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	<title>Obskurität - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Obskurit%C3%A4t&amp;diff=1005327&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Probast: /* Obskurantismus */ Stil</title>
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		<updated>2026-04-19T04:40:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Obskurantismus: &lt;/span&gt; Stil&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Obskurität&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von lateinisch &amp;#039;&amp;#039;obscuritas&amp;#039;&amp;#039; „Dunkelheit, Unverständlichkeit“) bezeichnet eine Verdunkelung im übertragenen Sinn einer Undeutlichkeit.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web&lt;br /&gt;
|url = http://de.pons.eu/dict/search/results/?q=obscuritas&amp;amp;l=dela&lt;br /&gt;
|title = obscuritas&lt;br /&gt;
|publisher = [[Pons-Verlag]]&lt;br /&gt;
|accessdate = 2012-11-05&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das zugehörige Adjektiv &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;obskur&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird im Deutschen seit dem 17. Jahrhundert in der Bedeutung „dunkel, unbekannt, verdächtig, [von] zweifelhafter Herkunft“ verwendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bereich der [[Informationssicherheit]] beschreibt Obskurität unter dem Schlagwort „[[Security through obscurity]]“ (englisch „Sicherheit durch Obskurität“) den Versuch, Sicherheit durch Unklarheit zu erreichen. Aus dem Englischen wird häufig der Begriff „[[Obfuskation (Software)|Obfuskation]]“ verwendet, wenn es darum geht, Quelltexte für einen Nutzer der Anwendung unkenntlich zu machen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Obskurantismus ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Naturgeschichte - Homo studens.jpg|miniatur|hochkant=1.6|Verwendung in der [[Burschensprache]] (1845): Der &amp;#039;&amp;#039;[[Bursche|Bursch]]&amp;#039;&amp;#039;, ein Student, der sich lässig gibt, die Obrigkeit provoziert und sich mit den verbotenen Insignien seiner Verbindung schmückt, wird hier dem &amp;#039;&amp;#039;Obskuranten&amp;#039;&amp;#039; gegenübergestellt, einem braven Studenten, der ordentlich seine universitären Veranstaltungen besucht.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zusammenhang mit der [[Aufklärung]] wurde der Begriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Obskurantismus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; geprägt, der auf die im frühen 16. Jahrhundert erschienenen sogenannten [[Dunkelmännerbriefe]] (lateinisch &amp;#039;&amp;#039;Epistolae obscurorum virorum&amp;#039;&amp;#039;) zurückgeht. &amp;#039;&amp;#039;Obskurantismus&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet dabei keine feststehende Weltanschauung, sondern wurde – wie der Ausdruck &amp;#039;&amp;#039;Obskurant&amp;#039;&amp;#039; für dessen Anhänger – als kritische Bezeichnung etabliert. Diejenigen, die sich als Vertreter einer der Aufklärung verpflichteten Denkweise sahen, benutzten das Wort, um ihnen als „anti-aufklärerisch“, „[[Metaphysik|metaphysisch]]“ oder „[[Religion|religiös]]“ geltende Positionen zu [[Diskreditierung|diskreditieren]].&amp;lt;!-- Als quasi Gegenanschuldigung kann [[Szientizismus]] gelten.--&amp;gt;&amp;lt;!-- Quelle?--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Heinrich Heine]] schätzte Anfang des 19. Jahrhunderts das Wort und ordnete zahlreiche Zeitgenossen, insbesondere die Anhänger einer rückwärtsgewandten [[Romantik]], dem Obskurantismus zu. Den Protagonisten im Spottgedicht &amp;#039;&amp;#039;[[Der neue Alexander]]&amp;#039;&amp;#039; (III) lässt er über sich sagen, er sei „ein aufgeklärter Obskurant, und weder Hengst noch Stute!