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	<title>Oberweid - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T19:27:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Oberweid&amp;diff=372297&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;NDG: Änderungen von ~2025-31621-03 (Diskussion) wurden auf die letzte Version von Rubikon79 zurückgesetzt: Relevanz?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Oberweid&amp;diff=372297&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-06T08:46:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2025-31621-03&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2025-31621-03&quot;&gt;~2025-31621-03&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:~2025-31621-03&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:~2025-31621-03 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) wurden auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Rubikon79&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Rubikon79 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Rubikon79&lt;/a&gt; zurückgesetzt: Relevanz?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = Wappen Oberweid.png&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 50/35/26/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 10/03/50/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Oberweid in SM.png&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Thüringen&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Schmalkalden-Meiningen&lt;br /&gt;
|Verwaltungsgemeinschaft = Hohe Rhön&lt;br /&gt;
|Höhe              = 500&lt;br /&gt;
|PLZ               = 98634&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 036946&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 16066052&lt;br /&gt;
|Straße            = Anzenhofer Str. 7&lt;br /&gt;
|Website           = [https://vghoherhoen.de/verwaltung/oberweid/ vghoherhoen.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Tino Hencl&lt;br /&gt;
|Partei            = Gemeinsam für Oberweid&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oberweid&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gemeinde im [[Landkreis Schmalkalden-Meiningen]] in [[Thüringen]]. Sie gehört der [[Verwaltungsgemeinschaft Hohe Rhön]] an, die ihren Verwaltungssitz in der Gemeinde [[Kaltennordheim]] hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Oberweid liegt im oberen Talschluss des [[Weid (Ulster)|Weidbaches]] in der thüringischen [[Rhön]]. Umgeben wird das Dorf vom [[Ellenbogen (Rhön)]] (814 m), dem Weidberg (725 m) und dem Staufelsberg (649 m). Der Ort liegt in der Kernzone des [[Biosphärenreservat Rhön|Biosphärenreservates Rhön]], einem der letzten deutschen Landstriche mit nahezu unversehrten Naturlandschaften wie das [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] Rhönwald, das [[Basalt]]meer am Ellenbogen, der ehemalige Steinbruch mit [[Basalt|Säulenbasalt]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle  | url=http://www.rhoen.info/lexikon/orte/Oberweid_5766062.html |titel=Oberweid |hrsg=Rhönlexikon | archiv-url=https://web.archive.org/web/20210517014016/http://www.rhoen.info/lexikon/orte/Oberweid_5766062.html |archiv-datum=2021-05-17 |zugriff=2023-02-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rhön0526.jpg|miniatur|hochkant|links|Weberei Sauermilch in Oberweid um 1920]]&lt;br /&gt;
