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	<title>Oberpoyritz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Oberpoyritz&amp;diff=1353656&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;32X: Linkfix</title>
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		<updated>2025-09-17T09:28:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linkfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Oberpoyritz&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadtteil der Landeshauptstadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Dresden&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/0/12/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 13/53/42/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-SN&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 124 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = 110&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 180&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = &lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = &lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1950-07-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 01326&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 0351&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Gemarkung Oberpoyritz in Dresden.svg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Lage der Gemarkung Oberpoyritz in Dresden&lt;br /&gt;
| Bild                   = DD-Viehbotsche.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Blick in die Straße &amp;#039;&amp;#039;Viehbotsche&amp;#039;&amp;#039; in Oberpoyritz&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oberpoyritz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtteil im Südosten der [[Sachsen|sächsischen]] Landeshauptstadt [[Dresden]]. Er liegt an der Stadtgrenze in der gleichnamigen [[Gemarkung]], die zum [[Loschwitz (Stadtbezirk)|Stadtbezirk Loschwitz]] gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Borsberghang Oberpoyritz.JPG|mini|hochkant|Oberpoyritz am Hang des [[Borsberg (Berg)|Borsbergs]]]]&lt;br /&gt;
Oberpoyritz befindet sich am Stadtrand 12&amp;amp;nbsp;km ostsüdöstlich des Dresdner Stadtzentrums, der [[Innere Altstadt|Inneren Altstadt]], und direkt südlich der hier nach Osten langsam auslaufenden [[Dresdner Elbhänge|Elbhänge]]. Der größte Teil des Flurgebiets liegt im [[Elbtalkessel]], so auch der Ortskern. Dieser heißt bis heute &amp;#039;&amp;#039;Dorfplatz&amp;#039;&amp;#039; und blieb zum Teil erhalten. Er befindet sich auf einer Höhe von etwa {{Höhe|120|DE-NN|link=true}} am [[Graupaer Bach]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://stadtplan.dresden.de/getImage/image.ashx?w=500&amp;amp;id=1865796&amp;amp;k=902A47A01F561464D89DF0E5837A6C71 |titel=Gewässersteckbrief Graupaer Bach |format=PDF; 2,4&amp;amp;nbsp;MB |hrsg=Landeshauptstadt Dresden |abruf=2020-08-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der in die reichlich 1&amp;amp;nbsp;km weiter westlich verlaufende [[Elbe]] mündet. Etwa 1&amp;amp;nbsp;km nördlich des Stadtteils liegt die Spitze des 361&amp;amp;nbsp;m hohen [[Borsberg (Berg)|Borsbergs]]. Gemeinsam mit dem benachbarten [[Borsberg (Dresden)|gleichnamigen Ortsteil]] von [[Schönfeld-Weißig]] zählt dieser bereits zum [[Schönfelder Hochland]]; an seinen Hängen liegt unmittelbar nördlich von Oberpoyritz das 107&amp;amp;nbsp;ha große [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] &amp;#039;&amp;#039;Borsberghänge und Friedrichsgrund&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.dresden-und-sachsen.de/dresden/borsberg.htm |archiv-url=https://archive.is/20120728181836/http://www.dresden-und-sachsen.de/dresden/borsberg.htm |archiv-datum=2012-07-28 |werk=dresden-und-sachsen.de |titel=Borsberg, NSG Borsberghänge |abruf=2008-06-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; das im Osten durch den auch die Stadtgrenze markierenden [[Tiefer Grund|Tiefen Grund]] begrenzt wird. Eine [[Stiel-Eiche Dorfplatz Oberpoyritz|Stiel-Eiche auf dem Dorfplatz]] ist außerdem als [[Naturdenkmal]] &amp;#039;&amp;#039;ND 