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	<title>Obernheim - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Obernheim&amp;diff=251522&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;H0m3r: kleinere Anpassungen</title>
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		<updated>2025-05-06T13:22:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;kleinere Anpassungen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = Wappen Obernheim.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 48/09/45/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 08/51/42/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Obernheim in BL.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Tübingen&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Zollernalbkreis&lt;br /&gt;
|Höhe              = 897&lt;br /&gt;
|PLZ               = 72364&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 07436&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 08417047&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE OHK&lt;br /&gt;
|Straße            = Hauptstraße 8&lt;br /&gt;
|Website           = [http://www.obernheim.de/ www.obernheim.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Alexander Hofer&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Blick über Obernheim, Zollernalbkreis.jpg|mini|300px|Blick über Obernheim Richtung Nordwest]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Obernheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gemeinde im [[Zollernalbkreis]] in [[Baden-Württemberg]] ([[Deutschland]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obernheim wird von Einheimischen häufig nur &amp;#039;&amp;#039;Oberna&amp;#039;&amp;#039;, seltener auch &amp;#039;&amp;#039;Obernen, Oberhain&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Oberhan&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Obernheim liegt auf dem [[Großer Heuberg|Großen Heuberg]], dem südwestlichsten Teil der [[Schwäbische Alb|Schwäbischen Alb]] im [[Naturpark Obere Donau]]. Der Ort wurde ursprünglich in einem [[Trockental]] angelegt, hat sich aber über den Talrand hinaus ausgebreitet und liegt zwischen 777 und {{Höhe|988|DE-NHN|link=1}}.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.obernheim.de/index.php/?id=95 |titel=Geschichte &amp;amp; Entwicklung |werk=Gemeinde Obernheim |sprache=de |abruf=2021-01-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ortskern liegt bei etwa {{Höhe|900|DE-NHN|link=1}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Obernheim grenzt im Uhrzeigersinn von Norden beginnend an die Gemeinden [[Ratshausen]], [[Hausen am Tann]], [[Meßstetten]] mit den Stadtteilen [[Tieringen]], [[Oberdigisheim]] und [[Unterdigisheim]], [[Nusplingen]], [[Reichenbach am Heuberg]], [[Wehingen]] und [[Deilingen]]. Letztere drei liegen im [[Landkreis Tuttlingen]].&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Zur Gemeinde Obernheim gehören das Dorf Obernheim mit abgegangener [[Burg Obernheim]], der Weiler Tanneck und das Haus Ziegelhütte.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band VII: Regierungsbezirk Tübingen.&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 1978, ISBN 3-17-004807-4. S. 236–237&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausdehnung des Gemeindegebiets ===&lt;br /&gt;
Die Entfernung zwischen dem nördlichsten Punkt beim Rappenstein und dem südlichsten Punkt an der Gemarkungsgrenze zwischen Reichenbach und Nusplingen beträgt etwa 5,8 km. Zwischen dem westlichsten Punkt am [[Ortenberg (Berg)|Ortenberg]] und dem östlichsten Punkt im Gewann Wanne an der Bergkante zum Tal der Unteren Bära bei Nusplingen liegen etwa 6,8 km. Die Gesamtfläche beträgt 15,01 km&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom nördlichsten Punkt beim Rappenstein führt die Gemarkungsgrenze südwestwärts bis zum westlichsten Punkt beim Ortenberg. Von dort verläuft sie in südlicher Richtung entlang eines Bergkamms bis oberhalb des Wehinger Ortsteils Harras und ab dem Gewann &amp;#039;&amp;#039;Oberer Heimbuch&amp;#039;&amp;#039; südöstlich bis zum südlichsten Punkt im Gewann &amp;#039;&amp;#039;Bubenbühl&amp;#039;&amp;#039; zwischen Reichenbach und Nusplingen. Der Verlauf setzt sich nun nordöstlich oberhalb Nusplingens fort und schwenkt an der Grenze zwischen Obernheim, Nusplingen und den beiden Meßstetter Stadtteilen Unterdigisheim und Oberdigisheim in nordwestlicher Richtung fort. Dabei wird die meist auf Bergkämmen verlaufende Gemarkungsgrenze durch das Tal zwischen Obernheim und Oberdigisheim sowie das &amp;#039;&amp;#039;Eschental&amp;#039;&amp;#039; durchschnitten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schutzgebiete ===&lt;br /&gt;
