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	<title>Ockendorf - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ockendorf&amp;diff=1966001&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eriosw: /* Geschichte */ archivlink gemeindeverzeichnis.de, vorlage gov</title>
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		<updated>2025-10-14T09:41:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; archivlink gemeindeverzeichnis.de, vorlage gov&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Leuna&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51.332&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 12.002&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-ST&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 96&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = &lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = &lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 06237&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = &lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche-Ockendorf.jpg|mini|Gnadenkirche]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ockendorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtteil der Stadt [[Leuna]] im [[Saalekreis]] in [[Sachsen-Anhalt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stadtteil liegt etwa einen Kilometer nordwestlich vom Stadtmittelpunkt Leuna und zwei Kilometer südlich von Merseburg. Die [[Bundesstraße&amp;amp;nbsp;91]] bildet die westliche und die Saale die östliche Grenze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Nachweise über die Besiedlung dieses Gebietes gibt es bereits um 3600 v.&amp;amp;nbsp;u.&amp;amp;nbsp;Z. durch die Rössener-Hügel-Funde. Ein römischer Einfluss bis ins Jahr 400 gilt als nachgewiesen durch die Beigaben der Fürstengräber (nähe Gasthaus „Heiterer Blick“) aus dem 2.–4. Jahrhundert mit römischer Handelsware und Münzen. Auch als [[Gräberfeld von Leuna]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
Eine erste urkundliche Erwähnung von Ockendorf erfolgte im Jahr 899 im [[Hersfelder Zehntverzeichnis]] unter &amp;#039;&amp;#039;„Hachendorf“&amp;#039;&amp;#039; als es ans [[Kloster Hersfeld]] übertragen wurde. Die [[Saale]] war damals an der Ostgrenze des [[Ostfränkisches Reich|Ostfränkischen Reiches]]. Im 10.–12. Jahrhundert entwickelte sich die [[Königspfalz|Kaiserpfalz]] in [[Merseburg]], in die die Bauern von Ockendorf und Leuna Abgaben leisten mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dörfer Leuna und Ockendorf wurden im frühen Mittelalter zu einer [[Pfarrgemeinde]] vereinigt. Die heutige Gnadenkirche ist eine der letzten noch vorhandenen Zeitzeugen des Dorfes Leuna. Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] verwüsteten die Schweden 1632 alle fünf Saaledörfer.&amp;lt;!-- 1513 (vor dem 30-jährigen Krieg/im oder danach?) brannte das Dorf Leuna völlig nieder und damit im Pfarrhaus auch alle Aufzeichnungen. --&amp;gt; 1806 zogen die Preußen nach der [[Schlacht bei Jena und Auerstedt|Niederlage von Jena/Auerstedt]] durch Ockendorf. Ockendorf gehörte bis 1815 zum [[Hochstift Merseburg|hochstiftlich-merseburgischen]] [[Amt Merseburg]], das seit 1561 unter [[Kurfürstentum Sachsen|kursächsischer]] Hoheit stand und zwischen 1656/57 und 1738 zum [[Sekundogenitur]]-Fürstentum [[Sachsen-Merseburg]] gehörte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karlheinz Blaschke]], [[Uwe Ulrich Jäschke]]: &amp;#039;&amp;#039;Kursächsischer Ämteratlas&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0, S.&amp;amp;nbsp;84&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch die Beschlüsse des [[Wiener Kongress]]es kam der Ort im Jahr 1815 zu [[Preußen]] und wurde 1816 dem [[Landkreis Merseburg|Kreis Merseburg]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen_provinz/merseburg.htm |titel=Der Landkreis Merseburg im Gemeindeverzeichnis 1900 | offline=2025-07-31 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20240706051437if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen_provinz/merseburg.htm | archiv-datum=2024-07-06| abruf=2025-08-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; im [[Regierungsbezirk Merseburg]] der [[Provinz Sachsen]] zugeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Bau des [[Ammoniak]]werkes Merseburg (heutige [[Leuna]]-Werke) im Jahr 1916 mussten die Bauern von Ockendorf und den anderen Saaledörfern ihren Acker verkaufen. Da sie sich weigerten, beschlagnahmte das IV.&amp;amp;nbsp;Armeekommando Merseburg denselben. Ockendorf ist das älteste der fünf [[Saale]]dörfer, die dann 1917 zum [[Zweckverband Leuna]] zusammengeschlossen wurden. Die Stadt Leuna entstand am 1. Juli 1930 durch Zusammenschluss der Landgemeinden Leuna-Ockendorf, Rössen, Göhlitzsch, Daspig und Kröllwitz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{GOV|objekt=Leuna |val=object_277268 |abruf=2025-10-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurden die fünf noch landwirtschaftlich genutzten Höfe zerstört; nach dem Krieg wurden vier Höfe wieder aufgebaut und zum Teil innerhalb der 1958 gegründeten [[Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft|LPG]] gemeinsam bewirtschaftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Situation 2010 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2010 gibt es in Ockendorf keine Landwirtschaft mehr. Die Höfe dienen Wohnzwecken oder werden gewerblich genutzt. Zugehöriges Ackerland ist vorwiegend verpachtet. Das äußere Bild von Ockendorf hat sich insbesondere seit 1990 durch den Neubau und die Sanierung von Wohnhäusern, die Erneuerung von Straßen und Plätzen sowie die Pflege und Neuanpflanzung des Baumbestandes in der angrenzenden Saaleaue zum Wohle der Bewohner und Besucher sehr positiv entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswertes ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Gnadenkirche in Ockendorf wurde vom Merseburger Bildhauer Christian Trothe zwischen 1710 und 1714 im [[Barock]]stil errichtet. Die innere Ausstattung wie die [[Hufeisenempore]] mit Versen der Bibel und der [[Kanzelaltar]] aus Holz stammt aus dem frühen 18. Jahrhundert. Die [[Orgel]] entstand 1893 unter der Hand des Merseburger [[Orgelbaumeister]]s [[Friedrich Gerhardt (Orgelbauer)|Gerhardt]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.leuna.de/de/gnadenkirche-1493192817.html|werk=leuna.de |titel=Gnadenkirche Leuna-Ockendorf |abruf=2023-12-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;!-- Dehio-1999 schreibt 1863, dem Jahr in dem Gerhardt seine Werkstatt von Kölleda nach Merseburg verlegte; eine dritte Quelle fehlt, so dass nicht klar ist welche von beiden evtl. ein Schreibfehler zuzurechnen ist, ggf. war er sowohl in 1863 als auch 1893 an der Orgel in Ockendorf aktiv (??) --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.ockendorf.de/ Leuna-Ockendorf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Leuna}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Leuna)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Saalekreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 899]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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