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	<title>Obermenzing - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:München - Stadtbezirk 21 (Karte) - Pasing - Obermenzing.png|mini|Lage des Stadtbezirks Pasing-Obermenzing innerhalb Münchens]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Obermenzing&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtteil der [[Bayern|bayerischen]] [[Land (Deutschland)|Landeshauptstadt]] [[München]] mit etwa 30.000 Einwohnern&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.opengov-muenchen.de/dataset/bevoelkerung-stadtbezirksteile-muenchen Open Data Portal] Statistisches Amt München. Abgerufen am 2. Mai 2018&amp;lt;/ref&amp;gt; auf einer Fläche von 765,58&amp;amp;nbsp;[[Hektar|ha]]. Obermenzing bildet mit [[Pasing]] den Münchner Stadtbezirk [[Pasing-Obermenzing|21 Pasing-Obermenzing]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Die 1938 eingemeindete Gemeinde Obermenzing bestand aus den beiden Fluren &amp;#039;&amp;#039;Obermenzing&amp;#039;&amp;#039; und [[Pipping (München)|Pipping]], die beide an der [[Würm (Amper)|Würm]] liegen und heute als eigenständige, voneinander unabhängige Stadtteile gesehen werden. Die Gemeindegrenze befand sich in etwa den Bahnkörper Richtung Obermenzing entlang bis zur Bergsonstraße, über landwirtschaftlich genutzte Fläche zur [[Bundesautobahn 8|A&amp;amp;nbsp;8]], dann zur Oberen Mühlstraße, zur Menzinger Straße, an der Mauer des Schlossparks [[Schloss Nymphenburg|Nymphenburg]] zum Bahnkörper [[Bahnhof München-Pasing|München-Pasing]] – [[München Hauptbahnhof|München Hbf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute in Obermenzing enthaltene Siedlungen sind: [[Neulustheim]], [[Am Durchblick]], [[Pipping (München)|Pipping]] und [[Menzing]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Menzinger Urgeschichte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet Obermenzing war in [[Urgeschichte|vorgeschichtlicher]] Zeit von [[Jäger]]n, [[Ackerbauer]]n und [[Fischer (Beruf)|Fischern]] besiedelt. Während der Bauarbeiten an der damals sogenannten „Siedlung Blutenburg“ an der heutigen Gerlichstraße wurden 1924 [[Urnengrab|Urnen-]] und [[Hügelgrab|Hügelgräber]] gefunden, deren [[Grabbeigabe]]n ins 12. oder 11. Jahrhundert vor Christus datiert werden. Die genaue Lage der zu den Gräbern gehörenden Siedlung konnte bislang nicht ermittelt werden. Sehr viele Forscher vermuten die Lage in der Nähe des Obermenzinger Schlosses, da seine Lage in der Würm-Biegung von geographisch-strategischer Bedeutung ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Historisch wird [[Menzing|Menzing als Ganzes]] in einer Schenkung nicht vor 782 zusammen mit [[Sendling]] und [[Moosach (München)|Moosach]] an das [[Kloster Wessobrunn]] zum ersten Mal fassbar. Offensichtlich bestand zu dieser Zeit keine Unterteilung zwischen Ober- und Untermenzing. Auch gehörte Menzing offensichtlich zu den Stiftungsgütern Herzogs [[Tassilo III.]] In einer Urkunde vom [[6. November]] [[817]] übergaben der Edle Cotescalch und sein Bruder Deotpald ihren Grundbesitz in Menzing an die Kirche in [[Freising]]. Zwischen 854 und 875 erwarb Bischof [[Anno von Freising]] weitere Liegenschaften in Menzing durch Tausch mit solchen in [[Sickenhausen]] und vergrößerte so den Einfluss des [[Hochstift Freising|Hochstifts Freising]] in Menzing. Sein Nachfolger [[Waldo von Freising]], der den Korbinianstuhl von 883 bis 906 innehatte, berief daher den [[Adel|Edelmann]] Rathoch zum adligen Lehnsherr in Menzing. Trotzdem besaßen verschiedene Klöster, darunter die Klöster Wessobrunn und [[Kloster Ebersberg|Ebersberg]], Besitzungen in Menzing. Seit dem 12./13. Jahrhundert ist ein Ortsadel mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;de Mencingin&amp;#039;&amp;#039; (von Menzing) nachweisbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste Erwähnung Obermenzings ===&lt;br /&gt;
