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	<title>Ocean Steam Navigation Company - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ocean_Steam_Navigation_Company&amp;diff=1407243&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Schiefbauer: lütt</title>
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		<updated>2025-02-16T15:54:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;lütt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ocean Steam Navigation Company flag - 1847.svg|mini|Flagge der OSNC]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;{{lang|en|Ocean Steam Navigation Company}}&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Deutsch etwa „Ozeanische Dampfschifffahrtsgesellschaft“), kurz &amp;#039;&amp;#039;OSNC&amp;#039;&amp;#039; oder auch &amp;#039;&amp;#039;{{lang|en|Bremen Line}}&amp;#039;&amp;#039; genannt, war eine 1847 in [[New York City|New York]] mit [[Vereinigte Staaten von Amerika|US-amerikanischem]] und deutschem Kapital gegründete [[Reederei]], die mit dem Raddampfer {{lang|de|&amp;#039;&amp;#039;[[Washington (Schiff, 1847)|Washington]]&amp;#039;&amp;#039;}} die erste regelmäßig Dampfschiffverbindung zwischen den Vereinigten Staaten und dem [[Europa|europäischen]] Festland einrichtete. Sie wurde 1857 aufgelöst und gilt als Wegbereiter des [[Norddeutscher Lloyd|Norddeutschen Lloyd]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Arnold Duckwitz.jpg|mini|hochkant|Der Bremer Senator und spätere Reichsminister für Handel und Marine Arnold Duckwitz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Cave Johnson.jpg|mini|hochkant|US-Generalpostmeister Cave Johnson]]&lt;br /&gt;
Ab 1840 betrieb die englische {{lang|en|[[Cunard Line]]}} die erste transatlantische Dampfschifflinie auf der Route [[Liverpool]]–[[Halifax (Nova Scotia)|Halifax]]–[[Boston]] (später Liverpool–[[New York City|New York]]). Der Einsatz von Dampfschiffen ermöglichte eine Verkürzung der Reisezeit zwischen Europa und den USA auf die Hälfte bis ein Drittel gegenüber dem [[Segelschiff]], was vor allem für den Posttransport von großem Interesse war. Die hohen Bau- und Betriebskosten der Dampfschiffe machten den Linienverkehr zu jener Zeit jedoch nur mit [[Subvention]]en rentabel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um ihre Abhängigkeit von der durch [[Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland|Großbritannien]] kontrollierten Postbeförderung zu beenden, war den Vereinigten Staaten daran gelegen, das [[Monopol]] der {{lang|en|Cunard Line}} zu brechen und so gleichzeitig ihre Stellung im internationalen Seehandel zu stärken sowie eine schnellere Verbindung zum europäischen Festland herzustellen. Politik und Öffentlichkeit in den USA diskutierten in den 1840er Jahren daher lebhaft die Einrichtung einer eigenen Postlinie über den Atlantik und auch in Europa fanden ähnliche Überlegungen statt. So regte der Bremer Kaufmann [[Carl Keutgen]] 1841 an, nach dem Vorbild der {{lang|en|Cunard Line}} eine Dampfschifflinie nach {{lang|en|New York}} einzurichten, eine Idee, die der Bremer Senator [[Arnold Duckwitz]] 1844 aufgriff, indem er beim Konsul der Vereinigten Staaten in Bremen, [[Ambrose Dudley Mann]], [[Bremerhaven]] als möglichen Zielhafen einer US-amerikanischen Postlinie ins Gespräch brachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Mann 1845 in die USA zurückkehrte, brachte der [[Senat der Freien Hansestadt Bremen|Bremer Senat]] seine Pläne in Erinnerung, indem er Mann 155&amp;amp;nbsp;Flaschen [[Bremer Ratskeller|Ratskellerwein]] hinterher schickte (&amp;#039;&amp;#039;„um den Herren in [[Washington, D.C.|Washington]] eine Kostprobe alten deutschen Weines zu geben.