[[File:Doline östlich von Obernheim 2.jpg|mini|[[Doline]] östlich von Obernheim]]&lt;br /&gt;
Im Norden der Gemeinde liegt das [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] [[Stromelsberg-Hessenbühl]]. Der Rest der Gemarkung gehört, abgesehen vom besiedelten Bereich zum [[Landschaftsschutzgebiet]] [[Großer Heuberg (Landschaftsschutzgebiet)|Großer Heuberg]]. Die Gemeinde hat zudem Anteile am [[FFH-Gebiet]] [[Östlicher Großer Heuberg]] und am [[Vogelschutzgebiet]] [[Südwestalb und Oberes Donautal]]. Obernheim liegt im [[Naturpark Obere Donau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Naturdenkmale in Obernheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorgeschichte ===&lt;br /&gt;
An verschiedenen Punkten wurden Siedlungsreste aus der [[Urnenfelderkultur|Urnenfelderzeit]] (1200–800 v. Chr.), der [[Hallstattzeit]] (800–500 v. Chr.) und der [[Latènezeit]] (500 v. Chr. – 100 n. Chr.) entdeckt. Beim Bau einer Halle im heutigen Ortskern wurden im Jahre 1938 Scherben und eine Schüssel ebenfalls aus der Hallstattzeit gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem auch später mehrfach besiedelten Burgbühl wurden verschiedene Gegenstände aufgefunden: [[Feuerstein]]geräte aus der [[Mittelsteinzeit]] (12000–4000 v. Chr.) und der [[Jungsteinzeit]] (4000–1800 v. Chr.) sowie zahlreiche Scherben aus der Urnenfeldzeit und der Hallstattzeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Burgbühl spielt auch eine wichtige Rolle in den Anfängen der Besiedlung von Obernheim. Um 1050 wurden in der Region zahlreiche Burgen erbaut, u. a. auch auf dem Burgbühl. Die Burggräben in Richtung [[Harras (Wehingen)|Harras]] sind heute noch eindeutig sichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter und Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Der älteste Nachweis reicht in das Jahr 1140 zurück. Gozbertus de Obernheim, freien Standes (also hochadelig), unterzeichnet neben Burkard von [[Lautlingen]] als Zeuge in [[Villingen-Schwenningen|Schwenningen]] bei [[Villingen-Schwenningen|Villingen]] für das [[Kloster Gengenbach]]. Danach konnte sich Obernheim aufgrund der schwierigen Bedingungen beim Ackerbau erst spät zum Dorf entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obernheim gehörte stets zur selben Herrschaft wie das benachbarte Nusplingen, war also Teil der [[Hohenberg (schwäbisches Adelsgeschlecht)|Grafschaft Hohenberg]], deren Residenz sich nur wenige Kilometer entfernten auf dem [[Oberhohenberg]] bei Deilingen befand. Seit 1381 gehörte die Grafschaft Hohenberg zu [[Vorderösterreich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1285 – zur Zeit der Stadterhebung von Nusplingen – war Obernheim der „zu oberst“ gelegene Ort von acht &amp;#039;&amp;#039;-heim&amp;#039;&amp;#039;-Orten rings um die neue Stadt: Oberdigisheim, Unterdigisheim, Obernheim, [[Bubsheim]], [[Egesheim]], [[Königsheim]], [[Bärenthal|Ensisheim]] und [[Hartheim (Meßstetten)|Hartheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Nusplingen war Obernheim Teil der [[Burgruine Kallenberg|Herrschaft Kallenberg]] und wechselte häufig den Besitz. Von 1401 bis 1695 war die Herrschaft Kallenberg im Pfandbesitz des [[Haus Waldburg|Hauses Waldburg]] aus der Linie [[Waldburg-Trauchburg|Trauchburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1580 hatte Obernheim 200 Einwohner. 1630 zwischen 350 und 400, 1701 etwa 450 und 1757 genau 514 Einwohner.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1702 erhielten die [[Ulm (Adelsgeschlecht)|Freiherren von Ulm]] die Herrschaft Kallenberg als Pfand und waren seit 1722 mit derselben Herrschaft belehnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Württembergische Zeit ===&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Mediatisierung]] gelangte Obernheim 1805 an [[Württemberg]]. Bei der Umsetzung der neuen [[Verwaltungsgliederung Württembergs|Verwaltungsgliederung]] im 1806 gegründeten [[Königreich Württemberg]] wurde Obernheim 1810 schließlich dem [[Oberamt Spaichingen]] zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Obernheim gehört der zwei Kilometer entfernte Weiler Tanneck mit rund 25 Häusern, erbaut 1817–1840, und der Wendelinus-Kapelle, 1848 erbaut. In Richtung Nusplingen, ein Kilometer von Obernheim entfernt, steht noch das 1841 errichtete Wohnhaus mit Scheuer und Stall der 1836 erbauten Ziegelhütte, an der Stelle „wo schon vor Zeiten eine Ziegelhütte gestanden ist“. Auf der anderen Straßenseite befindet sich die heute eingeebnete Lehmgrube.