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	<title>Oberkleen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Oberkleen&amp;diff=416146&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Muck50: - Kategorie:Langgöns; + Kategorie:Geographie (Langgöns)</title>
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		<updated>2025-11-17T20:47:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;- &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Langg%C3%B6ns&quot; title=&quot;Kategorie:Langgöns&quot;&gt;Kategorie:Langgöns&lt;/a&gt;; + &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Geographie_(Langg%C3%B6ns)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Geographie (Langgöns) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Geographie (Langgöns)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Oberkleen&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Langgöns&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Oberkleen.png&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/27/45/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 8/35/24/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Hessen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 235 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 7.57&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 1166 &amp;lt;!-- hier nur Hauptwohnsitze --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2021-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1971-12-31&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = [[Kleenheim]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 35428&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 06447&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oberkleen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Langgöns]] im [[Mittelhessen|mittelhessischen]] [[Landkreis Gießen]]. Es liegt 6&amp;amp;nbsp;km westlich der Stadt [[Butzbach]] und etwa 15&amp;amp;nbsp;km südwestlich der Universitätsstadt [[Gießen]]. Oberkleen dient vorwiegend als Wohngemeinde für Menschen, die im Raum Gießen oder im [[Rhein-Main-Gebiet]] arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografische Lage ==&lt;br /&gt;
Oberkleen liegt an den nordöstlichen Ausläufern des [[Taunus]], [[Wetzlarer Hintertaunus]], im Tal des [[Kleebach (Lahn)|Kleebachs]], die waldreiche Gemarkung liegt vollständig im [[Naturpark Taunus]]. Richtung Osten öffnet sich das Tal zur nur von sanften Hügeln gekennzeichneten und wesentlich dichter besiedelten [[Wetterau]]. Dort, wenige Kilometer östlich des Dorfes, verlaufen wichtige Verkehrsachsen wie die [[Main-Weser-Bahn]], die [[Bundesstraße 3]] und die [[Bundesautobahn 5|Autobahn A 5]], die [[Frankfurt am Main]] mit dem Raum Gießen verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbarorte Oberkleens sind die ebenfalls zu Langgöns gehörenden Dörfer [[Niederkleen]], 2&amp;amp;nbsp;km nordöstlich (bachabwärts), und [[Cleeberg]], 3&amp;amp;nbsp;km südwestlich oder bachaufwärts. Ebenso die 2&amp;amp;nbsp;km südöstlich liegenden Dörfer [[Kirch-Göns]] und [[Pohl-Göns]]. In den Kleebach mündet der Reußbach, an diesem liegt, 1&amp;amp;nbsp;km südöstlich von Oberkleen, der Butzbacher Stadtteil [[Ebersgöns]]. Südlich des Dorfs liegt der Kümmelberg (356 m über NN), südwestlich der Cleebaum (368 m), westlich der Heßler (322 m), nördlich der Schalsberg (353 m).&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberkleen Panorama.jpg|mini|425x425px|links|Panorama von Oberkleen]]&lt;br /&gt;
