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	<title>Obermumpf - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Ziv: (GR)  File:Obermumpf-blason.png → File:Wappen Obermumpf AG.svg → File replacement: jpg/png/gif to svg vector image (c::c:GR)</title>
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		<updated>2025-06-28T15:31:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;(&lt;a href=&quot;/index.php?title=C:GR&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:GR (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;GR&lt;/a&gt;)  &lt;a href=&quot;/index.php?title=Datei:Obermumpf-blason.png&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Datei:Obermumpf-blason.png (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;File:Obermumpf-blason.png&lt;/a&gt; → &lt;a href=&quot;/index.php?title=Datei:Wappen_Obermumpf_AG.svg&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Datei:Wappen Obermumpf AG.svg (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;File:Wappen Obermumpf AG.svg&lt;/a&gt; → File replacement: jpg/png/gif to svg vector image (&lt;a href=&quot;/index.php?title=C::c:GR&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C::c:GR (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;c::c:GR&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| BILD = Obermumpf Rebberg P6A9889.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Blick auf Obermupf vom Rebberg unterhalb der Trumleste&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Obermumpf 2010.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = Wappen Obermumpf AG.svg&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-AG&lt;br /&gt;
| BEZIRK = Rheinfelden&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Bezirk Rheinfelden&lt;br /&gt;
| BFS = 4256&lt;br /&gt;
| PLZ = 4324&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.53164&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 7.93476&lt;br /&gt;
| HÖHE = 366&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 5.02&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!--wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!--wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| GEMEINDEAMMANN = Benedikt Gürtler&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url = https://www.obermumpf.ch/verwaltung/personenregister/guertler-benedikt.html/141 |titel = Gemeinderat |abruf = 2024-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.obermumpf.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Obermumpf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[schweizerdeutsch]]: {{IPA|ˈoːbəɾˌmumpf}})&amp;lt;ref name=&amp;quot;name&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor=Beat Zehnder | Herausgeber=Historische Gesellschaft des Kantons Aargau | Titel=Die Gemeindenamen des Kantons Aargau | Sammelwerk=Argovia | Band=Band 100 | Verlag=Verlag Sauerländer | Ort=Aarau | Jahr=1991 | Seiten=326–327 | ISBN=3-7941-3122-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ist eine [[Politische Gemeinde|Einwohnergemeinde]] im [[Schweiz]]er [[Kanton Aargau]]. Sie gehört zum [[Bezirk Rheinfelden]] und liegt im Westen der Region [[Fricktal]], zwei Kilometer südlich der [[Grenze zwischen Deutschland und der Schweiz|Grenze zu Deutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Obermumpf liegt in der Mitte des [[Fischingertal]]s, einem von Südosten nach Nordwesten verlaufenden Seitental des [[Hochrhein]]s. Der flache Talboden ist kaum mehr als 100 Meter breit und geht unterhalb des Dorfes in eine tief eingeschnittene Schlucht über. Die angrenzenden Hügelzüge sind im unteren Bereich sehr steil und bewaldet, gehen aber im oberen Bereich in ausgedehnte Hochebenen über, auf denen Landwirtschaft betrieben wird. Dabei handelt es sich um die [[Mumpferflue]] ({{Höhe|511|CH|link=true}}) im Norden, den Eikerberg ({{Höhe|509|CH}}) im Osten, den Hellikerberg ({{Höhe|541|CH}}) im Süden und den Looberg ({{Höhe|581|CH}}) im Westen. Das Siedlungsgebiet erstreckt sich über eine Länge von rund eineinhalb Kilometern dem Bach entlang, wobei der grössere Teil rechtsufrig liegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeskarte der Schweiz, Blatt 1068 und 1069, Swisstopo.