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	<title>Obtususton-Formation - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T11:36:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Obtususton-Formation&amp;diff=1187473&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt, typografische Anführungszeichen</title>
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		<updated>2025-08-22T20:27:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, typografische Anführungszeichen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Lithostratigraphie Süddeutscher Jura}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Obtususton 080810.jpg|mini|Obtususton aus einer Baugrube in [[Hüttlingen (Württemberg)|Hüttlingen]]]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Obtususton-Formation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Lithostratigraphie|lithostratigraphische]] [[Formation (Geologie)|Formation]] des Süddeutschen Jura. Sie wird von der [[Arietenkalk-Formation]] unterlagert und von der [[Numismalismergel-Formation]] überlagert. In [[Franken (Region)|Franken]] verzahnt sie sich mit der [[Gryphaeensandstein-Formation]]. Sie erreicht eine Mächtigkeit bis etwa 60 m und wird in das [[Sinemurium|Obersinemurium]] datiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Friedrich August Quenstedt|F. A. Quenstedt]] nannte diese Schichten 1856/57 Oxynotenlager und stellte sie in seine stratigraphische Einheit Lias beta. Der Obtususton ist nach dem [[Ammoniten]] &amp;#039;&amp;#039;[[Asteroceras|Asteroceras obtusum]]&amp;#039;&amp;#039; benannt, der früher &amp;#039;&amp;#039;Ammonites obtusus&amp;#039;&amp;#039; hieß. Eine Typlokalität, wie sie eigentlich zur Definition einer lithostratigraphischen Einheit verlangt wird, ist bisher noch nicht definiert worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition ==&lt;br /&gt;
Die Obtususton-Formation besteht überwiegend aus pyritreichen Tonsteinen mit einigen eingelagerten Kalkbänken. Die Mächtigkeit beträgt im Gebiet der Schwäbischen Alb bis etwa 40 m und nimmt bis auf 0 m im östlichen Württemberg ab. Im südlichen Oberrheingebiet kann die Mächtigkeit bis auf 60 m ansteigen. Die Basis der Formation wird durch eine Schilllage gebildet, das sog. „Capricornenlager“. Die Obergrenze bildet die Unterkante der „Cymbium-Bank“, die bereits der darüber folgenden [[Numismalismergel-Formation]] angehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitlicher Umfang und Verbreitungsgebiet ==&lt;br /&gt;
Die Sedimente der Obtususton-Formation wurden während des [[Sinemurium|Obersinemurium]] abgelagert. Sie umfasst max. die [[Ammoniten]]-Zonen des &amp;#039;&amp;#039;[[Caenisites|Caenisites turneri]]&amp;#039;&amp;#039;, des &amp;#039;&amp;#039;[[Asteroceras|Asteroceras obtusum]]&amp;#039;&amp;#039;, des  &amp;#039;&amp;#039;[[Oxynoticeras|Oxynoticeras oxynotum]]&amp;#039;&amp;#039; und des &amp;#039;&amp;#039;[[Echioceras|Echioceras raricostatum]]&amp;#039;&amp;#039;. Die Formation ist auf der Schwäbischen Alb weitverbreitet und zieht sich bis zum Oberrheintalgraben, wo sie aber sehr mächtig wird. Sie verzahnt sich in Ostwürttemberg und Franken mit der [[Gryphaeensandstein-Formation]]. Zwischen der Obtususton-Formation und der überlagernden Numismalismergel-Formation befindet sich eine kleine Schichtlücke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Untergliederung ==&lt;br /&gt;
Die Obtususton-Formation wird in das basale „Capricornenlager“, den Unteren und den Oberen Obtususton unterteilt. Die Grenze zwischen Unterer und Oberer Obtususton-Formation ist die Betakalkbank. Im Wutachgebiet wird die Formation durch die Obliquabank abgeschlossen. Über der Betakalkbank im oberen Obtususton sind noch regional einige Schillkalkbänke ausgebildet („Söllsche Lagen“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gert Bloos, Gerd Dietl &amp;amp; Günter Schweigert: &amp;#039;&amp;#039;Der Jura Süddeutschlands in der Stratigraphischen Tabelle von Deutschland 2002.&amp;#039;&amp;#039; Newsletter on Stratigraphy, 41(1-3): 263-277, Stuttgart 2005 {{ISSN|0078-0421}}&lt;br /&gt;
* Eckhard Mönnig: &amp;#039;&amp;#039;Der Jura von Norddeutschland in der Stratigraphischen Tabelle von Deutschland 2002.&amp;#039;&amp;#039; Newsletters on Stratigraphy, 41(1-3): 253-261, Stuttgart 2005 {{ISSN|0078-0421}}&lt;br /&gt;
* Friedrich August Quenstedt: &amp;#039;&amp;#039;Das Flözgebirge Württembergs.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Laupp, Tübingen 1843.&lt;br /&gt;
* Friedrich August Quenstedt: &amp;#039;&amp;#039;Der Jura.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Laupp, Tübingen 1856–57.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Deutsche Stratigraphische Kommission (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Stratigraphische Tabelle von Deutschland 2002&amp;#039;&amp;#039;. Potsdam 2002, ISBN 3-00-010197-7, [https://www.stratigraphie.de/std2002/download/STD2002_large.pdf PDF; 6,57&amp;amp;nbsp;] (Groß)&lt;br /&gt;
* [https://www.lgrb-bw.de/download_pool/schichtenfolge_BW.pdf Geologische Übersicht der Schichtenfolge in Baden-Württemberg] (PDF; 831&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.lgrb.uni-freiburg.de/lgrb/download_pool/lith_t_uj_m.pdf | wayback=20110915025537 | text=Unterjura in Baden-Württemberg}} (PDF; 12&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Süddeutscher Jura]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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