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	<title>Oberstadion - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Oberstadion COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 48/11/09/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 09/41/30/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Oberstadion in UL.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Tübingen&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Alb-Donau-Kreis&lt;br /&gt;
|Höhe              = 532&lt;br /&gt;
|PLZ               = 89613&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 07357, 07393&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 08425091&lt;br /&gt;
|Straße            = Kirchplatz 29&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.oberstadion.de/ www.oberstadion.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Kevin Wiest&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberstadion-1900.jpg|mini|280px|Oberstadion mit Schloss um 1900]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberstadion - OM v NO.JPG|mini|Oberstadion]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche Hundersingen.JPG|mini|Katholische Kirche im Ortsteil Hundersingen]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oberstadion&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine oberschwäbische Gemeinde im [[Alb-Donau-Kreis]] in [[Baden-Württemberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Geografische Lage ===&lt;br /&gt;
Oberstadion liegt im nördlichen [[Oberschwaben]] zwischen [[Ehingen (Donau)]] und [[Biberach an der Riß]]. Durch das Gemeindegebiet fließt der Stehenbach, der in die Donau mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde grenzt im Norden an [[Unterstadion]], im Osten an [[Schemmerhofen]] sowie im Süden an [[Attenweiler]], beide im [[Landkreis Biberach]], im Westen an [[Grundsheim]] und [[Uttenweiler]].&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Moosbeuren-1900.jpg|mini|Moosbeuren um 1900]]&lt;br /&gt;
Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Oberstadion, [[Hundersingen (Oberstadion)|Hundersingen]], [[Moosbeuren]], [[Mundeldingen]], [[Mühlhausen (Oberstadion)|Mühlhausen]] und [[Rettighofen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Überblick bis zum Aussterben des Geschlechts Stadion ===&lt;br /&gt;
Um 1270 benannte sich das wohl aus Graubünden stammende, hier ansässige Adelsgeschlecht [[Stadion (Adelsgeschlecht)|Stadion]] nach dem Ort. Am 13. Mai 1270 ist es mit dem [[Ritter]] „Waltherus de Stadegun“ nachweisbar.&amp;lt;ref&amp;gt;Württembergisches Urkundenbuch VII, 95.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das [[Schloss Oberstadion]] wurde nach 1352 errichtet und 1756–77 unter Graf Johann Philipp von Stadion in Teilen neu erbaut.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.alleburgen.de/bd.php?id=10565 Alleburgen.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Aussterben der Familie im Jahr 1908 fiel das Schloss mit den Waldgütern Oberstadion und [[Thannhausen (Schwaben)|Thannhausen]] an die Grafen von [[Schönborn (Adelsgeschlecht)|Schönborn]]-Buchheim, die es bis heute besitzen. Nach dem Zweiten Weltkrieg war darin eine Haushaltsschule und zeitweise das Waisenhaus Oggelsbeuren einquartiert; das Schloss steht seit Jahrzehnten leer.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2024-04 |url=https://www.swp.de/suedwesten/staedte/ehingen/er-fuehlt-sich-mit-75-noch-jung-22885215.html |text=Graf Alexander von Schönborn |archivebot=2024-04-03 13:05:09 InternetArchiveBot}} auf swp.de, 4. Juni 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Durch die Mediatisierung kam der reichsritterschaftliche Ort 1805 an das [[Kurfürstentum Württemberg]], welches im Jahr darauf zum [[Königreich Württemberg|Königreich]] aufstieg. Für mehr als ein Jahrhundert war Oberstadion nun dem [[Oberamt Ehingen]] zugeordnet. Während der [[Württemberg zur Zeit des Nationalsozialismus|NS-Zeit in Württemberg]] wurde die Gemeinde 1938 dem neuen [[Landkreis Ehingen]] zugeteilt. Im Jahre 1945 wurde Oberstadion Teil der [[Französische Besatzungszone|Französischen Besatzungszone]] und kam somit zum Nachkriegsland [[Württemberg-Hohenzollern]], welches 1952 im Bundesland Baden-Württemberg aufging. Seit der [[Kreisreform Baden-Württemberg 1973|Gebietsreform von 1973]] ist Oberstadion Teil des [[Alb-Donau-Kreis]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Gebietsreform#Baden-Württemberg|Gemeindegebietsreform in Baden-Württemberg]] wurden die Gemeinden Mundeldingen (am 1. Januar 1972), Moosbeuren (am 1. November 1972) und Hundersingen (am 1. Januar 1975) nach Oberstadion eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religion ===&lt;br /&gt;
Oberstadion ist überwiegend katholisch geprägt. Die Kirchengemeinde [[St. Martinus (Oberstadion)|St. Martinus]] gehört zur Seelsorgeeinheit Donau-Winkel im [[Dekanat Ehingen-Ulm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Demographie ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bevölkerungsentwicklung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://citypopulation.de/de/germany/badenwurttemberg/alb_donau_kreis/08425091__oberstadion/ |titel=Oberstadion (Alb-Donau-Kreis, Baden-Württemberg, Deutschland) - Einwohnerzahlen, Grafiken, Karte, Lage, Wetter und Web-Informationen |abruf=2023-12-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable zebra hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Jahr&lt;br /&gt;
!Einwohnerzahl&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|1990&lt;br /&gt;
|1.286&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|2001&lt;br /&gt;
|1.596&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|2011&lt;br /&gt;
