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	<title>Oberselters - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Oberselters&amp;diff=1045401&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Nassauer27: /* Einwohnerstruktur 2011 */</title>
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		<updated>2025-06-01T07:19:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einwohnerstruktur 2011&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil                = Oberselters&lt;br /&gt;
| Gemeindeart             = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename            = Bad Camberg&lt;br /&gt;
| Ortswappen              = Wappen Bad Camberg Oberselters.jpg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = Ehemaliges Gemeindewappen von Oberselters&lt;br /&gt;
| Breitengrad             = 50.321546&lt;br /&gt;
| Längengrad              = 8.244123&lt;br /&gt;
| Bundesland              = DE-HE&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug              = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Höhe                    = 176 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                  = 4.21&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle           = &amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner               = 1047  &amp;lt;!-- hier nur Hauptwohnsitze --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum   = 2019-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle        = &amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bad-camberg.de/stadt-leben/stadtportrait-und-stadtteile/stadtteile/oberselters/ |titel=Oberselters |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Bad Camberg |abruf=2021-12-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum     = 1974-07-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1           = 65520&lt;br /&gt;
| Vorwahl1                = 06483&lt;br /&gt;
| Poskarte                = &lt;br /&gt;
| Bild                    = Oberselters Antonius.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung       = Kirche St. Antonius mit angebautem Pfarrheim im Vordergrund&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oberselters&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; im [[Taunus]] ist mit über 1000 Einwohnern seit der [[Eingemeindung]] am 1. Juli 1974 der viertgrößte Stadtteil von [[Bad Camberg]] im [[Mittelhessen|mittelhessischen]] [[Landkreis Limburg-Weilburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Oberselters liegt im östlichen [[Hintertaunus]] im [[Goldener Grund|Goldenen Grund]], rund drei Kilometer nordwestlich der Kernstadt Bad Camberg und rund 15 Kilometer südöstlich der Kreisstadt [[Limburg an der Lahn]]. Der Ort liegt an der [[Bundesstraße 8]] im Tal des [[Emsbach (Lahn, Limburg)|Emsbaches]]. Am westlichen Gemarkungsrand verlaufen die [[Bundesautobahn 3|A&amp;amp;nbsp;3]] und die [[Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main|ICE-Strecke Köln–Rhein/Main]]. Die [[Main-Lahn-Bahn]] führt westlich am alten Ortskern vorbei, ist inzwischen aber an beiden Seiten von Häusern umgeben. Das Oberselterser Gebiet grenzt im Nordwesten an [[Niederselters]] und dann im Uhrzeigersinn an [[Eisenbach (Taunus)|Eisenbach]], [[Erbach (Bad Camberg)|Erbach]] und [[Dauborn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die grob rechteckige Gemarkung mit nach Nordosten auskragender Spitze wird in der nördlichen Ecke von Wald bedeckt und ist ansonsten vor allem landwirtschaftlich genutzt. Das Gelände steigt beidseitig des Emsbachtals an, im Osten auf bei zu 300 Meter, im Westen auf bis zu 264 Meter. Der Ort selbst liegt auf 183 Metern Höhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geologisch befindet sich im Ostteil der Gemarkung eine Gemengelage aus eisenschüssigem Schiefer, [[Quarzit]]gängen und Quarzkies-Lagern, ebenso nordwestlich des Orts, wo auch ein kleines [[Diabas]]vorkommen besteht. Unmittelbar im Emsbachtal und im Westen der Gemarkung hat sich eine [[Löss]]schicht gebildet. Vom Südosten des Orts verläuft ein [[Blei]]erzgang weiter in Richtung Südosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Waldbestand ===&lt;br /&gt;
