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	<title>Oberzella - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Oberzella&amp;diff=1928107&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wivoelke: Einw. update</title>
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		<updated>2025-11-23T15:01:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einw. update&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = &lt;br /&gt;
| Alternativname         = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Vacha&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung= &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/50/26/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 10/2/18/E&lt;br /&gt;
| Nebenbox               = &lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-TH&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            = &lt;br /&gt;
| Höhe                   = 240 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = &lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 391&lt;br /&gt;
| Einwohner-ca           = 1&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2015&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stadt-vacha.de/Vacha/Ortsteile |titel=Ortsteil Oberzella |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Vacha |abruf=2025-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1993-10-16&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 36404&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 036962&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = V Oberzella.png&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = &lt;br /&gt;
| Bild                   = WAK Oberzella 04.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Brunnen am Ortsrand von Oberzella.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oberzella&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil von [[Vacha]] im [[Wartburgkreis]] in [[Thüringen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Oberzella liegt an der hessisch-thüringischen Landesgrenze, etwa zwei Kilometer nordöstlich des Zentrums von Vacha. Dicht südlich des Ortes, am Hochufer der [[Werra]], befindet sich der Ortsteil [[Unterzella]]. In der Gemarkung liegen auch die Wüstungen der ehemaligen Kleinsiedlungen [[Heiligenroda]], [[Schwenge]] und [[Niederndorf (Vacha)|Niederndorf]], am einstigen Fährhaus am Werraufer bildete sich Unterzella.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Östlich des Ortes markiert der bewaldete Berg [[Hohe Wart (Oberzella)|Hohe Wart]] die Gemarkungsgrenze und bildet zugleich die höchste Erhebung, seine Höhe beträgt {{Höhe|400.9|DE-NN}}. Die geographische Höhe des Ortes beträgt {{Höhe|240|DE-NN}}.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TK10-2&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Thüringer Landesvermessungsamt |Titel=Amtliche topographische Karten Thüringen 1:10.000. Wartburgkreis, LK Gotha, Kreisfreie Stadt Eisenach |Sammelwerk=CD-ROM Reihe Top10 |Band=CD&amp;amp;nbsp;2 |Ort=Erfurt |Datum=1999}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:WAK Oberzella Flur.jpg|mini|Blick über die Oberzellaer Senke, hier lagen die Orte Niederndorf, Heiligenroda und Schwenge.