Ein erster Beleg für menschliche Besiedlung ist eine mehrere [[Jungsteinzeit|tausend Jahre]] alte steinerne Pfeilspitze die in diesem Jahrhundert gefunden wurde. Mit der [[Fränkische Landnahme|fränkischen Expansion nach Osten]] kam die Region zum [[Fränkisches Reich|Fränkischen Reich]]. Erstmals wurde Oberweid im Jahr 795 in einer Schenkungsurkunde an das [[Kloster Fulda]] erwähnt. Im Mittelalter kam Oberweid als Lehen an die [[Henneberg (Adelsgeschlecht)|Henneberger]]. Von 1500 bis 1806 lag der Ort im [[Fränkischer Reichskreis|Fränkischen Reichskreis]]. Mit dem Übertritt des Grafen [[Georg Ernst (Henneberg-Schleusingen)|Georg Ernst von Henneberg]] zum evangelisch-lutherischen Bekenntnis 1544 wurde Oberweid [[Protestantismus|protestantisch]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.rhoen.info/lexikon/staetten/Evangelische_Kirche_St._Michael_in_Oberweid_9265419.html |titel=Evangelische Kirche St. Michael in Oberweid | archiv-url=https://web.archive.org/web/20201020002544/http://www.rhoen.info/lexikon/staetten/Evangelische_Kirche_St._Michael_in_Oberweid_9265419.html |archiv-datum=2020-10-20 |hrsg=Rhönlexikon |zugriff=2023-02-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ort gehörte zum [[Amt Kaltennordheim]] der [[Grafschaft Henneberg]], später zu [[Sachsen-Weimar-Eisenach]] ([[Eisenacher Oberland]]). Von 1609 bis 2015 hatte das Dorf eine eigene Pfarrstelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberweid war von 1629 bis 1687 von [[Hexenverfolgung]]en betroffen: 23&amp;amp;nbsp;Frauen und zwei Männer gerieten in [[Hexenprozess]]e, 16&amp;amp;nbsp;Personen wurden hingerichtet, eine Frau starb unter der Folter, eine wurde mit Landesverweisung bestraft. Die ersten Opfer waren 1629 Hans Hauck und dessen Frau Apollonia Hauck.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Kai Lehmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Unschuldig. Hexenverfolgung südlich des Thüringer Waldes. Über 500 recherchierte Fälle aus dem 16. und 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Wehry-Verlag, Untermaßfeld 2012, ISBN 978-3-9813902-8-5, S.&amp;amp;nbsp;280&amp;amp;nbsp;f.;&amp;lt;br /&amp;gt;Kai Lehmann: &amp;#039;&amp;#039;Ausstellung „Luther und die Hexen“.&amp;#039;&amp;#039; Bereich Oberweid, Bibliothek Museum Schloss Wilhelmsburg Schmalkalden, 2012;&amp;lt;br /&amp;gt;Ronald Füssel: &amp;#039;&amp;#039;Die Hexenverfolgungen im Thüringer Raum&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen des Arbeitskreises für historische Hexen- und Kriminalitätsforschung in Norddeutschland.&amp;#039;&amp;#039; Bd.&amp;amp;nbsp;2). DOBU-Verlag, Hamburg 2003, ISBN 3-934632-03-3, S.&amp;amp;nbsp;239&amp;amp;nbsp;f. (Zugleich: Marburg, Universität, Dissertation, 2000).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für eine kurze Zeit wurde im 15. Jahrhundert im Ort eine [[Waldglas|Glashütte]] betrieben. Zudem gab es früher dort bedeutende Kunstwebereien und eine [[Gobelin-Manufaktur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] nahmen 141 Oberweider Männer teil. Davon kehrten 35 nicht mehr heim. In den 1920er-Jahren engagierte sich der &amp;#039;&amp;#039;[[Bund schaffender Landwirte]]&amp;#039;&amp;#039; (BsL) unter [[Ernst Putz]] in Oberweid und hatte unter der Bevölkerung zahlreiche Anhänger.&lt;br /&gt;
[[Datei:Watch tower at Inner German border, near Hilders, August 1991.jpg|miniatur|links|[[Beobachtungsturm der Grenztruppen der DDR|Grenzbeobachtungsturm]] in der Nähe von Oberweid bis 1989 in Nutzung durch die [[Grenztruppen der DDR|Grenztruppen]] der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1941 und 1945 waren bei zahlreichen Bauern in Oberweid ausländische [[NS-Zwangsarbeit|Zwangsarbeiter]] als Hilfskräfte in der Landwirtschaft eingesetzt. Am [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] mussten über 150&amp;amp;nbsp;Oberweider teilnehmen. Über 60 von ihnen kamen im Krieg zu Tode. Im Zusammenhang mit einem Luftangriff auf [[Schweinfurt]] und [[Luftangriffe auf Nürnberg|Nürnberg]] am 31.