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	<title>Obermakedonien - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Obermakedonien&amp;diff=2791426&amp;oldid=prev</id>
		<title>2001:171B:2276:3D70:4864:18AF:9F0C:52EC am 16. März 2021 um 14:59 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Macedonian Kingdom.jpg|mini|Die Landschaften des antiken Makedoniens und der Chalkidiki]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Obermakedonien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{grcS|ἄνω Μακεδονία|anō Makedonía}}; auch &amp;#039;&amp;#039;oberes Makedonien&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Strabon]] 7, 7, 8.&amp;lt;/ref&amp;gt; ist ein geographischer Begriff, mit dem zusammengefasst die gebirgigen Landschaften des [[Makedonien (antikes Königreich)|antiken Makedoniens]] beschrieben werden. Vor [[Strabon]] wurde dieser Begriff schon im 5.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert v.&amp;amp;nbsp;Chr. von [[Herodot]] gebraucht, für seine Beschreibung der Gründungssage des makedonischen Königreichs.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Herodot]], [[Historien (Herodot)|&amp;#039;&amp;#039;Historien&amp;#039;&amp;#039;]] 8, 137.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der betreffende Raum war in etwa deckungsgleich mit der heutigen griechischen Region [[Westmakedonien]] und umfasste auch einige Landstriche im Süden der heutigen [[Nordmazedonien|Republik Nordmazedonien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die südliche Grenze Obermakedoniens bildete der Fluss [[Aliakmonas]], wo jenseits im Südosten [[Thessalien]] und im Südwesten [[Epirus (historische Region)|Epiros]] benachbart waren. Im Westen und Nordwesten grenzten in der Antike die Stämme der [[Illyrer]] und im Norden das Land der [[Päonien (Landschaft)|Paionier]] an. Die Hänge des [[Vermio (Berg)|Bermion (Vermio)]] abfallend schloss sich nach Osten hin die [[Niedermakedonien|niedermakedonische Tiefebene]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obermakedonien umfasste die Landschaften [[Elimiotis]], [[Orestis (Landschaft)|Orestis]], [[Lynkestis]], [[Pelagonien]] und [[Eordaia]]. Ferner werden auch [[Tymphaia]], [[Parauaia]], [[Perrhaibia]] und [[Dassareten|Dessaretia]] hinzugezählt, die allerdings keine makedonischen Siedlungsgebiete waren und erst von [[Philipp II. (Makedonien)|Philipp II.]] für das Königreich erobert wurden. Laut [[Thukydides]] hatte das Volk der [[Antike Makedonen|Makedonen]] seine Ursitze in den Bergen der Elimiotis und Lynkestis, von wo aus sie ab etwa dem 12.&amp;amp;nbsp;vorchristlichen Jahrhundert östlich in die am [[Thermaischer Golf|thermaischen Golf]] gelegenen fruchtbareren Niederlande expandierten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Thukydides]] 2, 99.&amp;lt;/ref&amp;gt; Während sich dort unter der Führung der [[Argeaden]] ein monarchisches Staatswesen etablierte, das den Anschluss an den hellenischen Kulturkreis suchte, behielten die in den Bergregionen verbliebenen Bevölkerungsteile noch längere Zeit eine archaische Stammesstruktur bei, mit einem niedrigen Grad an städtischer Kultur. Beherrscht wurden die Landschaften von eigenen Fürstenhäusern, die sich entweder in einer losen Abhängigkeit zum makedonischen Königtum befanden oder aber gegen dieses um ihre Unabhängigkeit stritten. Häufig waren sie von Einfällen der nordwestlich angrenzenden Illyrer bedroht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst König Philipp&amp;amp;nbsp;II. konnte Obermakedonien in der Mitte des 4.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts v.&amp;amp;nbsp;Chr. der direkten Herrschaft des Königtums unterwerfen. Unter seiner Herrschaft setzte hier eine umfassendere [[Urbanisierung]] ein, mit Stadtgründungen wie [[Herakleia Lynkestis]]. Angehörige der Fürstenhäuser wurden nun am Königshof in [[Pella (Pella)|Pella]] erzogen, wo sie zugleich als Geiseln für die Loyalität ihrer Familien zu bürgen hatten. Einige von ihnen wurden namhafte Gefährten [[Alexander der Große|Alexanders des Großen]]. In [[Heer Alexanders des Großen|dessen Heer]] waren drei Bataillone der [[Pezhetairoi]] aus Kriegern des oberen Makedoniens zusammengestellt, die von Angehörigen ihres Stammes angeführt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Fritz Geyer: &amp;#039;&amp;#039;Makedonien bis zur Thronbesteigung Philipps II.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Historische Zeitschrift&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 30 (1930), S. 1–148.&lt;br /&gt;
* A. B. Bosworth: &amp;#039;&amp;#039;Philip II and Upper Macedonia&amp;#039;&amp;#039;, In: &amp;#039;&amp;#039;The Classical Quarterly&amp;#039;&amp;#039;, Vol. 21 (1971), S. 93–105.&lt;br /&gt;
* Joseph Roisman und Ian Worthington: &amp;#039;&amp;#039;A Companion to Ancient Macedonia&amp;#039;&amp;#039; (Blackwell Publishing Ltd., 2010)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Makedonien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antike Geographie (Griechenland)]]&lt;/div&gt;</summary>
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