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	<title>Obermittweida - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T17:57:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Obermittweida&amp;diff=896920&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Miebner: /* Literatur */ lf</title>
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		<updated>2022-12-27T21:01:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; lf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Bild:Hammerwerk_Obermittweida.jpg|thumb|Hammerwerk Obermittweida um 1800 mit Herrenhaus (links) und Hochofen (rechts)]][[Bild:Markersbach Talsperre.JPG|thumb|Blick in das geflutete Tal von Obermittweida (unteres Staubecken des Pumpspeicherwerks Markersbach)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Obermittweida&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein Ortsteil der Gemeinde [[Markersbach]] im [[Sachsen|sächsischen]] [[Erzgebirgskreis]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das [[Eisenhammer|Hammerwerk]] Obermittweida befand sich unterhalb der Vereinigung von [[Kleine Mittweida|Kleiner Mittweida]] und [[Große Mittweida|Großer Mittweida]]. 1546 wurde es als [[Eisenhütte]] mit einem Zerrennfeuer erstmals urkundlich erwähnt. Dem Besitzer Matthes Schumann gehörte außerdem eine weitere Eisenhütte, die sich flussabwärts, an der Mündung des Roßbachs, befand. Den Inhabern von Obermittweida stand im Gegensatz zu vielen anderen erzgebirgischen Hammerwerken keine niedere Gerichtsbarkeit zu. Sie waren jedoch mit der niederen Jagdgerechtigkeit privilegiert. Obermittweida unterstand der Gemeinde [[Mittweida (Markersbach)|Mittweida]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolf [[Elterlein (Adelsgeschlecht)|von Elterlein]] übernahm 1588 die abgebrannte Hütte, für die er 1594 die Konzession zur Errichtung eines [[Hochofen|Hochofens]] erhielt. Ihm verdankt der Hammer außerdem seine Beinamen &amp;#039;&amp;#039;Wolfshammer&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Hammer Löwenthal&amp;#039;&amp;#039;, denn die Familie von Elterlein trug einen Löwen in ihrem Wappen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Anlagen mehrfach durch Hochwasser (u.&amp;amp;nbsp;a. 1661) und Brände (u.&amp;amp;nbsp;a. 1613, 1667, 1673 und 1724) zerstört worden waren, erwarb 1731 Dr. Andreas Nietzsche das Hammerwerk, das bald die bis heute gebräuchliche Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Nietzschhammer&amp;#039;&amp;#039; erhielt. 1788 bestanden in Obermittweida ein Hochofen, zwei Frisch- und Stabfeuer, ein Blechfeuer und ein Zinnhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedrich Gottlob Leonhardi]]: &amp;#039;&amp;#039;Erdbeschreibung der Churfürstlich- und Herzoglich-Sächsischen Lande&amp;#039;&amp;#039;, 1788, S. 399&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Eisenwerk war bis 1860 in Betrieb. Danach wurde der Besitz dismembriert. Bis 1878 arbeitete noch eine kleine Schaufelhütte, bevor der enge Talgrund ein Zentrum der Papierherstellung und Holzschleiferei wurde. Bekannt wurde das Tal als [[Sommerfrische]] mit dem Genesungsheim &amp;#039;&amp;#039;Casino Nitzschhammer&amp;#039;&amp;#039;. Letzteres wurde im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] als [[Landjahr]]lager und in der DDR-Zeit als Kindererholungsheim „Oskar Schieck“ genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebiet um den ehemaligen Hammer ist heute durch das Unterbecken des [[Pumpspeicherwerk Markersbach|Pumpspeicherwerks Markersbach]] überflutet. Die Bewohner wurden ab 1968 ausgesiedelt und die im Überflutungsraum stehenden Gebäude abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Siegfried Sieber]]: &amp;#039;&amp;#039;Genesungsheim Nitzschhammer in Obermittweida i. Erzgeb. – Die Geschichte eines erzgeb. Hammerwerks.&amp;#039;&amp;#039; 1929.&lt;br /&gt;
* [[Karsten Richter (Ingenieur)|Karsten Richter]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Eisenhammerwerke im Mittweidatal im Spiegel der Schriften Christian Lehmanns (1611–1688)&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Martina Schattkowsky]] (Hrsg.): Das Erzgebirge im 16. Jahrhundert – Gestaltwandel einer Kulturlandschaft im Reformationszeitalter (Schriften zur sächsischen Geschichte und Volkskunde Band 44), Leipziger Universitätsverlag 2013, S. 201–233. ISBN 978-3-86583-737-0&lt;br /&gt;
* {{Staatslexikon Sachsen|13|240|bis=242|Wolfhammer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeindeteile der Gemeinde Raschau-Markersbach}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Raschau-Markersbach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wüstung im Erzgebirgskreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hammerwerk im Erzgebirge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wüstung im Erzgebirge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Erzgebirgskreis)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=50/30/57/N |EW=12/53/42/E |type=landmark |region=DE-SN}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Miebner</name></author>
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