“&amp;#039;&amp;#039;)&amp;amp;thinsp;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ankunft des Raddampfers Washington S. 4&amp;quot; /&amp;gt; Bremen konnte darüber hinaus bereits auf die hervorragenden politischen und wirtschaftlichen Verbindungen bauen, die die Hansestadt mit den Vereinigten Staaten unterhielt, hatte sie doch 1783 –&amp;amp;nbsp;unmittelbar nach dem [[Amerikanischer Unabhängigkeitskrieg|Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg]]&amp;amp;nbsp;– als einer der ersten Staaten die neugegründeten USA anerkannt. Darüber hinaus war Bremen traditionell stark im Nordamerikahandel aktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1845 fasste die [[Regierung der Vereinigten Staaten|US-Regierung]] schließlich den Entschluss, eine eigene subventionierte Postlinie nach Europa einzurichten und Generalpostmeister [[Cave Johnson]] wurde mit der Ausschreibung des Unternehmens beauftragt. Nach Bekanntgabe dieser Pläne warben neben Bremen einige der bedeutendsten europäischen Häfen wie [[Le Havre]], [[Antwerpen]] und [[Hamburg]] um die Gunst möglicher Betreiber der Linie. Als Ende des Jahres der bremische Kaufmann [[Carl Theodor Gevekoht]] im Auftrag von Bürgermeister [[Johann Smidt]] zu Verhandlungen nach Washington geschickt wurde, gelang es ihm, Johnson sowie Staatssekretär [[James Buchanan]] (den späteren 15. Präsidenten der USA) für Bremerhaven als Zielhafen der neu zu gründenden Postlinie zu gewinnen. Bald darauf wurden sie sich mit dem US-amerikanischen Unternehmer [[Edward Mills]] einig, ein gemeinsames Angebot für die Gründung einer Dampfschifflinie abzugeben. Am 28. Februar 1846 unterzeichnet Generalpostmeister Johnson mit Mills einen Fünfjahresvertrag über den Posttransport von New York nach Bremerhaven, der Subventionen in Höhe von 400.000&amp;amp;nbsp;[[United States Dollar|US-Dollar]] für den Einsatz von insgesamt vier Schiffen vorsah, &amp;#039;&amp;#039;„die denen der {{lang|en|Cunard Line}} nicht nachstehen durften, insbesondere was ihre Geschwindigkeit betraf.“&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;thinsp;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ankunft des Raddampfers Washington S. 12&amp;quot; /&amp;gt; Nach längeren und teils schwierigen Beratungen wurde der Vertrag mit Mills im Juni 1846 vom [[US-Repräsentantenhaus]] und vom [[US-Senat]] genehmigt und am 19. Juni von Präsident [[James Knox Polk]] ratifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gründung ==&lt;br /&gt;
Das Grundkapital der neuen New Yorker [[Aktiengesellschaft]] mit dem Namen {{lang|en|&amp;#039;&amp;#039;Ocean Steam Navigation Company&amp;#039;&amp;#039;}} wurde auf 100.000&amp;amp;nbsp;US-Dollar festlegt, mit der Option, es auf 1.000.000&amp;amp;nbsp;Dollar zu erhöhen. Der Preis pro Aktie betrug 100&amp;amp;nbsp;Dollar. Präsident der Reederei wurde Mills, Vizepräsident [[Edwin A. Oelrichs]]. Am 7. September 1846 wurde mit der &amp;#039;&amp;#039;[[Washington (Schiff, 1847)|Washington]]&amp;#039;&amp;#039;, einem Raddampfer von 75&amp;amp;nbsp;Metern Länge und 1.800&amp;amp;nbsp;[[Tonne (Einheit)|Tonnen]] Ladekapazität, das erste Schiff der Linie auf Kiel gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Aufbringen des Kapitals für den Bau und Betrieb der vorgesehenen vier Schiffe gestaltete sich jedoch sehr schwierig, da in den USA der [[Mexikanisch-Amerikanischer Krieg|Krieg mit Mexiko]] (1846–1848) andere Fragen in den Hintergrund drängte und in [[Deutscher Bund|Deutschland]] das Aktiengeschäft noch nicht wirklich etabliert war. Als sogar die Gefahr drohte, die Konzession für den Betrieb der Linie an die Konkurrenz aus Antwerpen abgeben zu müssen, schickte der Bremer Senat eine Gesandtschaft mit den Kaufleuten [[Hermann Henrich Meier]] und [[Gustav Kulenkampff (Politiker)|Gustav Kulenkampff]] zu Verhandlungen nach [[Berlin]]. Es gelang dort, die [[Königreich Preußen|preußische]] Regierung und in der Folge weitere deutsche Staaten zu überzeugen, Aktien im Gesamtwert von zirka 300.000&amp;amp;nbsp;Dollar zu erwerben, so dass mit den in den USA gezeichneten Aktien im Verlauf des Jahres 1847 schließlich ein Kapitalstock von knapp 650.000&amp;amp;nbsp;Dollar zusammenkam. Da es Ausländern zu jener Zeit nicht erlaubt war, US-amerikanische Schiffe zu erwerben, musste das deutsche Geld über [[Treuhänder]] (wie deutsch-amerikanische Handelshäuser) in die Gesellschaft investiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Posthaus - Bremerhaven - 1847.jpg|mini|links|Das 1847 eröffnete Posthaus in Bremerhaven – mit zwei Eingängen: einen für die bremische Post und einen für die hannoversche Post]]&lt;br /&gt;
