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	<title>Obersachsen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T04:39:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Ziv: (GR) File renamed: File:The Saxon duchies circa 1235 (1361842060.jpg → File:The Saxon duchies circa 1235.jpg Criterion 3 (obvious error) · removed unmatched parenthesis and extra number</title>
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		<updated>2025-09-01T08:46:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;(&lt;a href=&quot;/index.php?title=C:GR&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:GR (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;GR&lt;/a&gt;) &lt;a href=&quot;/index.php?title=C:COM:FR&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:COM:FR (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;File renamed&lt;/a&gt;: &lt;a href=&quot;/index.php?title=Datei:The_Saxon_duchies_circa_1235_(1361842060.jpg&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Datei:The Saxon duchies circa 1235 (1361842060.jpg (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;File:The Saxon duchies circa 1235 (1361842060.jpg&lt;/a&gt; → &lt;a href=&quot;/index.php?title=Datei:The_Saxon_duchies_circa_1235.jpg&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Datei:The Saxon duchies circa 1235.jpg (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;File:The Saxon duchies circa 1235.jpg&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=C:COM:FR&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:COM:FR (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Criterion 3&lt;/a&gt; (obvious error) · removed unmatched parenthesis and extra number&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt das ehemalige Herrschaftsgebiet Obersachsen. Für den gleichnamigen Ort siehe [[Obersachsen (Diespeck)]]. Siehe auch [[Obersaxen]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Deutsches Reich Preuss.svg|mini|hochkant=1.5|Vorschlag zur Bildung eines Landes &amp;#039;&amp;#039;Obersachsen&amp;#039;&amp;#039; von [[Hugo Preuß]], 1919]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Obersachsen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet man große Teile der ehemaligen Herrschaftsgebiete der [[Haus Wettin|Wettiner]] und deren Bewohner im Raum des heutigen östlichen [[Mitteldeutschland]]s. Der Begriff ist erstmals im 14. Jahrhundert in Unterscheidung zum in Norddeutschland gelegenen „[[Niedersachsen]]“ nachweisbar&amp;lt;ref name=Meding/&amp;gt; und fand noch im 19. Jahrhundert Verwendung, wurde aber mit der vollständigen Verschiebung der Landesbezeichnung „Sachsen“ nach Mitteldeutschland schließlich obsolet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Geschichte und Verschiebung der Landesbezeichnung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:The Saxon duchies circa 1235.jpg|mini|hochkant=1.5|Die sächsischen Herzogtümer um 1235: das [[Herzogtum Westfalen]], welches an die Kölner Erzbischöfe ging, das welfische [[Herzogtum Braunschweig-Lüneburg]] und die askanischen Gebiete um Lauenburg und Wittenberg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Map of the Imperial Circles (1560)-de.svg|mini|hochkant=1.5|Die Reichskreise Mitte des 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Blaeu 1645 - Saxonia Superior cum Lusatia et Misnia.jpg|mini|hochkant=1.5|Saxonia Superior cum Lusatia et Misnia (Obersachsen mit Lausitz und Meißen) aus dem [[Atlas Maior]] (1645)]]&lt;br /&gt;
Das alte [[Stammesherzogtum Sachsen]] hatte seinen Schwerpunkt im heutigen Niedersachsen und umfasste außerdem [[Westfalen]], [[Holstein]] und den nördlichen Teil [[Sachsen-Anhalt]]s entlang der [[Elbe]]. Mit dem Sturz des [[Welfen]] [[Heinrich der Löwe|Heinrichs des Löwen]] kam es 1180 zur Aufteilung dieses Gebietes: während den Welfen ihr Zentrum um Braunschweig und Lüneburg verblieb, wurde der Titel des „Herzogs von Sachsen“ an das entlang der Elbe begüterte Geschlecht der [[Askanier]] vergeben. Dieses „Herzogtum Sachsen“ wurde 1296 in die beiden Herzogtümer [[Sachsen-Lauenburg]] und [[Sachsen-Wittenberg]] geteilt, die sich auch gegenseitig die Würde eines [[Kurfürstentum Sachsen|Kurfürsten von Sachsen]] streitig machten, wobei sich schließlich die Wittenberger durchsetzen konnten. Nach ihrem Aussterben wurde das Kurfürstentum Wittenberg 1422 von den [[Wettiner|wettinischen]] [[Markgrafschaft Meißen|Markgrafen von Meißen]] und [[Landgrafschaft Thüringen|Landgrafen von Thüringen]] übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der inner-askanischen Konkurrenz lassen sich erstmals die Bezeichnungen „Niedersachsen“ und „Obersachsen“ nachweisen. In einer auf das Jahr 1312 gefälschten, tatsächlich wohl aus dem 15. Jahrhundert stammenden Urkunde wurden das nördlicher gelegene Sachsen-Lauenburg als „Niedersachsen“, das südlichere Sachsen-Wittenberg als „Obersachsen“ bezeichnet. Von der Bedeutung dieser geographischen Begriffe über die (ehemals) askanischen Territorien hinaus zeugt, dass bei der [[Reichskreis|Kreiseinteilung des Reiches]] 1522 sowohl ein [[Niedersächsischer Reichskreis|Niedersächsischer]] als auch ein [[Obersächsischer Reichskreis|Obersächsischer]] Reichskreis gebildet wurden.