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	<title>Oberpollinger - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T14:30:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Oberpollinger&amp;diff=766221&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ekab: /* Geschichte */ int. Link</title>
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		<updated>2026-03-30T10:48:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; int. Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:München Neuhauser Straße 18 BW 2017-03-13 16-53-56.jpg|mini|Kaufhaus Oberpollinger (2017)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberpollinger.svg|mini|Das Logo des Oberpollingers]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Logo Oberpollinger.png|mini|Das Logo des Warenhauses von 2010 bis 2016]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinlein 53.jpg|mini|Rekonstruierte Ansicht der Grundstücke um 1570, Zeichnung von [[Gustav Steinlein]] nach dem Stadtmodell]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Val 072.jpg|mini|Ansicht im Jahr 1857]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Neuhauser 01.jpg|mini|Die Neubauten von 1891 in einer Ansicht aus dem Jahr 1900]]&lt;br /&gt;
[[Datei:KaufhausOberpollingerhistorischePostkarteL1050738 (2).jpg|mini|Kaufhaus Oberpollinger mit den später entfernten Rundbögen im Erdgeschoss und der ersten Etage, Postkarte um 1905]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberpollinger.jpg|mini|hochkant|Die Giebel der Schaufassade (noch mit &amp;#039;&amp;#039;Karstadt&amp;#039;&amp;#039;-Beschriftung im Jahr 2006)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oberpollinger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein bekanntes gehobenes [[Warenhaus]] in der [[Neuhauser Straße]] in [[München]]. Es wird von der italienischen Warenhauskette &amp;#039;&amp;#039;[[La Rinascente]]&amp;#039;&amp;#039; geführt und ist das nach Fläche größte Warenhaus in [[Süddeutschland]]. Das Gebäude wurde 1905 durch [[Max Littmann]] im Stil des [[Historismus]] in Form der [[Neurenaissance]] erbaut und steht unter Denkmalschutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Grundriss des heutigen Gebäudes standen ursprünglich fünf schmale mittelalterliche Bürgerhäuser und an der östlichen Ecke das Gebäude des fürstlichen Großzollamts, wie aus dem [[Jakob Sandtner|Sandtnerschen]] Stadtmodell von 1570 hervorgeht.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Baugeschichte geht maßgeblich zurück auf: Stadtarchiv München (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Häuserbuch der Stadt München, Band II: Kreuz-Viertel.&amp;#039;&amp;#039; R. Oldenbourg Verlag, München 1960, Seiten 154–162.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1837 wurde das Zollamt in das herzogliche Salzamt umgewandelt. Das Nachbarhaus war seit 1556 eine Brauerei, die mehrmals den Besitzer wechselte, bis sie 1584 durch den Brauer Christoph Pollinger übernommen wurde. Seine Familie, eine alt eingesessene Brauerei-Dynastie, besaß nahe dem [[St. Jakob (München)|Angerkloster]], in der Nähe der Sendlinger Straße, eine zweite Braustätte. Bald unterschieden die Münchner zwischen dem „Unteren“ und dem „Oberen“ Pollinger. So entstand der Name &amp;#039;&amp;#039;Oberpollinger&amp;#039;&amp;#039;. 1850 erwarb ein Braumeister aus Kulmbach namens Heiss die Brauerei, die seit 1842 auch [[Tafernwirtschaft]] war, und 1853 kaufte er das westlich angrenzende Salzamt hinzu. Seit 1861 waren auch die beiden östlich benachbarten Häuser mit der Brauerei und Wirtschaft Oberpollinger in einer Hand vereint. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die trotz aller zwischenzeitlichen Umbauten im Wesentlichen immer noch mittelalterliche Architektur wurde 1891 ersetzt. Das &amp;#039;&amp;#039;Hôtel Oberpollinger&amp;#039;&amp;#039; im Stil des Spät[[klassizismus]] übernahm den Namen der Brauerei und überspannte die ehemals vier Grundstücke. Das Hotel war nicht erfolgreich. Es wurde 1899, 1901 und 1903 verkauft und geriet Ende 1903 in die [[Zwangsversteigerung (Deutschland)|Zwangsversteigerung]]. Dabei erwarb das [[Hamburg]]er Warenhausunternehmen &amp;#039;&amp;#039;[[Max Emden|M. J. Emden Söhne]]&amp;#039;&amp;#039; das Grundstück und ließ das Gebäude abbrechen. Die Stadt legte Wert darauf, die westlich angrenzende [[Herzog-Max-Straße]] zu verbreitern. Dazu kaufte das Unternehmen auch die beiden östlich angrenzenden mittelalterlichen Bauten hinzu. Weil es im Westen einen Anteil als Straßenraum der Stadt überließ, bekam es das Recht, die ehemals sechs Grundstücke zusammenzufassen und durchgehend mit einem Warenhaus zu bebauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu wurde die &amp;#039;&amp;#039;Kaufhaus Oberpollinger [[Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Deutschland)|G.m.b.H.]]