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	<title>Obstbau - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T15:50:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Obstbau&amp;diff=74989&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Jeuwre: /* Weblinks */ Wiktionary-Link ergänzt</title>
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		<updated>2026-04-07T09:29:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; Wiktionary-Link ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Obstbau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet den großflächigen Anbau von [[Kernobst]], [[Steinobst]] oder [[Beerenobst]] im Freiland.&lt;br /&gt;
[[Datei:Verger de cerisiers blanchis par le printemps sur fond du Massif des Albères, depuis la rue des Capucins.jpg|mini|Anbau von Kirschen in einer Plantage am Fuß der französischen [[Pyrenäen]].]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Beuren-freilichtmuseum-24-apfelbaeume2a.jpg|mini|hochkant|Lehrtafeln zur Geschichte des Obstbaus im [[Freilichtmuseum Beuren]].]]&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotothek df hauptkatalog 0119102 Obstbau an den Saalehängen bei Lobeda.jpg|mini|Obstbau bei [[Lobeda]] (1925).]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die besonders für die [[Vitamin]]- und [[Mineralstoff]]versorgung des Menschen wichtigen [[Obst]]arten gehörten als wildwachsende Früchte schon vor mehreren Millionen Jahren zur täglichen Nahrung der sammelnden Urvorfahren des Menschen. Vor mehr als 50.000&amp;amp;nbsp;Jahren waren [[Himbeere]]n, [[Heidelbeeren]], [[Holunder]]beeren, die Früchte der [[Eberesche]] und der [[Schlehe]] Teil der Nahrung der wandernden Menschengruppen. Systematisch angebaut wurden diese Wildfrüchte sicher noch nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einzelnen Gebieten wurden diese Beerenfrüchte jedoch schon sehr früh kultiviert. So wird angenommen, dass Himbeeren, Holunderbeeren und Heidelbeeren schon etwa um 8000&amp;amp;nbsp;vor Christus in einigen Wäldern oder in einfachen Gärten in Europa regelmäßig geerntet wurden. Beerenfrüchte gehörten schon damals zur regelmäßigen Nahrung der nordamerikanischen Ureinwohner. Im [[Zweistromland]], am [[Euphrat]] und [[Tigris]], waren [[Maulbeeren]] schon Jahrtausende vor Christus sehr beliebt. Erste Anfänge des Obstbaues im [[Naher Osten|Nahen Osten]] lassen sich bis in das 4.&amp;amp;nbsp;Jahrtausend vor Christus zurückverfolgen. Nach dem Übergang zum [[Ackerbau]] wurden regelmäßig und gezielt [[Obstbäume]] und [[Sträucher]] angepflanzt und die Früchte zum Verzehr geerntet. In [[Mesopotamien]] wurden vorrangig Obstbäume zur Anlage von Parks und Palastgärten gepflanzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zentren des Obstbaus seit der Neuzeit ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Des Apfels Kern. Vom Lieblingsobst der Rheinländer.webm|mini|Video: Der Apfelanbau im [[Rheinland]], 2000/04]]&lt;br /&gt;
In der Neuzeit entstanden weltweit größere Obstbaugebiete, in denen Obst für die Versorgung nahegelegener Städte beziehungsweise für den Export angepflanzt wurde. Die Hauptregionen sind: Österreich ([[Steiermark]]), Italien ([[Südtirol]]), Frankreich und in Deutschland das [[Altes Land|Alte Land]] nahe Hamburg, das Oldenburger Münsterland, der [[Bodensee]]raum, die [[Voreifel]] und das [[Vorgebirge (Rheinland)|Vorgebirge]] bei Bonn (wo 1896 das erste reine Obstgut Deutschlands von [[Otto Schmitz-Hübsch]] gegründet wurde) sowie das [[Havelland]] westlich von [[Berlin]]. Je nach Region liefern diese Gebiete beispielsweise Äpfel, Kirschen und Pflaumen. In Mittelamerika entstanden riesige [[Bananen]]plantagen, die dort auch die politischen Verhältnisse beeinflussten, weil US-Konzerne ein Interesse an der Kontrolle über die Landflächen in „[[Bananenrepublik]]en“ und an billigen Arbeitskräften hatten. Neuerdings werden große Mengen an Obst in Südamerika, Südafrika, Neuseeland und Australien produziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aerial photograph 400D 2012 05 05 8400 DxO.jpg|Großflächiger Obstbau im Alten Land.&lt;br /&gt;
