<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Ochsenwang</id>
	<title>Ochsenwang - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Ochsenwang"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ochsenwang&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-02T20:28:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ochsenwang&amp;diff=2448976&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;OS86 am 11. Dezember 2025 um 20:35 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ochsenwang&amp;diff=2448976&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-12-11T20:35:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil                = Ochsenwang&lt;br /&gt;
| Gemeindeart             = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename            = Bissingen an der Teck&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen              = DEU Ochsenwang COA.svg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = Wappen von Ochsenwang vor der Eingemeindung&lt;br /&gt;
| Breitengrad             = 48/34/40/N&lt;br /&gt;
| Längengrad              = 09/30/39/E&lt;br /&gt;
| Bundesland              = DE-BW&lt;br /&gt;
| Höhe                    = 763&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug              = &lt;br /&gt;
| Fläche                  = 4.42&lt;br /&gt;
| Einwohner               = 390&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = 2022-05-15&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://citypopulation.de/en/germany/settlements/badenwurttemberg |titel=Citypopulation |abruf=2025-12-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum     = 1975-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1           = 73266&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2           = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1                = 07023&lt;br /&gt;
| Vorwahl2                = &lt;br /&gt;
| Lagekarte               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung  = &lt;br /&gt;
| Bild                    = Ortskern Ochsenwang.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung       = Ortskern von Ochsenwang&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ochsenwang&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Bissingen an der Teck]] im [[Landkreis Esslingen]] in [[Baden-Württemberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Ochsenwang liegt auf einer Berghalbinsel zwischen Zipfelbachschlucht und Bissinger Tal auf der Hochfläche der Schwäbischen Alb, etwa drei Kilometer südöstlich von Bissingen. Der höchste Punkt der Markung ist im &amp;#039;&amp;#039;Brucker Hölzle&amp;#039;&amp;#039; im Süden mit 826 m, der tiefste Punkt die oberste Spitze der Zipfelbachschlucht mit 656 m. Nachbarorte sind im Norden Bissingen, im Südwesten und Süden [[Lenningen]], im Osten [[Neidlingen]] und im Nordosten [[Hepsisau]], ein Ortsteil der Stadt [[Weilheim an der Teck]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ochsenwang, Bissingen an der Teck, Andreas Kieser.png|miniatur|Ochsenwang 1683, [[Forstlagerbuch]] von [[Andreas Kieser]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche Ochsenwang Außenansicht.jpg|mini|Evang. Kirche Ochsenwang Außenansicht (April 2018)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Evang. Kirche Ochsenwang Innenansicht.jpg|mini|Evang. Kirche Ochsenwang Innenansicht (am Ostersonntag 1. April 2018). Orgelempore hinter dem Altar. Besonderheit: 2 Sitzbänke unter der Orgelempore.]]&lt;br /&gt;
Die mittelalterliche Geschichte von Ochsenwang liegt weitgehend im Dunkeln. Die Hoheitsrechte lagen damals vermutlich bei den [[Zähringer]]n und gingen später entweder über die [[Aichelberg (Adelsgeschlecht)|Grafen von Aichelberg]] oder über die [[Herzöge von Teck|Herrschaft Teck]] an Württemberg über. Auf der heutigen Gemarkung Ochsenwangs lag die um 1280 erbaute [[Burg Randeck (Landkreis Esslingen)|Stammburg]] der [[Randeck (schwäbisches Adelsgeschlecht)|Herren von Randeck]]. Der berühmteste Randecker war [[Marquard I. von Randeck]] (geb. um 1300; gest. 3. Januar 1381). Er war zunächst Domkapitular im [[Erzbistum Bamberg]], dann [[Bischof von Augsburg]] und später bis zu seinem Tod [[Patriarch von Aquileia]]. Ein Neffe des Patriarchen, der gleichnamige [[Marquard von Randeck]], war kurzzeitig [[Liste der Bischöfe von Minden|Bischof von Minden]] (1398) und anschließend [[Bischof von Konstanz]] (1398–1406). Graf [[Eberhard I. (Württemberg, Herzog)|Eberhard von Württemberg]] verkaufte 1477 den Ort mit allen Herrschaftsrechten an Dietrich Speth von Neidlingen. Seither teilte Ochsenwang die Geschicke Neidlingens samt der reichsunmittelbaren Herrschaft und der [[Blutgerichtsbarkeit|hohen Gerichtsbarkeit]]. Bis 1807 gehörte der Ort zur Vogtei Neidlingen, danach bis 1938 zum [[Oberamt Kirchheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirchlich gehörte Ochsenwang seit dem Mittelalter zur Pfarrei Bissingen. Ein eigenes Kirchengebäude war nicht vorhanden. 1706 erhielten die Ochsenwanger die Erlaubnis zum Bau einer eigenen Kirche. Zunächst betreute der Pfarrer von Schopfloch und später der Pfarrer von Bissingen die Kirche. 1822 wurde die Filialkirche zu einer eigenen Pfarrei erhoben, die mit Pfarrverwesern besetzt wurde. In diesem Zusammenhang kam auch Eduard Mörike nach Ochsenwang. Eduard Mörike war hier zwischen Januar 1832 und Oktober 1833 Pfarrverweser.