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche des Gemeindegebiets beträgt 502 [[Hektar]]en, davon sind 191 Hektaren bewaldet und 48 Hektaren überbaut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/raum-umwelt/bodennutzung-bedeckung/gesamtspektrum-regionalen-stufen/gemeinden.assetdetail.6646410.html |titel=Arealstatistik Standard – Gemeinden nach 4 Hauptbereichen |hrsg=[[Bundesamt für Statistik]] |datum=2018-11-26 |abruf=2019-05-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der höchste Punkt liegt auf {{Höhe|555|CH}} auf der Looberg-Hochebene, der tiefste auf {{Höhe|320|CH}} in der Schlucht des Fischingerbachs. Nachbargemeinden sind [[Mumpf]] im Nordwesten, [[Stein AG|Stein]] im Norden, [[Münchwilen AG|Münchwilen]] im Nordosten, [[Schupfart]] im Osten, [[Hellikon]] im Süden und [[Zuzgen]] im Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Verschiedene Funde belegen, dass die Gegend bereits während der [[Jungsteinzeit]] vor rund 6500 Jahren besiedelt war. Mehrere Steinplattengräber weisen darauf hin, dass die [[Alamannen]] sich im 7./8. Jahrhundert hier niederliessen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kds368&amp;quot;&amp;gt;Hunziker, Hoegger: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kantons Aargau.&amp;#039;&amp;#039; S. 568.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die erste urkundliche Erwähnung von &amp;#039;&amp;#039;Obermumphier&amp;#039;&amp;#039; erfolgte im Jahr 1302 in einem Verzeichnis des [[Bistum Basel|Bistums Basel]]. Der Ortsname stammt vom [[latein]]ischen &amp;#039;&amp;#039;ad montem ferri&amp;#039;&amp;#039;, was «beim Eisenberg» bedeutet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;name&amp;quot; /&amp;gt; Die Mumpferfluh war während der zweiten Hälfte des 4. Jahrhunderts ein wichtiger Beobachtungspunkt an der Nordgrenze des [[Römisches Reich|Römischen Reiches]] gewesen. Die Kirche entstand im 10. oder 11. Jahrhundert als Gründung des [[Damenstift Säckingen|Stiftes Säckingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landesherren im Mittelalter waren die [[Thierstein (Adelsgeschlecht)|Grafen von Homberg-Tierstein]], ab 1232 die [[Habsburg]]er. Diese verpfändeten nach dem [[Waldshuterkrieg]] von 1468 das gesamte [[Fricktal]] an [[Haus Burgund|Burgund]]. Als die Burgunder von den [[Alte Eidgenossenschaft|Eidgenossen]] während der [[Burgunderkriege]] vernichtend geschlagen worden waren, kam Obermumpf 1477 wieder unter österreichische Herrschaft. Nach der Reichsreform des österreichischen Kaisers [[Maximilian I. (HRR)|Maximilian I.]] gehörte Obermumpf ab 1491 zu [[Vorderösterreich]] und lag in der Landschaft Fricktal, einer untergeordneten Verwaltungseinheit der [[Kameralherrschaft Rheinfelden]] (ab 1752 im [[Oberamt Breisgau]]). Die [[niedere Gerichtsbarkeit]] lag zunächst beim Säckinger Dinghof [[Stein AG|Stein]], ab 1498 beim Säckinger Schultheissen; kurz nach 1600 erfolgte die Eingliederung in die Vogtei [[Eiken]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;kds368&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 17. Jahrhundert gab es kaum längere Friedenszeiten. Der [[Rappenkrieg (Vorderösterreich)|Rappenkrieg]], ein Bauernaufstand, der im Nachbardorf [[Mumpf]] ausbrach, dauerte von 1612 bis 1614. Der [[Dreißigjähriger Krieg|Dreissigjährige Krieg]], der zwischen 1633 und 1638 auch das Fricktal erfasste, warf das Dorf in seiner wirtschaftlichen Entwicklung zurück. Auch während des [[Pfälzischer Erbfolgekrieg|Pfälzischen Erbfolgekriegs]] (1688–1697) zogen fremde Truppen durch die Region. 