<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Ochsen-R%C3%B6hrling</id>
	<title>Ochsen-Röhrling - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Ochsen-R%C3%B6hrling"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ochsen-R%C3%B6hrling&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-28T16:17:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ochsen-R%C3%B6hrling&amp;diff=2265801&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;CactusBot: Bot: Korrktur des vorigen Bot-Edit</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ochsen-R%C3%B6hrling&amp;diff=2265801&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-02T08:27:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Korrktur des vorigen Bot-Edit&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Ochsen-Röhrling&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Imperator torosus&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Elias Magnus Fries|Fr.]] &amp;amp; [[Christopher Theodor Hök|Hök]]&amp;lt;!--1835--&amp;gt;) [[Boris Assyov|Assyov]], [[Jean-Michel Bellanger|Bellanger]], [[Paul Bertéa|Bertéa]], [[Régis Courtecuisse|Courtec.]], [[Gerhard Koller|G. Koller]], [[Michael Loizides|Loizides]], [[Guilhermina Marques|G. Marques]], [[José Antonio Muñoz (Mykologe)|J.A. Muñoz]], [[Nicolò Oppicelli|Oppicelli]], [[Davide Puddu|D. Puddu]], [[Franck Richard|F. Richard]], [[Pierre-Arthur Moreau|P.-A. Moreau]]&amp;lt;!--2015--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = &lt;br /&gt;
| Taxon2_LinkName  = Imperator (Pilze)&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Imperator&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Boletoideae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Steinpilzverwandte&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Boletaceae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Boletineae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Steinpilzartige&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Boletales&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Boletus torosus 1.JPG&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ochsen-Röhrling&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Imperator torosus&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Assyov2015&amp;quot;/&amp;gt;, [[Synonym (Taxonomie)|Syn.]]&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Boletus torosus&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Pilze|Pilzart]] aus der Familie der [[Steinpilzverwandte]]n (Boletaceae). Charakteristisch sind das intensiv dunkelblau verfärbende Fleisch, die lange gelb bleibenden Poren und das auffallend hohe [[Wichte|spezifische Gewicht]] der [[Fruchtkörper]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Boletus torosus 2.JPG|mini|Fruchtkörper des Ochsen-Röhrlings mit gelben Poren und typisch roter Stielbasis]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Boletus torosus 3.JPG|mini|Ochsen-Röhrling mit dunkel blaugrün verfärbten Druckstellen an der Stielbasis]]&lt;br /&gt;
=== Makroskopische Merkmale ===&lt;br /&gt;
Der Hut ist halbkugelig bis polsterförmig ausgebildet und verflacht auch im Alter nicht. Er erreicht einen Durchmesser zwischen 10 und 20 (bis maximal 25)&amp;amp;nbsp;cm. Die Färbung kann stark variieren. Zunächst ist er meist gold- bis ockergelb oder leicht grünlich getönt; dabei ist er oft recht hell und blass. Bald wird er rötlich fleckig und durch äußere Einflüsse schwarzblau. Durch ein Zusammenspiel all dieser Töne kann er auch bunt aussehen. Bald wird er jedoch schmutzig. Die Oberfläche ist feinfilzig und verkahlt im Alter fast gänzlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Röhren sind gelb mit einem Olivton. Auf Druck verfärben sie sich schwarzblau. Die Poren sind lange goldgelb gefärbt. Sie bekommen später einen orangen Ton und werden erst nach längerer Zeit orangerot. Bei Reife verliert