[[Datei:AubingerPfarrei.png|mini|Die [[Geschichte Aubings#Aubinger Pfarrei|Aubinger Pfarrei]] vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert. In der [[Konradinische Matrikel|Konradinischen Matrikel]] von 1315 erwähnte Filialen in rot, später erwähnte in violett, die Würm in blau. Langwied und Friedenheim gehörten teilweise zur Pfarrei. Von St. Quirin bis St. Ulrich (Laim) sind es gut 6,5&amp;amp;nbsp;km Luftlinie.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr oder weniger unvermittelt taucht 1315 in der Konradinischen Matrikel der Ort „Obermenzing“ auf; in dieser Diözesanbeschreibung wird die [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]] St. Georg zu Obermenzing erwähnt, die der [[Geschichte Aubings#Aubinger Pfarrei|Aubinger Pfarrei]] zugeordnet war. [[Aubing]] dürfte damit die Mutterpfarrei Obermenzings sein. Das &amp;#039;&amp;#039;Wessobrunner Urbar&amp;#039;&amp;#039; von 1397 gliedert und beschreibt die drei Orte Obermenzing, [[Untermenzing]] und Pipping ausführlich, so dass die Teilung Menzings vollzogen war, ohne Nachricht über den Grund zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vom Mittelalter bis zur Gemeindeerhebung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1403 erlebte Obermenzing zwei wichtige Ereignisse: zum einen wurden während des sogenannten „Münchner Bürgerkrieges“ während der Vierherzögeregierung die beiden Mühlen durch aufständische Münchner Bauern niedergebrannt, um so der Stadt München das Wasser abzuschneiden. Gleichzeitig wurde das Kirchweihfest der nunmehr als „Kirche“ beschriebene St. Georg vom Sonntag nach dem Fest des Hl. Laurentius auf dem Sonntag nach dem Fest der [[Apostel]] [[Philippus]] und [[Jakobus der Ältere|Jakobus]] verlegt. Am 14. Mai 1441 erwarb Herzog [[Albrecht III. (Bayern)|Albrecht III.]] vom Kloster Wessobrunn Obermenzing und das Holz &amp;#039;&amp;#039;„genant der Laym“&amp;#039;&amp;#039; und errichtet die &amp;#039;&amp;#039;„[[Hofmark]] Obermenzing“&amp;#039;&amp;#039;, nachdem er bereits 1431 bis 1440 mit dem [[Schloss Blutenburg]] Obermenzing ausgebaut hatte. Wie und wann das [[Hochstift Freising]] seinen Einfluss verlor, ist unbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1676 übernahm der kurfürstliche [[Geheimrat]] Anton Freiherr von Berchem die Hofmark Obermenzing. Er baute das Schloss Obermenzing großzügig um. Ebenso erreichte Berchem die Übernahme des Wessobrunner Klosterbesitzes in Pipping 1687, nachdem er bereits 1673 die [[Vogt]]eirechte übernommen hatte. Somit hatte Berchem nun die Möglichkeit, Obermenzing als Ganzes zu entwickeln und zu verwalten. Die Attraktivität Obermenzings für das Kurfürstenhaus stieg sehr an, so dass nach Berchems Tod 1700 [[Maximilian II. Emanuel (Bayern)|Kurfürst Max II. Emanuel]] die Hofmark wieder in seinen direkten Besitz übernahm. Ein Prozess der Erben scheiterte 1702 endgültig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im selben Jahr ging die Obermenzinger Tabakmanufaktur [[bankrott]]. Im Jahr 1803 wurde Obermenzing zum Schulstandort.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jutta Czeguhn 2017&amp;quot;&amp;gt;Jutta Czeguhn &amp;#039;&amp;#039;Altes, aber neu&amp;#039;&amp;#039;, SZ vom 28. März 2017, S. R11&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Zeit als eigenständige Gemeinde ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1818 wurde Obermenzing mit den Ortsteilen Blutenburg und Pipping eigenständige Gemeinde. Die Gemeinde Obermenzing blieb ländlich geprägt. Die Eröffnung der Eisenbahnlinie München – Ingolstadt hatte zuerst kaum Auswirkungen auf die Entwicklung Obermenzings, da die Gemeinde keinen Haltepunkt erhielt. Dennoch entstand eine eigene Infrastruktur, wie sie für Landgemeinden typisch sind: Neben der Gründung der Freiwilligen Feuerwehr 1873 sind vor allem die Errichtung von Schulen und des Feuerwehrhauses zu erwähnen, die zum Teil heute noch als Bauwerke bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Congregatio Jesu|Englischen Fräulein]] errichteten 1866 ein eigenes Institut im von ihnen gepachteten Schloss Blutenburg, das bis 1957 bestand. Gleichzeitig wurde Obermenzing Filiale der 1881 neuerrichteten Pfarrei Pasing. Beides ließ eine immer engere Verbindung