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	<title>Oberlaa - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Knergy: /* Wirtschaft und Infrastruktur */ Artikel wurde gelöscht</title>
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		<updated>2025-11-25T17:31:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Wirtschaft und Infrastruktur: &lt;/span&gt; Artikel wurde gelöscht&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;1&amp;quot; class=&amp;quot;float-right&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot; style=&amp;quot;margin-left:1em; background:#E3E3E3;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| Oberlaa&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Wappen&lt;br /&gt;
! Karte&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center; background:#FFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Datei:AUT Oberlaa COA.png|140px|Wappen von Oberlaa]] || [[Datei:Favoriten lage oberlaa.png|220px]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oberlaa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine ehemalige [[niederösterreich]]ische Ortsgemeinde, die heute Teil des 10. [[Wien]]er [[Wiener Gemeindebezirke|Gemeindebezirks]], [[Favoriten]], ist. Der südliche Teil bildet als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oberlaa Land&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, der nördliche Teil als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oberlaa Stadt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; jeweils eine der 89 [[Wiener Katastralgemeinden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberlaa Kirche 2016.jpg|mini|Oberlaa im Jahr 2016]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufnahmeblatt 4757-1c 1872 Inzersdorf.jpg|mini|Oberlaa und Umgebung um 1872, Aufnahmeblatt der [[Franzisco-Josephinische Landesaufnahme|Landesaufnahme]] ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberlaa-Bf-01.jpg|mini|Der Bahnhof Wien-Oberlaa an der [[Donauländebahn]], heute ohne Personenverkehr]]&lt;br /&gt;
Oberlaa liegt im Süden Favoritens. Zum historischen Ort an der [[Liesing (Schwechat)|Liesing]] werden die Wohngebiete des [[Laaer Berg]]es gezählt. Flussaufwärts grenzt der Ort an [[Inzersdorf (Wien)|Inzersdorf]] und flussabwärts an [[Unterlaa]], die Liesing bildet die Grenze zu [[Rothneusiedl]] im Südwesten. Die beiden letzteren sind ebenfalls Bezirksteile von Favoriten. Im Süden von Oberlaa liegt die niederösterreichische Marktgemeinde [[Leopoldsdorf (Bezirk Bruck an der Leitha)|Leopoldsdorf]], deren &amp;#039;&amp;#039;Stierofen-Siedlung&amp;#039;&amp;#039; ragt im äußersten Süden in das Katastralgebiet von Oberlaa Land hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Katastralgemeinden Oberlaa Stadt (748,28 [[Hektar|ha]]) und Oberlaa Land (450,37 ha) erstrecken sich zusammen über eine Fläche von 1198,65&amp;amp;nbsp;ha. Sie werden durch die Bahnstrecke der [[Donauländebahn]] voneinander getrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberlaa bezeichnet ferner einen aus zwei [[Zählsprengel]]n bestehenden Zählbezirk der amtlichen Statistik, dessen Grenzverlauf jedoch nicht mit jenen der beiden Katastralgemeinden ident ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Oberlaa Stadt ===&lt;br /&gt;
Dieser Teil liegt nördlich der Donauländebahn und wurde bereits 1892 nach Wien eingemeindet. Die Grenze zu [[Favoriten (Wiener Bezirksteil)|Innerfavoriten]] und [[Inzersdorf-Stadt]] verläuft in etwa parallel zur [[Autobahn Südosttangente Wien|Südost-Tangente]]. Hier gibt es keinen traditionellen Siedlungskern, der älteste Teil ist die Siedlung Südost aus den frühen 1920ern. Prägend ist die [[Per-Albin-Hansson-Siedlung Ost]] mit ihrem markanten Kopfgebäude. Ansonsten ist dieser Teil von weitläufigen Erholungsgebieten geprägt, etwa dem [[Laaer Wald]], dem [[Ludwig-von-Höhnel-Gasse#Volkspark Laaerberg|Volkspark Laaerberg]] oder dem [[Kurpark Oberlaa]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Oberlaa Land ===&lt;br /&gt;