sich die rote Färbung jedoch wieder, so dass die Poren wieder olivgelb getönt sind. Bei Berührung färben sie sich ebenfalls kräftig blau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stiel ist bauchig geformt und erreicht eine Länge zwischen 7 und 15&amp;amp;nbsp;cm sowie eine Dicke von 2 bis 6&amp;amp;nbsp;cm. Er ist zitronengelb gefärbt und ist von einem feinen Netz bedeckt. Die Basis ist meistens bereits jung dunkelrot getönt; bald trägt der gesamte Stiel diese Farbe. Das Basal[[myzel]] ist blass gelblichweiß getönt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Trama|Fleisch]] ist gelb und verfärbt sich bei Verletzung unmittelbar kräftig grünlichblau bis blauschwarz. Nach einigen Stunden verblasst der Ton und färbt sich dann rötlich. Unter den Röhren (Röhrenboden) ist das Fleisch gelblich. Es schmeckt mild und besitzt keinen bestimmten Geruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mikroskopische Merkmale ===&lt;br /&gt;
Die [[Basidie]]n messen 35–50&amp;amp;nbsp;× 8–12&amp;amp;nbsp;Mikrometer. Die [[Spore]]n sind spindelig geformt und 11–15&amp;amp;nbsp;× 5–6&amp;amp;nbsp;µm groß. Die [[Zystide]]n sind bauchig bis schmal spindelig und 40–60&amp;amp;nbsp;× 7–12&amp;amp;nbsp;µm groß. Die Hutdeckschicht besteht aus [[Hyphe]]n, deren Enden anfangs aufgerichtet, bald jedoch niederliegend sind. Diese sind 3–6&amp;amp;nbsp;µm dick und zylindrisch bis schwach zugespitzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Artabgrenzung ==&lt;br /&gt;
Der Ochsen-Röhrling ist durch seine lange gelb bleibenden Poren und das stark blauende Fleisch gekennzeichnet. Ähnliche Arten wie der [[Gelbhütiger Purpur-Röhrling|Gelbhütige Purpur-Röhrling]] (&amp;#039;&amp;#039;Imperator luteocupreus&amp;#039;&amp;#039;) oder der [[Blaufleckender Purpur-Röhrling|Blaufleckende Purpur-Röhrling]] (&amp;#039;&amp;#039;Imperator rhodopurpureus&amp;#039;&amp;#039;) besitzen bereits sehr früh rötliche Poren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie ==&lt;br /&gt;
Der Ochsen-Röhrling ist im Sommer und Herbst in Laubwäldern&amp;lt;ref name=&amp;quot;Winkler2005&amp;quot; /&amp;gt; sowie seltener in Nadelwäldern&amp;lt;ref name=&amp;quot;Flammer2008&amp;quot; /&amp;gt; anzutreffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Der Ochsen-Röhrling ist in Europa in erster Linie im Süden verbreitet. Unter anderem in Frankreich kommt er häufiger vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Flammer2008&amp;quot; /&amp;gt; Im Norden existieren vereinzelte Funde in England und Südschweden. In Deutschland ist der Pilz überall sehr selten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Der Ochsen-Röhrling ist roh giftig, kann aber nach Erhitzen oft schadlos verzehrt werden. In Frankreich, wo er unter anderem im Westen recht häufig vorkommt, ist er ein beliebter [[Speisepilz]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Flammer2008&amp;quot; /&amp;gt; Im Pilz wurde der Wirkstoff [[Coprin]] nachgewiesen, das in Verbindung mit Alkohol giftig wirkt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kiwitt1994&amp;quot; /&amp;gt; Dies wäre der erste Nachweis dieser Substanz außerhalb der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Tintlingsverwandte]]n.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kiwitt1994&amp;quot; /&amp;gt; &amp;lt;!--Es wurde daher vermutet, dass vereinzelte Unverträglichkeiten von vermeintlich anderen Röhrlingen, wie insbesondere der [[Netzstieliger Hexen-Röhrling|Netzstielige Hexen-Röhrling]] (&amp;#039;&amp;#039;Suillellus luridus&amp;#039;&amp;#039;), in denen bisher kein Coprin oder ähnlich wirkende Substanzen nachgewiesen werden konnten, auf Verwechslungen mit dem Ochsen-Röhrling beruhen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kiwitt1994&amp;quot; /&amp;gt; --&amp;gt;Allerdings wird das Vorhandensein dieses Giftes im Ochsen-Röhrling angezweifelt, da der Pilz auch mit Alkohol schadlos verzehrt werden kann. Außerdem sprechen Symptomatik und Latenzzeit bei Auftreten gegen das Coprinus-Syndrom.