Oberselters hat eine Waldfläche von 80 ha, auf drei Wälder verteilt:&amp;lt;ref&amp;gt;Oberselters und seine Geschichte, S. 111&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Wald || Größe in ha&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Jungewald || 11,9&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kühgraben || 46,4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Winterholz || 21,7&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ortsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Die [[Rupertiner]]in Rachild schenkte Saltrissa, damals einer Ansammlung von herrschaftlichen Höfen und einer [[Waldschmiede]], im Jahr 772 dem [[Kloster Lorsch]]. Aus dieser Waldschmiede entwickelte sich vermutlich die heute leerstehende [[Eisenhammer|Hammermühle]] am Ortsausgang in Richtung Niederselters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politisch war Oberselters schon früh fest an Camberg gebunden und damit zunächst [[Konradiner|konradinisch]], dann Teil der [[Grafschaft Diez]] und machte ab etwa 1420 die komplizierten Besitzverhältnisse des [[Amt Camberg|Amts Camberg]] in geteiltem und gemeinsamen Besitz verschiedener regionaler Adelshäuser mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1448 entstand zunächst als Filiale der Pfarrei Camberg eine Kapelle in der Ortsmitte, die dem Heiligen Leonhard, ab 1526 dem Heiligen Antonius geweiht war. Da diese Kapelle baufällig geworden war, entstand 1776 an ihrer Stelle eine [[Barock|barocke]] Kirche. In ihrer Innenausstattung stechen eine stuckverzierte Spiegeldecke, barocke Statuen und eine Kanzel aus Nussbaumholz hervor. 1777 wurden aus dem vom Kirchenbau übriggebliebenen Holz die erste Schule und ein Backhaus errichtet. Zuvor war Bad Camberg der Schulort gewesen. Nach dem Anbau eines weiteren Klassenraumes 1831 fand in der Oberselterser Schule bis 1968 Unterricht statt. Seitdem besuchen die Kinder aus dem Ort die Mittelpunktschule &amp;quot;Goldener Grund&amp;quot; in Niederselters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Anordnungen der Verhütung eines Brandes im Zusammenhang mit häuslichen Feuerstätten in Textform im [[Kurtrier|Kurfürstentum Trier]] vom 9. Mai 1721 führten auch in Oberselters zu erheblichen Verbesserungen der Bauweise der Gebäude.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Franz-Josef Sehr]] |Titel=Brandschutz im Heimatgebiet vor 300 Jahren |Sammelwerk=Jahrbuch für den Kreis Limburg-Weilburg 2022 |Hrsg=Der Kreisausschuss des Landkreises Limburg-Weilburg |Ort=Limburg |Datum=2021 |ISBN=3-927006-59-9 |Seiten=223–228}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1901 entstand innerhalb der Pfarrei Bad Camberg ein Seelsorgebezirk Erbach-Oberselters, der 1913 zur eigenständigen Pfarrei wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] fielen 19 Oberselterser, im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] 42.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg wuchs der Ort vor allem westlich der Bahnlinie, wo das so genannte „Oberdorf“ entstand. 1962 wurde ein Pfarrheim neben der Kirche fertiggestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1980 wurde ein Bürgerhaus mit angrenzendem Feuerwehrhaus fertiggestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hessische Gebietsreform (1970–1977)&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] stimmte die [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeindevertretung]] mit sieben zu sechs Stimmen für die Eingemeindung nach Camberg, und gegen die Eingemeindung nach [[Selters (Taunus)]]. Am 1. Januar 1974 trat dann die Eingliederung als Stadtteil nach Camberg durch [[Landesgesetz]] in Kraft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=GVBL |hrsg=Der Hessische Minister des Innern |titel=Gesetz zur Neugliederung des Landkreises Limburg und des Oberlahnkreises. (GVBl. II 330-25) |nr=5 |jahr=1974 |datum=1974-03-12 |seite=1 |seiten=101 |fundstelle=§&amp;amp;nbsp;9 |kbytes=809}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-17-003263-1|Seiten=369}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für den Stadtteil wurde ein [[Ortsbezirk]] eingerichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.bad-camberg.de/rathaus-politik/service/satzungen/allgemeine-verwaltung/ |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;6|werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Bad Camberg |abruf=2021-12 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;174&amp;amp;nbsp;4B}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mineralbrunnen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Nassau-Selterser-Mineralquellen AG 1874.jpg|mini|links|Aktie über 350 Thaler [[Preußisch Courant]] der Nassau-Selterser-Mineralquellen AG vom 27. Februar 1874]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberselters Mineralbrunnen.jpg|mini|hochkant=1.5|Teil der Mineralbrunnen-Anlage]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberselters Spritzig und Still.jpg|mini|hochkant|Oberselters Spritzig und Still]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1784 brach in Oberselters eine Mineralquelle auf, was zum Rückgang der Wassermenge an den älteren Quellen im benachbarten aber [[Kurtrier|kurtrierischen]] Niederselters führte. In den folgenden Jahren kam es zunächst zu schriftlichen Auseinandersetzungen zwischen den beiden Fürstentümern. 