|1.555&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|2021&lt;br /&gt;
|1.597&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsverband ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde gehört dem Gemeindeverwaltungsverband &amp;#039;&amp;#039;Verwaltungsgemeinschaft Munderkingen&amp;#039;&amp;#039; an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Im September 2016 wurde Kevin Wiest mit 87 Prozent der Stimmen zum neuen Bürgermeister gewählt. Im Frühjahr 2022 kandidierte er für das [[Oberbürgermeister]]amt in [[Laupheim]], unterlag jedoch [[Ingo Bergmann]] ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]). Am 14. Juli 2024 wurde Wiest mit 95,4 Prozent der Stimmen für eine zweite Amtszweit wiedergewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Amrei Oellermann |url=https://www.swp.de/lokales/ehingen/buergermeisterwahl-in-oberstadion-91-prozent-kevin-wiest-erzielt-traumergebnis-bei-guter-wahlbeteiligung-77388887.html |titel=Bürgermeisterwahl in Oberstadion: 95,38 Prozent! Kevin Wiest erzielt Traumergebnis bei guter Wahlbeteiligung |werk=swp.de |datum=2024-07-14 |abruf=2024-07-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partnerschaften ===&lt;br /&gt;
Oberstadion unterhält partnerschaftliche Beziehungen zu&lt;br /&gt;
* [[Flößberg]], heute Teilort der Stadt [[Frohburg]] in [[Sachsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Durch die Gemeinde führt als Landes-[[Radfernweg]] der [[Radwanderweg Oberschwaben-Allgäu-Weg|Oberschwaben-Allgäu-Radweg]]. Er ist eine Rundstrecke über [[Ulm]] und [[Tettnang]] und verläuft dabei von [[Offingen (Uttenweiler)|Offingen]] (Gemeinde [[Uttenweiler]]) am Berg [[Bussen]] über den Ortsteil Hundersingen nach Oberstadion und weiter über [[Unterstadion]] nach [[Rottenacker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildungseinrichtungen ===&lt;br /&gt;
Oberstadion verfügt mit der Christoph-von-Schmid-Schule über eine [[Grundschule|Grund-]], [[Hauptschule|Haupt-]] und [[Werkrealschule]]. Weiterführende Schulen befinden sich außerdem in [[Munderkingen]] und [[Ehingen (Donau)|Ehingen]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Osterbrunnen Oberstadion 2014.jpg|mini|Zentrum des Osterbrunnens Oberstadion]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
2014 strebte Oberstadion mit seinem damals knapp 27.000 Eier zählenden [[Osterbrunnen]] einen Eintrag in das [[Guinness-Buch der Rekorde]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ingrid Sachsenmaier |url=https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.oberstadion-rekordversuch-mit-osterbrunnen.ced8ccdd-7f43-4307-992e-8f0620d5da4e.html |titel=Oberstadion: Rekordversuch mit Osterbrunnen |hrsg=Tageszeitung [[Stuttgarter Nachrichten]] |datum=2014-04-19 |abruf=2014-04-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Museen ===&lt;br /&gt;
* Christoph-von-Schmid-Gedenkstätte mit zwei Krippendarstellungen&lt;br /&gt;
* [[Krippenmuseum (Oberstadion)|Krippenmuseum Oberstadion]] im alten Pfarrstadel (ganzjährige Ausstellung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
* Kirche [[St. Martinus (Oberstadion)|St. Martinus in Oberstadion]]: ein Langhaus mit fünf Seitenkapellen und elf Altären, von denen sieben als gotische Flügelaltäre aus der sogenannten [[Ulmer Schule (Spätgotik)|Ulmer Schule]], den berühmten Holz- und Steinbildhauern des 15. Jahrhunderts, stammen. Das Chorgestühl stammt vom Bildhauer [[Jörg Syrlin (der Jüngere)|Jörg Syrlin dem Jüngeren]] und der Hochaltar ist vom Maler [[Jörg Stocker]].&lt;br /&gt;
* Mundeldinger Käppele; die Marienkapelle wurde 1992/3 von engagierten Mundeldingern in Eigenregie gebaut.&lt;br /&gt;
* Moosbeurer Galgen: Wäldchen bei Moosbeuren, in dem früher Hinrichtungen vollzogen wurden und unter dem Überreste der Kelten vermutet werden, weil es auf einem eher unnatürlichen Hügel steht. Im Galgenwald findet jeden Sommer das alljährliche Galgenfest statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Christoph von Schmid]] (1786–1854), der Dichter des Weihnachtslieds &amp;#039;&amp;#039;[[Ihr Kinderlein, kommet]],&amp;#039;&amp;#039; wirkte von 1816 bis 1827 als Pfarrer in Oberstadion.&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
* [[Carl von Kirn]] (1805–1870), württembergischer Oberamtmann&lt;br /&gt;
* [[Josef Baur]] (1857–1927), württembergischer Oberamtmann&lt;br /&gt;
* [[Hugo Stiefenhofer]] (1861–1937), württembergischer Oberamtmann&lt;br /&gt;
* [[Bonifaz Natter]] (1866–1906), Benediktinermönch und Abt der [[Buckfast Abbey]] (St. Mary’s Abbey) in [[Buckfastleigh]]&lt;br /&gt;
* [[Josef Locher (Landwirt)|Josef Locher]] (1878–1964), Landwirt, Mitglied der Vorläufigen Volksvertretung von Württemberg-Baden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
* [[Latzmann]]brauch am Pfingstmontag im Teilort Hundersingen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{OberamtWürtt |Oberamt=Ehingen |Titel=Oberstadion mit Bühl und Rettighofen |Seite=181–814 |Wikisource=Kapitel B 37}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/16907/Oberstadion Oberstadion] bei [[LEO-BW]]&lt;br /&gt;
* [https://www.oberstadion.de/ Internetpräsenz der Gemeinde]&lt;br /&gt;
* [https://www.krippen-museum.de/ Krippen-Museum Oberstadion]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Alb-Donau-Kreis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4564810-4|LCCN=n2011072931|VIAF=144834083}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Alb-Donau-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberstadion| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1270]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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