<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Oberkail</id>
	<title>Oberkail - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Oberkail"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Oberkail&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-04T12:25:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Oberkail&amp;diff=146572&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bungert55: aktualisiert</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Oberkail&amp;diff=146572&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-07T15:34:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Ortsgemeinde&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Oberkail COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 50/02/19/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 06/40/58/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Oberkail in BIT.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Eifelkreis Bitburg-Prüm&lt;br /&gt;
|Verbandsgemeinde  = Bitburger Land&lt;br /&gt;
|Höhe              = 360&lt;br /&gt;
|PLZ               = 54533&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 06567&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 07232282&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Hubert-Prim-Straße 7&amp;lt;br /&amp;gt;54634 Bitburg&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.oberkail.de/ www.oberkail.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Petra Fischer&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Ortsbürgermeisterin&lt;br /&gt;
|Partei            = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberkail 02.jpg|mini|300x300px|Oberkail von Nordwesten]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oberkail&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (in [[Eifeler Mundarten|Eifeler Mundart]]: &amp;#039;&amp;#039;Owerkehl&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Ortsgemeinde (Rheinland-Pfalz)|Ortsgemeinde]] im [[Eifelkreis Bitburg-Prüm]] in [[Rheinland-Pfalz]]. Sie gehört der [[Verbandsgemeinde Bitburger Land]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Die Ortsgemeinde Oberkail liegt umgeben von Wiesen und Wäldern auf 360 m Höhe in der Naturlandschaft der südlichen [[Südeifel|Eifel]]. Benachbarte Gemeinden sind unter anderem [[Seinsfeld]], [[Gindorf]] oder auch [[Eisenschmitt]]. Nächstgelegene [[Mittelzentrum|Mittelzentren]] sind die Kreisstädte [[Bitburg]] und [[Wittlich]], jeweils etwa 14 Kilometer [[Luftlinie]] entfernt. [[Trier]] liegt in etwa 32 Kilometer Entfernung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen [[Densborn]] und Oberkail entspringt der [[Lohsalmbach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gliederung ===&lt;br /&gt;
Zu Oberkail gehören auch die [[Wohnplatz|Wohnplätze]] Frohnerthof, Heidehof, Kailbachhof und Leisenhof.{{GemeindeverzeichnisRP| Stand=2025| Seiten=109| Ref=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
Oberkail liegt in der Übergangszone vom [[Seeklima|gemäßigten Seeklima]] zum [[Kontinentalklima]]; die Bedingungen werden von der Nähe zum [[Atlantischer Ozean|Atlantischen Ozean]] bestimmt, der zwar dauerhafte Kaltlufteinflüsse abwehrt, jedoch in Form von häufigen Niederschlägen seinen [[Tribut]] fordert. Im Sommer herrschen bei bioklimatisch günstigen Bedingungen vorwiegend angenehm-kühle Temperaturen; die Luft ist kaum schwül oder stickig. Fünf Kilometer südlich der Ortsgemeinde befindet sich die [[Spangdahlem Air Base]]. Über luftchemische Belastungen liegen keine Angaben vor. Üblicherweise zählt die Eifelregion zu Deutschlands typischen Reinluftgebieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Mesolithikum und Römisches Reich ===&lt;br /&gt;
Erste Spuren menschlicher Besiedlung stammen aus der [[Mittelsteinzeit|Mittel-]] und [[Jungsteinzeit]]. Besonders umfangreiche Funde von Werkzeugen und Bearbeitungsresten deuten darauf hin, dass im sogenannten „Rodecken“ vor Jahrtausenden steinzeitliche Geräte hergestellt wurden. Die talgeschützte Lage Oberkails nahe am Bach und unweit zahlreicher Quellen wurde auch von den [[Römisches Reich|Römern]] als Siedlungsort angenommen. Dies konnte 1926 durch den Fund von römischen Brandgräbern nordöstlich von Oberkail in einem Waldgebiet bestätigt werden. Man schnitt bei Forstarbeiten eine mit vier Steinplatten umstellte Grabgrube an und fand Reste von Keramik sowie eine Münze.&amp;lt;ref&amp;gt;{{KulturDB-Trier |ID=13047 |Name=Römische Brandgräber |Zusatz=Südlich Korneshütte, Oberkail |abruf=2026-03-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Wald „Hastert“, südöstlich von Oberkail, wurden zudem wiederholt römische Baureste beobachtet. Es handelt sich um zwei obertägig sichtbare, quadratische Geländeerhöhungen, die offensichtlich von größeren gemauerten Bauwerken stammen. Bereits in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde dort „ein viereckiges Gemach, dessen Fußboden mit großen viereckigen Ziegeln geplattet war“ gefunden. Es könnte sich um zwei Tempelbauten handeln.