Durbach Wein Obst.jpg|Weingärten und Obstplantagen gehen in der [[Ortenau]] am Rand des [[Schwarzwald]]es ineinander über.&lt;br /&gt;
Streuobstwiese Siebengebirge, Luftaufnahme.JPG|[[Streuobstwiese]] im [[Siebengebirge]], Luftaufnahme (2015).&lt;br /&gt;
CraftonSanGorgonio.jpg|Orangenplantage in [[Kalifornien]]&lt;br /&gt;
Albarca1.jpg|Feigenbäume auf [[Mallorca]].&lt;br /&gt;
Palm tree farm 4.jpg|Dattelpalmen in [[Israel]].&lt;br /&gt;
A View of Chamomile flowers inside olive groves in the endagered rural province of Redjas.jpg|Olivenplantage in [[Algerien]].&lt;br /&gt;
PlagePompierreCocotiers.JPG|Kokosnussplantage auf [[Guadeloupe]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft der Obstarten (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* Zu den am längsten bekannten Baumfrüchten gehört der [[Kulturapfel|Apfel]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Malus sylvestris]]&amp;#039;&amp;#039;). Funde von wilden Äpfeln im heutigen [[Anatolien]] wurden auf 6500 vor Christus datiert. Dreitausend Jahre danach war der Apfel im Gebiet der heutigen Schweiz und auf den Britischen Inseln bekannt. Die ägyptischen Könige [[Ramses&amp;amp;nbsp;II.]] und [[Ramses&amp;amp;nbsp;III.]] spendeten täglich einen Korb Äpfel an die Priester der Tempel.&lt;br /&gt;
* Die [[Kultur-Birne|Birne]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Pyrus communis]]&amp;#039;&amp;#039;) gelangte aus [[Perserreich|Persien]] und [[Armenien]] über Kleinasien zu den Griechen und den Römern. Letztere verbreiteten sie auch nördlich der [[Alpen]].&lt;br /&gt;
* Die [[Echte Quitte|Quitte]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Cydonia oblonga]]&amp;#039;&amp;#039;) ist nahe verwandt mit der Birne und dem Apfel. Ihre Heimat ist der [[Kaukasus]] und Vorderasien.&lt;br /&gt;
* Die wilden Formen der [[Pflaume]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Prunus domestica]]&amp;#039;&amp;#039;) stammen aus Anatolien, aus dem Kaukasus und aus Persien. Die Römer kannten viele Rezepte mit Pflaumen. Sie wurden in Wein eingelegt und so [[Konservierung|konserviert]].&lt;br /&gt;
* Die Urform der Süßkirsche ist die [[Vogel-Kirsche]]. Vor achttausend Jahren war sie in [[Kleinasien]] bekannt. [[Lucius Licinius Lucullus|Lucullus]], eher berühmt als Feinschmecker denn als erfolgreicher Feldherr, brachte 74&amp;amp;nbsp;vor Christus die ersten Kirschen aus Kleinasien von seinem Feldzug gegen [[Mithridates VI. (Pontos)|Mithradates&amp;amp;nbsp;VI.]] mit nach [[Rom]].&lt;br /&gt;
* Aus [[China]] stammt die [[Aprikose]] beziehungsweise [[Marille]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Prunus armeniaca]]&amp;#039;&amp;#039;). Bereits 2200 vor Christus wurden ihre Früchte geerntet. Sie verbreiteten sich über den Iran und [[Assyrien]] in Richtung [[Europa]]. Im Jahre 50&amp;amp;nbsp;vor Christus war die Aprikose in Rom eine sehr seltene und teure Frucht.&lt;br /&gt;
* Zitrusfrüchte wie [[Orangen]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Citrus sinensis]]&amp;#039;&amp;#039;) und [[Zitrone]]n (&amp;#039;&amp;#039;[[Citrus limon]]&amp;#039;&amp;#039;) wurden laut griechischen und römischen Schriftstellern schon 1100 vor Christus angebaut. Sie stammen aus Asien.&lt;br /&gt;