1794 ließ Kurtrier eine 800 Mann starke Militäreinheit mit zwei Kanonen vor Oberselters aufmarschieren und erzwang so das Zuschütten der Oberselterser Quelle. Nachdem beide Orte 1803 in das [[Herzogtum Nassau]] eingegliedert wurden, öffneten die Oberselterser ihre Quelle wieder, was erneut Auseinandersetzungen zwischen beiden Orten auslöste. Im folgenden Jahr musste Oberselters die Quelle wieder schließen. Erst seit 1870 wird dort fortgesetzt Mineralwasser gewonnen und vermarktet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1871 wurde die &amp;#039;&amp;#039;Nassau-Selterser Mineralquellen AG&amp;#039;&amp;#039; gegründet, die im Frühjahr 1873 mit dem Abfüllen des in Oberselters geförderten Mineralwassers begann und im ersten Jahr 300.000 Krüge verkaufte. Einer der Mitbegründer war August Velde, der Bruder des Architekten [[Heinrich Velde]]. Der Mineralbrunnen war über Jahrzehnte der größte Gewerbebetrieb im Ort. Vor dem Ersten Weltkrieg umfasste die Belegschaft 60 Männer und Frauen. In den 1950er Jahren begann der Ertrag der Quelle nachzulassen. Um den Betrieb zu erhalten, übernahm die Gemeinde Oberselters im Jahr 1956 die Aktienmehrheit und wandelte das Unternehmen in eine GmbH um.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.oberselters.de/geschichte/ |titel=OberSelters. Aus den Tiefen des Taunus. {{!}} Unsere Geschichte |abruf=2024-01-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In den folgenden Jahren wurden neue Quellen erschlossen und die Produktion ausgeweitet. Im Jahr 1995 wurden mehr als 60 Millionen Flaschen verkauft. Seit 2003 unterhält die Brunnengesellschaft mit der Frankenbrunnen GmbH eine Vertriebspartnerschaft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; An der neugegründeten OberSelters Mineralbrunnen Vertriebs GmbH ist Franken Brunnen mit 51 % und die Stadt Bad Camberg mit 49 % beteiligt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://studylibde.com/doc/1989133/franken-brunnen-und-oberselters-gehen-gemeinsame-wege |titel=Franken Brunnen und Oberselters gehen gemeinsame Wege |sprache=de |abruf=2024-01-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Absatz|links}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgeschichte im Überblick ===&lt;br /&gt;
Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten,&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Bis zur [[Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung]] waren die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämter]] und frühen Gerichte sowohl [[Gericht]] als auch [[Öffentliche Verwaltung|Verwaltungsorgan]].&amp;lt;/ref&amp;gt; denen Oberselters angehört(e):&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=land_hessen.html|name=Land Hessen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* vor 1803: Heiliges Römisches Reich, [[Amt Camberg]] ([[Kurtrier|Kurfürstentum Trier]], Unteres Erzstift und [[Nassau-Diez|Fürstentum Diez]]  jeweils zur Hälfte)&lt;br /&gt;
* ab 1803: Heiliges Römisches Reich, Fürstentum [[Nassau-Weilburg]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Durch den [[Reichsdeputationshauptschluss]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Amt Camberg&lt;br /&gt;
* ab 1806: [[Herzogtum Nassau]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge der [[Rheinbundakte]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Amt Camberg&lt;br /&gt;
* ab 1816: Herzogtum Nassau, [[Amt Idstein]]&lt;br /&gt;
* ab 1849: Herzogtum Nassau, [[Kreisamt Idstein]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Abtrennung der Justiz ([[Justizamt Idstein]]) bis 1854.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1854: Herzogtum Nassau, Amt Idstein&lt;br /&gt;
* ab 1867: [[Norddeutscher Bund]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Der Norddeutsche Bund war der erste deutsche [[Bundesstaat (föderaler Staat)|Bundesstaat]] unter der Führung [[Königreich Preußen|Preußens]]. Er war die [[Geschichte Deutschlands|geschichtliche]] Vorstufe des [[Deutsche Reichsgründung|Deutschen Reichs]]. Infolge des [[Deutscher Krieg|Deutschen Krieges]] wurde die Provinz Oberhessen dort zwangsweise Mitglied.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Königreich Preußen]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge des [[Deutscher Krieg|Deutschen Krieges]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Verwaltungsgliederung Preußens|Provinz]] [[Hessen-Nassau]], [[Regierungsbezirk Wiesbaden]], [[Untertaunuskreis]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Endgültige Trennung zwischen Justiz ([[Amtsgericht Idstein]]) und Verwaltung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1871: [[Deutsches Reich]], Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Untertaunuskreis&lt;br /&gt;
* ab 1886: Deutsches Reich, Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, [[Kreis Limburg]]&lt;br /&gt;
