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	<title>Oberostalpin - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T07:48:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Oberostalpin&amp;diff=1064010&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;C.wolke: Referenz Oberhauser korrigiert, archiv-bot Kommentar nach Prüfung entfernt</title>
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		<updated>2025-01-17T09:50:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Referenz Oberhauser korrigiert, archiv-bot Kommentar nach Prüfung entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oberostalpin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; werden in der [[Geologie]] jene Teile des [[Ostalpin|ostalpinen Deckensystems]] bezeichnet, die durch horizontale Überschiebungen bei der Entstehung der [[Alpen]] zuoberst zu liegen kamen. Ihre [[Tektonik|tektonischen]] Bewegungen – hauptsächlich [[Überschiebung]]en – fanden vor allem in der [[Oberkreide]] statt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Geringere Nachbewegungen im [[Tertiär (Geologie)|Tertiär]] modifizierten das tektonische Bild an ihren Rändern – d.&amp;amp;nbsp;h. im Bereich der (v.&amp;amp;nbsp;a. nördlichen) [[Kalkalpen]] und der [[Grauwackenzone]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Große [[Gebirgsbildung|Auffaltungen]] sind in den Ostalpen unbekannt, denn die ostalpinen Deckensysteme sind nicht durch Überfaltung, sondern durch Abscheren von ihrer Unterlage entstanden ([[Scherdecke]]n). &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Herkunftsgebiet des Oberostalpin und seiner Trägerdecke, des &amp;#039;&amp;#039;[[mittelostalpin]]en&amp;#039;&amp;#039; Kristallins, liegt weit im Süden; die Schätzungen reichen von etwa 100 bis zu 200&amp;amp;nbsp;km. Beide Einheiten zählen zu der von Süden anrückenden [[Plattentektonik|Erdkrustenplatte]], die zur großräumigen [[Subduktion]] des damaligen ([[Penninikum|penninischen]]) Ozeanbodens und der Alpenbildung geführt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Oberostalpin umfasst vor allem&lt;br /&gt;
* den Bereich der [[Österreichische Zentralalpen|Österreichischen Zentralalpen]] (an Gesteinen hauptsächlich das sogenannte [[Kristallinkomplex|Altkristallin]]),&lt;br /&gt;
* die vorgelagerten Bereiche der oberostalpinen Sedimente: [[Nördliche Kalkalpen]], [[Gailtaler Alpen]] und nordöstliche [[Karawanken]],&lt;br /&gt;
* das oberostalpine Paläozoikum: nördliche [[Grauwackenzone]], Landecker [[Quarzphyllit]], Murauer und Grazer Paläozoikum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die oberostalpinen Decken sind vor allem durch voll entwickeltes [[Mesozoikum]] gekennzeichnet, während das [[Unterostalpin]] (z.&amp;amp;nbsp;B. Ostschweiz, westliche Niedere Tauern) geringmächtige [[Trias (Geologie)|Trias]]- und grobklastische [[Jura (Geologie)|Jura]]-Schichten aufweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff des &amp;#039;&amp;#039;Oberostalpins&amp;#039;&amp;#039; geht auf [[Alexander Tollmann|Tollmann]] zurück. Die neuere [[Strukturgeologie]] verwendet auch &amp;#039;&amp;#039;[[Zentralostalpin]]&amp;#039;&amp;#039;, wobei das &amp;#039;&amp;#039;[[Unteres Zentralostalpin|Untere Zentralostalpin]]&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Mittelostalpin&amp;#039;&amp;#039; nach Tollmann) hauptsächlich das [[Altkristallin]] der Zentralalpen umfasst sowie das [[Bajuvarikum]] der Kalkalpen. Das Oberostalpin nach Tollmann wird zusammen mit dem [[Tirolikum]] als &amp;#039;&amp;#039;[[Oberes Zentralostalpin]]&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Das liegt daran, weil die Kalkalpen mit dem Mittelostalpin im Sinne Tollmanns ein gemeinsames tektonisches Stockwerk bilden. Diese Neugliederung&amp;lt;ref name=&amp;quot;Froitzheim uni-bonn&amp;quot;&amp;gt;Nikolaus Froitzheim: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=https://www.steinmann.uni-bonn.de/arbeitsgruppen/strukturgeologie/lehre/wissen-gratis/geologie-der-alpen |wayback=20160810100057 |text=Geologie der Alpen Teil 1: Allgemeines und Ostalpin.}}&amp;#039;&amp;#039; Vorlesungsskript, in: Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn: &amp;#039;&amp;#039;Strukturgeologie&amp;#039;&amp;#039; (online, uni-bonn.de, abgerufen am 10. August 2016). ([http://files.designer.hoststar.ch/81/ee/81ee34ff-7763-47b4-a71c-f993c313aa77.pdf PDF 5,1 MB auf hoststar.ch], zuletzt abgerufen am 17. Januar 2025)&amp;lt;/ref&amp;gt; ist derzeit in Diskussion.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Siegmund Prey |Titel=Die Grauwackenzone sowie ihre Äquivalente in den Zentralalpen in Verbindung mit aufliegenden Resten aus Mesozoikum und Eozän |Hrsg=[[Rudolf Oberhauser (Geologe)|Rudolf Oberhauser]] |Sammelwerk=Der geologische Aufbau Österreichs |Verlag=Springer |Ort=Wien New York |Datum=1980 |ISBN=3-211-81556-2 |DOI=10.1007/978-3-7091-3744-4 |Seiten=90–107 |Online={{Google Buch |BuchID=hLd9BwAAQBAJ |Seite=90}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geologisches Wörterbuch&amp;#039;&amp;#039;, Ferdinand Enke-Verlag, Stuttgart.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geologie in Stichworten&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Ferdinand Hirt, Kiel.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geologischer Aufbau Österreichs&amp;#039;&amp;#039;, Springer-Verlag, S. 73 ff und 379 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebirgsbildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologie der Alpen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;C.wolke</name></author>
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