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	<title>Oberpörlitz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Oberp%C3%B6rlitz&amp;diff=544920&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rubikon79: /* Politik */ aktualisiert: Kommunalwahl 2024</title>
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		<updated>2025-02-01T22:46:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Politik: &lt;/span&gt; aktualisiert: Kommunalwahl 2024&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = &lt;br /&gt;
| Alternativname         = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Ilmenau&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen_Oberpoerlitz.png&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/42/07/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 10/54/51/E&lt;br /&gt;
| Nebenbox               = &lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-TH&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            = &lt;br /&gt;
| Höhe                   = 565 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 3.67&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 1223&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2022-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ilmenau.de/de/unsere-stadt/stadt-und-ortsteilinfos/statistiken/einwohnerstatistik/ |titel=Einwohnerstatistik / Ilmenau – Goethe- und Universitätsstadt |abruf=2023-01-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1993-10-16&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 98693&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 03677&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Region_Ilmenau.PNG&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Lagekarte von Oberpörlitz&lt;br /&gt;
| Poskarte               = &lt;br /&gt;
| Bild                   = &lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ilmenau-Oberpoerlitz.jpg|miniatur|270px|Oberpörlitz, Blick vom Lärcheneck]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schule Oberpörlitz.JPG|miniatur|Schulgebäude]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ilmenau-Oberpoerlitz - Dicke Eiche.JPG|miniatur|Die Dicke Eiche an den Hirtenbuschteichen westlich des Ortes]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ilmenau Oberpörlitz Kriegerdenkmal mit 2019 neugestaltetem Vorplatz 2020.jpg|alternativtext=Kriegerdenkmal Ilmenau Oberpörlitz mit 2019 neugestaltetem Vorplatz|mini|Kriegerdenkmal Oberpörlitz (mit 2019 neu angelegtem Vorplatz) an den Hirtenbuschteichen westlich des Ortes]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oberpörlitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Stadt [[Ilmenau]] im [[Ilm-Kreis]] ([[Thüringen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Oberpörlitz liegt auf der Spitze der &amp;#039;&amp;#039;Pörlitzer Höhe&amp;#039;&amp;#039; in etwa 585 Metern über NN. Das alte Dorf liegt im Windschatten der Oberpörlitzer Höhe, während das Wohngebiet am Südhang ungeschützt vor Wind und Wetter liegt. Südlich geht Oberpörlitz fließend in Ilmenau über. Die Fläche der Ortsflur beträgt 3,67 km², wovon etwa 41 % bewaldet, 45 % Ackerland und Weiden und etwa 2 % Wasserflächen sind. Die restlichen 12 % sind Siedlungsflächen. Auf Grund der Lage des Ortes an der Stirnseite der Pörlitzer Höhe ist es dort meist windiger als in der Umgebung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich des Ortes verläuft der [[Rottenbach (Ilm)|Rottenbach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Oberpörlitz wurde 1351 erstmals urkundlich erwähnt und 1993 in die Stadt [[Ilmenau]] eingemeindet. Zwischen Oberpörlitz und Ilmenau bestand aber seit je eine enge Bindung. Der Ort besaß zu keiner Zeit eine eigene Kirche, sodass die Einwohner den Ilmenauer Gottesdienst mitbesuchten und auf dem Ilmenauer Friedhof beerdigt wurden. So bürgerte sich für Oberpörlitz die Bezeichnung als Ilmenauer [[Küchendorf]] ein, da die Oberpörlitzer ihre Kirchensteuer in Naturalien (namentlich Holz, Wolle oder eben Küchenkräuter) anstatt in Geld bezahlen mussten. Die Oberpörlitzer Dorfbewohner lehnten sich im 17./18. Jahrhundert mehrfach gegen die teils rigide agierenden Ilmenauer Amtsmänner auf. Es gab keine Gewerbefreiheit und praktisch keine Selbstverwaltung, jedoch wird seit 1632 von Bürgermeistern in Oberpörlitz berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Jahr 1559 gehörte der Ort zu [[Unterpörlitz]], danach durfte er sich selbst verwalten. Schwere Verwüstungen brachte der [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährige Krieg]] über den Ort. Während er in Ilmenau nur etwa 30 % der Einwohner das Leben kostete, so waren es in Oberpörlitz über 65 %. Auch der [[Siebenjähriger Krieg|Siebenjährige Krieg]] brachte Not und Elend über die Einwohner des Ortes. Ein Problem von Oberpörlitz war immer die [[Wasserknappheit]], da das Dorf auf einer Bergkuppe liegt und somit die [[Grundwasser]]vorkommen sehr tief liegen. Abhilfe wurde 1893 geschaffen, als man eine Wasserleitung von [[Ilmenau-Roda|Roda]] nach Oberpörlitz verlegte. Erst 1899 entstand die Oberpörlitzer Schule, die schon 1950 wieder geschlossen wurde. Bis dahin besuchten die Kinder die Ilmenauer Schulen mit. Der Anschluss des Ortes an das Stromnetz erfolgte 1913, der an das Gasnetz 1926 und der an das Abwassernetz 1928.