zwischen Obermenzing und Pasing entstehen, so dass [[August Exter]] seine Villenkolonien Neupasing I und II an der Gemeindegrenze zwischen Pasing und Obermenzing errichtete und bald auf Pippinger und Obermenzinger Flur erweiterte. Immer mehr Bildungsbürger bauten ihre Häuser und Villen in Obermenzing, womit sich der Charakter der Gemeinde langsam von dem einer Landgemeinde zu dem eines vornehmen Vorortes wandelte. Der damit verbundene Bevölkerungszuwachs hatte 1902 die Errichtung eines Schulhauses und 1907 die Einrichtung eines Eisenbahn-Haltepunktes &amp;#039;&amp;#039;Obermenzing&amp;#039;&amp;#039; an der Nymphenburger Straße, der heutigen Verdistraße, zur Folge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obermenzing wurde eine angesehene Gemeinde für Mitglieder des Münchner [[Bildungsbürgertum]]s, Beamte und leitende Angestellte. Das Selbstbewusstsein der Gemeinde wuchs zusammen mit dem Zuzug. Längst keine Landgemeinde mehr, wollte die Gemeinde aber ihr ländliches Gepräge nicht aufgeben. Die Planungen für eine neue Ortsmitte rund um die 1923/24 erbaute katholische Pfarrkirche &amp;#039;&amp;#039;[[Leiden Christi (München)|Leiden Christi]]&amp;#039;&amp;#039; zeigen großzügige städtische Elemente in Kombination mit einem ländlich anmutenden Stil. Die Errichtung einer eigenen katholischen Pfarrei Obermenzing sowie die Verleihung des Gemeindewappens, beides 1922, unterstrich den Stolz der Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeit des Nationalsozialismus ===&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Pläne, durch [[Eingemeindung]]en die [[Hauptstadt der Bewegung]] flächen- und einwohnermäßig zu einer der größten des [[Deutsches Reich|Reiches]] zu machen, kam auch Obermenzing ins Visier der nationalsozialistischen Machthaber. Bei der [[Reichstagswahlen in Deutschland|Reichstagswahl]] im März 1933 erhielt in Obermenzing die [[NSDAP]] 59,6 % der Stimmen. [[Hermann Göring]] und andere Nazi-Größen wohnten hier; die Döbereinerstraße war beflissentlich Hermann-Göring-Straße benannt worden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jutta Czeguhn 2017&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Obermenzing wurde mit Vertrag vom 26. Oktober 1938 am 1. Dezember 1938 zwangseingemeindet&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3406096697|Seite=601}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, obwohl der Gemeinderat sich einmütig gegen die Eingemeindung wehrte und dabei auch Unterstützung von vielen Seiten, wie z.&amp;amp;nbsp;B. dem Bezirksamt München-Land, Vorläufer des heutigen Landratsamts München, bekam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindewappen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Obermenzing.svg|rechts|120px]]&lt;br /&gt;
=== Beschreibung ===&lt;br /&gt;
In silbernen Schild auf grünen Grunde ein rotes Schloss mit zwei sich verjüngenden Flankentürmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte und Verwendung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Obermenzinger Gemeinderat beschloss im März 1922, ein Wappen anzunehmen. So beauftragte die Gemeinde den Münchner Kunstmaler [[Lorenz M. Rheude]], den Entwurf für ein Gemeindewappen zu liefern. Rheude, künstlerischer Mitarbeiter und heraldischer Beirat des ehemaligen bayerischen Reichsheroldsamtes, legte bereits am 30. März 1922 einen Wappenentwurf vor, der in Silber auf grünem Boden ein rotes Schloss mit zwei aus einer roten Zinnenmauer wachsenden Türmen zeigte, eine stilisierte Darstellung von Schloss Blutenburg. In das – heraldisch – rechte Obereck setzte er das Stammwappen der Familie Berchem. Der Gemeinderat beschloss am 26. April 1922, dieses Wappen annehmen zu wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hauptstaatsarchiv, der die Wappenentwürfe begutachtet, verweigerte jedoch seine Zustimmung, da die Verwendung des Adelswappens als Beizeichen „ein heraldisches Novum“ wäre. Am 16. Juli 1922 schließlich beschloss der Gemeinderat den Entwurf Rheudes unter Verzicht auf das Beizeichen. Das Wappen wurde am 22. September 1922 durch das Ministerium des Innen genehmigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Eingemeindung in die Stadt München 1938 besitzt der Stadtrat der Landeshauptstadt München sämtliche Rechte zur Verwendung und Führung des Wappens. Das Traditionsverständnis der Obermenzinger hat dazu geführt, dass noch heute – trotz Eingemeindung nach München im Jahr 1938 – das Wappen der ehemals eigenständigen Gemeinde am Maibaum vor dem Alten Wirt zu sehen ist. Es wurde 1980 durch eine Spende der Bürgervereinigung Obermenzing e.&amp;amp;nbsp;V. am Maibaum angebracht.&lt;br /&gt;