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:WAK Vitzeroda Hohe Strasse.jpg|mini|Wegweiser an der Napoleonstraße beim Vitzerodaer Kreuz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:WAK Heiligenroda Gutshof.jpg|mini|Gut Heiligenroda (um 1910)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:WAK Schwenge.jpg|mini|Die Höfe von Schwenge (um 1910)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf Oberzella geht vermutlich auf eine Gründung des [[Kloster Hersfeld|Klosters Hersfeld]] zurück und wurde 912 ersterwähnt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stz&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=UL |url=http://www.insuedthueringen.de/lokal/bad_salzungen/fwstzslzlokal/Wie-ein-Ueberraschungsei;art83434,1967741 |titel=Wie ein Überraschungsei. Turmknopf und Wetterfahne der Kirche Oberzella werden restauriert |hrsg=Südthüringer Zeitung |datum=2012-04-20 |abruf=2012-04-23 |zitat=In diesem Jahr begeht Oberzella sein 1100-jähriges Ortsjubiläum. Vom 30. Juni bis 8. Juli wird dazu eine Festwoche veranstaltet.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Zentrum der Siedlung bildete eine „Cella“, die später dem benachbarten Kloster [[Philippsthal (Werra)|Kreuzberg]] übereignet wurde und unter der Vogtei der [[Frankenstein (fränkisches Adelsgeschlecht)|Herren von Frankenstein]] stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zwischen Vacha und Oberzella sich ausdehnende Talaue der Werra besaß wohl noch bis in die [[Merowinger]]zeit [[Auwald]]charakter, der Talabschnitt war mit Wasserlachen und sumpfigen Wiesen durchsetzt, die in unmittelbarer Nähe einmündende [[Oechse|Öchse]] und die Werra hatten zu dieser Zeit mehrere Flussarme ausgebildet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Volland&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Arno Volland |Titel=Zur Geschichte der Verkehrswege im Raum des Werrawinkels Vacha–Gerstungen–Hörschel |Sammelwerk=[[Zeitschrift des Vereins für hessische Geschichte und Landeskunde|ZHG]] |Band=Band 71 |Ort=Kassel |Datum=1960 |Seiten=17–36}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;OD52&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Olaf Dietzel |Titel=Die Entstehungszeit der Stadt Vacha |Verlag=Ott Verlag |Ort=Bad Hersfeld |Datum=1991 |Seiten=52}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In dem kleinen Seitental am Westrand des [[Frauenseer Forst]] wurden durch Rodung die Kleinsiedlungen Thalhausen (heute zum hessischen Nachbarort [[Philippsthal (Werra)|Philippsthal]] gehörig), Niederndorf, Heiligenroda und Schwenge geschaffen, sie waren mit Oberzella wirtschaftlich und administrativ verbunden. Heiligenroda war der bedeutendste Ort und verfügte über eine Pfarrei, die aber bereits im 15. Jahrhundert nach Oberzella verlegt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;OD20&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Olaf Dietzel |Titel=Die Entstehungszeit der Stadt Vacha |Datum=1991 |Seiten=20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der Verlegung der über Vacha führenden [[Via Regia|Hohen Straße]] auf den Etappenort [[Marksuhl]] war eine Aufwertung von Oberzella verbunden, im Ort wurden Reisende untergebracht und verpflegt, wenn der Werraübergang nach Vacha durch Hochwasser oder Eisgang als unpassierbar erschien und vorübergehend gesperrt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;OD46&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Olaf Dietzel |Titel=Die Entstehungszeit der Stadt Vacha |Datum=1991 |Seiten=46}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[Säkularisation]] des Klosters Kreuzberg wurde Heiligenroda zum Rittergut ausgebaut und war nach mehrfachen Besitzwechseln an die Adelsfamilie Donop gefallen, die es bis 1889 besaßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach örtlicher Überlieferung bestand in Oberzella bereits im 14. Jahrhundert eine erste Kirche; bereits vor 1342 gab es eine hölzerne Brücke über die Werra bei Vacha, in Unterzella verrichtete ein Fährmann das Übersetzen von Reisenden. Von der 1779 erbauten Fachwerkkirche blieben Teile der Ausstattung und alte Fotos erhalten, das in Fachwerkbauweise errichtete Gebäude wurde um 1900 abgerissen und 1903 durch das heutige Kirchengebäude ersetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kirche1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://salzungen.elkth-online.de/portal/kirche/vachaundoberzella/oberzella/ |titel=100 Jahre Kirche Oberzella |hrsg=Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde Vacha und Oberzella |datum=2010-02 |abruf=2012-04-20 |zitat=Oberzella feierte im August 2003 das 100-jährige Jubiläum seines Gotteshauses. Das Dorf Celle selbst mit seinen Besitzungen zählte zur Grundausstattung -&lt;br /&gt;