&amp;amp;nbsp;März 1944 stürzte eine [[Avro Lancaster|Lancaster]] der [[Royal Air Force]] unterhalb des Gipfels des [[Ellenbogen (Rhön)|Ellenbogen]] bei Oberweid ab ({{Coordinate|text=Absturzstelle|NS=50/34/42.214038/N|EW=10/4/52.553902/E |type=landmark |name=Absturzstelle |region=DE-TH}}). Dabei kamen fünf Besatzungsmitglieder (Sergeant R. J. A. Boon, Sergeant J. A. Hildreth, Flying Officer E. C. Espley, Sergeant H. R. Lawrence und Sergeant L. G. Washer) ums Leben und wurden ohne Ehre auf dem Friedhof in Oberweid beerdigt. Nach Kriegsende erfolgte die Umbettung auf einen britischen Kriegsgefallenenfriedhof in [[Berlin]]. Der Pilot Flight Lieutenant P. E. Underwood sowie der Funker Sergeant A. E. Evans überlebten den Absturz und kamen in [[Kriegsgefangene des Zweiten Weltkrieges|Kriegsgefangenschaft]]. Nach Ende des Krieges konnten sie in ihre Heimat zurückkehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Nachmittag des 1. April 1945, es war der Ostersonntag, rückten von Unterweid her US-amerikanische Truppen kampflos in Oberweid ein. Mehrere Bürger hatten bereits am Vormittag am Kirchturm eine weiße Fahne gehisst. Damit war in diesem Ort der Zweite Weltkrieg beendet. Im Sommer 1945 rückten die westlichen Alliierten ab und Oberweid wurden durch [[Rote Armee|sowjetische Truppen]] besetzt. Von 1949 bis 1990 wurde die nur wenige hundert Meter von der Gemeinde entfernte jahrhundertealte Grenzlinie zur [[Innerdeutsche Grenze|innerdeutschen Grenze]].&lt;br /&gt;
Mit der Einrichtung eines [[Grenzübergang]]s am 3.&amp;amp;nbsp;Dezember 1989 wurde die Straße nach [[Simmershausen (Hilders)|Simmershausen]] in [[Hessen]] wieder nutzbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat aus Oberweid setzt sich aus 8 Ratsherren zusammen.&lt;br /&gt;
* Schützenverein Oberweid 1990 e.&amp;amp;nbsp;V.: 2 Sitze&lt;br /&gt;
* Freie Wählergemeinschaft (FWG) Oberweid: 3 Sitze&lt;br /&gt;
* Fußballverein SV Germania Oberweid 1929 e.&amp;amp;nbsp;V.: 3 Sitze&lt;br /&gt;
(Stand: [[Kommunalwahl]] am 25. Mai 2014)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Der ehrenamtliche Bürgermeister Tino Hencl (Gemeinsam für Oberweid) wurde am 5. Juni 2016 gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle  | url=http://www.wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=BM&amp;amp;wJahr=2016&amp;amp;zeigeErg=GEM&amp;amp;wknr=066&amp;amp;gemnr=66052  |titel=Bürgermeisterwahlen 2016 in Thüringen |hrsg=Der Landeswahlleiter  |zugriff=21. Juni 2016}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
=== Tourismus ===&lt;br /&gt;
==== „Noahs Segel“ ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Noahs Segel.jpg|mini|Aussichtsplattform „Noahs Segel“]]&lt;br /&gt;
Die 21 m hohe Aussichtsplattform [[Noahs Segel]] auf dem Gipfel des 813 m hohen [[Ellenbogen (Rhön)]] bietet einen Blick bis zum [[Brocken]] im [[Harz (Mittelgebirge)]] und dem [[Steigerwald]].&lt;br /&gt;
Nach dem Aufstieg über die Treppe kann für den Weg nach unten die Abenteuerrutsche genutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ellenbogen ====&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;[[Ellenbogen (Rhön)|Ellenbogen]]&amp;#039;&amp;#039; ist ein {{Höhe|813.0|DE-NHN|link=true}}{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}} hoher Berg; untere Teile seiner Flanken liegen in [[Bayern]] und [[Hessen]]. Rund 1,5&amp;amp;nbsp;km südlich befindet sich mit dem Schnitzersberg ({{Höhe|815.5}}){{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}} die höchste Erhebung der thüringischen Rhön. Der Berg ist [[vulkan]]ischen Ursprungs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Entdeckerpfad Hohe Rhön ====&lt;br /&gt;
Der 18 km lange Wanderpfad selbst ist das Herzstück einer neu entstandenen Vernetzung von Ausflugszielen der Region. 21 Anlaufpunkte und Erlebnisse bietet die Wanderstrecke. Rundtouren sind in Verbindung mit den Ortsrundwanderwegen oder Rhönklubwegen möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den verschiedenen Stationen können Kinder zum Beispiel Klettern „wie Ameisen“, sich „wie ein Storch im Nest“ fühlen oder als Spinne umherkrabbeln. Die ganze Familie erfährt unterwegs Wissenswertes zur Region – von Wasser bis Wald, zur Grenzgeschichte oder zu Geistern und Mythen der Rhön. Dazu kann nicht nur die geistige Fitness getestet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Thematischen Etappen:&lt;br /&gt;