Hier liegt der traditionelle Ortskern mit der [[Pfarrkirche Oberlaa|Pfarrkirche]], der auch eine geschlossene bauliche Schutzzone bildet. Westlich des Ortskerns, zu dieser Katastralgemeinde gehörend, liegt Neulaa (siehe nächster Abschnitt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neulaa ===&lt;br /&gt;
Im Gebiet westlich des Ortskerns und nördlich der Liesing bestand eine kleine Zeilensiedlung an der Himberger Straße, das Gebiet rund um diese wurde erst im Lauf des 20. Jahrhunderts locker verbaut und wuchs so entlang der Oberlaaer Straße mit dem Ortskern zusammen. Es ist ein Wohngebiet ohne wesentliche Besonderheiten und geht westlich ins Inzersdorfer Industriegebiet über. Der Name &amp;#039;&amp;#039;Neulaa&amp;#039;&amp;#039; scheint schon in Plänen aus dem frühen 20. Jahrhundert auf,&amp;lt;ref&amp;gt;Beispiel: &amp;#039;&amp;#039;[[:Datei:Meyers grosses Konversations-Lexikon - ein Nachschlagewerk des allgemeinen Wissens (1908) (14592619238).jpg|Übersichtsplan von Wien]].&amp;#039;&amp;#039; Stadtplanausschnitt mit dem Osten von Wien von Nord bis Süd: &amp;#039;&amp;#039;Naulaa&amp;#039;&amp;#039; im Plan linkes unteres Eck. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Meyers Konversations-Lexikon#6. Auflage (1902–1908/1920)|Meyers Großes Konversations-Lexikon. Ein Nachschlagewerk des allgemeinen Wissens]],&amp;#039;&amp;#039; 6. Auflage, 1908.&amp;lt;/ref&amp;gt; ins allgemeine Bewusstsein kam er spätestens mit der Eröffnung der [[U-Bahn-Station Neulaa|gleichnamigen U-Bahn-Station]]. Vom Bezirksteil Rothneusiedl ist Neulaa durch die Liesing getrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Ursprünglich bildete der Ort mit dem flussabwärts liegenden Unterlaa eine Einheit unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Laa&amp;#039;&amp;#039; und ist erstmals 1140 in Aufzeichnungen im [[Stift Klosterneuburg]] erwähnt. Oberlaa als solches wurde erstmals 1324 urkundlich genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort litt unter beiden Wiener Türkenbelagerungen [[Erste Wiener Türkenbelagerung|1529]] und [[Zweite Wiener Türkenbelagerung|1683]], 1809 durch die Truppen [[Napoleon]]s und mehrmals unter [[Pest]] und [[Cholera]]. 1849 endete die [[Grundherrschaft]], Oberlaa wurde autonome Ortsgemeinde in [[Niederösterreich]]. 1872 wurde die [[Donauländebahn]] mit ihrer Station Oberlaa eröffnet, die Felder im Ortsgebiet in West-Ost-Richtung quert. Die Bahn bietet eine Zufahrt von Bahnstrecken im Süden Wiens zum Handelshafen an der Donau; im bis 1945 geführten Personenverkehr war sie von sehr geringer Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1890/1892 wurden die Felder der Gemeinde nördlich der Donauländebahn an das Wiener Stadtgebiet angeschlossen und Teil des 10. Wiener Gemeindebezirks. Nach dem „[[Anschluss (Österreich)|Anschluss]]“ [[Österreich]]s an das [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutsche Reich]] wurde Wien mit Gesetz vom 1. Oktober 1938, wirksam geworden am 15. Oktober 1938, zu [[Groß-Wien]] vergrößert. Dadurch kamen nun auch das Ortszentrum von Oberlaa und sein restliches Gebiet südlich der Bahn sowie die Nachbargemeinde Unterlaa zu Wien und wurden Teile des neuen 23. Bezirks, [[Schwechat]]. 1946 sollte die Erweiterung Wiens großteils&lt;br /&gt;
rückgängig gemacht werden; auf Grund eines Vetos der sowjetischen Besatzungsmacht, zu deren Besatzungsgebiet Oberlaa gehörte, geschah dies aber erst 1954. Oberlaa gehörte zu den 17 im Jahr 1938 eingemeindeten Orten, die bei Wien verblieben. Es wurde nun zur Gänze Teil des 10. Bezirks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1969 wurde bei einer Thermalquelle auf Oberlaaer Gebiet provisorischer Badebetrieb aufgenommen. 