Parallel zur Gründung der eigentlichen Schifffahrtslinie und durch diese befördert oder gar initiiert, wurden in Bremerhaven und Bremen eine Reihe von [[Infrastruktur]]maßnahmen und Handelsabkommen auf den Weg gebracht. So wurde 1846 ein Abkommen mit [[Königreich Hannover|Hannover]] unterzeichnet, dass eine offizielle Postverbindung zwischen Bremen und Bremerhaven herstellte. Bremerhaven erhielt ein eigenes Postamt. Das bereits ein Jahr später am  [[Alter Hafen (Bremerhaven)|Alten Hafen]] eröffnete Posthaus verfügte über zwei Ämter: ein bremisches und ein hannoversches. Ebenfalls 1846 wurde mit Hannover eine Senkung der [[Zoll (Abgabe)#Einfuhr-, Durchfuhr- und Ausfuhrzoll|Transitzölle]] sowie die Abschaffung des [[Weserzoll]]s vereinbart. Darüber hinaus gewann die Fertigstellung der [[Bahnstrecke Bremen–Hannover|Eisenbahnlinie Bremen–Hannover]] an Bedeutung, die, 1845 begonnen, im Dezember 1847 ihren Betrieb aufnehmen konnte und so die schnelle Anbindung der Stadt an andere deutsche Regionen und angrenzende Länder gewährleistete. Ebenfalls 1847 war die [[elektrische Telegrafenlinie Bremen–Bremerhaven]] eingerichtet worden – die erste längere [[Telegrafie#Kabelgebundene Telegrafie|elektrische Telegrafenstrecke]] innerhalb Europas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegweisend für Bremerhaven sollte jedoch vor allem das Anlegen eines zweiten, größeren Hafenbeckens, des [[Neuer Hafen (Bremerhaven)|Neuen Hafens]], werden, da die Schleuse zum Alten Hafen für die neuen Raddampfer zu klein war. Die 1847 begonnenen Bauarbeiten zogen sich aber bis 1852 hin, so dass die Schiffe der &amp;#039;&amp;#039;{{lang|en|Ocean Steam Navigation Company}}&amp;#039;&amp;#039; in Bremerhaven zunächst nur auf [[Reede]] Ankern konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Betrieb ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Steamship Washington - 1847.jpg|mini|Die {{lang|en|&amp;#039;&amp;#039;Washington&amp;#039;&amp;#039;}} 1847 vor New York]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Advertisement - Steamship Washington - 1848.jpg|mini|Zeitgenössische Anzeige für die Postlinie der {{lang|en|&amp;#039;&amp;#039;Washington&amp;#039;&amp;#039;}}]]&lt;br /&gt;
Am 2. Juni 1847 lief die {{lang|en|&amp;#039;&amp;#039;Washington&amp;#039;&amp;#039;}} zu ihrer ersten Fahrt von New York nach Bremerhaven aus. Die auf 14&amp;amp;nbsp;Tage veranschlagte Reisezeit konnte jedoch bereits bei dieser ersten Strecke auf Grund eines Maschinenschadens nicht eingehalten werden, der einen Reparatur-Zwischenstopp in {{lang|en|[[Southampton]]}}, England, erforderlich machte. So lief die {{lang|en|&amp;#039;&amp;#039;Washington&amp;#039;&amp;#039;}} am Morgen des 19. Juni in Bremerhaven ein, wo sie mit Salutschüssen im Beisein zahlreicher Schaulustiger von einer Bremerhavener Abordnung begrüßt wurde. Die Ehrengäste, zu denen Edwin A. Oelrichs und [[Selah R. Hobbie]]&amp;amp;nbsp;– der Stellvertreter des Generalpostmeisters&amp;amp;nbsp;– gehörten, reisten weiter nach Bremen, wo sie bei einem Festmahl von Bürgermeister Smidt empfangen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge wurde Bremen alleinige Postagentur der USA für ganz Deutschland, da es die USA ablehnten, mit 17&amp;amp;nbsp;Postdirektionen Einzelverhandlungen zu führen. Das Porto für einen Überseebrief betrug 15&amp;amp;nbsp;[[Silbergroschen]] (das entsprach der Hälfte der Kosten für die Beförderung über England)&amp;amp;nbsp;– und war der erste einheitliche Brieftarif im [[Deutscher Bund|Deutschen Bund]]. Später wurde auch die US-Post für und aus [[Kaisertum Österreich|Österreich]], [[Schweden]], [[Norwegen]] und [[Russisches Kaiserreich|Russland]] über Bremen befördert, was sich in der steil ansteigenden Zahl der beförderten Briefsendung widerspiegelte: wurden 1848 insgesamt 79.637&amp;amp;nbsp;Briefe von New York nach Bremen transportiert, so waren es 1853 bereits 354.470.