85&amp;#039;&amp;#039; ausgewiesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Umweltatlas&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dresden.de/media/pdf/umwelt/ua_2_1_text.pdf#page=7 |titel=Schutzgebiete nach Naturschutzgesetz |werk=Umweltatlas 04/2008 |format=PDF; 332&amp;amp;nbsp;kB |seiten=7 |hrsg=Umweltamt der Landeshauptstadt Dresden |abruf=2014-02-19 |kommentar=dort Tabelle 2 mit der &amp;#039;&amp;#039;Stieleiche Dorfplatz Oberpoyritz&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemarkung Oberpoyritz wird im Süden, Westen und Norden von zu [[Pillnitz]] gehörenden Fluren umschlossen. Gemeinsam mit diesem und weiteren Stadtteilen gehört Oberpoyritz zum statistischen Stadtteil [[Hosterwitz/Pillnitz]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.dresden-lexikon.de/?-LL+../Lexikon/Oberpoyritz.htm |werk=dresden-lexikon.de |titel=Oberpoyritz |abruf=2014-02-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dresden.de/media/pdf/statistik/43_Hosterwitz.pdf |titel=Stadtteil 43 – Hosterwitz/Pillnitz |format=PDF; 433&amp;amp;nbsp;kB |hrsg=Landeshauptstadt Dresden |abruf=2014-02-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Östlich benachbart liegt Kleingraupa, ein Ortsteil der Ortschaft [[Graupa]] in [[Pirna]]. Oberpoyritz konnte sich bis heute seinen dörflich-ländlichen Charakter weitgehend erhalten, obgleich im Laufe des 20. Jahrhunderts einige kleinere und locker bebaute Häusersiedlungen auf der Dorfflur entstanden. Der Süden der Gemarkung wird bereits durch das &amp;#039;&amp;#039;Tännicht&amp;#039;&amp;#039; bestimmt, einen kleinen, sich bis nach [[Birkwitz]] und [[Copitz]] ziehenden Wald. Ortsbildprägend sind außerdem die ausgedehnten Obstplantagen im direkten Umland sowie die Weinberge der zum [[Sachsen (Weinanbaugebiet)|Weinbaugebiet Sachsen]] gehörigen [[Elbtal (Großlage)|Großlage Elbtal]], unter ihnen die kegelförmige &amp;#039;&amp;#039;Rysselkuppe&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stadtwikidd.de/wiki/Rysselkuppe |titel=Rysselkuppe |werk=[[Stadtwiki Dresden]] |abruf=2014-02-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; von der sich eine Aussicht bis in die [[Sächsische Schweiz]] bietet. Sie wurden auf Grund der sehr guten Klima- und Bodenbedingungen angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtigste Straße in Oberpoyritz ist die Lohmener Straße, die als [[Staatsstraße (Sachsen)|Staatsstraße]] 167 von [[Loschwitz]] kommend den Stadtteil durchquert und über Graupa in Richtung Pirna weiterführt. Vom alten Dorfkern in Richtung [[Söbrigen]] verläuft die Oberpoyritzer Straße; die Graupaer Straße verbindet den Stadtteil über Graupa mit [[Bonnewitz]]. Im Stadtteilgebiet gibt es weitere sieben benannte Straßen. Über die Buslinie 83 der [[Dresdner Verkehrsbetriebe]], das einzige [[Öffentlicher Personennahverkehr|öffentliche Verkehrsmittel]] in Oberpoyritz, besteht eine Verbindung mit Pillnitz und Graupa bzw. Bonnewitz. In den Hängen oberhalb von Oberpoyritz verläuft der [[Sächsischer Weinwanderweg|Sächsische Weinwanderweg]], außerdem führt mit dem [[Fremdenweg]] eine historische Wanderroute durch die Sächsische Schweiz über Oberpoyritz.&lt;br /&gt;
{{Absatz|links}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Schon in der [[Bronzezeit]] war das Gebiet um Oberpoyritz besiedelt. Reste einer größeren Siedlung aus dieser Zeit, so zum Beispiel Herdstellen und Keramik, wurden um 1900 an der Straße nach Graupa aufgefunden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DuS Oberpoyritz, Söbrigen&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://dresden-und-sachsen.de/dresden/oberpoyritz_soebrigen.htm |archiv-url=https://web.archive.org/web/20070812223118/http://dresden-und-sachsen.de/dresden/oberpoyritz_soebrigen.htm |archiv-datum=2007-08-12 |werk=dresden-und-sachsen.de |titel=Oberpoyritz, Söbrigen |abruf=2008-06-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rysselkuppe Oberpoyritz.JPG|mini|Blick auf die Rysselkuppe in Pillnitz, den markanten Weinberg oberhalb von Oberpoyritz]]&lt;br /&gt;
