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	<title>Oberrhein - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-10-17T11:35:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschäftigt sich mit einem Abschnitt des Rheins; für den in der Zeit des Nationalsozialismus geplanten Reichsgau siehe [[Reichsgau#Oberrhein (Baden, Elsass)]]. Siehe auch [[Oberrheintal]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberrheingraben-NASA-250.jpg|mini|Satellitenaufnahme des Oberrheingrabens mit dem Oberrhein, links oben das [[Rheinisches Schiefergebirge|Rheinische Schiefergebirge]], rechts unten der [[Bodensee]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Flusssystemkarte Rhein 02.jpg|mini|Rheingebiet mit markiertem Oberrhein]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Myriameterstein 25 linksrheinisch Altrip Landseite.jpg|mini|[[Myriameterstein]] bei Altrip]]&lt;br /&gt;
[[Datei:LASB K Hellwig 0867.jpg|mini|Territorien am nördlichen Oberrhein und Mittelrhein (1542)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:LASB K Hellwig 0291.jpg|mini|Festungen am Oberrhein 1720]]&lt;br /&gt;
[[Datei:SchiffeMaxau.jpg|mini|Rheinschifffahrt bei Karlsruhe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oberrhein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird heute [[Geographie|geographisch]] der rund 360 km lange Abschnitt des [[Rhein]]s in der [[Oberrheinische Tiefebene|Oberrheinischen Tiefebene]] zwischen [[Basel]] und [[Bingen am Rhein|Bingen]] bezeichnet; [[Orographie|orographisch]] gehört er zum [[Flusslängsprofil#Mittellauf|Mittellauf]] des Stroms.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Anlieger|Anrainer]] sind die [[Schweiz]] (bei Basel), das [[Frankreich|französische]] [[Elsass]] (in der Region &amp;#039;&amp;#039;[[Grand Est]]&amp;#039;&amp;#039;) sowie die [[Südwestdeutschland|südwestdeutschen]] Länder [[Baden-Württemberg]], [[Hessen]] und [[Rheinland-Pfalz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Vor rund 35 Millionen Jahren entstand zwischen dem heutigen Basel und der [[Hessisches Bergland|Hessischen Senke]] eine gut 300&amp;amp;nbsp;km lange und 50&amp;amp;nbsp;km breite [[Grabenbruch|Bruchzone]], der [[Oberrheinische Tiefebene#Oberrheingraben|Oberrheingraben]]. Ursache waren Zugspannungen in der [[Erdkruste]] und im [[Erdmantel]], die mit der [[Alpidische Orogenese|Auffaltung der Alpen]] einhergingen. Durch [[Sedimentation]] des Rheins und seiner Nebenflüsse wurde der [[Graben (Geologie)|Graben]] teilweise wieder aufgefüllt. An den Rändern hoben sich die sogenannten Grabenschultern heraus, [[Schwarzwald]] und [[Odenwald]] im Osten, [[Vogesen]] und [[Pfälzerwald]] im Westen. Infolge der Absenkung wurde auch der sogenannte [[Urdonau|Aare-Sundgau-Strom]] nach Norden zum [[Ur-Rhein]] abgelenkt; bis zum Beginn des [[Pleistozän]]s vor rund 2,6 Millionen Jahren war dieser vom heutigen Basel aus weiter nach Westen in die Niederung der Flüsse [[Saône]] und [[Rhone]] geflossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute markiert das Basler [[Rheinknie]] (sogenannte [[Mittlere Brücke]] bei [[Kilometrierung#Fließgewässer|Flusskilometer]] 166,6; [[Abfluss|mittlerer Abfluss des Rheins am Pegel Basel-Rheinhalle]] MQ=1.020&amp;amp;nbsp;m³/s aus Jahresreihe 2002–2021) den Übergang vom [[Hochrhein|Hoch-]] zum Oberrhein mit Änderung der Hauptfließrichtung nach Norden und dem landschaftlichen Wechsel vom relativ klein gekammerten hochrheinischen Schichtstufenland zur breiten Riftzone des Oberrheingrabens. Die beiden stärksten Nebenflüsse münden von rechts in den Rhein, der [[Neckar]] (MQ=145&amp;amp;nbsp;m³/s) in [[Mannheim]] und gegenüber von [[Mainz]] der [[Main]] (MQ=225&amp;amp;nbsp;m³/s). Von links münden bei [[Straßburg]] die [[Ill (Elsass)|Ill]] (MQ=54&amp;amp;nbsp;m³/s) und in der Nordwestecke des Oberrheingrabens, bei Bingen, die [[Nahe (Rhein)|Nahe]] (MQ=30&amp;amp;nbsp;m³/s). Dort, bei Flusskilometer 529,1 (MQ=1.610&amp;amp;nbsp;m³/s), beginnt mit dem Eintritt des Rheins in die [[Mittelgebirgsschwelle]] der [[Mittelrhein]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www2.hmuelv.hessen.de/umwelt/wasser/wrrl/stadtlandfluss/oberrhein/ |wayback=20121029014957 |text=Hessisches Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; (zu weiteren Daten siehe [[Flusssystem des Rheins]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begradigung ==&lt;br /&gt;
Ab 1685 wurden unter [[Ludwig XIV.]] der Oberrhein teilweise verlegt und Teile der elsässischen Rheinaue entwässert, um Landwirtschaftsfläche zu gewinnen. Die ostwärtigen Verlagerungen bis 1,5&amp;amp;nbsp;km führten bis 1850 zu Landverlusten in Baden. Um 1790 wurden zur Gewinnung von Ackerland, Feldern und Grünland große Teile der Rheinaue entwaldet. Ab 1817 wurde unter Leitung von [[Johann Gottfried Tulla]] im Zuge der [[Rheinbegradigung]] der im oberen Teil stark verzweigte und weiter unten relativ träge [[Mäander|mäandrierende]] Fluss zu einem gestreckt und deutlich schneller fließenden Strom umgestaltet, der von Dämmen flankiert wird. Der [[Schiffbarkeit|Schifffahrtsweg]] und der Lauf des Oberrheins wurde dabei um 81&amp;amp;nbsp;km verkürzt. Als Überbleibsel des ursprünglichen Flusses und der [[Flussaue|Auenlandschaft]] blieben [[Liste von Rheinaltgewässern|Altrheinarme]] oder sogenannte Gießen erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kanalbau und Stauregelung ==&lt;br /&gt;
Nördlich von [[Basel]] wird die Hauptwassermenge des Rheins dem auf französischer Seite verlaufenden [[Rheinseitenkanal]] (&amp;#039;&amp;#039;Grand Canal d’Alsace&amp;#039;&amp;#039;) zugeleitet. Er nimmt den Schiffsverkehr auf und passiert vier [[Laufwasserkraftwerk]]e. Dem alten, bereits begradigten Lauf, dem sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Restrhein&amp;#039;&amp;#039; (eigentlich handelt es sich um den echten Rhein), folgt die Staatsgrenze (Talweg Märkt bis Breisach). Er fließt bei Breisach wieder mit dem Rheinseitenkanal zusammen. Zwischen Breisach und [[Iffezheim]] wird sein Wasserspiegel [[Stauregelung|reguliert]] durch vier weitere [[Staustufe]]n mit jeweils eigener, nach links abzweigender Flussschlinge (sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Schlingenlösung&amp;#039;&amp;#039;) und den beiden Staustufen Gambsheim und Iffezheim, wo Schleusen, Kraftwerk und Wehr in einer Achse liegen. Alle Staustufen bestehen aus je zwei [[Schleuse]]n und einem [[Wasserkraftwerk]]. Ihnen entspricht je ein weiteres [[Wehr (Wasserbau)|Wehr]] im alten, rechten Rheinbett (Ausnahme Gambsheim und Iffezheim). Auf einer Strecke von 170&amp;amp;nbsp;km werden so 132&amp;amp;nbsp;m Höhenunterschied überwunden. Insgesamt sind von der Schifffahrt von Basel bis Iffezheim zehn Staustufen zu überwinden:&lt;br /&gt;
Kembs/Ottmarsheim/Fessenheim/Vogelgrün/Marckolsheim/Rhinau/Gerstheim/Strassburg/Gambsheim und Iffezheim als einzige deutsche Staustufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen Basel und [[Breisach am Rhein|Breisach]] führt der (Rest-)Rhein zwischen 52 und 150&amp;amp;nbsp;m³/s (gemäß der französisch-schweizerischen Konzession von 2010 bis 2035 des [[Kraftwerk Kembs|Rheinkraftwerks Kembs]]). Nur bei Hochwasser fließt mehr Wasser (max. 4500&amp;amp;nbsp;m³/s) als im Schifffahrtskanal, dessen Kapazität auf ca. 1400&amp;amp;nbsp;m³/s begrenzt ist. Bei einem extremen Hochwasser (z.