{{Absatz|links}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sankt Michaelis, Oberkleen 3.JPG|mini|hochkant|Wehrkirche St. Michaelis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Am Schalsberg befinden sich mehrere Gruppen von [[Hügelgrab|Hügelgräbern]], eine davon kurz oberhalb des Dorfes, was auf eine sehr frühe Besiedlung des Kleebachtals schließen lässt. Die erste urkundliche Erwähnung von „Cleheim“ stammt jedoch erst aus [[Franken (Volk)|fränkischer Zeit]], sie erfolgte [[774]] im [[Lorscher Codex]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Minst, Karl Josef [Übers.] |url=http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/minst1971bd5/0091 |titel=Lorscher Codex (Band 5), Urkunde 3097, 11. September 774 – Reg. 1084 |werk=Heidelberger historische Bestände – digital |hrsg=Universitätsbibliothek Heidelberg |seiten=85 |abruf=2016-04-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Unterscheidung der beiden Dörfer Ober- und Niederkleen ist aber erstmals in einer Urkunde von 1197 bezeugt, in der &amp;#039;&amp;#039;Obernclên&amp;#039;&amp;#039; genannt wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt; In erhaltenen Urkunden der folgenden Jahre wurde der Ort dann unter den folgenden [[Ortsname]]n erwähnt (in Klammern das Jahr der Erwähnung):&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Obernclên&amp;#039;&amp;#039; (1203), &amp;#039;&amp;#039;Oberincleen&amp;#039;&amp;#039; (1328), &amp;#039;&amp;#039;superiori Clen&amp;#039;&amp;#039; (1334) und), &amp;#039;&amp;#039;Abernclen&amp;#039;&amp;#039; (1335).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge hatte Oberkleen mit seiner Wehrkirche Bedeutung als zuständige Pfarrei für die im Nachbardorf ansässigen Grafen von Cleeberg. Im frühen 17. Jahrhundert fiel das Nachbardorf Gebertshausen [[Wüstung|wüst]] und das dortige [[Vogtei (HRR)|Vogtei]] wurde nach Oberkleen verlegt und verblieb dort bis 1809.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1836 entdeckte man in der Nähe des Dorfes eine [[Tropfstein]]höhle. Die folgenden geologischen Untersuchungen hatten die Entdeckung großer [[Kalkstein]]vorkommen zur Folge. Der Abbau von Kalkstein wurde später zum wichtigsten Wirtschaftszweig des Dorfes, 1910 wurde der erste Steinbruch eröffnet. Um ihn und eine neu errichtete Plattenfabrik besser erreichen zu können, verlängerte die [[Butzbach-Licher Eisenbahn AG]] ihre zunächst nur bis zur damaligen hessisch-preußischen Grenze vor Ebersgöns geplante Eisenbahnstrecke bis Oberkleen. Der Betrieb, der auch Personenzüge umfasste, wurde am 1. Juni 1910 eröffnet. Eine damals erwogene Verlängerung bis Wetzlar kam nicht zustande. Der Personenverkehr endete am 30. September 1956, der Güterverkehr zum Jahresende 1968.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg wuchs das Dorf, wie viele hessische Orte, durch die Aufnahme von über 200 [[Heimatvertriebene]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hessische Gebietsreform (1970–1977)&lt;br /&gt;
Die bis dahin [[Selbständige Gemeinde|selbständigen Gemeinde]] Oberkleen und Niederkleen [[Gemeindefusion|fusionierten]] im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] zum 31. Dezember 1971 freiwillig zur Gemeinde [[Kleenheim]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;DEZ71&amp;quot;&amp;gt;{{HessAmtsBL |typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Gemeindegebietsreform in Hessen; Zusammenschlüssen und Eingliederungen von Gemeinden |fundstelle=Punkt 93 Abs. 18 |jahr=1972 |nr=3 |datum=1971-12-21 |seite=4 |seiten=84 |kbytes=5980}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-17-003263-1|Seite=380}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gemeinde Kleenheim wurde zum 1. Januar 1977 mit vier weiteren Gemeinden durch das &amp;#039;&amp;#039;Gesetz zur Neugliederung des Dillkreises, der Landkreise Gießen und Wetzlar und der Stadt Gießen&amp;#039;&amp;#039; zur neuen [[Großgemeinde]] Langgöns [[Gemeindefusion|zusammengeschlossen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=GVBL |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Gesetz zur Neugliederung des Dillkreises, der Landkreise Gießen und Wetzlar und der Stadt Gießen (GVBl. II 330–28) |nr=17| jahr=1974 |datum=1974-05-13 |seite=1 |seiten=237ff. |fundstelle=§&amp;amp;nbsp;12 |kbytes=1200}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für die nach Langgöns eingegliederten ehemaligen Gemeinden wurde je ein [[Ortsbezirk]] gebildet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.langgoens.de/fileadmin/pdf/Satzungen/01-Hauptsatzung__Stand_24.06.2016.pdf |titel=Hauptsatzung der Gemeinde Langgöns |titelerg=§&amp;amp;nbsp;6 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;29&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2022-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Verwaltungssitz wurde der Ortsteil [[Lang-Göns]] festgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgeschichte im Überblick ===&lt;br /&gt;
Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten,&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Bis zur [[Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung]] waren die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämter]] und frühen Gerichte sowohl [[Gericht]] als auch [[Öffentliche Verwaltung|Verwaltungsorgan]].&amp;lt;/ref&amp;gt; denen Oberkleen angehört(e):&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=land_hessen.html|name=Land Hessen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibOCLC|162730471|Seite=RA1-PA12|Seiten=12ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* vor 1642: [[Heiliges Römisches Reich]], [[Amt Cleeberg]] ([[Kondominium]]: {{Bruch|1|2}}: [[Isenburg (Adelsgeschlecht)|Grafschaft Isenburg]], {{Bruch|1|6}}: [[Leiningen (Adelsgeschlecht)#Leiningen-Westerburg|Leiningen-Westerburg]], {{Bruch|1|6}}: [[Grafschaft Nassau]], {{Bruch|1|6}}: [[Solms (Adelsgeschlecht)|Grafschaft Solms]])&amp;lt;ref name=&amp;quot;AB&amp;quot;&amp;gt;{{BibOCLC|162730471|Seite=RA1-PA28|Seiten=28|Fundstelle=§&amp;amp;nbsp;41}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1642: Heiliges Römisches Reich, Amt Cleeberg (Kondominium: {{Bruch|4|6}}: [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt]], {{Bruch|1|6}}: Leiningen-Westerburg, {{Bruch|1|6}}: Grafschaft Nassau)&amp;lt;ref name=&amp;quot;AB&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1803: Heiliges Römisches Reich, [[Nassau-Usingen|Grafschaft Nassau-Usingen]], [[Amt Usingen]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;AB&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1806: [[Herzogtum Nassau]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge der [[Rheinbundakte]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Amt Usingen]], ab 1810 Amt Atzbach&lt;br /&gt;
* ab 1816: [[Königreich Preußen]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge der Beschlüsse des [[Wiener Kongress]]es.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Provinz Großherzogtum Niederrhein]], [[Regierungsbezirk Koblenz]], [[Kreis Wetzlar]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Abtrennung der Justiz (standesherrliches Justizamt Atzbach).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1822: Königreich Preußen, [[Rheinprovinz]], Regierungsbezirk Koblenz, [[Kreis Wetzlar]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;1849: Endgültige Trennung zwischen Justiz ([[Kreisgericht Wetzlar]]) und Verwaltung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1871: [[Deutsches Reich]], Königreich Preußen, Rheinprovinz, Regierungsbezirk Koblenz, Kreis Wetzlar&lt;br /&gt;
* ab 1918: Deutsches Reich ([[Weimarer Republik]]), [[Freistaat Preußen]], Rheinprovinz, Regierungsbezirk Koblenz, Kreis Wetzlar&lt;br /&gt;
* ab 1932: Deutsches Reich, Freistaat Preußen, [[Provinz Hessen-Nassau]], [[Regierungsbezirk Wiesbaden]], Kreis Wetzlar&lt;br /&gt;
* ab 1944: Deutsches Reich, Freistaat Preußen, [[Provinz Nassau]], [[Landkreis Wetzlar]]&lt;br /&gt;
* ab 1945: [[Amerikanische Besatzungszone]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Groß-Hessen]], Regierungsbezirk Wiesbaden, Landkreis Wetzlar&lt;br /&gt;