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1885 verzeichnete Obernheim mit 1.051 Einwohnern erstmals über 1.000 Einwohner.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1887 wurde Obernheim an die Heubergwasserversorgungsgruppe, seit 1914 ist Obernheim an das Stromnetz angeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. und 21. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Bis zur Auflösung der [[Oberamt (Württemberg)|württembergischen Oberämter]] zum 1. Oktober 1938 gehörte Obernheim zum Oberamt Spaichingen. 1938 gelangte der Ort bei der Gebietsreform während der [[Württemberg zur Zeit des Nationalsozialismus|NS-Zeit]] zum [[Landkreis Balingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] 1945 wurde die Gemeinde Teil der [[Französische Besatzungszone|Französischen Besatzungszone]] und kam somit zum Nachkriegsland [[Württemberg-Hohenzollern]], welches 1952 im [[Land (Deutschland)|Land]] Baden-Württemberg aufging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1950 (1.180 Einwohner) und dem Jahr 2000 (1.507 Einwohner) wuchs die Einwohnerzahl nochmals deutlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 23. Juli 1971 stürzte gegen 9.12 Uhr ein [[Lockheed F-104]] &amp;#039;&amp;#039;Starfighter&amp;#039;&amp;#039; der [[Royal Canadian Air Force]] über Obernheim ab. Im Umkreis von mehreren Kilometern fanden sich brennende Wrackteile. Der Pilot verließ den Starfighter bei [[Gosheim]] per [[Schleudersitz]]. Der führerlose Jet überflog Obernheim in nur wenigen Metern Höhe, kollidierte mit einer Stromleitung und stürzte östlich von Obernheim unweit des [[Scheibenbühl]]s auf offenem Feld ab.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://feuerwehr-obernheim.de/geschichte.htm |titel=Freiwillige Feuerwehr Obernheim - Geschichte |abruf=2020-12-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Kreisreform Baden-Württemberg 1973|Kreisreform 1973]] wurde der Landkreis Balingen aufgelöst. Seither ist Obernheim mit dem Stichtag 1. Januar 1973 Bestandteil des Zollernalbkreises.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Demographie ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohnerentwicklung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://citypopulation.de/de/germany/badenwurttemberg/zollernalbkreis/08417047__obernheim/ |titel=Obernheim (Zollernalbkreis, Baden-Württemberg, Deutschland) - Einwohnerzahlen, Grafiken, Karte, Lage, Wetter und Web-Informationen |abruf=2023-12-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable zebra hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Jahr&lt;br /&gt;
!Einwohner&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|1990&lt;br /&gt;
|1.529&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|2001&lt;br /&gt;
|1.547&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|2011&lt;br /&gt;
|1.450&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|2021&lt;br /&gt;
|1.505&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pfarrkirche St. Afra und Osterbrunnen, Obernheim.jpg|mini|[[St. Afra (Obernheim)|Pfarrkirche St. Afra]]]]&lt;br /&gt;
Obernheim ist durch die Zugehörigkeit zur Grafschaft Hohenberg und somit zu Vorderösterreich [[Römisch-katholische Kirche|katholisch]] geprägt. Im Jahre 1437 wurde die „1. Kaplanei zum Altar der Jungfrau Maria in der Filialkapelle zu Oberhan, der Mutterkirche Nusplingen“ erstmals erwähnt. 