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Flammer2008&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Pilz wird auch ohne Alkohol häufig nicht vertragen. Dies wird auf die schwere Verdaulichkeit aufgrund des kompakten Fleisches, einen vermutlich hohen Gehalt an [[Chitin]] und oft große aufgenommene Mengen, wie in Frankreich oft zu beobachten, zurückgeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Flammer2008&amp;quot; /&amp;gt; Symptome können bereits bei kleinen Mengen Bauchkrämpfe sein; bei üppigeren Mahlzeiten ist das Auftreten von [[Gastroenteritis|Brechdurchfällen]] mit eventuell leichter Leberbeteiligung möglich. Daher wird vom Verzehr des Ochsen-Röhrlings generell abgeraten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Flammer2008&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* [[German Josef Krieglsteiner]] (Hrsg.), [[Andreas Gminder]], Wulfard Winterhoff: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Großpilze Baden-Württembergs]].&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Ständerpilze: Leisten-, Keulen-, Korallen- und Stoppelpilze, Bauchpilze, Röhrlings- und Täublingsartige.&amp;#039;&amp;#039; Ulmer, Stuttgart 2000, ISBN 3-8001-3531-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Assyov2015&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
| autor =  Boris Assyov, Jean-Michel Bellanger, Paul Bertéa, Régis Courtecuisse, Gerhard Koller, Michael Loizides, Guilhermina Marques, José Antonio Muñoz, Nicolò Oppicelli, Davide Puddu, Franck Richard, Pierre-Arthur Moreau&lt;br /&gt;
| titel = Index Fungorum no. 243&lt;br /&gt;
| url = http://www.indexfungorum.org/Publications/Index%20Fungorum%20no.243.pdf&lt;br /&gt;
| datum = 2015-05-21&lt;br /&gt;
| zugriff = 2015-06-23&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Flammer2008&amp;quot;&amp;gt;René Flammer: [http://www.giftpilze.ch/literatur/szp/boletus_torosus_2008_4.pdf &amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Boletus torosus&amp;#039;&amp;#039; - Coprin und Alkohol.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Schweizerische Zeitschrift für Pilzkunde&amp;#039;&amp;#039; 2008-4. S.&amp;amp;nbsp;146–147. (PDF; 1,14&amp;amp;nbsp;MB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kiwitt1994&amp;quot;&amp;gt;Ulrich Kiwitt, Hartmut Laatsch: {{Webarchiv|url=http://wwwuser.gwdg.de/~ucoc/laatsch/076_Torosus.pdf |wayback=20050113151030 |text=&amp;#039;&amp;#039;Coprin in &amp;#039;&amp;#039;Boletus torosus&amp;#039;&amp;#039;: Beruht die angebliche Alkoholunverträglichkeit durch den Verzehr des Netzstieligen Hexenröhrlings (&amp;#039;&amp;#039;Boletus luridus&amp;#039;&amp;#039;) auf einer Verwechslung?&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2019-05-04 19:22:13 InternetArchiveBot }} In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Mykologie&amp;#039;&amp;#039; 60(2). 1994. S.&amp;amp;nbsp;423–430. (PDF; 486&amp;amp;nbsp;kB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Winkler2005&amp;quot;&amp;gt;Rudolf Winkler: [http://www.pilze.ch/pilzbestimmung/Artenlisten/Boletus.htm &amp;#039;&amp;#039;Pilzarten der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Boletus&amp;#039;&amp;#039;, Steinpilze.&amp;#039;&amp;#039;] Auf: [http://www.pilze.ch/ www.pilze.ch]. 9/2005. Abgerufen am 9.&amp;amp;nbsp;April 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Imperator torosus|Ochsen-Röhrling (&amp;#039;&amp;#039;Imperator torosus&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Speisepilzhinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ochsenrohrling}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steinpilzartige|Ochsenrohrling]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;CactusBot</name></author>
	</entry>
</feed>