Auch der Bezirksausschuss 21 Pasing-Obermenzing verwendet das Wappen neben dem Wappen der ehemals eigenständigen Stadt Pasing auch heute noch in seinem Briefkopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
| LAND         = DE&lt;br /&gt;
| DIFF2        = ja&lt;br /&gt;
| PROZENT      = ja&lt;br /&gt;
| TITEL        = Bezirksausschusswahl 2020&lt;br /&gt;
| TITEL2       = Stimmen in %&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wahl&amp;quot;&amp;gt;[https://www.muenchen.de/rathaus/dam/jcr:47cc949c-0a9b-42bb-bb51-1b1f55f0dcd2/20200402_Bek_abschlie%C3%9Fendes%20Ergebnis_BA21.pdf &amp;#039;&amp;#039;Bekanntmachung des abschließenden Ergebnisses der Wahl des Bezirksausschusses 21 in der Landeshauptstadt München&amp;#039;&amp;#039;] (PDF). Landeshauptstadt München. Abgerufen am 25. April 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| JAHRALT      = 2014&lt;br /&gt;
| PARTEI1      = CSU&lt;br /&gt;
| ERGEBNIS1    = 31.2&lt;br /&gt;
| ERGEBNISALT1 = 39.7&lt;br /&gt;
| PARTEI2      = SPD&lt;br /&gt;
| ERGEBNIS2    = 20.2&lt;br /&gt;
| ERGEBNISALT2 = 29.9&lt;br /&gt;
| PARTEI3      = GRÜNE&lt;br /&gt;
| ERGEBNIS3    = 34.4&lt;br /&gt;
| ERGEBNISALT3 = 18.3&lt;br /&gt;
| PARTEI4      = ÖDP/FW&lt;br /&gt;
| ERGEBNIS4    = 7.3&lt;br /&gt;
| ERGEBNISALT4 = 7.5&lt;br /&gt;
| PARTEI5      = FDP&lt;br /&gt;
| ERGEBNIS5    = 4.5&lt;br /&gt;
| ERGEBNISALT5 = 4.6&lt;br /&gt;
|PARTEI6=AFD|ERGEBNIS6=2.4|ERGEBNISALT6=0.0}}&lt;br /&gt;
Der [[Bezirksausschuss]] von Pasing-Obermenzing wurde zuletzt am 15.&amp;amp;nbsp;März 2020 gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sitzverteilung lautet wie folgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GRÜNE: 11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
CSU:&amp;amp;nbsp;10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SPD:&amp;amp;nbsp;6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ÖDP/FW:&amp;amp;nbsp;2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
FDP:&amp;amp;nbsp;1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AFD: 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die CSU stellt den Bezirksausschuss-Vorsitzenden Frieder Vogelsgesang. Die Wahlbeteiligung lag bei 54,0&amp;amp;nbsp;Prozent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einwohnerstruktur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach wie vor ist Obermenzing von den gehobenen Sozialschichten geprägt. Der Anteil von Einwohnern mit höherem Bildungs- bzw. Hochschulabschluss ist überdurchschnittlich hoch, der Arbeiteranteil unterdurchschnittlich; er liegt bei knapp 12 Prozent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religionen ==&lt;br /&gt;
Ursprünglich war Obermenzing überwiegend [[Römisch-katholische Kirche|katholisch]]. In Obermenzing befinden sich heute eine katholische [[Pfarrei]] mit drei Kirchen, eine [[evangelisch]]-landeskirchliche [[Kirchengemeinde|Gemeinde]], eine Gemeinde der [[Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche|Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche]] und ein [[Russisch-Orthodoxe Kirche|russisch-orthodoxes]] [[Kloster|Mönchskloster]].&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [https://www.bvobermenzing.de/html/kirchen.html Bürgervereinigung Obermenzing: Kirchen in Obermenzing]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[St. Georg (Obermenzing)|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kirche St. Georg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche St. Georg ist die ursprüngliche Dorfkirche geht bis in die [[Romanik]] zurück und befindet sich im alten Ortskern. Urkundlich wurde sie 1315 erstmals erwähnt und steht heute unter [[Denkmalschutz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[St. Wolfgang (Pipping)|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kirche St. Wolfgang&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
