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	<title>Ochsenweg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ochsenweg&amp;diff=70365&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Yoursmile: +Wikt</title>
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		<updated>2025-12-21T13:36:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Wikt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den historischen Weg in Dänemark und Schleswig-Holstein. Siehe auch [[Ochsenweg (Finnland)]], [[Altbaierischer Oxenweg]] und [[Ochsenstraße]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Danewerk.png|mini|Karte des Ochsenwegs im Bereich des [[Danewerk]]s]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ochsenweg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heerweg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{daS|Hærvejen}}, &amp;#039;&amp;#039;Sakservejen&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Adelvejen&amp;#039;&amp;#039;; {{ndsS|Ossenpadd}}), ist ein [[Altstraße|historischer Landweg]] auf der [[Kimbrische Halbinsel|Kimbrischen Halbinsel]] von [[Viborg]] in [[Dänemark]] nach [[Wedel]] in [[Schleswig-Holstein]]. Vom 16. bis 18. Jahrhundert verlief über seine Trassen die [[Ochsendrift (Jütische Halbinsel)|Ochsendrift]], ein bedeutender Viehtrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlauf ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ochsenweg-msu-6218-.jpg|mini|Der Ochsenweg in [[Owschlag]] ist ein Bodendenkmal]]&lt;br /&gt;
Von Viborg führt die in Dänemark &amp;#039;&amp;#039;Heerweg&amp;#039;&amp;#039; genannte Trasse über [[Silkeborg]], [[Vejle]], [[Vejen]] und [[Aabenraa]] nach [[Padborg]]. Weiter südlich liegen viele größere Städte [[Schleswig-Holstein]]s entlang des Weges, so [[Flensburg]], [[Schleswig]], dort zuvor die Wikingersiedlung [[Haithabu]] und [[Rendsburg]]. In Rendsburg teilt sich der Ochsenweg in eine Ostroute über [[Neumünster]] und [[Bad Bramstedt]] und eine Westroute via [[Itzehoe]] und [[Elmshorn]]. In [[Uetersen]] treffen sich die beiden Routen wieder, um zum Ziel des Ochsenweges, dem Ochsenmarkt in [[Wedel]] zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der Konkurrenz der Hafenstädte und Elbübergänge verzweigte sich der Weg auf den letzten Kilometern jedoch. In früher Zeit war der wichtigste Elbübergang eine Fährverbindung von der [[Hetlinger Schanze]] über die Insel [[Lühesand]] auf das südliche Elbufer. Im Mittelalter wurde [[Hamburg]] zur wichtigsten Stadt an der [[Unterelbe]]. Am Eintritt des Ochsenweges in Hamburger Gebiet befand sich der [[Ochsenzoll]]. Da die dänischen Landesherren Schleswig-Holsteins den Handel lieber in eigene Häfen lenken wollten, hatte der Ochsenweg auch Zweige nach [[Glückstadt]] und [[Hamburg-Altona|Altona]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auffällig ist die Wegführung bei Flensburg und bei Schleswig/Haithabu: Die Hauptroute führte jeweils westlich auf dem Geestrücken an der Stadt vorbei, und die ehemalige Route ist in Flensburg heute die Trasse einer Umgehungsstraße. Dazu gab es von Nordwesten und von Südwesten Abzweigungen in die Hafenstädte an den [[Förde]]n. Vom Ochsenweg gingen weitere Überlandstraßen wie die [[Angelbowege]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlang des historischen Ochsenwegs wurden an markanten Verkehrsknoten jeweils zwei hölzerne Hörner aufgestellt, um an den Verlauf des Weges zu erinnern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.sh-tourismus.de/ochsenweg | abruf=2024-04-03 | titel=&amp;#039;&amp;#039;Ochsenweg.&amp;#039;&amp;#039; | hrsg=sh-tourismus.de }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ochsenmarkt 1750 02.jpg|mini|Ochsenmarkt um 1750 (Zeitgenössische Darstellung)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Povlsbro east 20040424.jpg|mini|Die [[Povls Bro]] von 1844 mit Bach Bjerndrup Mølleå in [[Aabenraa Kommune]]]]&lt;br /&gt;