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Friedrich Nietzsche]] schreibt im Text &amp;#039;&amp;#039;Die Obskuranten&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Nietzsche: &amp;#039;&amp;#039;Menschliches, Allzumenschliches. Ein Buch für freie Geister.&amp;#039;&amp;#039; Zweiter Band: Meinungen und Sprüche 1–39, 27. Die Obskuranten, 1879&amp;lt;/ref&amp;gt; (1879) über Obskurantismus und [[Immanuel Kant]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Das Wesentliche an der schwarzen Kunst des Obskurantismus ist nicht, daß&amp;lt;!-- sic--&amp;gt; er die Köpfe verdunkeln will, sondern daß&amp;lt;!-- sic--&amp;gt; er das Bild der Welt anschwärzen, unsere Vorstellung vom Dasein verdunkeln will. […] Spitzfindige Metaphysiker, welche die Skepsis vorbereiten und durch ihren übermäßigen Scharfsinn zum Miß&amp;lt;!-- sic--&amp;gt;trauen gegen den Scharfsinn auffordern, sind gute Werkzeuge eines feineren Obskurantismus.&amp;amp;nbsp;– Ist es möglich, daß&amp;lt;!-- sic--&amp;gt; selbst Kant in dieser Absicht verwendet werden kann? ja daß&amp;lt;!-- sic--&amp;gt; er, nach seiner eignen berüchtigten Erklärung, etwas Derartiges, wenigstens zeitweilig, gewollt hat: dem Glauben Bahn machen dadurch, daß&amp;lt;!-- sic--&amp;gt; er dem Wissen seine Schranken wies?&amp;amp;nbsp;– was ihm nun freilich nicht gelungen ist, ihm sowenig wie seinen Nachfolgern auf den Wolfs- und Fuchsgängen dieses höchst verfeinerten und gefährlichen Obskurantismus […]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Meyers Konversationslexikon]] in der Ausgabe von 1888 erklärt die Obskuranten schließlich zu „Finsterlingen“:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat |Obskurantismus (lat.), Gegensatz zu Aufklärung (s. d.), sowohl die Hinneigung zur geistigen Dämmerung als das System, alle Aufklärung von andern abzuhalten. Die Anhänger des O. heißen Obskuranten (Finsterlinge). |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.retrobibliothek.de/retrobib/seite.html?id=112067#Obskurantismus &amp;#039;&amp;#039;Obskurantismus.&amp;#039;&amp;#039;] In: Autorenkollektiv: &amp;#039;&amp;#039;Meyers Konversationslexikon.&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;12: &amp;#039;&amp;#039;Nathusius – Phlegmone.&amp;#039;&amp;#039; 4.&amp;amp;nbsp;Auflage. Verlag des Bibliographischen Instituts, Leipzig / Wien 1885–1892. Auf Retrobibliothek.de, abgerufen am 31.&amp;amp;nbsp;Mai 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff Obskurantismus findet sich insbesondere als Terminus in Texten, die unmittelbar mit der Epoche der Aufklärung oder dem damit verbundenen Gedankengut im Zusammenhang stehen. Im allgemeinen deutschen Sprachgebrauch galt er&amp;amp;nbsp;– anders als das Adjektiv &amp;#039;&amp;#039;obskur&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;– zwischenzeitlich bereits als ungebräuchlich.&amp;lt;ref&amp;gt;Duden Fremdwörterbuch 1960 zu &amp;#039;&amp;#039;Obskurant&amp;#039;&amp;#039;: „veraltet für Dunkelmann, Finsterling“, &amp;#039;&amp;#039;Obskurantismus&amp;#039;&amp;#039;: „veraltet für Denkart der Dunkelmänner; Verdummungseifer“&amp;lt;/ref&amp;gt; In aktuellen Wörterbüchern und Lexika ist der Begriff Obskurantismus jedoch weiterhin präsent, als Bestreben, andere Menschen absichtlich „in Unwissenheit zu halten, ihr selbstständiges Denken zu verhindern und sie an Übernatürliches glauben zu lassen&amp;#039;&amp;#039; (siehe [[Okkultismus]])&amp;#039;&amp;#039;.“&amp;lt;ref&amp;gt;nach Meyers Lexikon online Stand 16. April 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.duden.de/rechtschreibung/Obskurantismus Obskurantismus, der] duden.de, abgerufen am 21. April 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.duden.de/rechtschreibung/Obskuritaet Obskurität] im [[Duden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Obskuritat}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philosophie der Aufklärung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Probast</name></author>
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