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	<title>Oberwelbsleben - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T03:10:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Oberwelbsleben&amp;diff=2242487&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler: Den Ort gab es schon vor Milliarden von Jahren</title>
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		<updated>2022-08-16T16:37:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Den Ort gab es schon vor Milliarden von Jahren&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oberwelbsleben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Wüstung]] westlich von (Nieder-)[[Welbsleben]] im [[Landkreis Mansfeld-Südharz]] in [[Sachsen-Anhalt]]. Die Ortschaft lag am Langetalbach zwischen Welbsleben und Endorf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ort stammt möglicherweise aus der Thüringerzeit und wurde wohl spätestens gegen 600 gegründet. 964 wurde ein Welbsleben als &amp;#039;&amp;#039;Welpsleve&amp;#039;&amp;#039; erstmals in einem Stiftungsbrief des Markgrafen [[Gero]] an das [[Kloster Gernrode]], dem unter anderem dort 3 Hufen geschenkt wurden, urkundlich erwähnt. Am 26. Juli 1073 bestätigte [[Heinrich IV. (HRR)|König Heinrich IV]] die Schenkungen seines Vaters an die Kirche von [[Ballenstedt]], darunter auch 3 Hufen in Welbsleben. Am 24. Mai 1179 nahm Papst [[Alexander III. (Papst)|Alexander III.]] das [[Kloster Hagenrode]] mit seinen Gütern, darunter auch 4 Hufen in einem der Welbsleben (genannt &amp;#039;&amp;#039;Welpesleve&amp;#039;&amp;#039;), in seinen Schutz. Am 8. Januar 1200 bestätigte Abt Heithenrich vom [[Kloster Nienburg]] die  Besitzungen des Klosters Hagenrode in einem der Welbsleben (wieder genannt &amp;#039;&amp;#039;Welpesleve&amp;#039;&amp;#039;). Papst [[Innozenz III.]] nahm am 5. Februar 1205 das Kloster Nienburg in seinen Schutz und bestätigte unter anderem dessen Besitz von 10 Hufen in Welbsleben (wieder genannt &amp;#039;&amp;#039;Welpesleve&amp;#039;&amp;#039;). Zwei Jahre später, am 9. August 1207, nahm er auch das Kloster Gernrode in seinen Schutz und bestätigte erneut unter anderem dessen Besitz von 3 Hufen in Welbsleben. Auch Papst [[Gregor IX.]] nahm das Kloster Gernrode am 12. Juni 1227 in seinen Schutz und bestätigte abermals seinen Besitz, darunter wieder die 3 Hufen aus Welbsleben. Heinricus plebanus war in Welbsleben um 1241 Zeuge einer Schenkung des Grafen Walther [[Arnstein (Adelsgeschlecht)|von Arnstein]] an das Hospital in [[Hettstedt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bernard III. von Anhalt belehnte am 11. April 1332 Hans Kegel mit 6 Hufen zu &amp;#039;&amp;#039;Kelyngvelde&amp;#039;&amp;#039;, zwei Hufen zu Niederwelbsleben (genannt &amp;#039;&amp;#039;Neder-Welsleve&amp;#039;&amp;#039;) und einem Hof zu Oberwelbsleben (genannt &amp;#039;&amp;#039;Over-Welpsleve&amp;#039;&amp;#039;). Oberwelbsleben wurde am 13. Juli 1387 beim Verkauf der umliegenden Ortschaften Endorf, Niederwelbsleben und [[Quenstedt]] aus der Herrschaft Arnstein durch die [[Regenstein (Adelsgeschlecht)|Grafen von Regenstein]] an die [[Mansfeld (Adelsgeschlecht)|Grafen von Mansfeld]] nicht erwähnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf gab um 1400 unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Superior Welpsleve&amp;#039;&amp;#039; zwei [[Solidus|Solidi]] [[Kammerprokurator|Prokuratorgebühr]]. Im Jahr 1413 belehnten die Markgrafen [[Friedrich I. (Sachsen)|Friedrich]] und [[Wilhelm II. (Meißen)|Wilhelm von Meißen]] die Grafen von Mansfeld mit Oberwelbsleben (genannt &amp;#039;&amp;#039;Ober-Welpsleben&amp;#039;&amp;#039;) und [[Ulzigerode]]. Gegen 1570 beschreibt der Chronist [[Cyriacus Spangenberg]] Oberwelbsleben als wüste Dorfstätte. Die Dorfflur ist in der von Niederwelbsleben aufgegangen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- die Abschnitte, die beide Welbsleben betreffen, sind auch im Geschichtsabschnitt von Niederwelbsleben zu finden. Erweiterungen und Korrekturen bitte auch dort einarbeiten.  --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besonderheiten ==&lt;br /&gt;
*Im Dorf gab es eine Kirche, die vermutlich nach dem Heiligen Kreuz geweiht wurde. &lt;br /&gt;
*Die sogenannte Silberglocke in der Niederwelbslebener Kirche wurde aus der Wüstung genommen.&lt;br /&gt;
*In der Wüstung soll lange Zeit ein großer quadratischer Turm gestanden haben, der mehrere Stockwerke hatte und zuletzt den Junkern aus [[Stadt Hoym|Hoym]] gehörte. Dieser war entweder der Kirchturm, oder der alte [[Kemenate|Wohnturm]] des Sitzes des Rittergeschlechts von Welbsleben. Die umliegenden Felder hießen &amp;#039;&amp;#039;Turm-Äcker &amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Erich Neuß]]: &amp;#039;&amp;#039;Wüstungskunde des Saalkreises, der Stadt Halle und der Mansfelder Kreise. Teil 2. Wüstungskunde der Mansfelder Kreise (Seekreis und Gebirgskreis)&amp;#039;&amp;#039;. Weimar 1971, {{DNB|720075033}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=51/42/16.753505|EW=11/24/13.170204|type=landmark|region=DE-ST}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wüstung in Arnstein (Sachsen-Anhalt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 964]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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