Das Dorf Oberpoyritz wurde 1378 als &amp;#039;&amp;#039;Padegricz&amp;#039;&amp;#039; erstmals urkundlich erwähnt. Diese Bezeichnung kommt aus dem [[Sorbische Sprache|Sorbischen]] und kann mit &amp;#039;&amp;#039;Dorf unterm Berg&amp;#039;&amp;#039; übersetzt werden (vgl. [[Podgorica]]), was auf die Lage des Ortes am Fuß der Elbhänge und des Borsbergs verweist. Bei Oberpoyritz handelt es sich um einen [[Slawen|slawischen]] [[Rundling]] mit [[Gelängeflur]]. Bereits im [[15. Jahrhundert]] ist der Ortsname in einer Vielzahl von Formen verbürgt. Genannt werden &amp;#039;&amp;#039;Poyericz&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Podegricze&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Pogeritz&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Poydegritz&amp;#039;&amp;#039;. Noch 1541 als Poyeritz erwähnt, wurde dem Ortsnamen seit der Mitte des 16. Jahrhunderts der Zusatz &amp;#039;&amp;#039;Ober&amp;#039;&amp;#039; vorangestellt. Dies war plötzlich auf Grund der möglichen Verwechslungsgefahr mit einem nur 3&amp;amp;nbsp;km weiter nordwestlich bzw. elbabwärts gelegenen Dorf gleichen Namens nötig geworden, das damals nach einer langen Phase als [[Wüstung]] neu besiedelt worden war und heute [[Niederpoyritz]] heißt. Da letzterer Ort parallel auch den Namen &amp;#039;&amp;#039;Kratza&amp;#039;&amp;#039; trug, ist die Unterscheidung zwischen Ober- und Niederpoyritz jedoch nicht durchgängig nachvollziehbar. So wird Oberpoyritz 1588 als &amp;#039;&amp;#039;Ober Poyericz&amp;#039;&amp;#039; erwähnt, 1604 jedoch wieder nur als &amp;#039;&amp;#039;Poberiz&amp;#039;&amp;#039;. Noch 1875 findet sich neben der heutigen Namensform die Schreibweise &amp;#039;&amp;#039;Oberboyritz&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HOV&amp;quot;&amp;gt;{{HOV|Poyritz, Ober-}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotothek df rp-c 0710061 Dresden-Borsberg. Oberreit, Sect. Dresden, 1821-22.jpg|mini|Oberpoyritz und seine Nachbardörfer auf einer Karte von 1821]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Feuerwehr Oberpoyritz.JPG|mini|Gebäude der bis 2006 bestehenden Freiwilligen Feuerwehr im Dorfkern von Oberpoyritz]]&lt;br /&gt;
Bis ins frühe 15. Jahrhundert gehörte Oberpoyritz zunächst den [[Dohna (Adelsgeschlecht)|Burggrafen von Dohna]], um 1410 befand es sich im Besitz des Zweigs der Familie [[Köckritz (Adelsgeschlecht)|von Köckritz]], der auf der [[Burg Wehlen]] saß.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DS Oberpoyritz&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dresdner-stadtteile.de/Nordost/Oberpoyritz/oberpoyritz.html |archiv-url=https://web.archive.org/web/20230205140500/https://dresdner-stadtteile.de/Nordost/Oberpoyritz/oberpoyritz.html |archiv-datum=2023-02-05 |autor=Lars Herrmann |werk=dresdner-stadtteile.de |titel=Oberpoyritz |abruf=2014-02-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Vom Oberpoyritzer Nachbarort [[Liste der Wüstungen in Dresden#Stadtbezirk Loschwitz|Cloden]], der 1438 als wüst bezeichnet wird, wurden einige Fluren nach Oberpoyritz eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HOV|Cloden|Cloden}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1463 unterstand es Bodo [[Carlowitz (Adelsgeschlecht)|von Carlowitz]] und 1535 Kaspar [[Ziegler und Klipphausen (Adelsgeschlecht)|von Ziegler]]. Ab 1569&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.dresden-bilder.de/fotos/index.php/dresden/stadtteile/l-p/oberpoyritz |archiv-url=https://archive.is/20120801060552/http://www.dresden-bilder.de/fotos/index.php/dresden/stadtteile/l-p/oberpoyritz |archiv-datum=2012-08-01 |werk=dresden-bilder.de |titel=Oberpoyritz |abruf=2014-02-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; übten die Besitzer des benachbarten [[Rittergut]]es Pillnitz die [[Grundherrschaft]] aus. Dies war zunächst [[Christoph von Loß der Ältere]], kurfürstlicher Hofrat und Oberschenk. Seit dieser Zeit ist Oberpoyritz eng an Pillnitz geknüpft und verlor ähnlich wie [[Söbrigen]] einige Teile seiner Flur an das Gut. An die Stelle des ursprünglich betriebenen Ackerbaus trat damals immer stärker der Wein- und noch später der Obstanbau. An den lange prägenden Weinbau erinnert eine im alten Gemeindesiegel