1797 wurde das Fricktal nach dem [[Frieden von Campo Formio]] ein französisches [[Protektorat]]. Während des [[Zweiter Koalitionskrieg|Zweiten Koalitionskrieges]] verlief hier die Frontlinie zwischen den Armeen [[Frankreich]]s und [[Österreich]]s. Am 20.&amp;amp;nbsp;Februar 1802 wurde Obermumpf eine Gemeinde im Distrikt [[Frick]] des [[Kanton Fricktal|Kantons Fricktal]], der sich im August der [[Helvetische Republik|Helvetischen Republik]] anschloss. Seit dem 19.&amp;amp;nbsp;Februar 1803 gehört die Gemeinde zum Kanton Aargau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhundertelang lebten die Dorfbewohner von der Landwirtschaft und vom Weinbau. Daneben existierten eine Getreidemühle und eine Schmiede. Die Reben verschwanden zu Beginn des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts wegen der [[Reblaus]]-Epidemie gänzlich. Erst seit den 1970er Jahren gibt es wieder einen [[Weinberg|Rebberg]]. Aufgrund des [[Kulturkampf in der Schweiz|Kulturkampfes]] kam es Ende des 19. Jahrhunderts zu einer Spaltung der Kirchgemeinde. Die [[Christkatholische Kirche der Schweiz|Christkatholiken]] übernahmen 1898 die Pfarrkirche, die vier Jahre zuvor errichtete Notkirche der Römisch-Katholiken wich 1962 einer neuen Pfarrkirche.&amp;lt;ref&amp;gt;Hunziker, Hoegger: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kantons Aargau.&amp;#039;&amp;#039; S. 369.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bevölkerungszahl war stets leicht ansteigend. Gleichzeitig wandelte sich Obermumpf von einer Bauern- zu einer Wohngemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Die [[Blasonierung]] des Gemeindewappens lautet: «In Gelb blaues Schwert mit schwarzem Knauf und blauer Schlüssel mit schwarzer Reide, kreuzweise gestellt.» 1936 erschien ein inoffizielles Gemeindewappen auf verschiedenen Vereinsfahnen, in gelbem Feld ein Rebstock auf grünem Dreiberg. Da bereits vier andere Gemeinden einen Rebstock in ihrem Wappen führten, schlug die kantonale Wappenkommission vor, das Wappen der Kirchenpatrone St. Peter und St. Paul anzuwenden, das seit 1738 über der Kirchentüre angebracht ist. Der Gemeinderat stimmte 1965 diesem Vorschlag zu.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Joseph Galliker, Marcel Giger | Titel=Gemeindewappen des Kantons Aargau | Verlag=Lehrmittelverlag des Kantons Aargau | Ort=Buchs | Jahr=2004 | Seiten=238 | ISBN=3-906738-07-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Obermumpf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorfbild ist geprägt von traufständigen Vielzweckbauten des späten 18. und des 19. Jahrhunderts. Die mehrheitlich gassenartig geschlossene Bebauung entlang der alten Strasse akzentuiert den Eindruck eines [[Straßendorf|Strassendorfes]].&amp;lt;ref&amp;gt;Hunziker, Hoegger: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kantons Aargau.&amp;#039;&amp;#039; S. 370.&amp;lt;/ref&amp;gt; Etwas abseits, am Nordosthang des Loobergs, liegt der Kirchenbezirk. Die vom Friedhof umgebene christkatholische [[St. Peter und Paul (Obermumpf)|Pfarrkirche St. Peter und Paul]] entstand 1738 fast vollständig neu im barocken Stil, von der früheren Kirche ist der Turm aus dem späten 15. Jahrhundert erhalten geblieben. Neben der Kirche steht das [[Christkatholisches Pfarrhaus (Obermumpf)|christkatholische Pfarrhaus]], dessen ältester Teil aus dem Jahr 1480 stammt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
2018-Obermumpf-AG.jpg|Blick auf s/w-Teil von Obermumpf&lt;br /&gt;
Obermumpf alte Kirche P6A9943.jpg|Christkatholische Kirche St. Peter und Paul&lt;br /&gt;