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der anfänglichen Begeisterung und dem steigenden Postaufkommen zum Trotz, hatte die {{lang|en|Ocean Steam Navigation Company}} während ihres Bestehens stetig mit Schwierigkeiten zu kämpfen, so konnten von den ursprünglich geplanten vier Schiffen nur zwei in Betrieb genommen werden&amp;amp;nbsp;– neben der {{lang|en|&amp;#039;&amp;#039;Washington&amp;#039;&amp;#039;}} ihr 1848 fertiggestelltes Schwesterschiff &amp;#039;&amp;#039;Hermann&amp;#039;&amp;#039;. Das dritte, bereits im Bau befindliche Schiff, die {{lang|en|&amp;#039;&amp;#039;Franklin&amp;#039;&amp;#039;}} musste verkauft werden, ein viertes wurde gar nicht erst in Auftrag gegeben. Zu den hohen Betriebskosten durch den überdurchschnittlichen Kohleverbrauch der Schiffe und den technischen Problemen der {{lang|en|&amp;#039;&amp;#039;Washington&amp;#039;&amp;#039;}}, die immer wieder zu Reparaturarbeiten ins Trockendock musste, kam 1848 die [[Februarrevolution 1848|Februarrevolution]], die einen Rückgang von Passagieren und Fracht zur Folge hatte, sowie das Auffinden weiterer Investoren erschwerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst 1849 konnte die Linie mit ihren zwei Schiffen einen weitestgehend regelmäßigen Betrieb garantieren, allerdings dauerten die Überfahrten im Schnitt 16 bis 18&amp;amp;nbsp;Tage, statt der angekündigten zwei Wochen. Bald machten zudem zwei weitere neue Linien zwischen New York und [[Cherbourg-Octeville|Cherbourg]] und zwischen New York und Le Havre der OSNC Konkurrenz. Mills trat als Präsident der Gesellschaft zurück und der Kurs der OSNC-Aktie sank zwischenzeitlich auf 10 % ihres Nennwertes, so dass in den USA bereits die [[Liquidation]] des Unternehmens gefordert wurde. Ab 1853 besserte sich die Lage jedoch wieder&amp;amp;nbsp;– die {{lang|en|New York and Havre Steam Navigation Company}} musste [[Insolvenz|Konkurs]] anmelden und die {{lang|en|Cunard Line}} ihren Linienbetrieb einschränken, da die britische Regierung ihre Schiffe für Truppentransporte infolge des [[Krimkrieg]]s heranzog. Bis zum Jahr 1856 konnte die OSNC Gewinne verzeichnen und jährlich 10 % [[Dividende]] auszahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auflösung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Cornelius Vanderbilt (1877).jpg|mini|Der „Schiffs- und Eisenbahnkönig“ Cornelius Vanderbilt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der [[Kongress der Vereinigten Staaten|US-Kongress]] den auslaufenden Vertrag mit der OSNC nach zehn Jahren nicht erneut verlängerte, sondern eine neue Ausschreibung ansetzte, wurde die Gesellschaft durch [[Cornelius Vanderbilt]] unterboten. Ohne die staatlichen Subventionen war ein wirtschaftlicher Betrieb der Schiffe jedoch nicht möglich, so dass auf einer [[Generalversammlung]] am 23. Juli 1857 beschlossen wurde, die {{lang|en|Ocean Steam Navigation Company}} aufzulösen. Die letzte Fahrt der {{lang|en|&amp;#039;&amp;#039;Washington&amp;#039;&amp;#039;}} von Bremerhaven nach New York erfolgte am 12. Juli 1857. Da der Verkauf der zwei Schiffe der Gesellschaft nur geringe Einnahmen erzielte, bekamen die beteiligten deutschen Regierungen nur je ein Drittel ihrer investierten Gelder zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der erheblichen finanziellen Verluste, waren die in Zusammenhang mit der Einrichtung der OSNC geförderten Maßnahmen&amp;amp;nbsp;– wie dem Bau der Eisenbahnlinien zwischen Hannover und Bremen, der Anlage des Neuen Hafens in Bremerhaven, der Aufhebung von Zöllen und Abgaben und der Vereinheitlichung des Postverkehrs&amp;amp;nbsp;– von großem Nutzen für die bremische und gesamtdeutsche Wirtschaft&amp;amp;nbsp;– so zog Arnold Duckwitz später das Fazit:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Sie [die OSNC] hatte die Bahn gebrochen für ein späteres Unternehmen [den Norddeutschen Lloyd], man hatte von der {{lang|en|Ocean Steam Navigation Company}} gelernt, wie man, um bessere Resultate zu gewinnen, verfahren muß und auch, wie man nicht verfahren müsse. Der Zug der Güter und Personen hatte sich auf Bremen gerichtet, Postverhältnisse waren geordnet, Postverträge, auf diese Dampferlinie berechnet, nach allen Richtungen abgeschlossen, so daß durch dies Unternehmen, auch wenn es wieder unterging, der Grund gelegt worden ist, auf welchem später weiter gebaut werden konnte.&lt;br /&gt;