1974 wurde das Kurzentrum Wien Oberlaa eröffnet und die &amp;#039;&amp;#039;Wiener Internationale Gartenschau 1974&amp;#039;&amp;#039; (heute [[Kurpark Oberlaa]]) abgehalten; dadurch ist der Ortsname in Wien allgemein bekannt geworden. Seit 1974 war Oberlaa an das [[Straßenbahn Wien|Wiener Straßenbahnnetz]] angeschlossen. Bis 2010 wurden die Badeeinrichtungen zur [[Therme Wien]] umgestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 2017 wurde die [[U-Bahn-Linie U1 (Wien)|U-Bahn-Linie U1]] (statt der Straßenbahnlinie 67) zu ihrer neuen südlichen Endstation zwischen der Therme Wien und dem historischen Ortszentrum von Oberlaa verlängert und ist auf dem neuen Streckenteil vom [[Reumannplatz]] nach Oberlaa seit dem 2. September 2017 in Betrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Katastralgemeinden Oberlaa-Stadt und Oberlaa-Land haben zusammen etwa 21.000 Einwohner (2001).&amp;lt;ref&amp;gt;{{StatistikAustria Ortsverzeichnis|bundesland=9|seite=59|zweiteseite=60}} – &amp;#039;&amp;#039;Anmerkung:&amp;#039;&amp;#039; Mindestens 19.511 Einwohner (Zählbezirke 91001 18, 91001 20; Zählsprengel 91001 141, 91001 152, 91001 160, 91001 161, 91001 162, 91001 163, 91001 191, 91001 192, 91001 193, 91001 194), höchstens 22.247 Einwohner (zuzüglich Zählsprengel 91001 150, 91001 164, 91001 234).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1646 gehörten zur Pfarre Oberlaa 900 Einwohner. 1695, als Oberlaa Teil der Herrschaft [[Vösendorf]] war, hatte es 284 Einwohner. Im Jahr 1783 wurden 991 Einwohner gezählt. Von 1851 bis 1869 kam es fast zu einer Verdreifachung der Bevölkerung, von 1131 Einwohnern auf 3087 Einwohner. Im Jahr 1880 lebten in Oberlaa 2989 Personen. Nach der Abtrennung der nördlichen Gebietsteile stieg die Einwohnerzahl der Gemeinde Oberlaa bzw. der Katastralgemeinde Oberlaa Land zunächst an, von 2283 Einwohnern im Jahr 1890 auf 3537 Einwohner im Jahr 1910. Nach einem Rückgang auf 3172 Einwohner im Jahr 1923 gab es bis 1939 einen Bevölkerungszuwachs auf 3606 Einwohner. In der Nachkriegszeit wurden sinkende Einwohnerzahlen erhoben: 3440 Einwohner im Jahr 1951 und 3255 Einwohner im Jahr 1961.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.oeaw.ac.at/vid/download/histortslexikon/Ortslexikon_Wien.pdf |titel=Historisches Ortslexikon Wien. Statistische Dokumentation zur Bevölkerungs- und Siedlungsgeschichte |hrsg=[[Österreichische Akademie der Wissenschaften]] |seiten=49 |datum=2014-08-31 |zugriff=2025-01-08 |format=PDF-Datei |archiv-url=https://web.archive.org/web/20150721141515/http://www.oeaw.ac.at/vid/download/histortslexikon/Ortslexikon_Wien.pdf |archiv-datum=2015-07-21 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:KurparkOberlaa5.JPG|mini|Kurpark Oberlaa]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ober-Laaer Platz 12.JPG|mini|Volksschule Oberlaa]]&lt;br /&gt;
Der Ortskern von Oberlaa ist von der Stadt Wien als bauliche Schutzzone definiert,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wien.gv.at/kulturportal/public/grafik.aspx?FeatureByID=10.+Oberlaa&amp;amp;FeatureClass=schutzzonen&amp;amp;ThemePage=1 Karte der Schutzzone]&amp;lt;/ref&amp;gt; einige Häuser in Neulaa sind auch von der Schutzzone Rothneusiedl erfasst.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wien.gv.at/kulturportal/public/grafik.aspx?FeatureByID=10.+Rothneusiedl&amp;amp;FeatureClass=schutzzonen&amp;amp;ThemePage=1 Karte der Schutzzone]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberlaa ist mit seinen zahlreichen [[Heuriger|Heurigen]] ein beliebtes Ausflugsziel. Im Jahr 1965 begann man hier mit der Erschließung einer [[Schwefel]]quelle und eröffnete schließlich im Jahre 1974 mit der [[Therme Wien|Therme Oberlaa]] die bis heute einzige [[Thermalquelle]] Wiens. In diesem Zusammenhang fand die Eröffnung der &amp;#039;&amp;#039;Wiener Internationalen Gartenschau 1974&amp;#039;&amp;#039; in Oberlaa statt. Die hierfür großflächig angelegten Gartenanlagen sind als [[Kurpark Oberlaa]] am Südhang des Laaer Berges erhalten. Des Weiteren befanden sich bis 2007 die &amp;#039;&amp;#039;Kurhalle Oberlaa&amp;#039;&amp;#039;, ein Veranstaltungszentrum, in der Nähe der Therme sowie die Kurkonditorei Oberlaa. Neben dem Kurzentrum befindet sich der an der [[Donauländebahn]] gelegene Bahnhof Oberlaa, der aber nicht vom Personenverkehr bedient wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bereich der früheren „Filmstadt“ im Kurpark Oberlaa steht das [[Schmerber-Kreuz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Pfarrkirche Oberlaa]] wurde zum ersten Mal im Jahr 1267 erwähnt. In den beiden Türkenbelagerungen wurde die Kirche komplett zerstört und im 18. Jahrhundert wieder aufgebaut. Sie ist dem [[Ägidius (Heiliger)|hl. Ägidius]] geweiht. Der heutige [[Friedhof Oberlaa]] wurde 1833 geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Volksschule Oberlaa am Oberlaaer Platz&amp;amp;nbsp;10 ist die älteste Schule im heutigen Bereich des Bezirkes Favoriten. Schon im 16.