&amp;amp;nbsp;B. über 6000 m³/s) müssen die entsprechenden politischen Gremien über eine Verteilung auf Grand Canal und Restrhein entscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ausbau des Oberrheins geht auf den [[Friedensvertrag von Versailles|Versailler Vertrag]] zurück, mit dem 1919 Frankreich das Recht erhielt, in der gemeinsamen Grenzstrecke zwischen Basel und Neuburgweier/Lauterbourg Wasser zum Zweck der Wasserkraftnutzung zu entnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rheinstaustufe bei Breisach.jpg|mini|800px|zentriert|Kulturwehr Breisach mit automatischer Schleuse (links) und Kleinkraftwerk im Bau (rechts im Bild), 2007]]&lt;br /&gt;
=== Staustufen am Oberrhein ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Stauhaltung !! Rhein-km !!Baujahr !! Stauziel [m altes System]!! Fallhöhe !!Schleusen !!Länge !!Breite !! Auf- und Absenk-Geschwindigkeit einer Schleusung !!Wehr!!Turbinen !!Turbinenleistung [MW]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kembs || 179,10 || 03.05.1932 || 244,25 m||14,26 m ||2||185,00 m||22,80 m||1,10 m/Minute||5 Rollschütze||6||156,6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ottmarsheim ||193,64||11.02.1952|| 230,00 m ||15,50 m ||2||185,00 m||22,80 m||1,50 m/Minute||keines||4||144,3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Fessenheim ||210,51||13.10.1956||214,50 m ||15,70 m ||2||185,00 m||22,80 m||1,50 m/Minute||keines||4||166,5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vogelgrun ||224,54||04.03.1959||198,80 m ||12,30 m ||2||185,00 m||22,80 m||1,50 m/Minute||keines||4||140,4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Marckolsheim ||239,88||16.12.1961||186,50 m||13,20 m ||2||185,00 m||22,80 m ||1,50 m/Minute||5 Rollschütze||4||152,3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rhinau ||256,15|| 26.09.1963||173,30 m||13,30 m||2||185,00 m||22,80 m ||1,35 m/Minute||7 Segmentschütze mit Aufsatzklappen||4||152,0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gerstheim ||272,33||20.01.1967||160,00 m||11,75 m||2||185,00 m||22,80 m||1,50 m/Minute||6 Segmentschütze mit Aufsatzklappen||6||143,4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Strassburg ||287,36||16.03.1970||148,26 m||13,25 m||2||185,00 m||22,80 m||1,50 m/Minute||6 Segmentschütze mit Aufsatzklappen||6||148,0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gambsheim ||308,83||20.02.1974||135,00 m||11,40 m||2||270,00 m||22,80 m||1,50 m/Minute||6 Segmentschütze mit Aufsatzklappen||4||96,0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Iffezheim ||334,00||14.03.1977||123,60 m||12,50 m||2||270,00 m||24,00 m||1,50 m/Minute||6 Segmentschütze mit Aufsatzklappen||5||146,0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Oberrheinkorrektion (1817–1876), der Bau des Rheinseitenkanals (1928–1959) und die Stauregelung (1961–1977) senkten den [[Grundwasserspiegel]] bis zu 16&amp;amp;nbsp;m ab, was [[Flora]] und [[Fauna]] stark beeinflusste. Infolge der Stauregelung am Oberrhein wirken die gebauten Staustufen zudem wie eine [[Geröllsperre|Geschiebesperre]]. Unterhalb der letzten Staustufe bei [[Iffezheim]] würde sich der Rhein mit seiner natürlichen Erosionskraft immer tiefer eingraben. Um dies zu verhindern, wird seit dem Jahr 1978 Geschiebematerial, das dem natürlichen Kies-Sand-Gemisch entspricht, täglich vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Oberrhein eingebaut. Dabei belaufen sich die durchschnittlichen Mengen der vergangenen Jahre auf 185.000&amp;amp;nbsp;m³ bzw. 330.000&amp;amp;nbsp;t pro Jahr. Für den täglichen Einbau werden zwei motorisierte Klappschuten und ein hochpräzises Vermessungsschiff (Peilschiff Kriemhild) eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der linken (französischen) Seite des Rheins heißt die Landschaft [[Ried (Landschaft im Elsass)|Ried]] und besteht aus dem [[Petit Ried|Petit]] und dem [[Grand Ried]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klima-, Natur- und Umweltschutz ==&lt;br /&gt;