* ab 1946: Amerikanische Besatzungszone, [[Hessen]], Regierungsbezirk Wiesbaden, Landkreis Wetzlar&lt;br /&gt;
* ab 1949: [[Bundesrepublik Deutschland]], Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Landkreis Wetzlar&lt;br /&gt;
* ab 1968: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, [[Regierungsbezirk Darmstadt]], Landkreis Wetzlar&lt;br /&gt;
* ab 1972: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Wetzlar, Gemeinde [[Kleenheim]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Am 31. Dezember 1971 zur neu gebildeten Gemeinde Kleeheim.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1977: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, [[Lahn-Dill-Kreis]], Gemeinde Langgöns&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Am 1. Januar 1977 als [[Ortsbezirk]] zur neu gebildeten Gemeinde Langgöns.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1979: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, [[Landkreis Gießen]], Gemeinde Langgöns&lt;br /&gt;
* ab 1981: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, [[Regierungsbezirk Gießen]], Landkreis Gießen, Gemeinde Langgöns&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohnerstruktur 2011&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Erhebungen des [[Zensus 2011]] lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Oberkleen 1176 Einwohner. Darunter waren 42 (3,6 %) Ausländer. Nach dem Lebensalter waren 186 Einwohner unter 18 Jahren, 501 zwischen 18 und 49, 273 zwischen 50 und 64 und 219 Einwohner waren älter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt; Die Einwohner lebten in 522 Haushalten. Davon waren 153 [[Alleinstehender|Singlehaushalte]], 159 [[Ehe|Paare]] ohne Kinder und 150 Paare mit Kindern, sowie 45 [[Alleinerziehender|Alleinerziehende]] und 15 [[Wohngemeinschaft]]en. In 90 Haushalten lebten ausschließlich [[Senior]]en und in 324 Haushaltungen lebten keine Senioren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohnerentwicklung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1834: || 428 Einwohner, 77 Häuser&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Oberkleen|width=450|float=none|maxEinwohner=1100&lt;br /&gt;
|428|428|453|474|445|452|435|414|451|435|456|530|538|534|750|773|805|790|804&lt;br /&gt;
|vor1834=(1781,309)(1800,309)&lt;br /&gt;
|nach1967=(1970,779)(1978,904)(1982,959)(1986,970)(1990,995)(1994,1140)(1998,1129)(2000,1142)(2006,1145)(2010,1193)(2011,1176)(2016,1149)(2021,1166)&lt;br /&gt;
|quelle=LAGIS&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;; 1781&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adr-LG-HD&amp;quot; /&amp;gt;; 1800&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adr-LG-HD-1800&amp;quot; /&amp;gt;; Gemeinde Langgöns: bis 1978&amp;lt;ref name=&amp;quot;HP2009&amp;quot; /&amp;gt;, später&amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot; /&amp;gt;; [[Zensus 2011]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Historische Religionszugehörigkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1834: 425 evangelische, 3 jüdische Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1961: 594 evangelische (= 75,19 %), 176 katholische (= 22,28 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Für Oberkleen besteht ein [[Ortsbezirk]] (Gebiete der ehemaligen Gemeinde Oberkleen) mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]] nach der [[Hessische Gemeindeordnung|Hessischen Gemeindeordnung]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Ortsbeirat besteht aus sieben Mitgliedern. Bei den [[Kommunalwahlen in Hessen 2021]] betrug die Wahlbeteiligung zum Ortsbeirat 52,39 %. Dabei wurden gewählt: vier Mitglieder der [[CDU]], ein Mitglied der [[SPD]] und zwei Mitglieder der „Freien Wählergemeinschaft“ (FWG).