1472 wurde ein zweiter Altar „zur heiligen Dreifaltigkeit in der Kapelle der Jungfrau Maria“ geweiht. Erst 1507 erfolgte die Löslösung aus der Pfarrei Nusplingen und die selbstständige Pfarrei St. Afra errichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Sie gehört heute zur Seelsorgeeinheit Heuberg im [[Dekanat Balingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirchengebäude und Kapellen ===&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;[[St. Afra (Obernheim)|Katholische Pfarrkirche St. Afra]]&amp;#039;&amp;#039;, erbaut 1752/1753 von [[Johann Caspar Bagnato]], 1923/1924 erweitert&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bubenbühlkapelle&amp;#039;&amp;#039; beim heutigen Sportplatz &amp;#039;&amp;#039;Auf der Blah&amp;#039;&amp;#039;, erbaut 1847&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pilgerhäusle&amp;#039;&amp;#039; an der heutigen Hauptstraße, erbaut um 1540&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;St. Wendelinus-Kapelle&amp;#039;&amp;#039; im Weiler Tanneck, erbaut 1848&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;St. Wolfgangs-Kapelle&amp;#039;&amp;#039; auf dem [[Scheibenbühl]], erbaut 1869&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Naturdenkmal 2 Buchen bei der Kapelle, Obernheim.jpg|Bubenkapelle&lt;br /&gt;
 Pilgerhäusle in Obernheim (Zollernalbkreis).jpg|Pilgerhäusle&lt;br /&gt;
 St. Wolfgangskapelle auf dem Scheibenbühl, Schwäbische Alb.jpg|St. Wolfgangskapelle&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat in Obernheim hat zehn Mitglieder. Bei der [[Kommunalwahlen in Baden-Württemberg 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] wurde der Gemeinderat durch [[Mehrheitswahl]] gewählt. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt. Die Wahlbeteiligung lag bei 71,1 %.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Bürgermeister ist seit dem 1. Juli 2023 Alexander Hofer. Er wurde am 26. März 2023 mit 59,3 Prozent der Stimmen gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.zak.de/Nachrichten/Mit-5933-Prozent-gewaehlt-Alexander-Hofer-ist-der-neue-Buergermeister-von-Obernheim-155359.html |titel=Mit 59,33 Prozent gewählt: Alexander Hofer ist der neue Bürgermeister von Obernheim |werk=Zollern-Alb-Kurier |datum=2023-03-26 |sprache=de |abruf=2023-03-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Hofer folgte Josef Ungermann nach, der seit Jahresbeginn 2011 amtierte und sein Amt aus gesundheitlichen Gründen zum 31. Dezember 2022 niedergelegt hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.abschied-von-josef-ungermann-buergermeister-von-obernheim-war-seine-berufung.fa360115-934a-47bb-8ed5-524d569ca8bd.html |titel=Abschied von Josef Ungermann: Bürgermeister von Obernheim war seine Berufung |werk=Schwarzwälder Bote |datum=2023-01-13 |sprache=de |abruf=2023-03-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
Obernheim besitzt ein ausgedehntes [[Wanderweg]]enetz, das von der Ortsabteilung des [[Schwäbischer Albverein|Schwäbischen Albvereins]] betreut wird. Bereits 1896 wurden die Wege über siebentägige Wanderungen mit Bahnfahrten beworben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Lutz, Saager, Widenmann |Hrsg=Schwäbischer Albverein Stuttgart |Titel=Albvereinsblätter 7tägige Wanderung |Datum= |Seiten=362–363}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der [[Schwäbische-Alb-Nordrand-Weg]] sowie Rundwanderwege und Radwege sind ausgeschildert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sportstätten ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Motocross-Strecke Obernheim, Zollernalbkreis.jpg|mini|Motocross-Strecke Obernheim]]&lt;br /&gt;
* [[Loipe]]n am Scheibenbühl und auf der Hochfläche Richtung Tieringen&lt;br /&gt;
* [[Motocross]]strecke&lt;br /&gt;
* [[Skilift]] am Burgbühl&lt;br /&gt;
* [[Sportplatz]] mit drei Rasenplätzen&lt;br /&gt;
* [[Tennis]]anlage mit drei [[Sandplatz (Tennis)|Sandplätzen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bademöglichkeiten ====&lt;br /&gt;
* Hallenbad bei der Grundschule&lt;br /&gt;
* [[Stausee Kohlstatt-Brunnenbach]] im benachbarten Oberdigisheim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagen ===&lt;br /&gt;
Eine Sage berichtet: Nach der Scheinehe der Wilhelmine von Grävenitz im abgelegenen Schloss Oberhausen bei [[Tieringen]] kehrte sie nach Württemberg zurück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Scheinehe&amp;quot;&amp;gt;Ernst Wintergerst: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.messstetten-eine-trauung-auf-herzoglichen-befehl.ee04f413-58d7-4dd3-9b4a-e7301f46ad57.html Scheinehe 1711.]