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	<title>Oberrealschule - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Oberrealschule&amp;diff=109960&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eduevokrit: k</title>
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		<updated>2026-04-26T09:04:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;k&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:HANSif268 Schule Caspar-Voght-Straße.jpg|mini|Oberrealschule für Mädchen in [[Hamburg-Hamm]] (Foto von 1929)]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oberrealschule&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine historische weiterführende [[Schulform]] in [[Deutschland]], [[Österreich]] und der [[Schweiz]], die im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts als Alternative zu den humanistischen ([[Altsprachlicher Unterricht|altsprachlichen]]) [[Gymnasium|Gymnasien]] entstanden war. Die meisten Oberrealschulen gingen aus [[Realschule]]n oder [[Gewerbeschule]]n hervor und waren in der Regel neunklassig (5. bis 13. Klasse). Verkürzte Formen ohne [[Gymnasiale Oberstufe|Oberstufe]] hießen meist Realschule oder [[Bürgerschule|Höhere Bürgerschule]]. Im Unterschied zu den [[Humanistisches Gymnasium|humanistischen Gymnasien]] und [[Realgymnasium|Realgymnasien]], die in der Regel reine [[Jungenschule|Knabenschulen]] waren, gab es Oberrealschulen auch für Mädchen, besonders nachdem im Laufe der [[Weimarer Republik]] viele [[höhere Mädchenschule]]n in Oberrealschulen umgewandelt worden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Oberrealschule vermittelte, ähnlich wie das Realgymnasium, vorrangig die sogenannten „[[Realschule#Geschichte der realen Bildung|Realien]]“, d.&amp;amp;nbsp;h. moderne Fremdsprachen sowie Mathematik und Naturwissenschaften. Im Unterschied zum Realgymnasium verzichtete die Oberrealschule auch auf [[Latein]] als Pflichtfach. Der Abschluss der Oberrealschule berechtigte seit 1882 zum Studium an einer [[Technische Hochschule|Technischen Hochschule]], seit 1891 auch für mathematische, naturwissenschaftliche, [[Bergbauwissenschaft|bergbauliche]] und [[forstwirtschaft]]liche Studiengänge.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ludwig von Friedeburg]]: &amp;#039;&amp;#039;Bildungsreform in Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 1992, S. 172.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1900 wurden die Abschlüsse aller drei Gymnasialformen grundsätzlich gleichgestellt, allerdings wurden für einzelne Studiengänge wie [[Theologie]], [[Rechtswissenschaft]] oder [[Medizin]] auch weiterhin ein bestandenes [[Latinum]] bzw. [[Graecum]] verlangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Bundesrepublik Deutschland wurden Realgymnasien und Oberrealschulen durch das [[Hamburger Abkommen]] 1965 als eigenständige Schulform abgeschafft und bestehende Einrichtungen zumeist in Gymnasien umgewandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Oberrealschule in verschiedenen Ländern ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deutschland ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Stundenumfang an höheren Schulen für Knaben in Preußen 1882&amp;lt;ref&amp;gt;Addierte Wochenstunden bezogen auf 9 Schuljahre (Klassenstufe 5–13), d.&amp;amp;nbsp;h. 19 Stunden Religion bedeuten 2 Wochenstunden pro Schuljahr und ein Schuljahr mit 3 Wochenstunden. Zitiert nach [[Christa Berg]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der deutschen Bildungsgeschichte]]&amp;#039;&amp;#039; Bd. 4, München 1991, ISBN 978-3-406-32465-9, S. 276.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
!Fach&lt;br /&gt;
!Gymnasium&lt;br /&gt;
!Realgymnasium&lt;br /&gt;
!Oberrealschule&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Religion&lt;br /&gt;
|19&lt;br /&gt;
|19&lt;br /&gt;
|19&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Deutsch&lt;br /&gt;
|21&lt;br /&gt;
|27&lt;br /&gt;
|30&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Latein&lt;br /&gt;
|77&lt;br /&gt;
|54&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Griechisch&lt;br /&gt;
|40&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Französisch&lt;br /&gt;
|21&lt;br /&gt;
|34&lt;br /&gt;
|56&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Englisch&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