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://votemanager-gi.ekom21cdn.de/2021-03-14/06531009/html5/Ortsbeiratswahl_Hessen_304_Ortsbezirk_Oberkleen.html |titel=Ortsbeiratswahl Oberkleen |werk=Votemanager |hrsg=Gemeinde Langgöns |abruf=2024-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ortsbeirat wählte Peggy Engel (CDU) zur Ortsvorsteherin.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rim.ekom21.de/langgoens/gremien/?__=UGhVM0hpd2NXNFdFcExjZWk1S5yXV70B5QQ13h9AuRg |titel=Ortsbeirat Oberkleen |werk=Ratsinfosystem |hrsg=Gemeinde Langgöns |abruf=2024-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerke ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hauptstraße 38 (Oberkleen) 02.JPG|mini|hochkant|Altes Rathaus]]&lt;br /&gt;
Das bemerkenswerteste Bauwerk des Dorfes ist die [[St. Michaelis (Oberkleen)|Wehrkirche St. Michaelis]]. Der Wehrturm stammt aus dem 15. Jahrhundert, das Schiff aus dem 18. Jahrhundert. Die weitgehend erhaltene einmanualige Orgel wurde 1790 bis 1800 von Orgelbaumeister [[Johann Conrad Bürgy]] &amp;amp; Söhne angefertigt. Von hier aus, nie bewiesen, soll ein Fluchtstollen bis in den Nachbarort Cleeberg in einen Turmkeller direkt neben dem damaligen „Solmser Schlösschen“ führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Oberkleen hat zwei Kirchen, eine Großsporthalle, eine Grundschule, einen Kindergarten, einen Festplatz, zwei Sportplätze, einen kleinen See (ehemaliger Steinbruch) am südlichen Ortsrand und ein kleines Gewerbegebiet. Neben der evangelischen [[St. Michaelis (Oberkleen)|Kirche St. Michaelis]] befindet sich ein Gemeindehaus, in dessen Keller ein [[Jugendraum]] für über vierzehnjährige Jugendliche vorhanden ist. Die [[Flussaue|Bachaue]] des Kleebachs ist auch im Ortsbereich weitgehend unbebaut. Unterhalb des Orts, an der Einmündung des Reußbachs, liegt die Kellersmühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf ist über Buslinien des [[Rhein-Main-Verkehrsverbund]]s an dessen Liniennetz angebunden. Die nächsten Bahnhöfe ([[Regionalbahn]]en und [[Regionalexpress]]e) befinden sich in Butzbach und Lang-Göns. In Butzbach gibt es zudem einen Autobahnanschluss zur [[Bundesautobahn 5|A 5]] (am nahen [[Gambacher Kreuz]] trifft diese auf die [[Bundesautobahn 45|A 45]]), in Lang-Göns einen Autobahnanschluss zur [[Bundesautobahn 485|A 485]] ([[Gießener Ring]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberkleen besitzt zwei Lebensmittelgeschäfte, eine Tankstelle und eine Metzgerei. DSL ist im gesamten Ort verfügbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter des Ortes ==&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Ludwig Weidig]] (1791–1837), der hessische Turnvater; er verfasste gemeinsam mit [[Georg Büchner]] die Flugschrift [[der Hessische Landbote]]; ein Turner, Freigeist und Pädagoge&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Reuter (Heimatdichter)|Wilhelm Reuter]] (1896–1957), hessischer Heimatdichter, Lyriker und Landwirt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Erwin Glaum: Oberkleener Heimathefte, Heimat- und Geschichtsverein Oberkleen e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
** Heft 3, &amp;#039;&amp;#039;Evangelische St. Michaelis Kirche.&amp;#039;&amp;#039; 2012.&lt;br /&gt;
** Heft 2, &amp;#039;&amp;#039;Die ehemaligen Mühlen in Oberkleen.&amp;#039;&amp;#039; 2011.&lt;br /&gt;
** Heft 1, &amp;#039;&amp;#039;Kalksteinbrüche, Eisen-Manganerze und der Rosskümmel.&amp;#039;&amp;#039; 2010.&lt;br /&gt;
* Hankel, Otfried: &amp;#039;&amp;#039;Familienbuch der evangelischen Kirchengemeinde Oberkleen (Hessen) 1810–1874&amp;#039;&amp;#039;. [[Monsenstein und Vannerdat]], Münster 2009, 466 S. ISBN 978-3-86582-820-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Historischer Rundweg Cleeberg ; Cleeberg – Malerisches Dorf im Taunus.&amp;#039;&amp;#039; Gemeinde Langgöns, 2009, 21 Seiten.&lt;br /&gt;
* Ernst Knorz, Karl-Heinz Glaum: &amp;#039;&amp;#039;Oberkleen – Niederkleen: zwei Dörfer (das ehemalige Kleenheim) am oberen Lauf des Kleebachs&amp;#039;&amp;#039;. Geiger, Horb am Neckar 1994, Bildband, ISBN 3-89264-969-3.&lt;br /&gt;