abgebildete [[Weinrebe (Heraldik)|Weintraube]]. Die [[Zeidlerei]] wurde ebenfalls betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verwaltung fiel währenddessen in die Zuständigkeit des [[Amt Dresden|Amts]] beziehungsweise der [[Amtshauptmannschaft Dresden]]. Bis 1539 war Oberpoyritz nach [[Dohna]] gepfarrt, danach lag es in der [[Parochie]] von [[Hosterwitz]] ([[Maria am Wasser]]). Nach dem Tod von Sophie Sibylle, der Enkelin von [[Christoph von Loß der Jüngere|Christoph von Loß dem Jüngeren]], ging Oberpoyritz unter anderem gemeinsam mit Hosterwitz, [[Pappritz (Dresden)|Pappritz]] und [[Krieschendorf]] am 17.&amp;amp;nbsp;April 1643&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.von-buenau.de/geschi.html |archiv-url=https://web.archive.org/web/20031215111023/http://www.von-buenau.de/geschi.html |archiv-datum=2003-12-15 |werk=von-buenau.de |titel=Bünau – die Geschichte |abruf=2014-02-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; an Günther [[Bünau|von Bünau]] (1604–1659) über, mit dem sie seit 1636 verheiratet war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://burgentouren-sachsen.de/seiten/schloesser/pillnitz/schlosspillnitz1.htm |werk=burgentouren-sachsen.de |autor=Sylvia Wetzlau |titel=Schloss und Park Pillnitz |abruf=2016-12-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach mehr als 50 Jahren Zugehörigkeit zu den Bünauschen Ländereien tauschte [[Johann Georg IV. (Sachsen)|Kurfürst Johann Georg&amp;amp;nbsp;IV.]] Pillnitz und damit auch Oberpoyritz am 31.&amp;amp;nbsp;Januar 1694 gegen [[Schloss Lichtenwalde|Lichtenwalde]] und 20.000 Gulden ein. Wenige Monate später starb er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im frühen 18. Jahrhundert erlebte das Dorf einen leichten Aufschwung durch seine Nähe zum [[Schloss Pillnitz]], das damals unter [[August der Starke|August dem Starken]], dem Bruder und Nachfolger Johann Georgs&amp;amp;nbsp;IV., in [[barock]]em Stil zu seinem Sommersitz aus- und umgebaut und anschließend zu einem der Mittelpunkte der [[Absolutismus|absolutistischen]] Hofhaltung der [[Wettiner]] wurde. Der Kurfürst erwarb zudem 1721 einen Weinberg, der zur Versorgung des Schlosses beitrug. Die Oberpoyritzer mussten überdies im Pillnitzer Schloss Wachdienst leisten. Ab 1765 waren außerdem Teile der nun hauptberuflichen Schlosswache in Oberpoyritz wohnhaft. Im Jahr 1818 war Johann Gottlob Ryssel der Besitzer des an der Grenze zu Pillnitz&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.blasewitz1.de/wein.htm |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210514062224/http://www.blasewitz1.de/wein.htm |archiv-datum=2021-05-14 |werk=blasewitz1.de |titel=Der Dresdener Weinbau |autor=Peter Redlich |abruf=2014-02-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; gelegenen Weinbergs. An seine seit dem 17. Jahrhundert in der Region ansässige Familie erinnern noch die Namen &amp;#039;&amp;#039;Rysselkuppe&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Rysselscher Weinberg&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dresden-elbland.de/de/p/saechsischer-weinwanderweg/33804399/?/etappe_1/pirna-pillnitz.htm |werk=saechsischer-weinwanderweg.de |titel=Etappe 1: Pirna – Dresden-Pillnitz |abruf=2014-02-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.verband-wohneigentum.de/sg-windmuehle/on16324 |werk=verband-wohneigentum.de |titel=3. Siedlungswandertag am 18. September 2005… |autor=Peter Jantsch |abruf=2014-02-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Noch bis 1844 waren [[Frondienst]]e an die Pillnitzer Gutsbesitzer zu leisten oder zu zahlen. Die &amp;#039;&amp;#039;Schmiedeschänke&amp;#039;&amp;#039; war seit 1854 mit dem [[Schankrecht]] ausgestattet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DuS Oberpoyritz, Söbrigen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1950 wurde Oberpoyritz gemeinsam mit weiteren umliegenden Orten nach [[Entwicklung des Stadtgebiets von Dresden|Dresden eingemeindet]] und bildet seitdem einen Stadtteil der Landeshauptstadt. Der frühere Dorfteich ist mittlerweile verfüllt worden. Im Stadtteil existierte bis zur