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	<title>Obock - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einleitung: &lt;/span&gt; +&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Stadt. Zum Krater siehe [[Obock (Marskrater)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
|BREITE        = 11/58//N&lt;br /&gt;
|LÄNGE         = 43/17//E&lt;br /&gt;
|NAME          = &lt;br /&gt;
|AMT-NAME      = {{ar|أوبوك}}&lt;br /&gt;
|VE2-NAME      = &lt;br /&gt;
|VE2-ART       = &lt;br /&gt;
|HÖHE          = 12&lt;br /&gt;
|FLÄCHE        = &lt;br /&gt;
|EINWOHNER     = 28.000&lt;br /&gt;
|STAND         = &lt;br /&gt;
|GRÜNDUNG      = 1862&lt;br /&gt;
|ISO-CODE      = DJ-OB&lt;br /&gt;
|WWW           = &lt;br /&gt;
|WWW-SPRACHE   = &lt;br /&gt;
|BÜRGERMEISTER = &lt;br /&gt;
|PARTEI        = &lt;br /&gt;
|BILD          = &lt;br /&gt;
|BILD-TEXT     = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Obock&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Obok&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Ubuk&amp;#039;&amp;#039; geschrieben, {{arS|أوبوك|w=Awbūk|d=Aubūk}}) ist eine kleine Hafenstadt am [[Golf von Tadjoura]] im Norden [[Dschibuti]]s und Hauptort der [[Region Obock]]. Sie hatte 2022 schätzungsweise 28.000 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der ursprüngliche Name des Ortes lautet auf [[Afar (Sprache)|Afar]] &amp;#039;&amp;#039;Ḥáyyu&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Ḥayyú&amp;#039;&amp;#039; („satt“) und bezieht sich auf die ehemals vorhandenen Mangroven, die in Dürrezeiten das Überleben der Kamele sicherten. Am 11. März 1862&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; erwarb Frankreich, vertreten durch [[Édouard Thouvenel]], von lokalen Sultanen der [[Afar (Volk)|Afar]], vertreten durch deren Gesannte in [[Paris]], das damals fast unbewohnte Obock für 10.000 Thaler, um in dem Ort eine Bekohlungsstation für Schiffe zu errichten. Damit begann die Kolonisierung des heutigen Dschibuti.&amp;lt;ref&amp;gt;Colette Dubois: &amp;#039;&amp;#039;Djibouti, 1888–1967: héritage ou frustration.&amp;#039;&amp;#039; L’Harmattan, Paris 2000, S. 35.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Franzosen übernahmen die von arabischen Seeleuten verwendete Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Oboḫ&amp;#039;&amp;#039;, die von &amp;#039;&amp;#039;‘As Ōbóki&amp;#039;&amp;#039; abgeleitet ist, einer Bezeichnung für den mittleren Abschnitt des [[Oued]] Dár‘i. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 19. Mai 1862&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; wurde das Gebiet zwar in Besitz genommen, doch 1866 scheiterte ein erster Besiedlungsversuch. Frankreich versuchte Obock 1873 im Austausch für einen Konsulatssitz in [[Kairo]] an das [[Osmanisches Reich|Osmanische Reich]] abzutreten. Die osmanische Regierung befand jedoch, dass den Franzosen Obock gar nicht gehörte und lehnte das Angebot ab, weil diese folglich nicht berechtigt waren, es zu verkaufen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1872 erhielt der Geschäftsmann Denis de Rivoyre eine Handelskonzession für Obock. 1881 fusionierte er mit dem Geschäft von Pierre Arnoux, woraus die &amp;#039;&amp;#039;[[Compagnie franco-éthiopienne]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; entstand. Kurze Zeit später kam durch zwei weitere Kapitalisten, [[Paul Soleillet]] und Léon Chefneux, das ebenfalls zunächst unrentable Unternehmen &amp;#039;&amp;#039;[[Société française d’Obock et du golfe Persique]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; hinzu. Die Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;La Revue politique et littéraire&amp;#039;&amp;#039; hatte in einem Artikel vom 7. Juni 1884 wenig ermutigendes über den Geschäftsgang in Obock zu berichten und sprach von den miserablen Lebensbedingungen des einheimischen Stamms der Danaklis.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 1884 wurde eine reguläre französische Administration und Militärpräsenz unter dem Kommando von [[Léonce Lagarde]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; eingerichtet. Frankreich brauchte im [[Chinesisch-Französischer Krieg|chinesisch-französischen Krieg]] einen Stützpunkt mit Kohlelager an der Verbindung via den [[Suezkanal]]. Lagardes Administration wurde in einem Vertrag mit dem Sultan [[Tadjoura|Tadjourah]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; auf das umliegende Gebiet ausgedehnt, wodurch Obock Hauptstadt des &amp;#039;&amp;#039;Territoire d’Obock&amp;#039;&amp;#039; wurde; doch dominierten weiterhin die Interessen privater