&amp;#039;&amp;#039; gegründet. Der Architekt [[Max Littmann]] legte 1904 einen Entwurf vor, den er mehrfach überarbeiten musste und ließ in nur rund zehn Monaten Bauzeit den Warenhausneubau in der Neuhauser Straße errichten, der am 14. März 1905 eröffnet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Karstadt|Rudolph Karstadt AG]] übernahm im Jahr 1927 mit der gesamten Firma &amp;#039;&amp;#039;M.&amp;amp;nbsp;J. Emden Söhne&amp;#039;&amp;#039; auch das Münchner Warenhaus Oberpollinger; der traditionelle Name wurde bewusst beibehalten, um den Kunden Kontinuität zu signalisieren. 1931 wurde das Gebäude durch den Architekten [[Philipp Schaefer (Architekt)|Philipp Schaefer]] erweitert und zum Teil umgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Warenhaus wurde am 8. Januar 1945 bei [[Luftangriffe auf München|einem Luftangriff]] schwer beschädigt. Es wurde 1947 teilweise wieder eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 2005 und 2006 wurde das Warenhaus vollständig umgebaut und durch einen nördlich anschließenden Erweiterungsbau um eine Fläche von 13.600&amp;amp;nbsp;Quadratmetern erweitert; Architektin war [[Ulrike Lauber]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lzb-architekten.de/buero/architekten |titel=lauber zottmann blank - Architekten München |abruf=2022-10-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der vollständigen Wiedereröffnung im Oktober 2006 umfasste der Oberpollinger zusammen mit dem baulich vom Stammhaus getrennten, knapp 200 Meter entfernten &amp;#039;&amp;#039;Karstadt Haus Oberpollinger am Dom&amp;#039;&amp;#039; nun eine Verkaufsfläche von 53.000&amp;amp;nbsp;Quadratmetern und war damit kurzzeitig nach dem [[KaDeWe]] das zweitgrößte Warenhaus in [[Deutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2007 tritt das ehemalige &amp;#039;&amp;#039;Haus am Karlstor&amp;#039;&amp;#039; nicht mehr als &amp;#039;&amp;#039;Karstadt Oberpollinger&amp;#039;&amp;#039; auf, sondern als &amp;#039;&amp;#039;Oberpollinger München&amp;#039;&amp;#039;, bis 2010 mit dem deutlich kleineren Zusatz &amp;#039;&amp;#039;Karstadt Premium Group&amp;#039;&amp;#039;. Auch dieser Zusatz wurde, um die Marke deutlich von Karstadt-Filialen zu differenzieren, entfernt. Das ehemalige &amp;#039;&amp;#039;Karstadt Haus Oberpollinger am Dom&amp;#039;&amp;#039; wurde gleichzeitig in &amp;#039;&amp;#039;Karstadt Haus am Dom&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. Das durch einen Übergang in der ersten Etage und im Untergeschoss mit dem &amp;#039;&amp;#039;Oberpollinger&amp;#039;&amp;#039; verbundene Sporthaus wurde Anfang 2008 von &amp;#039;&amp;#039;Karstadt Oberpollinger Sport&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Karstadt sports&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. Ende März 2010 wurde das &amp;#039;&amp;#039;Haus am Dom&amp;#039;&amp;#039; geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 2011 erwarb ein 50/50-[[Gemeinschaftsunternehmen]] des [[Düsseldorf]]er Projektentwicklers Centrum ([[Uwe Reppegather]]) und der [[Innsbruck]]er [[Signa Holding]] ([[René Benko]]) die Immobilien des Oberpollingers und des benachbarten Karstadt Sporthauses für 250 Millionen Euro vom [[Highstreet]]-Konsortium.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.textilwirtschaft.de/news/topnews/pages/Muenchen-Immobilien-von-Oberpollinger-und-Karstadt-Sport-verkauft_70503.html München: Immobilien von Oberpollinger und Karstadt-Sport verkauft], textilwirtschaft.de, 8. Juni 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 2013 kaufte die Signa Holding 75,1 % der Anteile der Karstadt Premium GmbH (Oberpollinger, KaDeWe in [[Berlin]] und [[Alsterhaus]] in Hamburg) sowie der Karstadt Sports GmbH.&amp;lt;ref&amp;gt;Focus: [http://www.focus.de/finanzen/news/wirtschaftsticker/unternehmen-kartellamt-gibt-verkauf-der-luxus-und-sporthaeuser-von-karstadt-frei_aid_1143254.html Kartellamt gibt Verkauf der Luxus- und Sporthäuser von Karstadt frei], 29. Oktober 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; Im November reichte Signa die Hälfte ihres Anteils, also 37,55 % an den israelischen Unternehmer [[Beny Steinmetz]] weiter.