Die Ursprünge des Ochsenweges liegen wahrscheinlich in der [[Bronzezeit]]. Der Weg verlief überwiegend auf dem trockenen Teil der beiden wichtigen Naturlandschaften der [[Kimbrische Halbinsel|Kimbrischen Halbinsel]], der [[Geest]] des [[Baltischer Landrücken|Baltischen Landrückens]] im Osten und am Geestrand als Zugang zum [[Marschland]] im Westen. Auf langen Strecken folgte er damit der [[Wasserscheide]]. Die aus der [[Halbinsel]] [[Angeln (Halbinsel)|Angeln]] nach Westen fließende [[Treene]] war in ihrem Oberlauf leicht zu kreuzen. Ein bedeutendes natürliches Hindernis stellte die [[Eider]]niederung dar, da die Eider schon weiter östlich recht breit ist und der Ochsenweg ihren Unterlauf überqueren musste. Die Querung erfolgte über die [[Grönsfurth|Grönsfurt]] bei [[Fockbek]] oder über die Eiderinsel von [[Rendsburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;Anke Feiler-Kramer: &amp;#039;&amp;#039;Vor 1200 Jahren an der Grönsfurt bei Fockbek: „super fluvium Egidoram in loco qui vocatur…, … sacramentis pax confirmatur“ (am Flusse Eider an einem Ort, der … genannt wird, ist der Frieden beeidet worden)&amp;#039;&amp;#039;. In: Rendsburger Jahrbuch Bd. 61 (2011) S. 7–28&amp;lt;/ref&amp;gt; In Dänemark verläuft der Weg in Teilbereichen noch auf der ursprünglichen [[Trasse (Verkehrsweg)|Trasse]], so bei [[Oksekær]], und es existieren dort kleine Brückenbauten wie die Granitquaderbrücke [[Gejlå Bro]] von 1818.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den gebräuchlichen deutschen Namen hat der Ochsenweg von der [[Ochsendrift (Jütland)|Ochsendrift]], die über diesen Weg verlief. Bis in das 19. Jahrhundert hinein wurden [[Rinder]] aus [[Jütland]] und den dänischen Inseln zu den Mastgebieten in den Nordseemarschen der Westküste Schleswig-Holsteins, Ost- und Westfrieslands getrieben. Dort wurden sie bis zum Verkauf als Schlachtvieh fett geweidet.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Lange (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Schleswig-Holsteins.&amp;#039;&amp;#039; Wachholtz, Neumünster 1996, ISBN 3-529-02440-6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Bohn: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Schleswig-Holsteins&amp;#039;&amp;#039;, 2. Auflage, C.H. Beck München 2015, S. 68.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem früher oft weichen Untergrund waren Ochsen als [[Zugtier]]e wichtig. Trotz seines dänischen Namens &amp;#039;&amp;#039;Heerweg&amp;#039;&amp;#039; war er selten Marschroute von Armeen, da es von der [[Antike]] bis ins 19. Jahrhundert nur wenige Invasionen aus Jütland beziehungsweise Schleswig nach Süden gab und nur drei aus Deutschland nach Norden. Im [[Mittelalter]] diente er außerdem als Teil des [[Jakobsweg]]es von Dänemark nach Nordspanien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hærvejen vandretureskilt.jpg|mini|links|hochkant=0.5|Dänische Beschilderung des Ochsenweges als Wanderweg]]&lt;br /&gt;
Das Ende als Trasse für den Viehtrieb ergab sich mit dem [[Eisenbahnbau]] bis zum Ende des 19. Jahrhunderts, da [[Eisenbahnstrecke|Eisenbahnen]] auf den weitgehend den Ochsenwegtrassen folgenden Strecken diese Aufgabe übernahmen: im Osten die [[Bahnstrecke Hamburg-Altona–Kiel|Altona-Kieler]], [[Bahnstrecke Neumünster–Flensburg|Neumünster–Rendsburgsche]] und [[Bahnstrecke Flensburg–Husum–Tönning|Rendsburg–Oster-Ohrstedt–Flensburg–Fredericia]]-Strecke, im Westen die [[Marschbahn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit war der Ochsenweg zudem eine wichtige Pilgerroute, die Menschen aus Nordeuropa insbesondere nach Italien führte. Er wurde so auch gegen 1500 von [[Erhard Etzlaub]] in seine berühmte Romwege-Karte aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ochsenweg wurde Ende des 20. Jahrhunderts als völkerverbindendes Symbol zwischen Deutschen und Dänen genutzt und dient nun traditionellen [[Marsch|Märschen]] und Veranstaltungen im Zusammenhang damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Radfernweg ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ochsenweg Logo.svg|100x100px|rechts|Logo des Ochsenweg]]&lt;br /&gt;