* Die deutsche [[Mispel]] (&amp;#039;&amp;#039;Mespilus germanica&amp;#039;&amp;#039;) oder &amp;#039;&amp;#039;Steinapfel&amp;#039;&amp;#039; hat ihre Bedeutung verloren. Auch sie stammt aus Vorderasien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Homer]]s [[Odyssee]], das Heldenepos der griechischen Antike (ca. 700 vor Christus), stellt in allen ihren umfangreichen Beschreibungen nie dar, dass Obst gegessen wird. Und doch machen für den Dichter Birnen, Granatäpfel, Äpfel, Feigen, Oliven und natürlich Weintrauben einen wohlgeplanten [[Nutzgarten|Obstgarten]] aus, der über lange Zeit im Jahr Früchte hervorbringen wird (Odyssee 7,112):&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem style=&amp;quot;margin-left: 2em; font-style: italic&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Außer dem Hof ist ein großer Garten nahe der Hoftür&lt;br /&gt;
An vier Morgen, auf allen Seiten vom Zaun umzogen.&lt;br /&gt;
Große Bäume stehen darin in üppigem Wachstum,&lt;br /&gt;
Apfelbäume mit glänzenden Früchten, Granate und Birnen&lt;br /&gt;
Und auch süße Feigen und frische, grüne Oliven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denen verdirbt nie Frucht, noch fehlt sie winters wie sommers&lt;br /&gt;
Während des ganzen Jahres, sondern der stetige Westhauch&lt;br /&gt;
Treibt die einen hervor und lässt die anderen reifen.&lt;br /&gt;
Birne auf Birne reift da heran und Apfel auf Apfel,&lt;br /&gt;
aber auch Traube auf Traube und ebenso Feige auf Feige.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
König [[Laertes (Mythologie)|Laertes]] erkennt seinen Sohn [[Odysseus]], der nach zehnjähriger Irrfahrt nach Hause zurückkehrt, daran, dass Odysseus sich an die Bäume erinnern kann, die der Vater ihm einst schenkte (24.&amp;amp;nbsp;Gesang): „Denn ich begleitete dich als Knab’ im Garten; wir gingen unter den Bäumen umher, und du nanntest und zeigtest mir jeden. Dreizehn Bäume mit Birnen und zehn voll rötlicher Äpfel schenktest du mir und vierzig Feigenbäume&amp;amp;nbsp;...“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vermehrung ==&lt;br /&gt;
Viele Obstsorten werden nicht aus Samen nachgezogen, sondern durch [[Steckling]]e oder Steckhölzer vegetativ vermehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei manchen Obstsorten werden Triebe, sogenannte [[Edelreis]]er von den gewünschten Sorten auf Triebe von Unterlagssorten, die bestimmte Eigenschaften besitzen, ([[Unterlage (Pflanzen)|Unterlagen]]) aufgepfropft ([[Pflanzenveredelung|Veredelung]]). Der Grund hierfür kann verschieden sein: Entweder lässt sich zum Beispiel die Obstart nicht durch Steckholz vermehren oder man wünscht sich von der Unterlagensorte einen Einfluss auf das Wachstum. Schwachwüchsige Bäume (kleine Kronen) bekommt man nur durch Verwendung bestimmter Unterlagensorten. Je nach Obstart eignen sich bestimmte Veredelungsmethoden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pflegemaßnahmen ==&lt;br /&gt;
=== Bewässerung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Impact Sprinkler Mechanism.jpg|miniatur|[[Sprinkler (Beregnung)|Sprinkler]] zur Bewässerung]]&lt;br /&gt;