&amp;lt;ref&amp;gt;Spiegel online: [https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/karstadt-diamantenhaendler-beny-steinmetz-kauft-anteile-a-934818.html &amp;#039;&amp;#039;Diamanten-Milliardär steigt bei Karstadt ein&amp;#039;&amp;#039;], 21. November 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 2014 wurden die Häuser der Karstadt Premium GmbH zur &amp;#039;&amp;#039;The KaDeWe Group GmbH&amp;#039;&amp;#039; umfirmiert, um sie von den übrigen Karstadt-Warenhäusern zu trennen und die Zugehörigkeit zum KaDeWe zu betonen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.textilwirtschaft.de/business/Aus-Karstadt-Premium-wird-The-KaDeWe-Group_93592.html | archive-is=20141230071202 | text=textilwirtschaft.de: Aus Karstadt Premium wird The KaDeWe Group}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Anfang 2015 gab Beny Steinmetz seinen Anteil an Oberpollinger und den anderen Premiumhäusern an Signa zurück und erhielt dafür die Signa-Anteile an den übrigen ehemaligen Karstadt-Warenhäusern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Reuters Staff |url=https://www.reuters.com/article/deutschland-karstadt-benko-idDEKBN0KW0X020150123 |titel=Karstadt-Eigner teilen Immobilien auf - Benko bekommt Nobelhäuser |werk=www.reuters.com |datum=2015-01-23 |abruf=2023-11-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Juni 2015 veräußerte Signa den Mehrheitsanteil (50,1 %) der KaDeWe-Gruppe an die [[italien]]ische Warenhauskette [[La Rinascente]], die wiederum Teil der [[Thailand|thailändischen]] [[Central Group]] ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Thieme: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.kadewe-gruppe-karstadt-eigner-schmiedet-premium-allianz.e71af16e-2599-4065-a4cf-80c31102710f.html KaDeWe-Gruppe – Karstadt-Eigner schmiedet Premium-Allianz.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Stuttgarter Zeitung&amp;#039;&amp;#039; (Online), 9. Juni 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv | url=http://www.rbb-online.de/wirtschaft/beitrag/2015/06/karstadt-la-rinascente-kadewe-uebernahme.html | wayback=20150614045323 | text=Neuer Miteigentümer will auch KaDeWes in Wien und Prag – KaDeWe zur Hälfte an italienische Gruppe verkauft.}}&amp;#039;&amp;#039; Rbb-online.de, 9. Juni 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Signa Holding|Signa]]-Insolvenz meldete auch die Eigentümergesellschaft der Oberpollinger-Immobilie &amp;#039;&amp;#039;KHM OP&amp;#039;&amp;#039; im Januar 2024 Insolvenz an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Nina Job |url=https://www.abendzeitung-muenchen.de/muenchen/pleite-welle-in-muenchen-weitere-kaufhaus-gesellschaften-sind-insolvent-art-954835 |titel=Pleite-Welle in München: Weitere Kaufhaus-Gesellschaften sind insolvent |datum=2024-01-25 |sprache=de |abruf=2024-01-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 2025 wurde bekannt, dass die &amp;#039;&amp;#039;CR Mitte 2 GmbH &amp;amp; Co. KG&amp;#039;&amp;#039; des Investors [[Erich Schwaiger]] die Immobilie für 380 Millionen Euro erworben hat.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sebastian Krass |url=https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-fussgaengerzone-oberpollinger-verkauf-schwaiger-li.3355043 |titel=München: Investor Schwaiger kauft Oberpollinger-Gebäude in der Innenstadt |datum=2025-12-15 |sprache=de |abruf=2025-12-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tz.de/muenchen/stadt/ruine-stehen-vor-dem-verkauf-oberpollinger-und-karstadt-94080020.html |titel=Noch vor Weihnachten: Zwei riesige Immobilien-Deals in der Münchner Innenstadt |datum=2025-12-15 |sprache=de |abruf=2025-12-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprüngliche Architektur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberpollinger lichthof 1905.png|mini|hochkant|Der Lichthof mit Treppenanlagen (1905)]]&lt;br /&gt;
