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	<title>Oberstes Parteigericht der NSDAP - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Ichigonokonoha: /* Einzelnachweise */</title>
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		<updated>2026-01-05T20:09:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[File:Karolinenplatz 4 Muenchen-3.jpg|mini|Das wiederaufgebaute Gebäude an der Stelle des ehemaligen Obersten Parteigerichts der NSDAP, 2013]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oberste Parteigericht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] war die höchste Instanz der [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischen]] [[Parteigericht]]e zur Durchführung von [[Parteiordnungsverfahren]]. Das Gericht hatte seinen Sitz am [[Karolinenplatz]] 4 in [[München]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Satzung der NSDAP vom 21. Juli 1921 wurden ein &amp;#039;&amp;#039;Schlichtungsausschuss&amp;#039;&amp;#039; und ein &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungsausschuss&amp;#039;&amp;#039; eingerichtet, der alle Neuaufnahmen und [[Parteiausschluss]]verfahren zu beurteilen hatte. [[Adolf Hitler]] sah diese Ausschüsse als Instrumentarium, innerparteiliche Opposition zu unterbinden. Nach Wiedergründung der NSDAP 1925 wurden die beiden Ausschüsse zum &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungs- und Schlichtungsausschuss (USchlA)&amp;#039;&amp;#039; vereint. Laut der Satzung vom 25. Mai 1926 war die Hauptaufgabe des neuen Gremiums die Prüfung von Aufnahme- und Ausschlussverfahren und die Schlichtung innerparteilicher Streitigkeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf [[Struktur der NSDAP#Die 43 Gaue (1941) inkl. Gauleiter|Gau-]] und Ortsebene wurden lokale &amp;#039;&amp;#039;USchlAs&amp;#039;&amp;#039; gebildet, denen der USchlA in München vorstand. Die Gremien umfassten einen Vorsitzenden und zwei [[Beisitzer]]. Um die Gremienmitglieder als ausführendes Organ der Parteiführung nicht zu binden, wurden die zum Ausschluss führenden Tatbestände nicht genau definiert, was dazu führte, dass die Richter weiterreichende Freiheiten hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Darstellung [[rechtsstaat]]licher Grundsätze wurden 1929 für die &amp;#039;&amp;#039;USchlAs&amp;#039;&amp;#039; neue Richtlinien erlassen, die sich an der [[Strafprozessordnung (Deutschland)|Strafprozessordnung]] orientierten. 1931 wurde die Zuständigkeit auf die [[Sturmabteilung|SA]] und [[Schutzstaffel|SS]] erweitert. Nach der Einführung des [[Gesetz zur Sicherung der Einheit von Partei und Staat|Gesetzes zur Sicherung der Einheit von Partei und Staat]] im Dezember 1933 wurden die &amp;#039;&amp;#039;USchlA&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Parteigerichte&amp;#039;&amp;#039; umbenannt, an deren Spitze das oberste Parteigericht mit mehreren [[Kammer (Gericht)|Kammern]] stand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1934 wurden die Verfahren durch neue Richtlinien mehr an [[Strafverfahren]] angeglichen. Der Strafkatalog wurde erweitert und [[Wiederaufnahmeverfahren]] zugelassen. Die Parteigerichte wurden als eigener Zweig der staatlichen Gerichte angesehen, staatliche Gerichte mussten [[Rechtshilfe]] leisten, ab 1936 hatten Richter, die Juristen waren, das Recht, [[Zeuge]]n und [[Sachverständiger|Sachverständige]] zu [[Vereidigung|vereidigen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestrebungen, für die SA eine eigene [[Gerichtsbarkeit]] zu schaffen, scheiterten am Veto Hitlers und dem Widerstand der Justiz und der [[Reichswehr]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gericht spielte nach den [[Novemberpogrome 1938|Novemberpogromen 1938]] eine wichtige Rolle, da es durch seine Verfahren half, Verbrechen zu vertuschen und Täter zu decken, und so die NS-Diktatur festigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Verhandlung gegen [[Josef Wagner (Gauleiter)|Josef Wagner]], bei dem das Gericht gegen den Willen Hitlers aus formaljuristischen Gründen keine Gründe für eine Verurteilung sah, wurde die Macht des Gerichtes deutlich reduziert, insbesondere da jedes Urteil von der [[Parteikanzlei der NSDAP|Parteikanzlei]] bestätigt werden musste. 1944 wurden fast alle parteigerichtlichen Verfahren ausgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Personen, die am obersten Parteigericht tätig waren ==&lt;br /&gt;
* [[Bruno Heinemann (Offizier)|Bruno Heinemann]], Vorsitzender bis 1927&lt;br /&gt;
* [[Walter Buch]], Vorsitzender von 1927 bis 1945&lt;br /&gt;
* [[Karl Ostberg]]&lt;br /&gt;
* [[Ulrich Graf (Politiker, 1878)|Ulrich Graf]]&lt;br /&gt;
* [[Hans Frank]]&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Grimm (Politiker)|Wilhelm Grimm]], Kammervorsitzender bis 9. März 1939&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Heiber, Institut für Zeitgeschichte: &amp;#039;&amp;#039;Regesten, Teil 1, Band 1: Akten der Partei-Kanzlei der NSDAP.&amp;#039;&amp;#039; Oldenbourg Verlag 1983, ISBN 3-486-49641-7, S.&amp;amp;nbsp;379.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Walter Knop]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Nils Block: &amp;#039;&amp;#039;Die Parteigerichtsbarkeit der NSDAP.&amp;#039;&amp;#039; Lang, Frankfurt am Main u. a. 2002, ISBN 3-631-39097-1 (&amp;#039;&amp;#039;Europäische Hochschulschriften.&amp;#039;&amp;#039; Reihe 2: &amp;#039;&amp;#039;Rechtswissenschaft&amp;#039;&amp;#039; 3377), (Zugleich: Berlin, Freie Univ., Diss., 2001).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberstes Parteigericht der NSDAP| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Gericht (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Behörde (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gericht (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Karolinenplatz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gerichtsgründung 1925]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1945]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ichigonokonoha</name></author>
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