2018-Obermumpf-Christ-kath-Kirche-Pfarrhaus.jpg|Christkatholische Kirche und Pfarrhaus&lt;br /&gt;
2018-Obermumpf-Roem-kath-Kirche.jpg|Römisch-katholische Kirche&lt;br /&gt;
2018-Obermumpf-Turnhalle.jpg|Turnhalle (Schulhaus)&lt;br /&gt;
2018-Obermumpf-Hofnet.jpg|Hofnet&lt;br /&gt;
2018-Obermumpf-Oberdorf.jpg|Oberdorf&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahlen entwickelten sich wie folgt:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Bevoelkerungsentwicklung_Kantone_seit1850.xls |titel=Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden des Kantons Aargau seit 1850 |hrsg=Statistik Aargau |werk=Eidg. Volkszählung 2000 |datum=2001 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181008114614/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Bevoelkerungsentwicklung_Kantone_seit1850.xls |archiv-datum=2018-10-08 |abruf=2019-05-11 |format=Excel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1768 || 1850 || 1900 || 1930 || 1950 || 1960 || 1970 || 1980 || 1990 || 2000 || 2010 || 2020&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 267 || 508 || 503 || 536 || 595 || 605 || 727 || 714 || 861 || 980 || 1020 || 1048&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am {{EWD|CH-AG}} lebten {{EWZ CH|CH-AG|4256}} Menschen in Obermumpf, der Ausländeranteil betrug {{FormatZahl|{{Metadaten Ausländeranteil CH-AG|4256}} }} %. Bei der Volkszählung 2015 bezeichneten sich 46,4 % als [[Römisch-katholische Kirche in der Schweiz|römisch-katholisch]], 15,5 % als [[Evangelisch-reformierte Kirchen der Schweiz|reformiert]] und 11,5 % als [[Christkatholische Kirche der Schweiz|christkatholisch]]; 26,6 % waren [[Konfessionslosigkeit|konfessionslos]] oder gehörten anderen Glaubensrichtungen an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2010/STATPOP2015_Bevoelkerung_Haushalte.xlsx |titel=Wohnbevölkerung nach Religionszugehörigkeit, 2015 |werk=Bevölkerung und Haushalte, Gemeindetabellen 2015 |hrsg=Statistik Aargau |abruf=2019-05-11 |format=Excel |archiv-url=https://web.archive.org/web/20191020011839/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2010/STATPOP2015_Bevoelkerung_Haushalte.xlsx |archiv-datum=2019-10-20 |offline=ja |archiv-bot=2022-12-23 00:08:08 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; 93,0 % gaben bei der Volkszählung 2000 [[Deutsche Sprache|Deutsch]] als ihre Hauptsprache an, 3,5 % [[Albanische Sprache|Albanisch]] und 1,3 % [[Französische Sprache|Französisch]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Wohnbevoelkerung_nach_Hauptsprache_und_Gemeinden.xls |titel=Eidg. Volkszählung 2000: Wirtschaftliche Wohnbevölkerung nach Hauptsprache sowie nach Bezirken und Gemeinden |hrsg=Statistik Aargau |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181008114554/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Wohnbevoelkerung_nach_Hauptsprache_und_Gemeinden.xls |archiv-datum=2018-10-08 |abruf=2019-05-11 |format=Excel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik und Recht ==&lt;br /&gt;
Die Versammlung der Stimmberechtigten, die [[Gemeindeversammlung]], übt die Legislativgewalt aus. Ausführende Behörde ist der fünfköpfige [[Gemeinderat (Schweiz)|Gemeinderat]]. Er wird im [[Mehrheitswahl|Majorzverfahren]] vom Volk gewählt, seine Amtsdauer beträgt vier Jahre. Der Gemeinderat führt und repräsentiert die Gemeinde. Dazu vollzieht er die Beschlüsse der Gemeindeversammlung und die Aufgaben, die ihm vom Kanton zugeteilt wurden. Für Rechtsstreitigkeiten ist in erster Instanz das [[Bezirksgericht (Schweiz)|Bezirksgericht]] Rheinfelden zuständig. Obermumpf gehört zum Friedensrichterkreis XIV (Rheinfelden).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/de/gerichte/schlichtungsbehoerden/friedensrichter/friedensrichterkreise/friedensrichterkreise_1.jsp |titel=Friedensrichterkreise |hrsg=Kanton Aargau |abruf=2019-06-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