&amp;amp;nbsp;Jhdt. wurde ein Schulmeister mit Namen Daniel Zeller genannt, der mit dem [[Luthertum]] sympathisierte.&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Schubert: &amp;#039;&amp;#039;Favoriten&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;25.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Jahren 1874/75 wurde von den drei Gemeinden Oberlaa, Unterlaa und Rothneusiedl gemeinsam neben der Oberlaaer Pfarrkirche ein Schulbau errichtet. Dieses Bauwerk ist denkmalgeschützt.&amp;lt;ref&amp;gt;Leopold Teifer: &amp;#039;&amp;#039;Die Bauern in Oberlaa, Unterlaa und Rothneusiedl.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;102–103.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Heilquellen Oberlaas wurden auch im Wappen Favoritens verewigt. Im rechten oberen Teil (heraldisch gesehen: links oben) finden sich zwei weiße Fontänen, die aus einem weißen Schalenbrunnen sprudeln. Der Hintergrund ist in blauer Farbe gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Kreuzung Leopoldsdorfer Straße / Scheunenstraße steht eine [[Ecce-homo-Säule]]. Gemeinsam mit den sie umgebenden vier [[Rosskastanien]] und der Grünfläche steht sie als &amp;#039;&amp;#039;Baumgruppe samt Freiplastik&amp;#039;&amp;#039; als Wiener Naturdenkmal Nummer [[Liste der Naturdenkmäler in Wien/Favoriten#751|751]] unter Schutz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.wien.gv.at/umweltschutz/naturschutz/pdf/ndmal-10.pdf |titel=Naturdenkmäler 10. Bezirk |hrsg=Stadt Wien |zugriff=2024-01-08 |format=PDF-Datei |archiv-url=https://web.archive.org/web/20140221192554/http://www.wien.gv.at/umweltschutz/naturschutz/pdf/ndmal-10.pdf |archiv-datum=2014-02-21 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Liesingbachbrücke im Verlauf der Himberger Straße steht eine denkmalgeschützte barocke Statue des [[Johannes-Nepomuk-Statue (Oberlaa)|Hl.&amp;amp;nbsp;Johannes Nepomuk]]. Vor der Pfarrkirche steht eine zweite [[Johannes-Nepomuk-Statue am Kirchenplatz Oberlaa|Nepomuk-Statue]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Ecke [[Laaer-Berg-Straße]] / Friedhofstraße (früher „Hintere Zeile“ genannt) steht ein denkmalgeschützter [[Nischenbildstock Christus am Ölberg|Nischenbildstock (Christus am Ölberg)]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am östlichen Ortsrand bei der Einmündung der Friedhofstraße in die Oberlaaer Straße steht eine [[Pietà-Kapelle Oberlaa|Pietà-Kapelle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den zu einem großen Teil nach 2000 entstandenen Wohngebieten nordwestlich des Ortskerns (Flurname &amp;#039;&amp;#039;Grundäcker&amp;#039;&amp;#039;) gibt es einige kleinere Parkanlagen wie den [[Hubert-Blamauer-Park]] (2005 als &amp;#039;&amp;#039;Grundäckerpark&amp;#039;&amp;#039; eröffnet, Benennung 2006) oder die [[Parkanlage Kurt-Tichy-Gasse]] (auch gelegentlich &amp;#039;&amp;#039;Grundäckerpark&amp;#039;&amp;#039; genannt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberlaa Field Rainbow.jpg|mini|Feld in Oberlaa; Blickrichtung [[Leopoldsdorf (Bezirk Bruck an der Leitha)|Leopoldsdorf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