St. Wolfgang in [[Pipping (München)|Pipping]] wurde 1480 eingeweiht. Sehenswert ist vor allem der [[spätgotisch]]e [[Hochaltar]] von 1480 mit filigranen Schnitzarbeiten. 2011 wurde eine umfassende Sanierung durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Leiden Christi (München)|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stadtpfarrkirche Leiden Christi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutige katholische Pfarrkirche Leiden Christi wurde 1924 fertiggestellt und stellt sich architektonisch als einheitlicher, in der Durchgestaltung moderner und [[expressionistisch]]er Bau von kraftvoller Monumentalität dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carolinenkirche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[evangelisch]]e Carolinenkirche wurde erst am 21. Dezember 1975 geweiht, weil erst seit den 1920er Jahren Protestanten nach Obermenzing zogen, die dann aber zur Kirchengemeinde von [[Pasing]] gehörten und von dort seelsorglich betreut wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Kloster des Heiligen Hiob von Potschajew]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unmittelbarer Nähe der [[Schloss Blutenburg|Blutenburg]] befindet sich Kloster des Heiligen Hiob von Potschajew, das zur [[Russische Orthodoxe Kirche im Ausland|russisch-orthodoxen Auslandskirche]] gehört und zugleich die Residenz von Erzbischof [[Mark Arndt|Mark]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Trinitatiskirche (München-Obermenzing)|Trinitatiskirche]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Kirche der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Es sind keine Industrieansiedlungen in Obermenzing vorhanden. Von den rund 4.000 Arbeitsplätzen sind ca. 60 Prozent im Dienstleistungsbereich und im Handel angesiedelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhof München-Obermenzing.JPG|mini|[[S-Bahnhof]] München Obermenzing]]&lt;br /&gt;
Im &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Individualverkehr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist Obermenzing gut angeschlossen: Die Pippinger Straße in Nord-Süd-Richtung und die Verdistraße in Ost-West-Richtung schließen den Stadtteil an Pasing und [[Neuhausen-Nymphenburg|Nymphenburg]] an; gerade die Verdistraße hat aber eine Zubringerfunktion zur [[Bundesautobahn 8|A&amp;amp;nbsp;8]] Richtung [[Stuttgart]], so dass hier die Verkehrsbelastung nicht unerheblich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Obermenzing verläuft die [[Bahnstrecke München–Treuchtlingen]], die im 10 bzw. 20-Minuten-Takt von der Linie S2 der [[S-Bahn München]] bedient wird. Der zweigleisige mit einem [[Mittelbahnsteig]] ausgestattete [[S-Bahn]]-[[Haltepunkt]] &amp;#039;&amp;#039;München-Obermenzing&amp;#039;&amp;#039; an der Verdistraße Nähe Bauseweinallee ist eine wichtige Schnittstelle im [[Öffentlicher Personennahverkehr|ÖPNV]]. Mehrere [[Münchner Verkehrsgesellschaft|MVG]]-[[Busverkehr in München|Buslinien]] dienen als Zubringer zur S-Bahn und zur [[Straßenbahn München|Trambahn]] in Nymphenburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grünflächen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/baureferat/freizeit-sport-natur/gruene-oasen/wuerm.html: Grünzug Würm – die Würm]&lt;br /&gt;
* Park am Durchblick bei [[Schloss Blutenburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Einrichtungen ==&lt;br /&gt;
=== Wissenschaft und Forschung ===&lt;br /&gt;
* [[Zoologische Staatssammlung München|Zoologische Staatssammlung]] (Münchhausenstraße 21)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schulen und Bildungseinrichtungen ===&lt;br /&gt;