Besondere Bedeutung für den [[Naturschutz]] haben die zahlreichen [[Feuchtgebiet]]e der [[Flussaue]]n am Oberrhein: Hier finden sich viele [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Natur-]], [[Landschaftsschutzgebiet|Landschafts-]] und [[Vogelschutzgebiet]]e. Zwischen Weil am Rhein und Karlsruhe sind seit dem Jahr 2008 auf 190&amp;amp;nbsp;km Länge 25.117 ha in Deutschland und 22.413 ha in Frankreich nach der [[Ramsar-Konvention]] geschützt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rsis.ramsar.org/sites/default/files/rsiswp_search/exports/Ramsar-Sites-annotated-summary-Germany.pdf?1587196556 |titel=The Annotated Ramsar List: Germany |hrsg=ramsar.org |abruf=2020-04-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rsis.ramsar.org/sites/default/files/rsiswp_search/exports/Ramsar-Sites-annotated-summary-France.pdf?1587196381 |titel=The Annotated Ramsar List: France |hrsg=ramsar.org |abruf=2020-04-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das größte Naturschutzgebiet Hessens, [[Kühkopf-Knoblochsaue]], liegt ebenso am Oberrhein wie das [[Taubergießen]], eines der größten Schutzgebiete in Baden-Württemberg. Weitere Ramsar-Gebiete befinden sich am sogenannten &amp;#039;&amp;#039;[[Inselrhein]]&amp;#039;&amp;#039; zwischen Mainz und Bingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die koordinierte [[Schnakenbekämpfung am Oberrhein]] in den Auegebieten wird durch den &amp;#039;&amp;#039;Kommunale Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage&amp;#039;&amp;#039; e.&amp;amp;nbsp;V. (KABS) durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2005 wurde für den südlichen Teil des Gebiets im Auftrag des &amp;#039;&amp;#039;[[Verband Region Südlicher Oberrhein|Regionalverbands Südlicher Oberrhein]]&amp;#039;&amp;#039;, gefördert und begleitet durch das damalige [[Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg|Ministerium für Umwelt und Verkehr Baden-Württemberg]] die Studie &amp;#039;&amp;#039;Regionale Klimaanalyse der Region Südlicher Oberrhein&amp;#039;&amp;#039; (REKLISO) veröffentlicht und im Juni 2006 in Freiburg durch die damalige Landesumweltministerin [[Tanja Gönner]] (CDU) vorgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.fachdokumente.lubw.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/40211/?COMMAND=DisplayBericht&amp;amp;FIS=203&amp;amp;OBJECT=40211&amp;amp;MODE=METADATA |titel=Umweltinformationen aus Baden-Württemberg |hrsg=Umweltministerium Baden-Württemberg; Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg |abruf=2018-02-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 29. Januar 2018 wurde im Rahmen einer Auftaktveranstaltung im Rathaus [[Kehl]] das Projekt &amp;#039;&amp;#039;Atmo-VISION&amp;#039;&amp;#039; aus der Taufe gehoben: Die beteiligten Verbände und Organisationen aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz (z. B. die &amp;#039;&amp;#039;[[Eurométropole de Strasbourg]]&amp;#039;&amp;#039;, die [[Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg]] (LUBW), die &amp;#039;&amp;#039;Region [[Grand Est]]&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;[[Eurodistrikt Strasbourg-Ortenau]]&amp;#039;&amp;#039;) beschäftigen sich hier mit den Themen [[Luft]], [[Klima]] und [[Energie]]gewinnung im Oberrheingebiet und wollen zusammen bis 2020 Strategien zur Reduktion von [[Schadstoff]]en und [[Treibhausgas]]en in der Region vorlegen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Badische Zeitung |Titel=Zusammen gegen Schadstoffe - Südwest - Badische Zeitung |Online=https://www.badische-zeitung.de/zusammen-gegen-schadstoffe |Abruf=2018-02-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.regbas.ch/de/aktuell/news/interreg-projekt-atmo-vision-hat-zur-auftaktveranstaltung-in-kehl-geladen/ |titel=Interreg-Projekt Atmo-VISION hat zur Auftaktveranstaltung in Kehl geladen |hrsg=Regio Basiliensis |abruf=2018-02-17 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Integriertes Rheinprogramm (IRP) ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Integriertes Rheinprogramm}}&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Integrierte Rheinprogramm&amp;#039;&amp;#039; (IRP) ist ein umfangreiches Hochwasserschutzprojekt (1982 von Baden-Württemberg initiiert) entlang des südlichen Oberrheins, mit dem Hochwasser des Rheins vor allem für Städte unterhalb der Staustufe Iffezheim gemindert und ihren [[Scheitelpunkt|Scheiteln]] die Spitzen genommen werden sollen. Darüber hinaus soll mit dem Bau von [[Polder]]n, Rückhalteräumen und Deichrückverlegungen die früher herrschende Vegetation der [[Weichholzaue|Weichholz-]] und [[Hartholzaue]]n wiederhergestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trinationale Metropolregion Oberrhein ==&lt;br /&gt;
Die [[trinationale Metropolregion Oberrhein]] ist das Zukunftskonzept des politisch-administrativen Kooperationsraums der [[Oberrheinkonferenz]]. Der Name weicht vom naturräumlichen Begriff ab: Der Kooperationsraum umfasst nicht die nördlich des [[Verband Region Karlsruhe|Verbands Region Karlsruhe]] und der [[Südpfalz]] liegenden Gebiete des Oberrheingrabens, da sie nicht zur Grenzregion gehören. Andererseits gehören zu diesem Mandatsgebiet im Süden Teile des [[Hochrhein]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
Das Oberrheingebiet ist Kernbereich des „Netzwerks Museen“, welches beim [[Dreiländermuseum]] Lörrach koordiniert und organisiert wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dreilaendermuseum.eu/de/Netzwerk-Museen/Aktuelles |titel=Dreiländermuseum Lörrach {{!}} Aktuelles |abruf=2022-10-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Herbst 2022 bis teils in den Herbst 2023 befasste sich in diesem Zusammenhang das trinationale (CH, D, F) Ausstellungs- und Kulturprojekt „Oberrhein“ in 38 Ausstellungen zwischen dem schweizerischen [[Laufenburg AG|Laufenburg]] und dem deutschen [[Bingen am Rhein]] mit diesem Rheinabschnitt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dreilaendermuseum.eu/de/Netzwerk-Museen/der-Rhein |titel=Dreiländermuseum Lörrach {{!}} Projekt 2022/23: Der Rhein |abruf=2022-10-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Koordination lag wiederum beim Dreiländermuseum Lörrach, wo auch die Eröffnung am 11. November 2022 stattfand.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Badische Zeitung |url=https://www.badische-zeitung.de/der-rhein-steht-im-mittelpunkt-eines-trinationalen-kulturprojekts |titel=Der Rhein steht im Mittelpunkt eines trinationalen Kulturprojekts - Kreis Lörrach - Badische Zeitung |abruf=2022-10-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Badische Zeitung |url=https://www.badische-zeitung.de/grenzueberschreitendes-kulturprojekt-nimmt-gestalt-an |titel=Grenzüberschreitendes Kulturprojekt nimmt Gestalt an - Kreis Lörrach - Badische Zeitung |sprache=de |abruf=2022-10-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Archivum Rhenanum – Digitale Archive am Oberrhein]]&lt;br /&gt;
* [[Dreyeckland]]&lt;br /&gt;
* [[Oberrhein-Aquifer]], [[Oberrheinausbau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Deutsches Reichsgesetzblatt 39T1 157 1562.jpg|mini|Verordnung über die Sicherung der Reichsgrenze am Oberrhein vom 31. August 1939 (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
