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	<title>Oberlausitzer Gefilde - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T04:35:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Oberlausitzer_Gefilde&amp;diff=504058&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Känguru1890: Revert - Belegpflicht beachten</title>
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		<updated>2024-08-14T08:30:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Revert - &lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:Belege&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:Belege (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Belegpflicht&lt;/a&gt; beachten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Sudeten m.svg|mini|300px|Das Oberlausitzer Gefilde (2) innerhalb der [[Westsudeten]] (rot)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberlausitzer Gefilde im Lausitzer Loesshuegelland.jpg|mini|Oberlausitzer Gefilde im [[Lausitzer Lößhügelland]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kotołka pola Bukojny.jpg|mini|Am [[Kotitzer Wasser]] mit Blick zum Oberlausitzer Bergland]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Naturraumkarte Oberlausitz.png|mini|Naturraumkarte mit Oberlausitzer Gefilde]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oberlausitzer Gefilde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (manchmal auch &amp;#039;&amp;#039;Bautzener [[Gefilde]]&amp;#039;&amp;#039; genannt, {{hsbS|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hornjołužiske hona&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;}}) ist ein [[Naturräume in Sachsen|sächsischer Naturraum]] in der [[Oberlausitz]], nahe dem Dreiländereck zu [[Tschechien]] und [[Polen]]. Großräumig wird er den [[Sächsisches Lössgefilde|Sächsischen Lößgefilden]] sowie den westlichen [[Sudeten]] zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturraum ==&lt;br /&gt;
Das Oberlausitzer [[Gefilde]] ist ein 12–15&amp;amp;nbsp;km breiter Streifen zwischen dem [[Oberlausitzer Heide- und Teichgebiet]] und dem [[Oberlausitzer Bergland]]. Im Zentrum dieses Gebietes liegt [[Bautzen]]. Westlich reicht es fast bis [[Kamenz]] heran und grenzt an das [[Westlausitzer Hügel- und Bergland]], das Gebiet um [[Löbau]] bildet die östliche Grenze zum Naturraum [[Östliche Oberlausitz]]. Kennzeichnend ist eine wellige Hügellandschaft mit Höhenlagen zwischen 170 und 200&amp;amp;nbsp;m. Das Gebiet ist teilweise dicht von Fließgewässern, z.&amp;amp;nbsp;B. der [[Spree]] und dem [[Löbauer Wasser]] zerschnitten. Das anstehende Grundgestein, der Lausitzer [[Granodiorit]], aber auch die großflächigen Schmelzwasserbildungen der [[Saaleeiszeit]] und der [[Elstereiszeit]] sind von Lößsedimenten verhüllt. Die [[Löß]]mächtigkeiten erreichen kaum über 2&amp;amp;nbsp;m, im Kernraum der Klosterpflege auch 3–5&amp;amp;nbsp;m. Durch [[Solifluktion]] und Abspülungsvorgänge sind die Lössderivate vom Typ der Braun- und Schwemmlösse weitgehend enkalkt, verlehmt und verdichtet. Einige Täler mit Engtalabschnitten, sog. [[Oberlausitzer Skalen|Skalen]], entstanden im [[Pleistozän]] beim Durchbruch durch die Granodiorit-Riegel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vergleich zum westlich und südlich liegenden Bergland fällt mit 650–700&amp;amp;nbsp;mm ein um etwa 100 bis 150&amp;amp;nbsp;mm geringerer Niederschlag. Der Waldanteil ist bis auf Reste in Taleinschnitten und an Grundgebirgsdurchragungen (geringere Bodenfruchtbarkeit) relativ stark zurückgedrängt. Der Naturschutz strebt deshalb im Rahmen des [[Biotopverbund]]s in Teilbereichen kleinflächige Wiederaufforstungen an. Die vorherrschende [[Potentielle natürliche Vegetation]] (pnV) ist der [[Wald-Labkraut]]-[[Hainbuche]]n-[[Eiche]]nwald, zum Teil mit [[Zittergras-Segge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Die hervorragenden Ackerböden bildeten die Grundlage für die jahrtausendealte Ackerkultur im Bautzener Land (siehe auch [[Land Budissin]]). Das Oberlausitzer &amp;#039;&amp;#039;[[Gefilde]]&amp;#039;&amp;#039; ist deutlich länger in relevanter Größenordnung besiedelt als die benachbarten Naturräume und war ein Hauptzentrum der [[Lausitzer Kultur]] sowie später das Altsiedelland der slawischen [[Milzener]]. Von hier aus expandierten etwa ab 800 n. Chr. zunächst jene und später auch deutsche Siedler in die benachbarten, weniger fruchtbaren Naturräume im Norden und Süden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen seiner Lage zwischen den unwegsamen Gebirgen im Süden und den Sümpfen und Wäldern im Norden war das Oberlausitzer Gefilde schon früh Durchgangsgebiet für wichtige mitteleuropäische Verkehrszüge in Ost-West-Richtung, vor allem die [[Via Regia]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Karl Mannsfeld, Hans Richter (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Naturräume in Sachsen.&amp;#039;&amp;#039; Trier 1995.&lt;br /&gt;
* Rochus Schrammek: &amp;#039;&amp;#039;Verkehrs- und Baugeschichte der Stadt Bautzen.&amp;#039;&amp;#039; Bautzen 1984.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.rpv-oberlausitz-niederschlesien.de/planungsregion/naturraeume.html Regionale Einordnung, Subgliederung und Übersichtskarte] im Rahmen der Planungsregion Oberlausitz-Niederschlesien, abgerufen am 11. März 2012&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturraum in Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Oberlausitz)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Känguru1890</name></author>
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