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Geliebte des Landesvaters wollte auch ihren Einfluss in der Evangelischen Kirche geltend machen. Dies misslang ihr bei dem tief religiösen [[Superintendent]]en jedoch. Auf ihre Bitte, man möge sie namentlich ins Gebet in der Evangelischen Kirche in Württemberg aufnehmen, soll sie von Pfarrer Osiander folgende Antwort erhalten habe: „Das ist schon der Fall in jedem Gottesdienst und zwar mit den Worten der siebten Bitte des Vaterunsers (‚Erlöse uns von dem Übel‘)“. Seine Lohnzahlung (damals auch über landwirtschaftliche Eigenbetriebe) wurde sofort eingestellt. Der Tieringer Pfarrer, welcher die Trauung vorgenommen hatte, verstarb. Eine Tafel zur Scheinehe befindet sich am Trauf. Der Aussichtspunkt ermöglicht freie Sicht von Obernheim zum Schloss Oberhausen.({{Coordinate|NS=48.192925|EW=8.84193 |type=landmark|dim=25|region=DE-BW|text=DMS|name=Aussichtspunkt am Wanderweg}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Obernheim Hexeneck 2.jpg|mini|Narrendenkmal „Hexeneck“ in Obernheim]]&lt;br /&gt;
* [[Schwäbisch-alemannische Fastnacht|Schwäbisch-alemannische Fasnet]] der 1939 gegründeten Hexenzunft Obernheim e. V. (Narrenruf: „O-HO!“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Weihnachtswanderweg ====&lt;br /&gt;
Obernheim erlangte Im Dezember 2020 überregionale Bekanntheit.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/tuebingen/weihnachts-wanderweg-in-obernheim-100.html |titel=Wanderweg in Obernheim |werk=SWR Aktuell |datum=2020-12-03 |sprache=de |abruf=2021-01-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Während der [[COVID-19-Pandemie in Deutschland|COVID-19-Pandemie]] wurden ab Ende November 2020 auf Initiative einer Einwohnerin von der Bevölkerung entlang eines Rundwanderwegs weihnachtliche Stationen aufgebaut. Über 60 verschiedene Stationen waren entlang des etwa 4,5 Kilometer langen Wanderwegs aufgebaut. Berichtet wurde darüber in der regionalen und überregionalen Presse, im Radio und auch im [[SWR Fernsehen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weihnachtswanderweg wird seither jährlich zwischen dem [[1. Sonntag im Advent|ersten Adventswochenende]] und dem Wochenende um [[Erscheinung des Herrn|Dreikönig]] veranstaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Der [[ÖPNV|Öffentliche Nahverkehr]] wird durch den [[Verkehrsverbund Neckar-Alb-Donau]] (NALDO) gewährleistet. Die Gemeinde befindet sich in der Wabe 335.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obernheim besaß bis ins Jahr 1966 Bahnanschluss durch den Bahnhof Harras-Obernheim, der rund sechs Kilometer von Obernheim entfernt im [[Wehingen|Wehinger]] Ortsteil [[Wehingen|Harras]] an der [[Heubergbahn]] von Spaichingen nach [[Reichenbach am Heuberg]] lag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Einrichtungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Feuerwehr ===&lt;br /&gt;
Obernheim verfügt über eine Freiwillige Feuerwehr mit eigenen Fahrzeugen. Unterstützt werden sie dabei von den Abteilungen der Feuerwehr Meßstetten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deutsches Rotes Kreuz ===&lt;br /&gt;
Der [[Deutsches Rotes Kreuz|DRK]]-Ortsverband Obernheim-Oberdigisheim stellt aktuell die 24-stündige [[Helfer vor Ort|Helfer-vor-Ort]]-Bereitschaft sicher und wird vom DRK-Kreisverband Zollernalb unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Carl Linder (Bankier)|Carl Linder]] (1899–1988), Bankier, wurde in Obernheim geboren&lt;br /&gt;
* [[Christian Gehring (Journalist)|Christian Gehring]] (1903–1956), Kulturjournalist und Redakteur, wurde in Obernheim geboren&lt;br /&gt;
* [[Manfred Henne]] (* 1944), Leichtathlet, Mittelstreckenläufer, wurde in Obernheim geboren&lt;br /&gt;
* [[Kathrin Hitzer]] (* 1986), Biathletin, wuchs in Obernheim auf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{OberamtWürtt |Oberamt=Spaichingen |Titel=Obernheim |Seite=356–363 |Wikisource=Kapitel B 16}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kapellen auf dem Heuberg – Kleinode unserer Heimat&amp;#039;&amp;#039;. Josef Zisterer, [[Verlag Regionalkultur]], 2025. ISBN 978-3-95505-489-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Obernheim}}&lt;br /&gt;
* [http://www.obernheim.de/ Offizielle Internetseite der Gemeinde]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Zollernalbkreis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4231424-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Zollernalbkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Obernheim| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1140]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort auf der Schwäbischen Alb]]&lt;/div&gt;</summary>
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