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] (genauer am 10. April 1945) beschossen die US-Truppen das Dorf, wobei fünf Häuser zerstört wurden. Der Schaden belief sich auf 180.000 [[Reichsmark]]. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden viele neue Einrichtungen in Oberpörlitz eröffnet, z.&amp;amp;nbsp;B. das Schwimmbad 1958 im Leiterbachstal, das nach 1990 endgültig geschlossen wurde (Renaturierung des Terrains).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1995 bis 2002 entstand im Südwesten des Ortes ein Wohngebiet, in dem etwa 900 Menschen leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
* um 1450: ~ 30 Einwohner&lt;br /&gt;
* 1705: ~ 70 Einwohner&lt;br /&gt;
* 1804: 104 Einwohner&lt;br /&gt;
* 1879: 147 Einwohner&lt;br /&gt;
* 1901: 256 Einwohner&lt;br /&gt;
* 1912: 356 Einwohner&lt;br /&gt;
* 1932: 378 Einwohner&lt;br /&gt;
* 1964: 353 Einwohner&lt;br /&gt;
* 1990: 332 Einwohner&lt;br /&gt;
* 1993: 408 Einwohner&lt;br /&gt;
* 1995: 527 Einwohner&lt;br /&gt;
* 1997: 694 Einwohner&lt;br /&gt;
* 2000: 1055 Einwohner&lt;br /&gt;
* 31. Dezember 2002: 1229 Einwohner&lt;br /&gt;
* 31. Dezember 2003: 1240 Einwohner&lt;br /&gt;
* 30. Juni 2004: 1234 Einwohner&lt;br /&gt;
* 30. Juni 2005: 1255 Einwohner&lt;br /&gt;
* 30. Juni 2006: 1290 Einwohner&lt;br /&gt;
* 30. Juni 2007: 1290 Einwohner&lt;br /&gt;
* 30. Juni 2012: 1339 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Der ehrenamtliche Ortsbürgermeister ist Wolfgang Heinz. Er wurde zuletzt bei den [[Kommunalwahlen in Thüringen 2024|Kommunalwahlen in Thüringen]] am 26. Mai 2024 im Amt bestätigt. Zusammen mit acht weiteren Mitgliedern bildet er den Ortsteilrat von Oberpörlitz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Stadtverwaltung Ilmenau |Titel=Amtsblatt der Stadt Ilmenau 06/2024 |Datum=2024-06-27 |Seiten=11–15 |Online=[https://www.ilmenau.de/media/amtsblatt_nr202406.pdf Online] |Format=PDF |KBytes=6900 |Abruf=2025-02-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
Oberpörlitz ist eines der wenigen Dörfer im Ilm-Kreis, das keine eigene Kirche und keinen eigenen Friedhof besitzt. Die Einwohner besuchten von jeher den Ilmenauer Gottesdienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ort liegt ein großer Reiterhof mit Reithalle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Verkehr ==&lt;br /&gt;
In Oberpörlitz befinden sich mit dem Hauptsitz des [[Verlag grünes herz|Verlages grünes herz]], dem größten touristischen Verlag Thüringens, und dem [[RhinoVerlag]] regional bedeutende Verlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &amp;#039;&amp;#039;Gewerbegebiet An der B4&amp;#039;&amp;#039; westlich des Ortes haben sich etwa 60 Unternehmen angesiedelt. Früher besaß das Dorf bedeutende Landwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Straßen gibt es nach [[Ilmenau]], [[Unterpörlitz]], Roda und [[Martinroda]]. 1998 wurde 1,5 km südöstlich des Ortes der Haltepunkt &amp;#039;&amp;#039;Pörlitzer Höhe&amp;#039;&amp;#039; an der [[Bahnstrecke Erfurt–Ilmenau]] angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 2 km vom Ort entfernt in Richtung Martinroda befindet sich die Anschlussstelle Ilmenau-West der Thüringer-Wald-Autobahn [[Bundesautobahn 71|A&amp;amp;nbsp;71]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Die ortstypische mundartliche Bezeichnung für Oberpörlitz lautet „Iberperltz“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Carola Müller: &amp;#039;&amp;#039;Oberpörlitz&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Die Ortsteile der Stadt Ilmenau&amp;#039;&amp;#039;, Stadt Ilmenau (Hrsg.) 2001, ISBN 3-00-007916-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.ilmenau.de/oberpoerlitz.htm Oberpörlitz auf der Website der Stadt Ilmenau]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Stadt Ilmenau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7566294-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Oberporlitz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Ilm-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Ilm-Kreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Ilmenau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1351]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1993]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rubikon79</name></author>
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