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.moerikehaus-ochsenwang.de/ |titel=Mörikehaus Ochsenwang |abruf=2021-12-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1975 wurde Ochsenwang nach Bissingen eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=461}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#efefef;&amp;quot; | Stichtag&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#efefef;&amp;quot; | Einwohnerzahl&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1834 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 305&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1853 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 346&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1885 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 365&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1919 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 326&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 289&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 365&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1961 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 274&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 253&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Die offizielle Blasonierung des Wappens lautet: über goldenem Schildfuß, darin eine liegende schwarze Hirschstange, auf grünem Boden in Silber ein schreitender roter Ochse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Einrichtungen ===&lt;br /&gt;
In Ochsenwang gibt es einen kommunalen Kindergarten. Die Feuerwehr Ochsenwang ist eine Abteilung der [[Freiwillige Feuerwehr|Freiwilligen Feuerwehr]] Bissingen und hat aktuell zwei Fahrzeuge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Durch Ochsenwang verläuft die [[Kreisstraße]] K&amp;amp;nbsp;1250 von Bissingen nach [[Schopfloch (Lenningen)|Schopfloch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Das Dorf Ochsenwang.jpg|mini|Ochsenwang im Winter]]&lt;br /&gt;
Das 811 m hohe Felsplateau des [[Breitenstein (Schwäbische Alb)|Breitensteins]] bietet einen nicht von Vegetation behinderten freien, weiten Blick auf das Albvorland bis nach Stuttgart. Der Breitenstein ist ein beliebtes Ausflugsziel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Mörikehaus Ochsenwang]] ist heute eines der inzwischen fast einhundert [[Liste von Literaturmuseen#Baden-Württemberg|Literaturmuseen Baden-Württembergs]]. Der Dichter und Schriftsteller amtierte hier von Januar 1832 bis Oktober 1833 als Pfarrverweser. Mörike hat in Ochsenwang seinen einzigen Roman, den [[Maler Nolten]], vollendet und veröffentlicht. Einige seiner bekanntesten Gedichte sind hier entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das auf der Gemarkung Ochsenwang liegende [[Randecker Maar]] ist ein ehemaliger Vulkanschlot des [[Schwäbischer Vulkan|Schwäbischen Vulkans]], der auch die Voraussetzungen für die Entstehung des angrenzenden [[Schopflocher Torfmoor|Schopflocher Moors]] schuf. Das Randecker Maar hat auch eine überregionale Bedeutung für den [[Vogelzug]]. Die &amp;#039;&amp;#039;[[Forschungsstation Randecker Maar]]&amp;#039;&amp;#039; besteht seit 1970 und erfasst seither wissenschaftlich den Zug von Vögeln und Insekten in Richtung Süden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Marquard I. von Randeck]] (um 1300–1381), [[Bischof von Augsburg]] und [[Patriarch von Aquileia]]&lt;br /&gt;
* [[Marquard von Randeck]] († 1406), [[Liste der Bischöfe von Minden|Bischof von Minden]] und [[Bischof von Konstanz]]&lt;br /&gt;
* [[Eduard Mörike]] (1804–1875), Lyriker der Schwäbischen Schule, Erzähler und Übersetzer, lebte 1832/1833 als Pfarrverweser in Ochsenwang&lt;br /&gt;
* [[Heinz Huber (Redakteur)|Heinz Huber]] (1922–1968), Grafiker, Schriftsteller, Hörspieldramaturg und Fernsehredakteur des [[Süddeutscher Rundfunk|SDR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans Schwenkel: &amp;#039;&amp;#039;Heimatbuch des Kreises Nürtingen.&amp;#039;&amp;#039; Band 2. Würzburg 1953, S. 976–991.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Kreis Esslingen&amp;#039;&amp;#039; – Hrsg. vom Landkreis Esslingen, Stuttgart 1978, S. 203.&lt;br /&gt;
* Günter Schmitt: Burgenführer Schwäbische Alb (= Alb Mitte-Nord, Bd. 4), Biberach 1991, S. 81–84.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Landkreis Esslingen&amp;#039;&amp;#039; – Hrsg. vom Landesarchiv Baden-Württemberg i.&amp;amp;nbsp;V. mit dem Landkreis Esslingen, Jan Thorbecke Verlag, Ostfildern 2009, ISBN 978-3-7995-0842-1, Band 1, S. 367.&lt;br /&gt;
*  &amp;#039;&amp;#039;Geschichten aus 900 Jahren Ochsenwang.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg.: Gemeinde Bissingen an der Teck 2013 - Zu Eduard Mörike s.d. S. 44–60.&lt;br /&gt;
*Evangelische Kirchengemeinde Ochsenwang: &amp;#039;&amp;#039;300 Jahre Kirche Ochsenwang&amp;#039;&amp;#039;. 2006.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/313/Ochsenwang+-+Altgemeinde%7ETeilort Ochsenwang bei leo-bw, dem landeskundlichen Informationssystem Baden-Württemberg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4101975-1}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Esslingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Bissingen an der Teck)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Esslingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1975]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil in Deutschland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;OS86</name></author>
	</entry>
</feed>