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	<title>Obligo - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T10:40:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Obligo&amp;diff=365399&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Geist, der stets verneint: Änderungen von 79.248.105.222 (Diskussion) auf die letzte Version von Blaua zurückgesetzt</title>
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		<updated>2020-05-09T20:06:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/79.248.105.222&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/79.248.105.222&quot;&gt;79.248.105.222&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:79.248.105.222&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:79.248.105.222 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Blaua&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Blaua (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Blaua&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Unter &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Obligo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[lateinische Sprache|lateinisch]] „obligare“, &amp;#039;&amp;#039;vertraglich binden&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;verpflichten&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;haften&amp;#039;&amp;#039;) versteht man allgemein in der [[Wirtschaft]] und besonders im [[Bankwesen]] die [[Haftung (Recht)|Haftung]] für [[Verbindlichkeit]]en. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Seit Oktober 1682 erwähnte die &amp;#039;&amp;#039;Leipziger Wechselordnung&amp;#039;&amp;#039; in § 17 das Obligo „der Trassierer und Indossierer“,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=LdTQQxql1V8C&amp;amp;pg=PA137 Alfred Schirmer: &amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch der deutschen Kaufmannssprache - auf geschichtlichen Grundlagen.&amp;#039;&amp;#039; 1991, S. 136 f.]&amp;lt;/ref&amp;gt; also der [[Aussteller (Urkunde)|Aussteller]] und [[Indossant]]en von [[Wechsel (Urkunde)|Wechseln]]. Seitdem steht der Begriff eng mit dem Wechsel in Verbindung. Mit der Wechselklausel „ohne Obligo“&amp;lt;ref&amp;gt;der Hinweis „ohne Obligo“ bedeutet heute in der Umgangssprache so viel wie „ohne Gewähr“ oder „ohne Haftung“&amp;lt;/ref&amp;gt; („Angstklausel“) schließt der Indossant – auch heute noch – eine wechselrechtliche Haftung gegenüber weiteren Indossanten für sich aus, wenn er die Weitergabe des Wechsels mittels [[Indossament|Rektaindossament]] verbietet ({{Art.|15|wg|juris}} Abs. 2 [[Wechselgesetz|WG]]). Dieser Haftungsausschluss erschien ersichtlich erstmals im November 1848 in Art. 14 der [[Allgemeine Deutsche Wechselordnung|Allgemeinen Deutschen Wechselordnung]]. Für eine ökonomische [[Enzyklopädie]] aus dem Jahr 1806 hieß „Obligo so viel wie Obligation“;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=CO7Lf8AX8i0C&amp;amp;pg=PA175 Johann Georg Krünitz et al.: &amp;#039;&amp;#039;Oekonomische Encyklopädie.&amp;#039;&amp;#039; Band 103, 1806, S. 175]&amp;lt;/ref&amp;gt; sie setzte das Obligo als Verbindlichkeit mit der [[Schuldverschreibung]] gleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bankwesen ==&lt;br /&gt;
Bis Dezember 1998 wurde durch das [[Diskontgeschäft]] der Begriff des Obligos bei [[Kreditinstitut]]en häufig verwendet, etwa im Zusammenhang mit dem „Wechselobligo“, das sich aus „Einreicherobligo“ und „Bezogenenobligo“ zusammensetzte, um die Höhe der Wechselhaftung dieser Beteiligten zusammenzufassen. Nach einer [[Kreditwürdigkeitsprüfung]] legten die Banken eine Höchstgrenze fest, bis zu der sie bereit waren, Wechsel vom Einreicher zu diskontieren&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=-7sgBgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA167 Günter Wierichs, Stefan Smets: &amp;#039;&amp;#039;Gabler Kompakt-Lexikon Bank und Börse.&amp;#039;&amp;#039; 2001, S. 167]&amp;lt;/ref&amp;gt; und vom [[Bezogener|Bezogenen]] als [[Kreditrisiko]] im Bestand zu halten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Einstellung dieses [[Bankgeschäft]]s verwenden Institute den Begriff im [[Zahlungsverkehr]] noch im Zusammenhang mit dem „Lastschriftobligo“, dem Rückbelastungsrisiko von [[Lastschrift]]en. Es besteht in der Gefahr, dass die vom [[Zahlungsempfänger]] eingereichten und ihm von seiner Bank „[[Eingang vorbehalten]]“ bereits gutgeschriebenen Lastschriften vom Zahlungspflichtigen später nicht eingelöst werden und der Zahlungsempfänger über die Gutschrift bereits verfügt hat. Beim „Lastschriftobligo“ handelt es sich mithin aus Banksicht um das Risiko, dass sie die „Eingang vorbehalten“ gutgeschriebenen Beträge vom Zahlungsempfänger wegen dessen [[Insolvenz]] nicht mehr zurückerhält. Das Lastschriftobligo wird als Teil des Kreditrisikos angesehen und durch interne [[Kreditlinie]]n begrenzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Günter Wierichs, Stefan Smets: &amp;#039;&amp;#039;Gabler Kompakt-Lexikon Bank und Börse.&amp;#039;&amp;#039; 2001, S. 146&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem steht Obligo synonym für die Höhe des gesamten Kreditrisikos eines bestimmten [[Kreditnehmer]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Materialwirtschaft ==&lt;br /&gt;
In der [[Materialwirtschaft]] versteht man unter &amp;#039;&amp;#039;Bestellobligo&amp;#039;&amp;#039; die Gesamtsumme der [[Bestellung|bestellten]] [[Ware]]n&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=7a7OBgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA183 Klaus Hölzel: &amp;#039;&amp;#039;Gabler Lexikon Materialwirtschaft &amp;amp; Einkauf.&amp;#039;&amp;#039; 1983, S. 183]&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Investitionsgut|Investitionsgüter]], die vom Besteller verbindlich abzunehmen sind. Das Bestellobligo ist die Summe aller Zahlungsverpflichtungen aus Bestellungen, die noch zu regulieren sind. Eine [[Rechnung]] stellt solange ein Obligo dar, bis die dazugehörige Ware/Investitionsgut durch den [[Wareneingang]] oder die [[Anlagenbuchhaltung]] gebucht ist. Erst danach wird sie zu einer Verbindlichkeit. Das Bestellobligo ist nach {{§|285|hgb|juris}} Nr. 3a [[Handelsgesetzbuch|HGB]] und [[IFRS]] 1.103 ff. im [[Anhang (Jahresabschluss)|Anhang]] als „sonstige Verpflichtungen“ anzugeben. Dabei handelt es sich um erwartete finanzielle Belastungen, die erst in Zukunft zu Verbindlichkeiten werden. In einigen [[Wirtschaftszweig]]en kann das Bestellobligo erhebliche Bedeutung besitzen, wie etwa bei [[Fluggesellschaft]]en die bestellten Flugzeuge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Obligo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bankwesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechnungswesen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Geist, der stets verneint</name></author>
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