst]]e für die Herren des [[Rittergut]]es [[Nöthnitz (Bannewitz)|Nöthnitz]] zu leisten. Bei einem Dorfbrand wurde Ockerwitz 1762 teilweise zerstört, anschließend aber wieder aufgebaut. Neben dem [[Ackerbau|Acker-]] war der [[Obstbau]] von zunehmender Bedeutung. Im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert betrieb man auch [[Gärtnerei]]en und baute [[Pläner]] in [[Steinbruch|Steinbrüchen]] ab. Damals lag Ockerwitz außerdem am &amp;#039;&amp;#039;Kohlweg&amp;#039;&amp;#039; (heutige &amp;#039;&amp;#039;Ockerwitzer Allee&amp;#039;&amp;#039;),&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.dresdner-stadtteile.de/Sudwest/Gompitz/Pennrich/Strassen_Gompitz/strassen_gompitz.html|wayback=20230205142313|text=Straßen und Plätze in Gompitz}} in dresdner-stadtteile.de&amp;lt;/ref&amp;gt; über den die im [[Königliches Steinkohlenwerk Zauckerode|Zauckeroder Revier]] abgebaute [[Kohle]] ins Elbtal gebracht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotothek df rp-c 0730015 Dresden-Ockerwitz. Oberreit, Sect. Dresden, 1821-22.jpg|mini|Ockerwitz mit seinen Nachbardörfern auf einer Karte von 1821]]&lt;br /&gt;
In der Mitte des 19. Jahrhunderts erhielt Ockerwitz den Status einer selbstständigen [[Landgemeinde (Sachsen)|Landgemeinde]], deren Fluren im Jahre 1900 eine Fläche von 147&amp;amp;nbsp;ha umfassten. Eingepfarrt war und ist das Dorf nach [[Briesnitzer Kirche|Briesnitz]]. In [[Leutewitz (Dresden)|Leutewitz]] stand ab 1876 das Schulgebäude einer Schulgemeinschaft, in die neben Ockerwitz auch Omsewitz und [[Burgstädtel (Dresden)|Burgstädtel]] eingebunden waren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://75gs-dresden.de/geschichte/ |titel=Geschichte |hrsg=75. Grundschule Dresden-Leutewitz |zugriff=2016-09-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Administrativ gehörte der Ort in dieser Zeit zur [[Amtshauptmannschaft Dresden]]. Im Jahr 1904 ließ er ein eigenes [[Wasserwerk]] errichten. Mit der Eingemeindung von Omsewitz hatte sich Dresden indessen im Jahr 1930 bis an die Flurgrenze von Ockerwitz vorgeschoben. Dies bewirkte, dass in dem Dorf die Siedlungstätigkeit zunahm und schon in den 1930er Jahren erste neue [[Einfamilienwohnhaus|Eigenheime]] entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Unterschied zu den Dörfern seiner Umgebung, die 1950 allesamt nach Mobschatz oder Gompitz eingemeindet wurden, büßte Ockerwitz auch in der Zeit der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] seine Eigenständigkeit nicht ein. In den 1950er Jahren wurde die [[Landwirtschaft]] zwangskollektiviert und eine [[Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft|LPG]] gegründet. Erst nach der [[Wende (DDR)|Wende]], zum 1.&amp;amp;nbsp;April 1993, wurde Ockerwitz nach Gompitz eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.dresden.de/de/rathaus/ortsaemter/altfranken/c_01.php |titel=Geschichte der Ortschaften Gompitz und Altfranken |hrsg=Landeshauptstadt Dresden |zugriff=2016-09-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch die Auflösung des [[Kreis Dresden-Land|Kreises Dresden-Land]] zum 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1996 wurde Ockerwitz als Teil von Gompitz an den [[Landkreis Meißen (1996–2008)|Landkreis Meißen]] angegliedert und schließlich am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1999 nach [[Entwicklung des Stadtgebiets von Dresden|Dresden eingemeindet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ockerwitz April 2012 022.jpg|mini|Seit den 1990er Jahren errichteter oberer Teil von Ockerwitz, vorn die Ockerwitzer Allee, Hauptstraße des Ortsteils.]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich August Leßke: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte und Beschreibung der Dörfer Ober- und Niedergorbitz, Wölfnitz, Pennrich, Naußlitz und Neunimptsch.&amp;#039;&amp;#039; 1896, S. 302–303.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;HOV&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1547/51 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 5 [[Hufner|besessene Mann]], 2 [[Inwohner]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1764 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 7 besessene Mann, 1 [[Häusler]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1814–28 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 80–90&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1834 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 95&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1843 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 89&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1846 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 82&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1849 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 84&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1852 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 101&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1855 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 90&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1858 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 86&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1861 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 94&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1863 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 124&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1867 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 110&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 131&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1875 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 106&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1880 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 104&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1885 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 94&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1890 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 109&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1895 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 254&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 242&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 340&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1946 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 426&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 408&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1964 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 333&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1990 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 235&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2001 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 568&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Kulturdenkmale in Ockerwitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ockerwitz}}&lt;br /&gt;
* [http://www.alt.ortschaft-gompitz.de/doc/Gompitz-121.htm Ortsteil Ockerwitz]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv|url=http://www.dresdner-stadtteile.de/Sudwest/Gompitz/Ockerwitz/ockerwitz.html|wayback=20230205145601|text=Ockerwitz}} in dresdner-stadtteile.de &lt;br /&gt;
* [https://www.stadtwikidd.de/wiki/Ockerwitz Ockerwitz im Stadtwiki Dresden]&lt;br /&gt;
* [http://www.kai-tempel.de/ockerwitz.html Ockerwitz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Dresdner Stadtteile}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1065354150|VIAF=313435678}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Dresden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1378]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1993]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ockerwitz| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wurgl</name></author>
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