 |Autor=Arnold Duckwitz&lt;br /&gt;
 |Quelle=Denkwürdigkeiten aus meinem öffentlichen Leben&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ankunft des Raddampfers Washington S. 23&amp;quot; /&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Herbert Schwarzwälder]]&lt;br /&gt;
   |Titel=[[Das Große Bremen-Lexikon]]&lt;br /&gt;
   |Verlag=Edition Temmen&lt;br /&gt;
   |Ort=Bremen&lt;br /&gt;
   |Datum=2003&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-86108-693-X&lt;br /&gt;
   |Seiten=639}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Rolf Böttcher&lt;br /&gt;
   |Titel=Ankunft des Raddampfers „Washington“ in Bremerhaven 1847&lt;br /&gt;
   |Verlag=Verlag für neue Wissenschaft&lt;br /&gt;
   |Ort=Bremerhaven&lt;br /&gt;
   |Datum=1997&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-89429-890-1}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Dirk J. Peters&lt;br /&gt;
   |Titel=Der Norddeutsche Lloyd&amp;amp;nbsp;– Von Bremen in die Welt&amp;amp;nbsp;– „Global Player“ der Schifffahrtsgeschichte&lt;br /&gt;
   |Verlag=Hauschild Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Bremen&lt;br /&gt;
   |Datum=2007&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-89757-360-4}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Arnold Duckwitz&lt;br /&gt;
   |Titel=Denkwürdigkeiten aus meinem öffentlichen Leben&lt;br /&gt;
   |Ort=Bremen&lt;br /&gt;
   |Datum=1877}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.theshipslist.com/ships/lines/oceansnc.shtml Die OSNC.] Website &amp;#039;&amp;#039;The Ships List&amp;#039;&amp;#039; (englisch).&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=co/070831|TEXT=Frühe Dokumente und Zeitungsartikel zur|NAME=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ankunft des Raddampfers Washington S. 4&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Rolf Böttcher&lt;br /&gt;
 |Titel=Ankunft des Raddampfers „Washington“ in Bremerhaven 1847&lt;br /&gt;
 |Verlag=Verlag für neue Wissenschaft&lt;br /&gt;
 |Ort=Bremerhaven&lt;br /&gt;
 |Datum=1997&lt;br /&gt;
 |Seiten=4}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ankunft des Raddampfers Washington S. 12&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Rolf Böttcher&lt;br /&gt;
 |Titel=Ankunft des Raddampfers „Washington“ in Bremerhaven 1847&lt;br /&gt;
 |Verlag=Verlag für neue Wissenschaft&lt;br /&gt;
 |Ort=Bremerhaven&lt;br /&gt;
 |Datum=1997&lt;br /&gt;
 |Seiten=12}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ankunft des Raddampfers Washington S. 23&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Rolf Böttcher&lt;br /&gt;
 |Titel=Ankunft des Raddampfers „Washington“ in Bremerhaven 1847&lt;br /&gt;
 |Verlag=Verlag für neue Wissenschaft&lt;br /&gt;
 |Ort=Bremerhaven&lt;br /&gt;
 |Datum=1997&lt;br /&gt;
 |Seiten=23}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Reederei (Vereinigte Staaten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (New York City)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsgeschichte (Freie Hansestadt Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsgeschichte (Bremerhaven)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1847]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1857]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsgeschichte (New York City)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schiefbauer</name></author>
	</entry>
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