Die [[Bewässerung]] ist in niederschlagsarmen Gebieten die wichtigste Voraussetzung für den wirtschaftlichen Erfolg des Obstbaues. So wird im Süden der USA, in Südafrika, in Australien und im Nahen Osten, um nur einige Beispiele zu nennen, regelmäßig bewässert. Das Gleiche gilt für weniger niederschlagsarme, aber sommertrockene Anbaugebiete, wie etwa in [[Südtirol]], [[Frankreich]] und anderen Ländern Südeuropas. Auch in Deutschland spielt die Zusatzbewässerung insbesondere auf leichten Böden eine wichtige Rolle: Obstbau auf Sandböden, wie in der Gegend um [[Werder/Havel]] ([[Brandenburg]]), ist nur bei ausreichender Bewässerung ertragssicher. Sie verdient aber auch auf besseren Böden mehr Beachtung als bisher, wenn die Verteilung der [[Niederschläge]] ungünstiger wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besondere Bedeutung haben Beregnungsanlagen. Obstanlagen sind in vielen Anbaugebieten wie zum Beispiel in Südtirol besonders durch Spätfröste gefährdet. Beregnungsanlagen werden während der Blütezeit zur [[Frostschutzberegnung]] eingesetzt. Durch den Gefriervorgang wird genügend Wärme abgegeben, um das zu schützende Organ (Blüte, junge Frucht) gegen den Zelltod zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schnitt ===&lt;br /&gt;
Der [[Schnitt (Gartenbau)|Schnitt]] von Obstbäumen hat unter anderem die Aufgabe, dem Baum eine bestimmte Form (vom Erziehungssystem abhängig) und damit eine gute Triebverteilung zu geben. Damit wird der Ertrag und die Qualität beeinflusst. Schnittmaßnahmen finden aus arbeitsorganisatorischen Gründen hauptsächlich im Winter (Winterschnitt) statt. Durch Schnittmaßnahmen im Sommer (Sommer- oder Grünschnitt) wird gezielt die Triebverteilung (und damit Blatt- und Fruchtverteilung) optimiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schnitt von Obststräuchern dient vor allem der Verjüngung und Gesunderhaltung der Pflanzen. Qualitativ hochwertige Früchte bilden sich vornehmlich an jüngeren Trieben; alte, abgetragene Triebe sind weniger fruchtbar und werden häufig von Pilzkrankheiten befallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pflanzenschutz ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Meyerhöfen Tagetesfeld.jpg|miniatur| Im [[Oldenburger Münsterland]] markieren im Herbst [[Tagetes]]pflanzen als [[Zwischenfrucht]] die Fläche, auf der im Frühjahr Erdbeeren wachsen.]] &lt;br /&gt;
Eine Reihe von [[Phytopathologie|Krankheiten]] und [[Schädling]]en kann die verschiedensten Obstarten schädigen. Durch den Einsatz gezielter Pflanzenschutzmaßnahmen soll eine Schädigung der Organe der Pflanzen sowie der Früchte vermindert werden. Insbesondere beim Anbau von Erdbeeren dient [[Tagetes]] als Helferpflanze.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Helge May |titel=Pflanzenporträt Tagetes |url=https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/pflanzen/pflanzenportraets/zierpflanzen/04042.html |hrsg=NABU Naturschutzbund Deutschland |abruf=2023-04-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Karl Kempkens, Andreas Paffrath, Andrea Frankenberg |titel=Strategien zur Regulierung verschiedener Nematodenspezies im Ökologischen Feldgemüsebau |url=https://orgprints.org/id/eprint/6115/ |hrsg=Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, Referat für Ökologischen Land- und Gartenbau |abruf=2023-04-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kritisch betrachtet wird der Einsatz von [[Schädlingsbekämpfungsmittel]]n, der wie bei allen [[Monokultur]]en auch beim Obstbau häufig ist. So gibt es heute neben dem konventionellen Obstbau auch einen ökologischen Obstbau. In den letzten Jahren hat im Obstbau immer mehr der [[Integrierter Pflanzenschutz|integrierte Pflanzenschutz]] Einzug gehalten. Besonders die Bekämpfung tierischer Schädlinge (Raupen, Läuse, Käfer und so weiter), insbesondere auch mit der [[Verwirrmethode]], erzielt hier gute Erfolge. Untersuchungen haben immer wieder gezeigt, dass Äpfel aus [[Konventionelle Landwirtschaft|konventioneller Landwirtschaft]], im Gegensatz zu Äpfeln aus [[Ökologische Landwirtschaft|ökologischer Landwirtschaft]], in der Regel mit mehreren [[Pestizid]]en gleichzeitig belastet sind, integrierter Pflanzenschutz hin oder her.