* ab 1918: Deutsches Reich, [[Freistaat Preußen]], Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Limburg&lt;br /&gt;
* ab 1944: Deutsches Reich, Freistaat Preußen, [[Provinz Nassau]], Landkreis Limburg&lt;br /&gt;
* ab 1945: [[Amerikanische Besatzungszone]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Groß-Hessen]], Regierungsbezirk Wiesbaden, Landkreis Limburg&lt;br /&gt;
* ab 1946: Amerikanische Besatzungszone, [[Hessen|Land Hessen]], Regierungsbezirk Wiesbaden, Landkreis Limburg&lt;br /&gt;
* ab 1949: [[Bundesrepublik Deutschland]], Land Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Landkreis Limburg&lt;br /&gt;
* ab 1968: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, [[Regierungsbezirk Darmstadt]], Landkreis Limburg&lt;br /&gt;
* ab 1974: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, [[Landkreis Limburg-Weilburg]], Stadt Bad Camberg&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Am 1. Juli 1974 als Stadtteil nach Bad Camberg eingegliedert.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1981: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, [[Regierungsbezirk Gießen]], Landkreis Limburg-Weilburg, Stadt Bad Camberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp; || 1585: 41 Haushalte&amp;lt;ref&amp;gt;Oberselters und seine Geschichte, S. 95&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Oberselters|width=450|float=none|maxEinwohner=1250&lt;br /&gt;
|480|538|551|590|560|536|526|584|567|543|550|587|575|601|782|763|809|839|963&lt;br /&gt;
|vor1834=&lt;br /&gt;
|nach1967=(1970,1004)(1974,1017)(1987,1002)(1998,1221)(2005,1173)(2011,1050)(2016,1022)(2019,1047)&lt;br /&gt;
|quelle=LAGIS&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;; ab 1970: Stadt Camberg&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot; /&amp;gt;; [[Zensus 2011]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerstruktur 2011 ===&lt;br /&gt;
Nach den Erhebungen des [[Zensus 2011]] lebten am Stichtag, dem 9. Mai 2011, in Oberselters 1050 Einwohner. Darunter waren 42 (4,0 %) Ausländer.&lt;br /&gt;
Nach dem Lebensalter waren 147 Einwohner unter 18 Jahren, 435 zwischen 18 und 49, 291 zwischen 50 und 64 und 177 Einwohner waren älter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Einwohner lebten in 465 Haushalten. Davon waren 129 [[Alleinstehender|Singlehaushalte]], 138 [[Ehe|Paare]] ohne Kinder und 147 Paare mit Kindern, sowie 45 [[Alleinerziehender|Alleinerziehende]] und 9 [[Wohngemeinschaft]]en. In 78 Haushalten lebten ausschließlich [[Senior]]en und in 330 Haushaltungen lebten keine Senioren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Religionszugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1885: || 10 [[Evangelische Kirche|evangelische]] (= 1,76 %), 554 [[Römisch-katholische Kirche|katholische]] (= 97,71 %),  und ein anderes christliche-konfessioneller (= 0,18 %), zwei [[Judentum|jüdische]] (= 0,35 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || 35 [[Evangelische Kirche in Deutschland#Geschichte|evangelische]]  (= 4,17 %), 804&amp;amp;nbsp;römisch-katholische  (= 95,83 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Ortsbeirat ===&lt;br /&gt;
Für Oberselters besteht ein [[Ortsbezirk]]e (Gebiet der ehemaligen Gemeinde Oberselters) mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]], nach Maßgabe der §§ 81 und 82 [[Hessische Gemeindeordnung|HGO]] und des Kommunalwahlgesetzes in der jeweils gültigen Fassung gebildet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Ortsbeirat besteht aus sieben Mitgliedern. Bei den [[Kommunalwahlen in Hessen 2021]] betrug die Wahlbeteiligung zum Ortsbeirat 62,37 %. Es wurden gewählt: fünf Mitgliedern der [[CDU]] und zwei Mitgliedern der [[SPD]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://votemanager-gi.ekom21cdn.de/2021-03-14/06533003/html5/Ortsbeiratswahl_Hessen_304_Ortsbezirk_Oberselters.html |titel=Ortsbeiratswahl Oberselters |werk=Votemanager |hrsg=Stadt Bad Camberg |abruf=2024-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ortsbeirat wählte Ottmar Stahl (CDU) zum Ortsvorsteher.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://badcamberg.gremien.info/committee.php?id=OB_OBS |titel=Ortsbeirat Oberselters |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Bad Camberg |abruf=2024-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister 1848–1974 ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Bürgermeister&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Eisenbach: &amp;#039;&amp;#039;Oberselters und seine Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. vom Magistrat der Stadt Bad Camberg, Stadtarchiv. 