also zur ersten überlieferten Schenkung — an das neu gegründete Nonnenkloster Kreuzberg (heute Philippsthal). Kreuzberg entstand als Tochterkloster von Hersfeld. Der Name Celle weist vielleicht auf eine hier ursprünglich existierende Mönchszelle, welche&lt;br /&gt;
von der Abtei Hersfeld oder Fulda ausgegangen sein durfte. ... Die erste kleine Fachwerkkirche von Oberzella (Seitenlänge nur ca. 7m x 5m) stand bei der Einmündung der Lindenstraße in die Schulstraße. Mit ihrem Bau wurde 1718 begonnen und zog sich wegen fehlender Mittel bis 1730 hin. Der Turm besaß ursprünglich nur eine Glocke. Im Herbst 1843 wurden unter Rückgabe der alten, zwei neue Glocken für die Gemeinde gekauft. In dem alten Kirchengebäude hielt am 3. Mai 1903 der Ortsgeistliche Diakonus Gruber den letzten Gottesdienst. Am 27. Juli wurde die Kirche abgerissen.&lt;br /&gt;
Die neue Kirche wurde nördlich davon auf dem ehemaligen Friedhofsgelände errichtet.&lt;br /&gt;
Die Grundsteinlegung erfolgte am 27. Mai. Am 4. Adventssonntag, dem 20. Dezember 1903, fand die Neueinweihung statt. |offline=ja |archiv-bot=2019-05-04 18:30:09 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Hohe Wart (Oberzella)|Hohe Wart]] ist eine 401,1 m hohe Erhebung etwa drei Kilometer nordnordöstlich von Oberzella, an der Flurgrenze zwischen der Stadt [[Vacha]] und [[Frauensee]] im [[Wartburgkreis]] in [[Thüringen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;TK10-2&amp;quot; /&amp;gt; Auf dem Gipfel dieses Berges soll eine Warte gestanden haben, die wohl als Vorwachstelle in Verbindung zum Kloster Kreuzberg oder zur Vachaer [[Burg Wendelstein]] gestanden haben könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Rückzug der napoleonischen Truppen wurden alle Etappenorte entlang der auch „Napoleonstraße“ genannten Verbindungswege zwischen [[Berka/Werra]] und Vacha überfallen und geplündert. Der Besitzer von Niederndorf hatte seine Wertsachen in einem vermauerten Kellergang verborgen, jedoch war der frische Mörtel den Plünderern aufgefallen und die gesamte Beute, zu der neben dem wertvollen Mobiliar auch Gold- und Silberschmuck gehörte, wurde von den Franzosen hinweggeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kronfeld&amp;quot;&amp;gt;C. Kronfeld, Landeskunde des Großherzogthumes Sachsen-Weimar-Eisenach. Zweiter Teil. Weimar 1879 S. 99–100.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende der napoleonischen Fremdherrschaft genoss das bisherige Herzogtum [[Sachsen-Weimar-Eisenach]] beträchtliche Zugewinne in der thüringischen Rhön. 1816 kamen von der [[Vogtei Kreuzburg]] die Orte Oberzella, Niederndorf, Schwenge, Unterzella und [[Heiligenroda]], vom [[Amt Friedewald (Hessen)|Amt Friedewald]] die Orte [[Vitzeroda]], [[Abteroda]] und [[Gasteroda]] von Kurhessen an Sachsen-Weimar-Eisenach. Auch das benachbarte [[Amt Vacha]] wurde Teil des neuen Großherzogtums. Eine Kuriosität dieser Zeit war die fortbestehende Bindung der Oberzellaer Kirchgemeinde zur Pfarrei Philippsthal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1879 wurden, basierend auf der [[Volkszählung]] von 1875 statistische Angaben zum Ort Oberzella und seinen Ortsteilen publiziert.&lt;br /&gt;