* „Rhönwasser“ – auf diesem Wegabschnitt der bei Unterweid beginnt – wartet eine verwunschene Müllerstochter auf ihre Befreiung. „Hört den Wind, löst die Rätsel, erprobt die Kraft des Wassers und testet Euer Wissen und aufmerksames Auge an den Kaskaden!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Entdeckerpfad „Rhönwald“ – Mandra, die schwangere Frau Feuersalamander, ist auf der Suche nach einem Laichplatz für ihre Larven. Auf ihrer Suche trifft sie verschiedene Waldtiere. Eichhörnchen, Ameisen, Schwarzstorch und andere Rhönwaldbewohner laden sie ein, bei sich zu wohnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Rhöngeister“ – Wahrheit oder Dichtung? Phantasiegestalt oder Naturphänomen? Auf diesem Wegabschnitt geht es etwas geheimnisvoll zu. Am Hexenstein versucht Rosetta, einen auszutricksen, am Teich müsste man schneller als das Schlitzöhrchen sein, dann fliegt man fast wie der Rotmilan über der Landschaft. Und schließlich trifft man Wettergötter der Rhön.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Rhöngeschichte“ – Die Rhön als Grenzland zwischen den Bundesländern Hessen, Bayern und Thüringen, aber auch die Zeit als Grenze zwischen Ost- und Westblock werden auf diesem Wegabschnitt thematisiert. Man erfährt auch Wissenswertes über besondere Bewohner des Grünen Bandes in einem Vogelstimmenquiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vogellehrpfad ====&lt;br /&gt;
Ein Rundweg am Rande des Ortes bietet mit mehreren Infotafeln Informationen zur heimischen [[Avifauna]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wanderwege ====&lt;br /&gt;
* [[Hochrhöner]]&lt;br /&gt;
Oberhalb der Ortslage verläuft der Premiumwanderweg [[Hochrhöner]].&lt;br /&gt;
* [[Rhön-Rennsteig-Wanderweg]]: Über den Ellenbogen  führt der von der Wasserkuppe kommende Wanderweg, der weiter nach [[Oberhof]] verläuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
* Schützenverein Oberweid 1990 e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
:Der Verein wurde 1990 gegründet und hat ca. 40 Mitglieder. Trainiert werden die Disziplinen Luftgewehr, Luftpistole, Sportgewehr und Sportpistole. Regelmäßig nehmen Mitglieder an Wettkämpfen auf Kreis-, Landes- und Bundesebene teil. Es konnten bereits mehrfach Erfolge als Kreismeister und Landesmeister errungen werden. Der Verein ist seit der Bildung der Liga 1996 mit mindestens einer Mannschaft in der Kreisliga präsent.&lt;br /&gt;
* Fußballverein SV Germania Oberweid 1929 e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
:Der örtliche Fußballverein wurde 1929 gegründet und spielt in der 1. Kreisklasse. In der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR-Zeit]] umbenannt, hieß er bis 1990 BSG Traktor Oberweid. Austragungsort seiner Spiele ist die Rhönsportanlage Staufelsberg. Der Verein ist Ausrichter der jährlich stattfindenden Trachtenkirmes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sportstätten ====&lt;br /&gt;
Rhönsportanlage Staufelsberg&lt;br /&gt;
* Fußballfeld&lt;br /&gt;
* Outdoor-Tischtennis&lt;br /&gt;
* Beach-Volleyball&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereine ===&lt;br /&gt;
* Freiwillige Feuerwehr Oberweid&lt;br /&gt;
:Seit Ende des 18. Jahrhunderts besteht zum Schutz der Einwohner die [[Freiwillige Feuerwehr]].&lt;br /&gt;
* Kirchenchor Harmonie&lt;br /&gt;
:Gegründet 1900, führt der Kirchenchor jährlich ein Frühlingssingen gemeinsam mit Gastchören durch. In der Vorweihnachtszeit wird ein Adventssingen in der Dorfkirche St. Michael veranstaltet.&lt;br /&gt;
* Oberweider Carnevals Club (OCC)&lt;br /&gt;
:Der Carnevalsverein, gegründet 1955, ist in der Gemeindestruktur fest verwurzelt. Jährlich werden Festsitzungen und ein Festumzug organisiert. Überregional nehmen die Mitglieder an Gastsitzungen und Wettbewerben teil.&lt;br /&gt;
* Rhönklub Zweigverein Oberweid&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