|20&lt;br /&gt;
|26&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Geschichte+Geografie&lt;br /&gt;
|28&lt;br /&gt;
|30&lt;br /&gt;
|30&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Rechnen/Mathematik&lt;br /&gt;
|34&lt;br /&gt;
|44&lt;br /&gt;
|49&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Naturbeschreibung&lt;br /&gt;
|10&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|13&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Physik&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|14&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Chemie&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Schreiben&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Zeichnen&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|18&lt;br /&gt;
|24&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Überarbeiten|grund=z.T. Thema verfehlt (Vorgeschichte der Realschulen oder NS-Schulpolitik ohne Schulartbezug), z.T. unbelegte Behauptungen, willkürliche und somit fragwürdige Schulliste}}&lt;br /&gt;
Der reformorientierte pietistische [[Theologe]] [[Johann Julius Hecker]] (1707–1768) entwickelte sein Konzept der „Ökonomisch-Mathematischen Realschule“ im Berlin des Jahres 1747.&amp;lt;ref&amp;gt;Hugo Bloth: &amp;#039;&amp;#039;Johann Julius Hecker (1707–1768). Seine „Universalschule“ und seine Stellung zum Pietismus und Absolutismus.&amp;#039;&amp;#039; In: Jahrbuch des Vereins für Westfälische Kirchengeschichte 61/1968, S. 63–129.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bildungsreformen [[Wilhelm von Humboldt]]s waren in der Praxis gegen die Realschulen gerichtet (vgl. [[Königsberger Schulplan]]), doch wurden 1832 die Abschlüsse der Realschule in [[Preußen]] als Berechtigung zu mittleren Laufbahnen anerkannt. Damit waren diese rechtlich zwischen Gymnasium und Volksschule angesiedelt. Die wenigen Einrichtungen konnten aber den Bildungsbedarf des Bürgertums nicht befriedigen, so dass bald neue Bürgerschulen entstanden. Aus ihnen entwickelte sich 1859 die zum höheren Bildungswesen gehörende „Realschule 1. Ordnung“. Die Ausbildungsziele der Oberrealschulen, in Preußen seit 1882 genehmigte lateinlose neunjährige Schulen, gehen auf Vorstellungen des preußischen Staatsrats [[Christian Peter Wilhelm Beuth]] zurück. Mit deren Reifezeugnis konnte man studieren wie mit dem des [[Realgymnasium]]s mit grundständigem Latein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Absolventen der preußischen Oberrealschulen durften Mathematik und neue Sprachen für das höhere [[Lehramt]] an Realschulen studieren. Daneben berechtigte das [[Reifezeugnis]] einer Oberrealschule zum Studium aller naturwissenschaftlichen und technischen Fächer, nach der Juni-Konferenz 1900 entfiel diese Studienfachbeschränkung (außer für Theologie). Die neunklassige Oberrealschule umfasste inklusive der vier Jahre Grundschul-Zeit&amp;lt;ref&amp;gt;Documentarchiv.de: [http://www.documentarchiv.de/wr/1920/grundschulgesetz.html Reichsgrundschulgesetz vom 28. April 1920]&amp;lt;/ref&amp;gt; eine Gesamtschulzeit von 13 Jahren bis zum Abitur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund des [[Hamburger Abkommen]]s mussten alle deutschen Oberrealschulen bis 1965 in „Gymnasien“ umbenannt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.kmk.org/fileadmin/veroeffentlichungen_beschluesse/1964/1964_10_28_Hamburger_Abkommen.pdf | wayback=20121015152131 | text=Definition des Gymnasiums siehe §&amp;amp;nbsp;4 Abs.&amp;amp;nbsp;2 Hamburger Abkommen}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Während sich die ursprüngliche Oberrealschule auf die mathematisch-naturwissenschaftliche Ausbildung konzentrierte, integrierte sie ab 1965 auch zunehmend neusprachliche Ausbildungswege im Gymnasium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Historische Beispiele und Schulchroniken ====&lt;br /&gt;
* 1808 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Realschule Ansbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; mit zwei Jahrgangsstufen&amp;lt;ref&amp;gt;[https://platenfreunde.de/wp-content/uploads/2015/08/Kurze-Baugeschichte-der-ORA-und-des-PG-mit-Bildern.pdf Baugeschichte des Platen-Gymnasiums]. Webseite der Freunde und ehemaligen Schüler des Platen-Gymnasiums und der Oberrealschule Ansbach, abgerufen am 16. April 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** 1816 Höhere Bürgerschule Ansbach&lt;br /&gt;