&amp;lt;ref name=Meding&amp;gt;Wichmann von Meding: &amp;#039;&amp;#039;Lauenburg: zur Geschichte des Ortes, Amtes, Herzogtums.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Peter Lang, 2008, [https://books.google.de/books?id=FnyfLG0xoJ8C&amp;amp;pg=PA288&amp;amp;dq=Obersachsen S. 288]; [[Sebastian Münster]]: &amp;#039;&amp;#039;Cosmographey: oder Beschreibung aller Länder&amp;amp;nbsp;…&amp;#039;&amp;#039; Basel 1578, [https://books.google.de/books?id=7le1SI4amssC&amp;amp;pg=PP1121&amp;amp;dq=Wittenberg S. 984.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Übernahme des Kurfürstentums Sachsen-Wittenberg und der Bedeutungsverlust des Lauenburger Herzogtums führte zu einer weiteren Verschiebung der Landesbezeichnung „Sachsen“, die nun zunehmend nur noch mit den wettinischen Ländern (neben dem [[Kurkreis]] vor allem [[Markgrafschaft Meißen|Meißen]] und [[Landgrafschaft Thüringen|Thüringen]]) verbunden wurde. So wurde im Zug der Erbteilungen zwischen [[Ernestiner|ernestinischen]] und [[Albertiner|albertinischen]] Wettinern jedes einzelne Territorium als „Herzogtum Sachsen“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Auflösung des [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reichs]] 1806 verschwand auch der Obersächsische Reichskreis. Dennoch wurde auch im 19. Jahrhundert der Begriff „Obersachsen“ verwendet, wenn die Gemeinsamkeiten der Gebiete zwischen [[Harz (Mittelgebirge)|Harz]] und [[Erzgebirge]] hervorgehoben werden sollten.&amp;lt;ref&amp;gt;siehe z.&amp;amp;nbsp;B. Zeitschrift für die österreichischen Gymnasien. 14. Jahrgang, Wien 1863, [https://books.google.de/books?id=0IsNAAAAQAAJ&amp;amp;pg=PA905&amp;amp;dq=Obersachsen S. 905.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1919 sah ein Vorschlag zur [[Neugliederung des Bundesgebietes|Neugliederung des Deutschen Reichs]] unter anderem ein Land „Obersachsen“ vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute bezeichnen sich sowohl die mitteldeutschen Bewohner des [[Sachsen|Freistaates Sachsen]] selbst als auch Außenstehende diese Bewohner als Sachsen, obwohl deren Vorfahren hauptsächlich [[Sorben]], [[Thüringer]], [[Franken (Volk)|Franken]] und [[Flamen]] waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sprach- und Siedlungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprachwissenschaftlich betrachtet, sind die ostmitteldeutschen Dialekte – das [[Meißenisch]]e und das [[Osterländisch]]e – Bestandteil der [[thüringisch-obersächsische Dialektgruppe|thüringisch-obersächsischen Dialektgruppe]]. Obersachsen sind damit auch die sächsischen Bewohner des [[Erzgebirge]]s, der [[Oberlausitz]] und des größten Teils [[Thüringen]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Central Europe 919-1125.jpg|mini|hochkant=1.5|Thüringen und Thüringer Mark als Teil des [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reiches]] zur Zeit der [[Salier]]]]&lt;br /&gt;
Der stärkste heute noch erkennbare Siedlungseinfluss kam in Form der [[Thüringer]] aus dem Westen, die möglicherweise die [[Sorben]] nach Osten verdrängten. So wurde das Gebiet der [[Markgrafschaft Meißen]], der Ursprung und Vorläufer des heutigen Obersachsens, auch als &amp;#039;&amp;#039;Thüringer Mark&amp;#039;&amp;#039;, also als Grenzregion der Thüringer, bezeichnet. Die Stadt Meißen hatte in dieser Zeit den Beinamen Stadt der [[Hermunduren]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://skd-online-collection.skd.museum/de/contents/show?id=1453078 |wayback=20141129040939 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2019-05-04 18:01:33 InternetArchiveBot }} Meißen, Stadt der Hermunduren&amp;lt;/ref&amp;gt; also Stadt der Thüringer.&lt;br /&gt;
Im Vogtland und im Erzgebirge gab es im Zuge der [[Deutsche Ostsiedlung|Deutschen Ostsiedlung]] einen relativ starken mainfränkischen Siedlungseinfluss, im Saale- und Elstertal gab es einen schwachen mainfränkischen Siedlungseinfluss. Das [[Vogtländisch]]e, das [[Erzgebirgisch]]e und das [[Südostthüringisch]]e ([[Sorbenfränkisch]]) wurden deshalb in der Vergangenheit oft auch dem [[Ostfränkische Dialekte|Ostfränkischen]] zugeordnet. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts etablieren sich in den Mundarten und der Umgangssprache im Süden Obersachsens zunehmend Einflüsse des Thüringisch-Obersächsischen Dialekts.&lt;br /&gt;
Ein deutlich spürbarer sächsischer Siedlungseinfluss existiert offensichtlich nicht, was sich auch in der Trennung des [[Mitteldeutsche Dialekte|Mitteldeutschen]] vom [[Niederdeutsche Sprache|Niederdeutschen]] zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Dr. L. Hertel, Thüringer Sprachschatz, Sammlung mundartlicher Ausdrücke aus Thüringen nebst Einleitung, Sprachkarte und Sprachproben 1895&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | wayback=20080126083351 | url=http://lexikon.meyers.de/meyers/Obersachsen | text=Meyers Lexikon online}}&lt;br /&gt;
* [https://www.leipzig-lexikon.de/VERWALT/osachsen.htm Obersachsen]@leipzig-lexikon.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium (Sachsen)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ziv</name></author>
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