Zu den traditionellen Höhepunkten des Ortes gehören die Karnevalsveranstaltungen, das Backhausfest im Juni, das Sport- und Schützenfest im Sommer sowie die Kirmes mit dem traditionellen Hahnen- oder Gückelschlagen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.rhoen.info/lexikon/ueberlieferungen/G%FCckelschlagen_6244851.html |titel=Gückelschlagen (Volkskundliche Überlieferung) |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160304063354/http://www.rhoen.info/lexikon/ueberlieferungen/G%FCckelschlagen_6244851.html |archiv-datum=2016-03-04 |hrsg=Rhönlexikon |zugriff=2023-02-27 |offline= |archiv-bot=2024-04-03 14:03:30 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; im Oktober.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kulinarische Spezialitäten ===&lt;br /&gt;
Eine typische Spezialität ist der Zwiebelkuchen, in Oberweid Zwübelsploatz genannt. Dieser wurde früher im Backhaus gebacken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mundart ===&lt;br /&gt;
Oberweid lag bei seiner Gründung im Kerngebiet des [[Frankenreich]]es und gehört seitdem zum [[Ostfränkische Dialekte|ostfränkischen Sprachraum]], das wiederum zum Oberdeutschen Sprachraum gehört. Hier wird [[Hennebergisch]] gesprochen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.personal.uni-jena.de/~x8wisu/dialektforschung/dialektgebiete/hennebergisch/index.html |wayback=20180309112657 |text=Universität Jena – Dialektforschung}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das „Platt“, wird heute im Alltag immer seltener gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
In Oberweid befinden sich mehrere, unter Schutz gestellte, gut erhaltene Fachwerkhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Langhaus (Kirche)|Langhaus]] der evangelischen Kirche St. Michael stammt aus dem Jahre 1609. Der Chorturm (1576) ist älter und wurde mit verschiefertem Fachwerk erhöht. 1632 wurde die Kirche erweitert. Bis auf die zweigeschossigen Emporen ist die Ausstattung einfach. In der Kirche wurde 1652 der Pfarrer Johann Krieg begraben, der von einer „[[Hexe]]“ zu Tode gemartert worden sein soll.&lt;br /&gt;
1676/77 und 1687 wurde Regina, die Witwe von Pfarrer Peter Kriegs in einem [[Hexenprozess]] angeklagt, aber freigesprochen.&lt;br /&gt;
Bemerkenswert ist der Taufstein von 1551, der ein Beispiel der frühen Neuzeit gibt, das noch ganz im Geiste der Gotik steht. Mit rundem Becken über achteckigem Fuß, ist er mit Rosetten und dem Henneberger Wappen verziert. Die [[Wehrkirche]] wurde restauriert (Innenrestaurierung 1980–1981; Außenrestaurierung 1995–1998) und ist sehenswert.&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturdenkmale in Oberweid}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fachwerkhaus GeorgFey.jpg|Fachwerkhaus von Georg Fey in Oberweid um 1920, Kolonialwarenhandel und Tankstelle&lt;br /&gt;
Rhön0530.jpg|Gasthaus „Zur Post“ in Oberweid um 1920&lt;br /&gt;
Oberweid AugustFlöhl.jpg|Bauernhof von August Flöhl in Oberweid um 1920&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Denkmale ===&lt;br /&gt;
* An der Friedhofsmauer befinden sich zwei [[Steinkreuz|Sühnekreuze]] aus [[Sandstein]]. Eines der Kreuze ist bündig in die Friedhofsmauer eingebettet, wobei der rechte abgebrochene Arm etwas unterhalb der Bruchstelle in die Mauer eingefügt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SK&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle  | url=http://www.suehnekreuz.de/thueringen/oberweid.htm |titel=Sühnekreuze und Mordsteine  |hrsg=Sven Gerth |zugriff=14. Juli 2010}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Am östlichen Ortsrand in Richtung [[Kaltenwestheim]] befindet sich ein Gedenkstein für den im Dezember 1798 dort erfrorenen Boten Johannes Herpich, der im März 1799 in Frankenheim beigesetzt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SK&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Für die Gefallenen des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] ist in der Kirche St. Michael eine Gedenktafel angebracht.&lt;br /&gt;