** 1833 Landwirtschafts- und Gewerbeschule Ansbach&lt;br /&gt;
** 1877 Realschule mit sechs Jahrgangsstufen&lt;br /&gt;
** 1926–1929 Umwandlung zur Oberrealschule Ansbach&lt;br /&gt;
** 1965 Umbenennung &amp;#039;&amp;#039;[[Platen-Gymnasium Ansbach]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1817 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;die sog. „Hauptschule“ als höhere Schule in Bremen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.oberschule-dechanatstrasse.de/Geschichte.html | wayback=20110825231514 | text=Gymnasium an der Parsevalstraße}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** 1877 6-klassige Realschule (und/oder 9-klassiges [[Realgymnasium]])&lt;br /&gt;
** 1893 Beginn der Umwandlung zur „Oberrealschule in der Dechanatstraße“ (bis 1905)&lt;br /&gt;
** 1958 Umbenennung &amp;#039;&amp;#039;[[Gymnasium an der Parsevalstraße]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1820 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Höhere Bürgerschule Würzburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.roentgen-gym.de/schulgeschichte/articles/geschichte.html Röntgen-Gymnasium Würzburg]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** 1833 Königliche Kreis-Landwirthschafts- und Gewerbeschule zu Würzburg&lt;br /&gt;
** 1877 Königliche Kreis-Realschule &amp;#039;&amp;#039;(Anm.: zum Trotze verwendete man 1889 weiterhin noch alte Zeugnisformulare&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.roentgen-gym.de/schulgeschichte/articles/geschichte.html Abgangszeugnis 1889]&amp;lt;/ref&amp;gt;)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** 1907 Beginn der Erweiterung zur Königlichen Kreis-Oberrealschule am Sanderring (bis 1910)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.absolvia.de/wuerzburg/auszchro.htm Schülerverbindung Absolvia von 1887]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** 1965 Umbenennung &amp;#039;&amp;#039;[[Röntgen-Gymnasium Würzburg]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1832 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Königliche Landwirtschafts- und Gewerbeschule zu Aschaffenburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.fdg.ab.by.schule.de/index.php?main=2&amp;amp;sub_1=8&amp;amp;PHPSESSID=htelsue1m7p4e5upc0trt08720 |wayback=20110307153253 |text=Oberrealschule Aschaffenburg }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** 1877 Königliche Realschule zu Aschaffenburg&lt;br /&gt;
** 1923 Oberrealschule Aschaffenburg&lt;br /&gt;
** 1965 Umbenennung &amp;#039;&amp;#039;[[Friedrich-Dessauer-Gymnasium Aschaffenburg]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1833 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Königliche Landwirtschafts- und Gewerbeschule zu Fürth&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/Hardenberg-Gymnasium Hardenberg-Gymnasium Fürth]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** 1877 Königliche Realschule mit Handelsabteilung&lt;br /&gt;
** 1920 Oberrealschule nach Erweiterung der sechsklassigen Realschule&lt;br /&gt;
** 1965 Umbenennung &amp;#039;&amp;#039;[[Hardenberg-Gymnasium Fürth]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1849 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Selbständiges Realklassensystem am [[Gymnasium Andreanum]] in Hildesheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://66023.nibis.de/website/index.php?id=128 |archive-is=20120717084649 |text=Scharnhorst-Gymnasium Hildesheim }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** 1868 Erweiterung der 6-klassigen Realschule zur „Realschule 1. Ordnung“&lt;br /&gt;
** 1883 Abspaltung von Andreanum, nunmehr eigenständig als &amp;#039;&amp;#039;Königliches Andreas-Realgymnasium&amp;#039;&amp;#039; (Name seit 1885)&lt;br /&gt;
** 1886 Realschule mit 9-klassigem [[Realgymnasium]]&lt;br /&gt;
** 1926 Beginn der Umwandlung zur „Staatl. Andreas-Oberrealschule“ (bis 1929)&lt;br /&gt;
** 1965 Umbenennung &amp;#039;&amp;#039;[[Scharnhorstgymnasium Hildesheim]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1937 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mädchen-Lyzeum Würzburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wuerzburgwiki.de/wiki/Mozart-Gymnasium/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=19:chronik-des-mozart-gymnasiums&amp;amp;catid=6:schulgeschichte&amp;amp;Itemid=42 Mozart-Gymnasium Würzburg]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** 1940 8-klassige „Städt. Oberschule für Mädchen“, ab 1941 „Mozart-Schule“&lt;br /&gt;
** 1951 „Mädchenrealgymnasium mit Oberrealschule und Realschule“&lt;br /&gt;
** 1966 Umbenennung &amp;#039;&amp;#039;Mozart-Gymnasium Würzburg&amp;#039;&amp;#039;, ab 2001 zusammengelegt mit dem &amp;#039;&amp;#039;Schönborn-Gymnasium&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Österreich ===&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oberrealschule&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch Ober-Realschule geschrieben) war eine in [[Österreich]] mit Verordnung vom 2.&amp;amp;nbsp;März 1851 genehmigte lateinlose neunjährige Schule (davor [[Gewerbeschule]]), mit deren Reifezeugnis man ebenso studieren konnte wie mit dem des [[Realgymnasium]]s mit grundständigem Latein. Die Oberrealschulen in Österreich hatten die ursprüngliche Bestimmung, ihre Schüler ohne Benutzung der klassischen Sprachen unmittelbar für die [[Technische Hochschule|technischen Hochschulen]] vorzubereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem „Mittelschulgesetz“ von 1927 wurden die [[Realschule]]n als achtklassige Schulform neu geregelt, die Unter-Realschule mit einer lebenden Fremdsprache, die Ober-Realschule mit zwei lebenden Fremdsprachen. Durch das unter Bundesminister [[Heinrich Drimmel]] umgesetzte „Schulgesetzwerk 1962“ wurden die Realschulen mit den Realgymnasien in Realgymnasien mit naturwissenschaftlichen und mathematischen Zweigen umgewandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schweiz ===&lt;br /&gt;
Im [[Kanton Zürich]] wurde 1928 die kantonale Industrieschule nach der Anerkennung durch die Eidgenössische Maturitätskommission in Oberrealschule umbenannt. Dieser Begriff wurde aus Deutschland oder Österreich übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein lateinloses mathematisch-naturwissenschaftliches Gymnasium war in der Schweiz eidgenössisch durch die Revision des Maturitäts-Anerkennungsreglements 1925 möglich geworden, in dem die bestehenden Maturitätstypen A und B um diesen dritten Typus C ergänzt worden waren. Die Absolventen der Oberrealschule konnten prüfungsfrei die [[Eidgenössische Technische Hochschule Zürich|Eidgenössische-Technische Hochschule (ETH)]] besuchen, mussten aber für den Übertritt an die Universität für die meisten Fakultäten eine Zusatzprüfung in Latein absolvieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Oberrealschule führte kein [[Progymnasium]] und dauerte deshalb nur 4,5 Jahre. Sie schloss entweder an die [[Sekundarschule]] oder an das Progymnasium an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1968 fiel das Lateinobligatorium für das Medizinstudium. Auf das Schuljahr 1974/75 wurde die Oberrealschule in Mathematisch-Naturwissenschaftliches Gymnasium umbenannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Kronbichler, Die Zürcherischen Kantonsschulen, S. 20–22.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Manfred Fuhrmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Latein und Europa. Die fremdgewordenen Fundamente unserer Bildung. Die Geschichte des gelehrten Unterrichts in Deutschland von Karl dem Großen bis Wilhelm II.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Köln 2001, ISBN 3-8321-7948-8.&lt;br /&gt;
* Walter Kronbichler: &amp;#039;&amp;#039;Die Zürcherischen Kantonsschulen 1833–1983.&amp;#039;&amp;#039; Festschrift zur 150-Jahr-Feier der staatlichen Mittelschulen des Kantons Zürich. Zürich, 1983.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4278862-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4278862-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historischer Schultyp]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulwesen (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildung in Österreich-Ungarn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildung im Kaisertum Österreich]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eduevokrit</name></author>
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