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	<title>Obersteigen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Obersteigen&amp;diff=1326218&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wurgl: +Normdaten</title>
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		<updated>2023-03-11T09:22:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Normdaten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Obersteigen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Frankreich|französischer]] Ort in den [[Vogesen]], seit 1794 ein Ortsteil von Engenthal und seit Oktober 1974 ein Ortsteil von [[Wangenbourg-Engenthal]] im [[Kanton (Frankreich)|Kanton]] [[Wasselonne]] im [[Département Bas-Rhin]] in der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Grand Est]] (bis 2015 [[Elsass]]). Er liegt an der [[Grenzorte des alemannischen Dialektraums|Sprachgrenze]] vom [[Oberrheinalemannisch]]en zum [[Rheinfränkisch]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Verkehr ==&lt;br /&gt;
Der kleine Ort, wegen der stark ansteigenden Straße von [[Romanswiller]] nach [[Dabo]] einst Steiga genannt, liegt in den [[Vogesen|Sandsteinvogesen]] auf 475 m Höhe, unterhalb der Berge [[Schneeberg (Vogesen)|Schneeberg]] (961 m) und Großer Rosskopf (811 m). Er befindet sich zwölf Kilometer südlich von [[Saverne|Zabern]] und zehn Kilometer westlich von Wasselonne, an der Grenze zu [[Lothringen]], die etwa drei Kilometer weiter nordwestlich am [[Col de Valsberg]] (652 m) verläuft. Durch den Ort führt die Straße von Wasselonne nach Dabo und [[Sarrebourg]] (D 143 im Elsass, D 45 in Lothringen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ort entstand um das im 12. Jahrhundert gegründete kleine [[Kloster Obersteigen]], dessen [[Hospital#Geschichte|Hospiz]] [[Pilger]] auf ihrem Weg über die Vogesen versorgen sollte. Der [[Konvent (Kirche)|Konvent]] blühte auf und baute sich im 13. Jahrhundert in Zabern, wo er Land für eine größere Niederlassung erhalten hatte, eine Klosterkirche, die heutige Pfarrkirche „[[Notre-Dame-de-la-Nativité (Saverne)|Notre-Dame-de-la-Nativité]]“. Im Jahre 1303 zogen die meisten Mönche nach Zabern um und der Konvent, &amp;#039;&amp;#039;Steiga inferior&amp;#039;&amp;#039; (Untersteigen), wurde dorthin verlegt. Obersteigen verlor seinen Status als Kloster und wurde zum Priorat &amp;#039;&amp;#039;Steiga superior&amp;#039;&amp;#039;. Vom nunmehrigen Mutterhaus in Zabern wurden Brüder zum Hospiz in Obersteigen geschickt, um es zu versorgen. Das Kloster in Zabern wurde zum Haupthaus des kleinen Ordens der [[Steigerherren]] („Ordo Steigensium“), einem Zweig der [[Augustiner-Chorherren]], der aber nach sittlichem und wirtschaftlichem Niedergang im 15. Jahrhundert von Papst [[Sixtus IV.]] am 17. Juni 1482 aufgelöst wurde. Sein Besitz wurde für Stifte regulierter Augustiner-Chorherren bestimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1487 kamen [[Dominikanerinnen]] der Observanzbewegung, die nach einem nur kurzen Aufenthalt das [[Museum Kleines Klingental#Kloster und Klosterkirche|Kloster Klingental]] in [[Kleinbasel]] bereits 1482 wieder verlassen mussten und zunächst eine Zuflucht in Rentingen bei [[Sarrebourg]] gefunden hatten, nach Obersteigen. Dort waren sie in der unwirtlichen Gegend jedoch zu abgelegen, und 1507 verließen sie den Ort wieder. Der Straßburger Bischof [[Wilhelm von Hohnstein]] schickte dann einige [[Augustiner-Chorherren]] aus [[Saint-Pierre (Bas-Rhin)#Kultur und Sehenswürdigkeiten|Ittenwiller]] dorthin, aber auch sie gingen 1512 wieder weg. Der Bischof zog das Kloster ein und gab es dann 1541 dem Augustiner-Chorherren-Stift Notre-Dame in Zabern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist Obersteigen Filiale der Kirchengemeinde Wangenbourg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 21. November 1944 war Obersteigen der erste Ort im Elsass, der von deutschen Besatzern befreit wurde, als ein Bataillon der französischen [[2e division blindée|2. Panzerdivision]] unter Oberstleutnant [[Jacques Massu]] den Ort besetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Die Klosterkapelle „Sainte-Marie-de-l&amp;#039;Assomption“, seit 1862 als [[Monument historique]] (Historisches Monument) klassifiziert, wurde wohl schon unmittelbar nach der Gründung der Niederlassung errichtet und im 19. Jahrhundert restauriert. Sie besteht aus einem einfachen, aus Sandstein gebauten [[Kirchenschiff|Schiff]] mit drei [[Joch (Architektur)|Jochen]], an das sich eine fünfeckig gebrochene [[Apsis]] anschließt. Das [[Gewölbe|Kreuzrippengewölbe]] ist spitzbogig gebrochen. Die Seitenwände mit den kleinen Fenstern sind noch rein [[Romanik|romanisch]], während die [[Kapitell|Knospenkapitelle]] und die [[Spitzbogen|Spitzbögen]] im Innern bereits den Einfluss der [[Gotik]] anzeigen. Das romanische Stufenportal entspricht in seiner Gestaltung und seinem plastischen Schmuck dem südlichen Querhausflügel des [[Straßburger Münster]]s. Da auch viele [[Steinmetzzeichen]] gemeinsam sind, geht man von einer gemeinsamen [[Bauhütte]] aus. Von den anderen Klostergebäuden sind noch das [[Refektorium]] und das ehemalige Haus des [[Prior]]s erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* http://www.obersteigen.fr/obersteigen/histoire.cfm&lt;br /&gt;
* [http://www.zum.de/Faecher/G/BW/Landeskunde/rhein/elsass/romanik/obersteigen/index.htm  Romanische Kirchen im Elsass: Obersteigen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=48.6415|EW=7.3035|type=city|dim=2000|region=FR}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Grand Est]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Vogesen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wangenbourg-Engenthal]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wurgl</name></author>
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