Vereinigung mit der [[Feuerwehr Dresden#Stadtteilfeuerwehren (STF) der Freiwilligen Feuerwehr Dresdens|Stadtteilfeuerwehr]] Pillnitz im Jahr 2006 eine [[Freiwillige Feuerwehr]], deren Tradition bis 1846 zurückreichte,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.feuerwehr-pillnitz.de/index.php?p=Ehemalige_FF_Oberpoyritz |titel=Ehemalige FF Oberpoyritz |hrsg=Feuerwehr Pillnitz |abruf=2020-08-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie der Sportplatz des SV Pillnitz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.die-fans.de/fussball/vereine/informationen/,SV+Pillnitz+Dresden+1990,6773,,,,,northeast |werk=die-fans.de |titel=SV Pillnitz Dresden 1990 |abruf=2014-02-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwischen 1978 und 2001 befand sich in Oberpoyritz ein Trinkwasserschutzgebiet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url = https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/archiv/2001/03/c_2052.php | werk = dresden.de | hrsg = Landeshauptstadt Dresden | titel = Oberpoyritz: Trinkwasserschutzgebiet „Tännicht“ aufgehoben | datum = 2001-03-14 | abruf = 2016-12-15 | kommentar = Pressemitteilung}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;HOV&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1547/1551 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 9 [[Hufner|besessene Mann]], 12 [[Inwohner]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1764 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 8 besessene Mann, 1 [[Häusler]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1834 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 115&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 135&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1890 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 184&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 283&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 398&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 552&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1946 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 640&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Kurt und Herta Fuchs|Kurt Fuchs]] (* 22. November 1908 in Leipzig; † 12. Mai 1945, ermordet) und [[Kurt und Herta Fuchs|Herta Fuchs]] (* 21. Mai 1908; †), [[Gerechter unter den Völkern|Gerechte unter den Völkern]], lebten in Oberpoyritz&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.swr.de/nicht-alle-waren-moerder/barrierefreie-version/lona-ludmilla/schicksale/herta-und-kurt-fuchs.html |archiv-url=https://archive.today/20120911160126/http://www.swr.de/nicht-alle-waren-moerder/barrierefreie-version/lona-ludmilla/schicksale/herta-und-kurt-fuchs.html |archiv-datum=2012-09-11 |werk=swr.de |titel=Höchstmöglicher Einsatz für drei Fremde: Die tragische Geschichte des Ehepaars Fuchs |datum=2006 |abruf=2014-02-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Daniel Fraenkel, Jacob Borut |Titel=Lexikon der Gerechten unter den Völkern: Deutsche und Österreicher |Verlag=Wallstein Verlag |Jahr=2005 |ISBN=3-89244-900-7 |Online={{Google Buch |BuchID=UQK4-L64zfgC |Seite=117}} |Seiten=117}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/155887 |werk=medienservice.sachsen.de |hrsg=Sächsische Staatsregierung |datum=1996-02-26 |titel=YAD-VASHEM-Auszeichnung „Gerechte unter den Völkern“ |abruf=2008-06-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Frank Lanzendörfer]] (* 30. Dezember 1962 in Dresden-Oberpoyritz; † 1988 in [[Marienwerder (Barnim)|Marienwerder]]), deutscher Künstler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Kulturdenkmale in Oberpoyritz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |wayback=20230205140500 |url=https://www.dresdner-stadtteile.de/Nordost/Oberpoyritz/oberpoyritz.html |text=Stadtteil Oberpoyritz}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |archive-is=20120801060552  |url=http://www.dresden-bilder.de/fotos/index.php/dresden/stadtteile/l-p/oberpoyritz |text=Oberpoyritzer Bilder}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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