In Obermumpf gibt es gemäss der im Jahr 2015 erhobenen Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT) rund 150 Arbeitsplätze, davon 21 % in der Landwirtschaft, 29 % in der Industrie und 50 % im Dienstleistungssektor.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/statistische_daten_3/statistische_daten_nach_themen/07/arbeitsstaetten__beschaeftigte/STATENT_Gemeinden_Sektor.xlsx |titel=Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT) |hrsg=Statistik Aargau |datum=2016 |abruf=2019-05-11 |format=Excel, 157&amp;amp;nbsp;kB |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190508143920/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/statistische_daten_3/statistische_daten_nach_themen/07/arbeitsstaetten__beschaeftigte/STATENT_Gemeinden_Sektor.xlsx |archiv-datum=2019-05-08 |offline=ja |archiv-bot=2022-12-23 00:08:08 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die meisten Erwerbstätigen sind Wegpendler und arbeiten in den grösseren Gemeinden des Fricktals und in der Agglomeration der Stadt [[Basel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin von Bedeutung ist der [[Weinbau]]. Am exponierten Südhang der Mumpferfluh war im Jahr 2018 eine Fläche von 5,4 Hektaren mit Reben bestockt. Angebaut werden zehn verschiedene Sorten, wobei [[Pinot noir|Blauburgunder]] und [[Müller-Thurgau|Riesling × Sylvaner]] und [[Gewürztraminer]] überwiegen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.liebegg.ch/upload/rm/bericht-weinjahr-2018-kanton-aargau.pdf |titel=Weinlesekontrolle 2018 Kanton Aargau |hrsg=Landwirtschaftliches Zentrum Liebegg |datum=2019 |abruf=2019-06-19 |format=PDF, 2,4 MB}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Obermumpf liegt abseits der Hauptverkehrsachsen, ist aber über die von [[Mumpf]] nach [[Schupfart]] verlaufende Kantonsstrasse 491 gut erreichbar. Der nächstgelegene Anschluss der Autobahn [[Autobahn 3 (Schweiz)|A3]] befindet sich bei [[Eiken]]. Die Anbindung an das Netz des öffentlichen Verkehrs erfolgt durch die [[Postauto]]linie vom Bahnhof [[Möhlin]] durch das Fischingertal nach [[Wegenstetten]]. An Wochenenden verkehrt ein Nachtbus von Möhlin durch das [[Möhlintal]] und das [[Fischingertal]] zurück nach Möhlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde verfügt über einen [[Kindergarten]] und eine [[Primarschule]]. Nach der Aufhebung des Oberstufenzentrums Fischingertal in Mumpf vom Juli 2019 besuchen die Real- und Sekundarschüler den Unterricht an der Kreisschule Unteres Fricktal (KUF) in der Schulanlage Engerfeld Rheinfelden. Die Bezirksschule kann wahlweise in Rheinfelden oder Möhlin absolviert werden. Aufgrund einer interkantonalen Vereinbarung können Jugendliche aus Teilen des Fricktals das Gymnasium in [[Muttenz]] ([[Kanton Basel-Landschaft]]) oder in [[Basel]] absolvieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|1801|Autor=Dominik Sauerländer}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Edith Hunziker, Peter Hoegger |Herausgeber=[[Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte]] |Titel=Die Kunstdenkmäler des Kantons Aargau |Band=Band IX, Bezirk Rheinfelden |Ort=Bern |Jahr=2011 |ISBN=978-3-906131-94-8 |Seiten=368–378}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.obermumpf.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Obermumpf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Rheinfelden Aargau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Aargau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1302]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ziv</name></author>
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