* Im Ortszentrum erinnert ein Gedenkstein an die Gefallenen des Ersten und [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]].&lt;br /&gt;
* Am Wanderweg Oberweid–[[Simmershausen (Hilders)|Simmershausen]] wurde eine Gedenktafel zur Erinnerung an die Siedlungen [[Anzenhof (Oberweid)|Anzenhof]] und Ziegelhütte geschaffen. Der spätestens im 16. Jahrhundert gegründete Ort Anzenhof wurde 1975 zwangsgeräumt und dem Erdboden gleichgemacht. Die kleine Siedlung Ziegelhütte, bestehend aus drei Wohnhäusern und Nebengebäuden, wurde bereits 1970 geräumt und abgerissen. Beide Ansiedlungen lagen nur wenige hundert Meter von der Deutsch-Deutschen Grenze entfernt, innerhalb des zur DDR-Grenzanlagen gehörenden [[Sperrgebiet|500-m-Sperrgebietes]], das nicht bewohnt sein sollte.  Der [[Rhönklub]] stiftete 1999 eine Gedenktafel.&amp;lt;ref name=&amp;quot;1999_4&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Titel=Hier stand der Anzenhof |Sammelwerk=Rhönwacht|Nummer=4|Jahr=1999|Seiten=160|ISSN=0936-1723}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* An der Straße nach [[Simmershausen (Hilders)|Simmershausen]] erinnert an der Gemeindegrenze ein von dem Oberweider bildenden Künstler [[Waldo Dörsch]] gestaltetes Denkmal an die Grenzöffnung am 3. Dezember 1989.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Typische Handwerksbetriebe wie Tischlerei, Klempnerei und Heizungsbau, Fliesenlegerhandwerk, Schlosserei und Elektrohandwerk bestimmen die wirtschaftliche Struktur von Oberweid. Die landwirtschaftlichen Nutzflächen werden größtenteils von der Landschaftspflege-Agrarhöfe GmbH &amp;amp; Co. KG mit Sitz in Kaltensundheim bewirtschaftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Von Oberweid aus kann man wochentags mit der Linie 411 der [[Meininger Busbetrieb|Meininger Busbetriebs GmbH]] die 32&amp;amp;nbsp;km östlich gelegene Kreisstadt [[Meiningen]] erreichen, die auch ein Eisenbahnknotenpunkt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch etwas näher gelegen sind folgende Bahnhöfe:&lt;br /&gt;
* 27 km südwestlich: [[Gersfeld (Rhön)]] an der [[Bahnstrecke Fulda–Gersfeld]]&lt;br /&gt;
* 28 km östlich: [[Wasungen]] sowie [[Walldorf (Meiningen)|Walldorf]] an der [[Bahnstrecke Eisenach–Lichtenfels|Bahnstrecke Eisenach–Meiningen]]&lt;br /&gt;
* 31 km westlich: [[Hünfeld]] an der [[Bahnstrecke Bebra–Fulda]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wasser und Abwasser ===&lt;br /&gt;
Die Wasserver- und Abwasserentsorgung wird durch den [[Wasser- und Abwasserverband Bad Salzungen]] sichergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Waldo Dörsch]] (1928–2012), Bildhauer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://vghoherhoen.de/verwaltung/oberweid/ Gemeinde Oberweid bei der Verwaltungsgemeinschaft Hohe Rhön]&lt;br /&gt;
* [https://oberweid.jimdofree.com/ Website über die der Gemeinde Oberweid]&lt;br /&gt;
* [https://www.thueringen.info/oberweid.html Touristische Informationen – Oberweid]&lt;br /&gt;
* [https://www.noahs-segel.de/ Touristische Informationen – Aussichtsplattform Noahs Segel]&lt;br /&gt;
* [https://www.rhoenforum.de/weitere-projekte/aktiverlebnis-grenzerfahrung/entdeckerpfad-hohe-rh%C3%B6n/ Touristische Informationen – Entdeckerpfad Hohe Rhön]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Schmalkalden-Meiningen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1025526813}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberweid| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Schmalkalden-Meiningen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Rhön]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 795]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;NDG</name></author>
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