* Dieter Balle: &amp;#039;&amp;#039;Kultur- und Naturführer Oberrhein. Zwischen Mannheim und Basel&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2007, ISBN 978-3-89735-496-8.&lt;br /&gt;
* [[Manfred Bosch]]: &amp;#039;&amp;#039;Oberrheingeschichten.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Klöpfer und Meyer, 2010, ISBN 3-940086-47-9 (eine [[Anthologie]]).&lt;br /&gt;
* Horst-Johannes Tümmers: &amp;#039;&amp;#039;Der Rhein. Ein europäischer Fluß und seine Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. 2., überarb. und aktual. Aufl., C.H. Beck, München 1999, ISBN 978-3-406-44823-2.&lt;br /&gt;
* Oberrheinagentur: &amp;#039;&amp;#039;Rahmenkonzept des Landes Baden-Württemberg zur Umsetzung des Integrierten Rheinprogramms&amp;#039;&amp;#039;. Teil I – Wiederherstellung des Hochwasserschutzes, Teil II – Erhaltung und Renaturierung der Auelandschaft am Oberrhein. Materialien zum integrierten Rheinprogramm. Lahr, September 1996.&lt;br /&gt;
* Umweltministerium Baden-Württemberg: &amp;#039;&amp;#039;Das Integrierte Rheinprogramm&amp;#039;&amp;#039;. Hochwasserschutz und Auenrenaturierung am Oberrhein, Stuttgart, Mai 2007.&lt;br /&gt;
* [[Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt|GDWS]]: &amp;#039;&amp;#039;Kompendium der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Südwest&amp;#039;&amp;#039;. Organisatorische und technische Daten, Binnenschifffahrt, Aufgaben, Wasserstraßen. Eigenverlag, Mainz, Juni 2007.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Medien ==&lt;br /&gt;
* Reinhard Zeese: [https://www.zeese.com/index.php/produkte/11-produkte-zusatz/13-dvd-ausflug-in-die-vergangenheit-zusatzinformation &amp;#039;&amp;#039;Geographisch/geomorphologischer Ausflug in die Vergangenheit – Erlebnislandschaft zwischen Rhein und Bodensee.&amp;#039;&amp;#039;] DVD, LEB-Brühl 2002.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Upper Rhine|Oberrhein}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4042966-0}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Arbeitsgemeinschaft für geschichtliche Landeskunde am Oberrhein&amp;#039;&amp;#039;: [https://www.ag-landeskunde-oberrhein.de/ ag-landeskunde-oberrhein.de]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Klimapartner Oberrhein&amp;#039;&amp;#039;: [https://www.klimaschutz-oberrhein.de klimaschutz-oberrhein.de]&lt;br /&gt;
* Deutsch-französisch-schweizerische &amp;#039;&amp;#039;[[Oberrheinkonferenz]]&amp;#039;&amp;#039;: [https://www.oberrheinkonferenz.org/ oberrheinkonferenz.org]&lt;br /&gt;
* [[Pegel Maxau]]: [https://www.pegelonline.wsv.de/webservices/zeitreihe/visualisierung?ansicht=einzeln&amp;amp;pegelnummer=23700200 pegelonline.wsv.de]&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.wsa-oberrhein.wsv.de/ |titel=Netzauftritt des WSA Oberrhein |abruf=2019-10-25 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.gdws.wsv.bund.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/20191022_Oberrhein_PM.html?nn=1213606 |titel=Kompetenz in einer Hand – neues Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Oberrhein gestartet! |hrsg=Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt (GDWS) |datum=2019-10-22 |abruf=2019-10-24 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Landschaft des Jahres}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberrhein| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flusssystem Rhein| Oberrhein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fluss in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundeswasserstraße]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Fluss in Hessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fluss im Kanton Basel-Stadt]]&lt;/div&gt;</summary>
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