Seit 1998 besteht der Ochsenweg-[[Radfernweg]] mit zwei Varianten zwischen der dänischen Grenze bei Flensburg und Wedel bei Hamburg&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ochsenweg.de/karte |titel=Karte {{!}} Ochsenweg |werk=[https://www.ochsenweg.de ochsenweg.de] |abruf=2025-03-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Da manche Abschnitte des historischen Weges heute unbefahrbar sind, andere hingegen zur Hauptstraße wurden, sind historischer und touristischer Verlauf nicht überall identisch. Der sehr ebene und daher leicht befahrbare Radweg auf dem Geestrücken Schleswig-Holsteins findet nördlich in Dänemark eine Fortsetzung als &amp;#039;&amp;#039;Hærvejsruten&amp;#039;&amp;#039; (Heerwegsroute, nationaler Radweg Nr. 3). Der Radweg ist Teil der [[Pilgerroute (D7)|D-Route 7]], die wiederum Bestandteil der [[Pilgerroute (EV3)|EuroVelo-Route 3]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Via Jutlandica ==&lt;br /&gt;
Die Via Jutlandica – der Jütländische Weg des [[Jakobsweg]]es – folgt im Wesentlichen dem Ochsenweg.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://jakobswege-norddeutschland.de/jutlandica1a1.pdf Via Jutlandica – Der Jütländische Weg in Schleswig-Holstein / Hamburg-Wegbeschreibung], auf jakobswege-norddeutschland.de, abgerufen am 24. April 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=bikeline-Radtourenbuch Heerweg/Ochsenweg |Verlag=Verlag Esterbauer GmbH |Ort=Rodingersdorf |Datum=2005 |ISBN=3-85000-182-2}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Dieter Brumm |Titel=Der Ochsenweg |Ort=Husum |Datum=2008 |ISBN=978-3-89876-385-1}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Karl-Josef Schäfer |Titel=Der Jakobsweg von Flensburg nach Glückstadt/Elbe – Ein Pilgerwanderführer für die Via Jutlandica |Verlag=BoD |Ort=Norderstedt |Datum=2008 |ISBN=978-3-8334-9129-0}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ochsenweg – Auf den Spuren des historischen Ochsenweges in Schleswig-Holstein&amp;#039;&amp;#039;. Kompakt-Spiralo 1:50.000, BVA Bielefelder 2008, ISBN 978-3-87073-441-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=1|video=1}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [https://www.haervej.de/node/1037 Der Ochsenweg-Hærvejen] Der dänische Ochsenweg/Heerweg als Wander- und Radweg (inkl. ausdruckbarer Wanderkarten)&lt;br /&gt;
* [https://geschichte-s-h.de/sh-von-a-bis-z/o/ochsenweg/ Geschichte Schleswig-Holsteins: Ochsenweg]&lt;br /&gt;
* [https://www.biroto.eu/de/radweg/deutschland/ochsenweg-westl-variante/rt00000214 BicycleRoutes&amp;amp;Tours: Ochsenweg] mit Karte, GPS-Download, Höhenprofil, Sehenswürdigkeiten und Unterkünften&lt;br /&gt;
* [https://www.radweit.de/flgly/flgly.html Zügige Fahrradverbindung entlang des Ochsenwegs]&lt;br /&gt;
* [https://www.via-jutlandica.com/59101.html via-jutlandica.de] private Pilgerseite&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altstraße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsgeschichte (Schleswig-Holstein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Radweg in Schleswig-Holstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Radweg in Dänemark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße in Schleswig-Holstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal (Schleswig-Holstein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jakobsweg in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grenzüberschreitender Verkehr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsgeschichte (Dänemark)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dänisch-deutsche Beziehungen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angeln (Kimbrische Halbinsel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße in Dänemark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tiertransport]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodendenkmal im Kreis Nordfriesland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodendenkmal im Kreis Pinneberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodendenkmal im Kreis Rendsburg-Eckernförde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodendenkmal im Kreis Schleswig-Flensburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Viehhandel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte der Rinderhaltung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehr und Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaft (Mittelalter)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Yoursmile</name></author>
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