Oberzella hatte mit dem an der Werra gelegenen Wirtshaus „Sachsenhain“ 59 Wohnhäuser und 311 Einwohner. Die Gesamtfläche betrug 306,4 Hektar. Auf Höfe und Gärten entfielen anteilig 8,6 ha, Wiesen 59,2 ha, Ackerfläche 201,1 ha, auf Wege, Triften, Ödland und Obstbauplantagen entfielen 37,5 ha.&lt;br /&gt;
* Die Kleinsiedlung &amp;#039;&amp;#039;Heiligenroda&amp;#039;&amp;#039;: 2 Wohnhäuser  mit 15 Einwohnern; 122,3 ha Gesamtfläche, davon Höfe und Gärten 1,5 ha, Wiesen 18,2 ha, Ackerfläche 56,9 ha. Wald 36,4 ha, Teiche, Bäche  und  Flüsse  0,09 ha,  auf Wege, Triften, Ödland und Obstbauplantagen entfielen 9,05 ha.&lt;br /&gt;
* Die Kleinsiedlung &amp;#039;&amp;#039;Niederndorf&amp;#039;&amp;#039;: 4 Wohnhäuser  mit 24 Einwohnern; 49,9 ha Gesamtfläche, davon Höfe und Gärten 0,08 ha, Wiesen 10,2 ha, Ackerfläche 37,5 ha, auf Wege, Triften, Ödland und Obstbauplantagen entfielen 2,03 ha.&lt;br /&gt;
* Die Kleinsiedlung &amp;#039;&amp;#039;Schwenge&amp;#039;&amp;#039;: 4 Wohnhäuser  mit 27 Einwohnern; 62,9 ha Gesamtfläche, davon Höfe und Gärten 1,6 ha, Wiesen 16,1 ha, Ackerfläche 38,3 ha. Wald 0,64 ha, Teiche, Bäche  und Flüsse  0,01 ha,  auf Wege, Triften, Ödland und Obstbauplantagen entfielen 6,18 ha.&lt;br /&gt;
Zu diesem Zeitpunkt gehörten auch Unterzella und [[Badelachen]] zur Gemeinde Oberzella.&lt;br /&gt;
Der Viehbestand in allen genannten Orten: umfasste insgesamt 42 Pferde, 351 Rinder, 1032 Schafe, 211 Schweine und 40 Ziegen sowie 85 Bienenvölker.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kronfeld&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis in das späte 19. Jahrhundert war die wirtschaftliche Situation um Vacha von Landwirtschaft geprägt, auch die vom Handelsverkehr profitierenden Handwerkszünfte der Sattler, Wagner und Schmiede und Stellmacher waren in der Stadt vertreten, um ihre Einkünfte zu sichern übten sie auf die umliegenden Orte Zunftzwang aus. Einen wirtschaftlichen Wendepunkt bildete die Entdeckung der [[Kalisalz]]-Lagerstätten. Die für den Bergbau angeworbenen Hilfskräfte ließen die Einwohnerzahlen im Kalirevier rasch anwachsen. Zugleich erfolgte eine ständige Erweiterung der Gleisanlagen, da die Werra erst ab [[Treffurt]] für die [[Binnenschifffahrt]] nutzbar war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1919 begann in Vacha die Fabrikation von Kabeln und elektrischen Leitungen, dafür wurden Kabeltrommeln benötigt, die auch von Oberzellaer Handwerkern gefertigt worden. 1946 wurde die Betriebsstätte enteignet, die vorhandenen Gebäude und Anlagen wurden dem &amp;#039;&amp;#039;VEB Kabelwerk Vacha&amp;#039;&amp;#039; übertragen, der bis zur Wende 1990 produzierte. Die Oberzellaer Fabrikationsstätte wurde ebenfalls Betriebsteil des VEB. Mit der Privatisierung des Betriebes wurde die [[Nexans]] AG neuer Eigentümer des Vachaer Kabelwerkes. Auf dem Oberzellaer Betriebsgelände wurde ein moderner Neubau errichtet, ein Teil der ehemaligen Belegschaft wurde übernommen. Wirtschaftliche Probleme, insbesondere die Verteuerung der Rohmaterialien führten jedoch 2009 zur Stilllegung des Werkes.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FuldaerZeitung&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.fuldaerzeitung.de/nachrichten/huenfeld/Huenfeld-Wolken-Maenner-Frauen-Deutschland-Arbeitsmarkt-Euro;art17,140240 |titel=Kabelwerk in Vacha steht vor der Pleite |hrsg=Fuldaer Zeitung |datum=2009-03-17 |abruf=2012-04-20 |zitat=Nach Worten des Geschäftsführers Francis Krähenbühl sollen in Vacha mehrere Millionen Euro Miese gemacht worden sein. „Seit 2005 wurde pro Jahr ein Minus von mindestens 1,6 Millionen bis zu 2,3 Millionen Euro erzielt“, teilte er den Beschäftigten während einer Betriebsversammlung mit. Aus Sicht des Konzernvorstands sei das Aus des Werkes wegen des anhaltenden Preisverfalls und des