* Bernhard Reuter: &amp;#039;&amp;#039;Heimatbuch. Eine Wanderung durch Oberkleen und seine Fluren.&amp;#039;&amp;#039; Arbeitskreis Heimat- und Geschichtsverein Oberkleen, 1974 (Nachdruck 2009), [https://www.langgoens-web.de/fileadmin/pdf/heimatbuchober.pdf Auszug] (PDF; 743&amp;amp;nbsp;kB).&lt;br /&gt;
* Karl H. Glaum: &amp;#039;&amp;#039;Kleenheim im Hüttenberger Land.&amp;#039;&amp;#039; Gemeinde Kleenheim, Wetzlardruck, 1974.&lt;br /&gt;
* {{HessBib |SW=Oberkleen |GND=4365088-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url=https://www.langgoens-web.de/buergerbuero-verwaltung/ortsteile/oberkleen/&lt;br /&gt;
   |titel=Ortsteil Oberkleen&lt;br /&gt;
   |werk=Internetauftritt&lt;br /&gt;
   |hrsg=der Gemeinde Langgöns&lt;br /&gt;
   |abruf=2018-08&lt;br /&gt;
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* [https://wiki-de.genealogy.net/Oberkleen,_OFB Familienbuch Oberkleen]&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|ID=10561| titel=Oberkleen, Landkreis Gießen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
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{{LAGIS|ref=nein|ID=10561| titel=Oberkleen, Landkreis Gießen  |datum=2018-03-23}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adr-LG-HD&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
|Titel=Hessen-Darmstädter Staats- und Adresskalender 1791&lt;br /&gt;
|Verlag=Im Verlag der Invaliden-Anstalt&lt;br /&gt;
|Ort=Darmstadt&lt;br /&gt;
|Datum=1791&lt;br /&gt;
|Seiten=194&lt;br /&gt;
|Online= {{HathiTrust Buch |BuchID=njp.32101065184952 |Seq=214 }}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adr-LG-HD-1800&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
|Titel=Hessen-Darmstädter Staats- und Adresskalender 1800&lt;br /&gt;
|Verlag=Im Verlag der Invaliden-Anstalt&lt;br /&gt;
|Ort=Darmstadt&lt;br /&gt;
|Datum=1800&lt;br /&gt;
|Seiten=205&lt;br /&gt;
|Online= {{HathiTrust Buch |BuchID=njp.32101065184895 |Seq=229}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_b.pdf#page=10 |seiten=6 und 46 |titel=Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen |werk=[[Zensus 2011]] |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]] |abruf=2022-03 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;1,1&amp;amp;nbsp;MB |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20201027220518/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_b.pdf#page=10 |archiv-datum=2020-10-27 |offline=1}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HP2009&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=https://www.langgoens-web.de/fileadmin/pdf/Haushaltsplaene/HaushaltsBinder2009_beschlossen.pdfpage=25&lt;br /&gt;
 |titel=Einwohnerzahlen im Haushaltsplan der Gemeinde Langgöns 2009&lt;br /&gt;
 |seiten=23&lt;br /&gt;
 |format=PDF; 4,7&amp;amp;nbsp;MB&lt;br /&gt;
 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190204132158/https://www.langgoens-web.de/fileadmin/pdf/Haushaltsplaene/HaushaltsBinder2009_beschlossen.pdf&lt;br /&gt;
 |archiv-datum=2019-02-04&lt;br /&gt;
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 |abruf=2019-02}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=https://www.langgoens.de/buergerbuero-verwaltung/ortsteile&lt;br /&gt;
 |titel=Ortsteíle der Gemeinde Langgöns&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Langgöns}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4365088-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Gießen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Langgöns)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Gießen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1197]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1971]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Muck50</name></author>
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