In Oberlaa hatte bis Ende 2007 das Luftfahrtunternehmen [[Austrian Airlines]] seinen Sitz. Sein weithin auffallendes Gebäude wurde, da sich keine Nachnutzung ergeben hatte, von September 2012 bis Anfang 2013 abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Oberlaa existieren, bisher mitunter selbst von Wienern weitgehend unbemerkt, zahlreiche Weingärten, die von ansässigen Winzern und von Weinbauern aus anderen Wiener Weinbauregionen bewirtschaftet werden. Dem Oberlaaer Wein wird großes Potenzial bescheinigt. Dies resultiert neben der guten Lage auch daraus, dass die Grundstückspreise im Wien-Vergleich noch relativ niedrig sind und dass viele der als Weingärten ausgewiesenen Grundstücke noch nicht bewirtschaftet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/648961/Die-Zukunft-des-Wiener-Weins-liegt-in-Oberlaa |titel=Die Zukunft des Wiener Weins liegt in Oberlaa |autor=Gerhard Hofer |werk=Die Presse |datum=2011-04-08 |zugriff=2014-10-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typisch und wichtig für die Landwirtschaft von Oberlaa – und auch vom benachbarten Unterlaa – ist das „Suppengrün“, ein Bund Gemüse aus [[Karotte|roten und gelben Karotten]], [[Echter Sellerie|Sellerie]], [[Petersilie]] und einer [[Lauch]]stange, bereits fertig gebündelt für einen Topf Suppe. Da die Petersilie im örtlichen Dialekt „Pesl“ genannt wird, sind die Bauern, die ihn anbauen, die „Peslbauan“.&amp;lt;ref&amp;gt;Leopold Teifer: &amp;#039;&amp;#039;Die Bauern in Oberlaa, Unterlaa und Rothneusiedl&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[U-Bahn-Station Oberlaa|Oberlaa]] ist Endstelle der Linie U1 welche 2017 bis hierher erweitert wurde. Der Bahnhof Wien Oberlaa an der [[Donauländebahn]] ist derzeit ohne Personenverkehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Volkstum ==&lt;br /&gt;
Alljährlich am 25.&amp;amp;nbsp;April findet die &amp;#039;&amp;#039;Markusprozession&amp;#039;&amp;#039; statt, bei der für eine gute Weinernte gebetet wird. Diese Prozession führt von der Pfarrkirche Oberlaa über die An der Kuhtrift&amp;lt;ref&amp;gt;An der Kuhtrift = Straßenname in Favoriten, benannt seit 9.&amp;amp;nbsp;Juni 1987 nach der seinerzeitigen Benennung dieser Gegend, am Südwestrand des heutigen Kurparks Oberlaa&amp;lt;/ref&amp;gt; zum Schmerber-Kreuz, weiter zum [[Rotes Kreuz (Votivkreuz Oberlaa)|Roten Kreuz]], zur [[Pietà-Kapelle Oberlaa|Pietà-Kapelle]] und wieder zurück zur Pfarrkirche in Oberlaa.&amp;lt;ref&amp;gt;Schubert: &amp;#039;&amp;#039;Favoriten.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;34&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Johann Haller (Politiker)|Johann Haller]] (1883–1949), Gastwirt, Landwirt und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Tahedl]] (1907–1985), Maler und Grafiker&lt;br /&gt;
* [[Bruno Engelmeier]] (1927–1991), Fußballspieler, Nationaltorhüter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Austria Topographie Schweickhardt Niederösterreich |viertel=I |band=3 |seite=41 |text=Laa (Ober-), vor Alters Laach}}&lt;br /&gt;
* [[Werner Schubert (Heimatforscher)|Werner Schubert]]: &amp;#039;&amp;#039;Favoriten.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Bezirksmuseum Favoriten, Wien 1992, {{OCLC|499963335}}.&lt;br /&gt;
* Christine Klusacek, Kurt Stimmer: &amp;#039;&amp;#039;Favoriten. Zwischen gestern und morgen.&amp;#039;&amp;#039; Mohl Verlag, Wien 2004, ISBN 3-901761-38-1.&lt;br /&gt;
* Maria Kinz: &amp;#039;&amp;#039;Lebenswertes Favoriten.&amp;#039;&amp;#039; J&amp;amp;V Edition Wien, Wien 1992, ISBN 3-85058-083-0.&lt;br /&gt;
* Leopold Teifer: &amp;#039;&amp;#039;Die Bauern in Oberlaa, Unterlaa und Rothneusiedl.&amp;#039;&amp;#039; Landwirtschaftliches Casino Oberlaa (Hrsg.), Wien 2011, {{DNB|1050108191}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Austriaforum|AEIOU/Laa,_Wiener_Bezirksteil|Laa}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirksteile von Favoriten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4108809-8|VIAF=239925427}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Favoriten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde in Niederösterreich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48/8/24/N |EW=16/23/30/E |type=city |region=AT-9}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Knergy</name></author>
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