Händler. Unter ihnen der Ex-Dichter [[Arthur Rimbaud]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Frank Tétart, Pierre-Alexandre Mounier, cartes de Gaëlle Sutton |Titel=Atlas historique des capitales déplacées : 70 capitales qui ont déménagé au fil des siècles |Verlag=Éditions Autrement (Flammarion) |Ort=Paris |Datum=2025 |ISBN=978-2-08-047289-2 |Seiten=134–137}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der von hier mit Waffen handelte. Der literarische Aussteiger stellte in Obock eine Karawane mit 100 Kamelen für ein Geschäft in Äthiopien zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1886 wurde hier ein Lager, ein &amp;#039;&amp;#039;[[Bagno (Strafanstalt)|bagne]]&amp;#039;&amp;#039;, für [[Zwangsarbeit]]er aus den afrikanischen und asiatischen Kolonien Frankreichs errichtet. Die Gefangenen, die für das französische Unternehmen Soleillet&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Bauarbeiten verrichten mussten, waren hauptsächlich Algerier und später Inder. Der Marineoffizier und Schriftsteller [[Pierre Loti]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; besuchte den Ort 1887. Seine Eindrücke erschienen am 26. Februar 1887 ebenfalls in der &amp;#039;&amp;#039;La Revue politique et littéraire&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Wasserversorgung in Obock schwierig war, machte die Kolonialverwaltung im Jahr 1892 die 235 Straßenkilometer entfernte Stadt [[Dschibuti (Stadt)|Dschibuti]] zu ihrem neuen Zentrum. Auch [[Louis-Auguste Brémond]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; der Direktor der Industriebetriebe von Obock, befürwortete den Umzug. 1889 wurde ein [[Seekabel]] von Obock nach Aden verlegt. 1896 wurde das Territorium Obock in das französische [[Französische Somaliküste|Somali-Protektorat]] integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Obock Maison Monfreid.jpg|mini|Haus von Henry de Monfreid in Obock (Ansichtskarte um 1918)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1914 ließ sich der Abenteurer, Perlen-, Waffen- und Drogenhändler, Schriftsteller und Fotograf [[Henry de Monfreid]] in Obock nieder. Die Duldung der Verwaltung erkaufte er sich dadurch, dass er im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] die feindlichen türkischen Stellungen in [[Jemen]] ausspionierte.&amp;lt;ref&amp;gt;Philippe Baraduc: &amp;#039;&amp;#039;Henry de Monfreid, flibustier de la Mer Rouge.&amp;#039;&amp;#039; Arthaud, Paris 1998.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] blieb die Kolonie dem [[Vichy-Regime]] treu und wurde bis zur Übernahme durch die [[Forces françaises libres]] 1942 von den Alliierten blockiert. 1963 wurde die Region Obock mit der Stadt Obock von der [[Tadjoura (Region)|Region Tadjoura]] abgetrennt. Im [[Dschibutischer Bürgerkrieg|Bürgerkrieg Anfang der 1990er Jahre]] wurde das Zentrum von Obock beschädigt. Die ehemalige amerikanische Armeebasis in Obock wurde 2015 von China übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Obock ferry.jpg|mini|Ankunft der Fähre in Obock]]&lt;br /&gt;
Der Ort verfügt über einen Flugplatz und Fährverbindungen zur Stadt Dschibuti. 2016 begann der Bau eines neuen Hafens.&lt;br /&gt;
[[Datei:1894 stamp of Obock.jpg|mini|links|Briefmarke von Obock zu 50 Francs, eine der seltensten Briefmarken der Welt, die wegen der falschen Wertangabe, die eigentlich auf 50 Centimes lauten sollte, zurückgezogen wurde]]&lt;br /&gt;
Unter [[Philatelie|Philatelisten]] ist Obock für die Briefmarken bekannt, die in der Zeit des &amp;#039;&amp;#039;Territoire d’Obock&amp;#039;&amp;#039; 1893/94 in Form eines gleichseitigen Dreiecks mit aufgedruckter Zähnung, aber ohne Perforation herausgegeben wurden. 1894 wurde das Postamt geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Daoud Aboubaker Alwan, Yohanis Mibrathu: &amp;#039;&amp;#039;Obock&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Historical Dictionary of Djibouti&amp;#039;&amp;#039;, Scarecrow Press 2000, ISBN 978-0810838734&lt;br /&gt;
* Didier Morin: &amp;#039;&amp;#039;Ḥáyyu&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Dictionnaire historique afar (1288–1982)&amp;#039;&amp;#039;, Karthala Éditions 2004, ISBN 9782845864924, S. 191 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Dschibuti]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Afrika]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region Obock]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Namensgeber für einen Marskrater]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M2k~dewiki</name></author>
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