Der Architekt Max Littmann musste auf Betreiben der den Stadtrat beratenden &amp;#039;&amp;#039;Münchner Künstler-Kommission&amp;#039;&amp;#039; seine Entwürfe mehrfach überarbeiten, um die Neuhauser Straße mit ihrer kleinteiligen Bebauung und den benachbarten [[Bürgersaal (München)|Bürgersaal]] nicht zu dominieren. Schließlich einigte man sich darauf, die Fassade stark zu gliedern und mit Naturstein zu verkleiden. Nach rund zehn Monaten Bauzeit wurde der Warenhausneubau in der Neuhauser Straße 1905 eröffnet. Als Bezug zur Hamburger Herkunft der Warenhausbetreiber stehen auf zwei der drei Giebel [[Windrichtungsgeber|Wetterfahnen]] in Form von Handelsschiffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Max Littmann entwarf das Kaufhaus entsprechend den modernsten Möglichkeiten seiner Zeit. Der [[Stahlskelettbau|Eisenskelettbau]] bestand aus Trägern, die an einem Raster ausgerichtet waren. Zum Feuerschutz wurden sie mit [[Beton]] verkleidet. Die Fassaden sind mit [[Muschelkalk]] verkleidet, die Schmuckelemente der Fassaden stammen von den Bildhauern [[Heinrich Düll]] und [[Georg Pezold]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Erdgeschoss wies das Kaufhaus vier Etagen mit Verkaufsflächen auf, darüber ein weiteres Stockwerk für die Verwaltung und einen Keller mit den Personalgarderoben, Lager und Ladeflächen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da das Äußere an die Umgebung angepasst werden musste, konnte Littmann keine großen Fensterfronten einbauen. Stattdessen entwarf er einen zentralen Lichthof mit Glaskuppel, in dem auch die vier Personenaufzüge angeordnet waren. Der Rauminhalt betrug 35.292&amp;amp;nbsp;Kubikmeter. Die Kosten wurden mit 1.097.000 [[Mark (1871)|Mark]] angegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;Bayerischer Architekten- und Ingenieur-Verein (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;München und seine Bauten.&amp;#039;&amp;#039; Bruckmann, München 1912, Seiten 316 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Warenhaus heute ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Denkmal Hauptsynagoge 2193.jpg|mini|Oberpollinger-Erweiterungsbau mit dem Gedenkstein für die Alte Hauptsynagoge]]&lt;br /&gt;
Das Haus ist zusammen mit dem KaDeWe in Berlin und dem Alsterhaus in Hamburg in der &amp;#039;&amp;#039;La Rinascente S.p.A.&amp;#039;&amp;#039; gebündelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Neubau wurde die [[Trading-up|Aufwertung]] auf Premiumniveau ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die beiden neuen Warenhäuser in München. II. Das Kaufhaus Oberpollinger.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Bauzeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 39. Jahrgang 1905, Nr. 56 (vom 15. Juli 1905), {{URN|nbn|de:kobv:co1-opus-21528}}, S. 337–339. (mit elf Abbildungen)&lt;br /&gt;
* Bayerischer Architekten- und Ingenieur-Verein (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;München und seine Bauten.&amp;#039;&amp;#039; Bruckmann, München 1912, S. 316 f.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Oberpollinger. Ein Name, eine Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; In: Karstadt Oberpollinger (Hrsg.), Uwe Faltermeier (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Oberpollinger. 100 Jahre Münchner Lebensart 1905–2005. Chronik anlässlich des 100-jährigen Jubiläums.&amp;#039;&amp;#039; München 2005, S. 11.&lt;br /&gt;
* {{Denkmäler in Bayern|M-M|690 f}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Geschichte Münchens#Fin de siècle: Prinzregent Luitpold]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.oberpollinger.de/ oberpollinger.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48/8/21/N |EW=11/34/3/E |type=landmark |region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesprochener Artikel&lt;br /&gt;
|artikel      = Oberpollinger&lt;br /&gt;
|dateiname    = De-Oberpollinger-article.ogg&lt;br /&gt;
|dauer        = 12:55&lt;br /&gt;
|größe        = 5,9 MB&lt;br /&gt;
|sprecher     = Blik&lt;br /&gt;
|geschlecht   = männlich&lt;br /&gt;
|dialekt      = Hochdeutsch&lt;br /&gt;
|oldid        = 138806264&lt;br /&gt;
|artikeldatum = 2015-02-13&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=1248099-X|VIAF=153254537}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kaufhaus in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschäftshaus in München]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neuhauser Straße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in der Münchner Altstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Einzelhandelsbauwerk in München]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in der Münchner Altstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Central Group]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Signa Holding]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Karstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1905]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ekab</name></author>
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