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.suedtirolnews.it/wirtschaft/vzs-testet-aepfel-auf-pestizide |titel=Weiterer Test über Pestizide in Äpfeln |werk=suedtirolnews.it |zugriff=2019-01-14 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190114172915/https://www.suedtirolnews.it/wirtschaft/vzs-testet-aepfel-auf-pestizide |archiv-datum=2019-01-14 |offline= |archiv-bot=2022-12-23 02:38:06 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Hinweise auf Krankheits- und Schädlingsbefall geben zu können und die [[Biodiversität]] inkl. [[Nützling]]e zu fördern, wird das Setzen von &amp;#039;&amp;#039;Ankerpflanzen&amp;#039;&amp;#039; wie z. B. [[Rosen]] an den [[Stabanker|Ankern]] der Enden der Obstbaumreihen empfohlen, wobei jene Pflanzenarten zu vermeiden sind, die bekanntermaßen Überträger von für die jeweilige Kultur gefährdenden Schädlingen sind.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Stiftung Rheinische Kulturlandschaft]]: &amp;#039;&amp;#039;Naturschutzmaßnahmen im Erwerbsobstbau leicht gemacht.&amp;#039;&amp;#039; Bonn, 2019 ([https://www.rheinische-kulturlandschaft.de/wp-content/uploads/2019/10/190909Brosch%C3%BCre_Biodiv_Komplett.pdf PDF 1,7 MB]), abgerufen am 16. September 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausführlichere Informationen finden sich in den Artikeln zu den einzelnen Obstsorten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Manfred Büchele: &amp;#039;&amp;#039;Lucas’ Anleitung zum Obstbau.&amp;#039;&amp;#039; 33.&amp;amp;nbsp;erweiterte Auflage, Ulmer, ISBN 978-3-8186-1868-1&lt;br /&gt;
* Barbara Kopp, Markus Boos: &amp;#039;&amp;#039;Grundlagen des ökologischen Obstanbaus.&amp;#039;&amp;#039; Bioland, 2003, ISBN 3-934239-08-0.&lt;br /&gt;
* G. Natho: &amp;#039;&amp;#039;Früchte der Erde.&amp;#039;&amp;#039; Obstpflanzen, 1.&amp;amp;nbsp;Auflage, Urania, Leipzig / Jena / Berlin 1976.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4043051-0}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- * [http://www.obstbau.org/ www.obstbau.org] Bundesfachgruppe Obstbau / Link defekt --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [http://www.obstbau.rlp.de/ Obstbau Rheinland-Pfalz] Obstbau in der Praxis: Anbau, Pflanzenschutz, Bewässerung&lt;br /&gt;
* [http://www.ova-online.at/ Obst- und Weinbauzentrum Kärnten], Sankt Andrä: Obstsorten-Bestimmung und -Züchtung&lt;br /&gt;
* [https://www.hs-geisenheim.de/obstbau/ueberblick-institut-fuer-obstbau/ Geisenheimer Institut für Obstbau]: Sortenbeschreibungen und Züchtungen. Fachgebiet Obstbau der [[Forschungsanstalt Geisenheim]]&lt;br /&gt;
* [https://www.kob-bavendorf.de/ Kompetenzzentrum Obstbau Bodensee] : Kompetenzzentrum Obstbau Bodensee Bavendorf&lt;br /&gt;
* [https://www.bund-lemgo.de/Veredeln_von_Obstbaeumen.html BUND Lemgo]: Vermehrung und Veredelung von Obstbäumen&lt;br /&gt;
* [https://www.esteburg.de/ Esteburg – Obstbauzentrum Jork (Altes Land)]: Kompetenzzentrum für den norddeutschen Obstbau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4043051-0|LCCN=sh/85/052162|NDL=00565290}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Obstbau| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gartenbau| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agrarwissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jeuwre</name></author>
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