* Grundschule mit Tagesheim An der Schäferwiese&lt;br /&gt;
* Grundschule an der Grandlstraße&lt;br /&gt;
* Städtische Realschule an der Blutenburg, Grandlstraße 5&lt;br /&gt;
* [[Obermenzinger Gymnasium]] – staatlich anerkanntes Privatgymnasium der Münchner Schulstiftung &amp;#039;&amp;#039;-Ernst v. Borries-&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Städtisches Louise-Schroeder-Gymnasium&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baudenkmäler ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Carlhäusl ost München.jpg|mini|[[Carlhäusl]]]]&lt;br /&gt;
* Siehe: [[Liste der Baudenkmäler in München/Obermenzing]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Susanne Herleth-Krentz &amp;#039;&amp;#039;Obermenzing – Zeitreise ins alte München&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben vom Stadtarchiv München, Volk Verlag Februar 2017, ISBN 978-3-86222-228-5&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ins Licht gerückt – Jüdische Lebenswege im Münchner Westen. Eine Spurensuche in Pasing, Obermenzing und Aubing&amp;#039;&amp;#039; Herbert Utz Verlag, München 2008, ISBN 978-3-8316-0787-7&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Franz Schaehle&lt;br /&gt;
   |Titel=Hofmark Menzing. Die Geschichte der Gemeinde Obermenzing&lt;br /&gt;
   |Verlag=Verlag der Gemeinde Obermenzing&lt;br /&gt;
   |Ort=Obermenzing&lt;br /&gt;
   |Datum=1927}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Helmuth Stahleder]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Von Allach bis Zamilapark. Namen und historische Grunddaten zur Geschichte Münchens und seiner eingemeindeten Vororte. Hrsg. v. Stadtarchiv München&lt;br /&gt;
   |Verlag=Buchendorfer Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=München&lt;br /&gt;
   |Datum=2001&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-934036-46-5}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=[[Wolfgang Vogelsgesang]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Obermenzing – Geschichte und Geschichten&lt;br /&gt;
   |Band=I&lt;br /&gt;
   |Verlag=Erasmus-Grasser-Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=München&lt;br /&gt;
   |Datum=1988&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-925967-14-1}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Wolfgang Vogelsgesang&lt;br /&gt;
   |Titel=Obermenzing – Geschichte und Geschichten&lt;br /&gt;
   |Band=II&lt;br /&gt;
   |Verlag=Erasmus-Grasser-Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=München&lt;br /&gt;
   |Datum=1990&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-925967-22-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.muenchen.de/stadtteile/obermenzing.html Stadtteil Obermenzing – Landeshauptstadt München]&lt;br /&gt;
* [https://www.muenchen.de/stadtteile/pasing.html Stadtteil Pasing]&lt;br /&gt;
* [http://www.muenchen.de/rathaus/Stadtpolitik/Bezirksausschuesse/Stadtbezirk21.html Stadtbezirk und Bezirksausschuss 21 Pasing-Obermenzing – Landeshauptstadt München]&lt;br /&gt;
* [http://www.muenchen.info/ba/21/ba21_grussworte.php Bezirksausschuss 21 Pasing-Obermenzing]&lt;br /&gt;
* [http://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/Kulturreferat/Stadtgeschichte/Kulturgeschichtspfade/kgp_21.html Kulturgeschichtspfad 21: Pasing-Obermenzing]&lt;br /&gt;
* [http://www.bvobermenzing.de/ Bürgervereinigung Obermenzing]&lt;br /&gt;
* [https://www.dorfschreiber-obermenzing.de/ Obermenzinger Dorfschreiber: Geschichte Obermenzings]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48/9/50/N |EW=11/27/46/E |type=city |region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4104585-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von München]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Obermenzing| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Stadtbezirk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung im 8. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1818]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1938]]&lt;/div&gt;</summary>
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