1993, {{DNB|940796562}}, S. 36&amp;lt;/ref&amp;gt; || Amtszeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Anton Brahm || 1848–1869&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Anton Schwarz || 1870–1881&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Jakob Bauer || 1881–1889&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Jakob Stahl || 1900–1917&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Peter Deisel || 1918–1924&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Heinrich Müller || 1925–1933&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Anton Zimmermann || 1933–1934&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Josef Zimmermann || 1934–1945&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Wilhelm Pabst || 1945–1950&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Josef Zimmermann || 1950–1968&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|August Weil || 1968–1974&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Seit dem Jahr 1934 sorgt die [[Freiwillige Feuerwehr]] Oberselters (ab 4. Juni 1974 mit [[Jugendfeuerwehr]]) für den abwehrenden [[Brandschutz]] und die allgemeine Hilfe in diesem Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
=== Vereine ===&lt;br /&gt;
Die [[Feuerwehrverein|Freiwillige Feuerwehr]] Oberselters besteht seit 1934. Seit dem 4. Juni 1974 führt sie eine Jugendfeuerwehr. Der 1921 gegründete Sportverein bildet zusammen mit [[Niederselters]] und in einigen Bereichen auch mit Erbach eine Spielgemeinschaft. Der Gesangverein „Liederkranz“ setzt sich zusammen aus einem Männerchor (gegründet 1896) und einem Frauenchor (gegründet 1997). Seit 2018 trägt der Chor den Namen „Gesangverein Liederkranz 1896 e.V“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.nnp.de/lokales/limburg_und_umgebung/Chor-gibt-sich-neuen-Namen;art680,2922988 |titel=Liederkranz 1896 Oberselters e. V. – Chor gibt sich neuen Namen |hrsg=[[Nassauische Neue Presse]] |datum=2018-03-02 |abruf=2018-03-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Chorleiter ist seit 2001 Georg Hilfrich. Der Verschönerungsverein Oberselters besteht seit 1956.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kerb ===&lt;br /&gt;
Die Kerb, das [[Kirchweih]]fest, ist eine der wichtigsten Veranstaltung im Kalender des „Brunnendorfes“. Sie wurde jahrelang im Jahresrhythmus von den ortsansässigen Vereinen am ersten Wochenende im September veranstaltet. Seit dem Jahr 2018 ist der Kerbeverein Oberselters e. V. Ausrichter dieses Events.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Eisenbach, Ulrich: &amp;#039;&amp;#039;Oberselters und seine Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. vom Magistrat der Stadt Bad Camberg, Stadtarchiv. 1993, {{DNB|940796562}}&lt;br /&gt;
* {{HessBib |PPN=116319879 |GND=4336628-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.bad-camberg.de/stadt-leben/stadtportrait-und-stadtteile/stadtteile/oberselters/ |titel=Oberselters |werk=www.bad-camberg.de |hrsg=Stadt Bad Camberg |abruf-verborgen=1 |abruf=2024-12-13}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS| titel=Oberselters, Landkreis Limburg-Weilburg| DB=OL| ID=533003040| ref=nein}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;{{LAGIS| titel=Oberselters, Landkreis Limburg-Weilburg| DB=OL| ID=533003040| ref=nein| datum=2018-10-16}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_b.pdf#page=22 |seiten=18 und 58 |titel=Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen |werk=[[Zensus 2011]] |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]] |abruf=2021-11 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;1,1&amp;amp;nbsp;MB |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20201027220518/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_b.pdf#page=22 |archiv-datum=2020-10-27 |offline= }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW&amp;quot;&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20010302005141fw_/http://www.bad-camberg.de/deu/default.htm 1998]; [https://web.archive.org/web/20060505224254/http://www.bad-camberg.de/de/bc/00001.8880-00001.9230/-/index.1.html 2005]; &lt;br /&gt;
2016:{{Internetquelle |url=https://www.bad-camberg.de/kur-erholung-bad-camberg/bad-camberg-im-portraet/statistische-daten.html?L=0 |titel=Statistische Daten |abruf=2021-02-19 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190526144207/http://www.bad-camberg.de/kur-erholung-bad-camberg/bad-camberg-im-portraet/statistische-daten.html?L=0 |offline=1}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Bad Camberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4336628-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Bad Camberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Limburg-Weilburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Limburg-Weilburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 772]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1974]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nassauer27</name></author>
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