Rückgangs von Kundenaufträgen schon seit längerem ins Auge gefasst worden. |offline=ja |archiv-bot=2019-05-04 18:30:09 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der unmittelbaren Lage an der ehemaligen [[Innerdeutsche Grenze|innerdeutschen Grenze]] wurden die Bewohner der Wohnplätze Heiligenroda, Schwenge und Niederndorf ab 1961 zwangsumgesiedelt. In den 1970er Jahren wurden die Orte komplett eingeebnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Entwicklung der Einwohnerzahl:&amp;lt;ref name=&amp;quot;stz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; style=&amp;quot;width:25%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 1774 - 171&lt;br /&gt;
* 1817 – 300&lt;br /&gt;
* 1862 – 483&lt;br /&gt;
* 1955 – 698&lt;br /&gt;
* 1989 - 526&lt;br /&gt;
* 2012 - 368&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:WAK Vitzeroda Kreuz.jpg|mini|Das Vitzerodaer Kreuz, ein historischer Hoheits- und Grenzstein]]&lt;br /&gt;
Das Ortsbild von Oberzella wird noch maßgeblich von der traditionellen [[Fachwerkhaus|Fachwerkarchitektur]] des späten 18. Jahrhunderts geprägt. Wertvolle Gebäude im Dorfzentrum stehen unter Denkmalschutz. Im Jahr 2012 beging die Gemeinde ihre 1100-Jahr-Feier.&lt;br /&gt;
Als nördlichster Punkt des Vachaer Stadtgebietes und Sehenswürdigkeit an der ehemaligen Innerdeutschen Grenze gilt das Vitzerodaer Kreuz von 1791, es steht an der hessisch-thüringischen Landesgrenze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Gewerbegebiete ===&lt;br /&gt;
Das Gewerbegebiet &amp;#039;&amp;#039;Vacha/Oberzella&amp;#039;&amp;#039; befindet sich am westlichen Ortsrand des Stadtteils &amp;#039;&amp;#039;Oberzella&amp;#039;&amp;#039;. Es verfügt über eine Gesamtfläche von 26,3&amp;amp;nbsp;ha (Stand 2009), weitere 17&amp;amp;nbsp;ha sind als Erweiterungsfläche reserviert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.wartburgkreis.de/wak/cmswak-neu.nsf/Dokintern/JW.20060731.110319.194874?OpenDocument |titel=Gewerbegebiete in der Wartburgregion |werk=Wartburgkreis-Online |abruf=2010-02-18 |offline=ja |archiv-bot=2019-05-04 18:30:09 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;WAK&amp;quot;&amp;gt;Landratsamt Wartburgkreis (Hrsg.) &amp;#039;&amp;#039;Der Wirtschaftsstandort Wartburgkreis - Stadt Eisenach,&amp;#039;&amp;#039; Infomappe Bad Salzungen/Eisenach 1998. S. 20&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Die [[Kreisstraße]] K502 führt durch den Ort. Einen Kilometer südlich verläuft die kombinierte Trasse der Bundesstraßen [[Bundesstraße 62|62]] und [[Bundesstraße 84|84]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Olaf Ditzel, Walter Höhn |Titel=Vacha und die Nachbargemeinden im Oechsetal |Verlag=Michael Imhof Verlag |Ort=Petersberg/Fulda |Datum=2011 |ISBN=978-3-86568-121-8 |Seiten=19–20}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Olaf Ditzel |Titel=Die Entstehungszeit der Stadt Vacha |Verlag=Ott Verlag |Ort=Bad Hersfeld |Datum=1991 |Seiten=72}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.wartburgkreis.de/gruenes_band/vitzeroeder_kreuz.html Das „Grüne Band“, Abschnitt Oberzella-Vitzeroda]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Vacha}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7711766-9|VIAF=241726620}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Wartburgkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Werra]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Wartburgkreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Vacha)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 912]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1993]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wivoelke</name></author>
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