&amp;lt;ref&amp;gt;{{KulturDB-Trier |ID=13110 |Name=Vermutete Tempelbauten |Zusatz=Oberkail |abruf=2026-03-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Möglicherweise während der ersten [[Fränkisches Reich|fränkischen]] Landnahme in der Eifel am Ende des ersten Jahrtausends wurde der Ort gegründet. Die Pfarrei ist bereits im [[Echternach]]er Prozessionsverzeichnis genannt, welches vor 1200 erstellt wurde. Die urkundlich nachweisbare Ortsgeschichte Oberkails beginnt jedoch erst mit der Erwähnung des „Hofes zu Keyle“ im Jahre 1201. Ein Pfarrer wurde erstmals im Jahr 1292 erwähnt. Bis 1794 blieb Oberkail mit der Herrschaft und späteren Grafschaft Manderscheid verbunden; zunächst als wohnhafter Hof, später als Hauptsitz einer Linie des Manderscheider Geschlechts. Im Jahr 1339 wurde mit dem Ausbau des Hofes zur Burg begonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Ende des [[15. Jahrhundert]]s entstand die [[Grafschaft Manderscheid|Grafschaft Manderscheid-Kail]], und Oberkail wurde ein bedeutender Eifelort. Selbst die Ursprungsherrschaft Manderscheids kam in Oberkailer Besitz. Oberkail war Markt- und Pfarrort und verfügte über eine Poststation. Um 1700 wurde die Burg zum Wasserschloss erweitert. Im 16., 17. und 18. Jahrhundert war das Dorf durch die Schaft- und Vogteigüter geprägt, für die man in späterer Zeit die Bezeichnung „Stockgüter“ verwendete. In den Wäldern gab es Köhlersiedlungen. Nachdem der letzte Oberkailer Graf und seine Gemahlin ohne Nachkommen starben, fiel die Grafschaft 1762 an das Haus Manderscheid-[[Blankenheim (Ahr)|Blankenheim]]. Erst im Jahr 1766 wurde die erste Schule gegründet. Bis zum Jahr 1815 erfolgte eine provisorische Unterrichtung als Winterschule. [[Frankreich|Französische]] [[Französische Revolution|Revolutionstruppen]] beendeten 1794 die Grafenherrschaft endgültig, und die Grafen flohen nach Prag. Burg und Schloss wurden ab 1809 größtenteils abgerissen oder zu Wohnungen umgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. und 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Bis 1970 war Oberkail Sitz der gleichnamigen Verbandsgemeinde, die aus der Bürgermeisterei des 19. Jahrhunderts hervorgegangen war. Mit der Kreisreform kam der Ort vom Kreis Wittlich zum heutigen Eifelkreis Bitburg-Prüm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 21. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
[[Datei:F-16 Spangdahlem AB.jpg|mini|220px|Ein solches Kampfflugzeug, Typ &amp;#039;&amp;#039;F-16&amp;#039;&amp;#039;, verunglückte am 14. Sep. 2006 bei Oberkail]]&lt;br /&gt;
Ein [[General Dynamics F-16|Kampfflugzeug]] des 52. Jagdgeschwaders der [[United States Air Force]] stürzte am [[14. September]] [[2006]] nach Angaben der USA gewollt in einem Feld bei Oberkail wenige hundert Meter von bebautem Gebiet ab, richtete dort jedoch keinen nennenswerten Schaden an. Der Pilot rettete sich mit dem [[Schleudersitz]]. Das Flugzeug hatte krebserzeugendes [[Hydrazin]], jedoch keine scharfe Munition an Bord. Es mussten einige Einsatzkräfte und Anwohner in einem nahgelegenen Krankenhaus eingehend untersucht werden, da der Verdacht bestand, dass sie mit giftigen Stoffen in Verbindung kamen. Deutsche Rettungskräfte klagten über mangelnde Zusammenarbeit und Informationsfluss seitens der U.S. Air Force. Ebenso waren die durch die US-Regierung festgelegten Bail-Out-Zonen (Ausstiegszonen) weder den Bürgern noch den örtlichen Behörden bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
Die Entwicklung der Einwohnerzahl, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;regionaldaten&amp;quot;&amp;gt;Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: &amp;#039;&amp;#039;[https://infothek.statistik.rlp.de/MeineHeimat/content.aspx?id=103&amp;amp;l=3&amp;amp;g=0723208282&amp;amp;tp=16383 Regionaldaten.]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.statistik.rlp.de/de/regional/meine-heimat/mein-dorf-meine-stadt-template/ |titel=Mein Dorf, meine Stadt (Template) |sprache=de |abruf=2020-12-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right; border:0; margin:0;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1815 || 442&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1835 || 671&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 || 754&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905 || 779&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || 812&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || 827&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1961 || 745&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970 || 782&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1987 || 695&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1997 || 702&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 608&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2008 || 576&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2009 || 586&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || 590&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2011 || 612&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2012 || 603&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2013 || 625&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2014 || 609&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2015 || 589&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2016 || 577&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2017 || 571&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2018 || 601&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2019 || 590&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2023 || 628&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]] in Oberkail besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2024|Kommunalwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024]] in einer [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#MW|Mehrheitswahl]] gewählt wurden, und der [[ehrenamt]]lichen [[Ortsbürgermeisterin]] als Vorsitzender.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ol.wittich.de/titel/705/ausgabe/26/2024/artikel/00000000000042983469-OL-705-2024-26-26-0 |titel=Bekanntmachung des Ergebnisses der Wahl zum Gemeinderat der Gemeinde Oberkail am 09.06.2024 |werk=Bitburger Landbote, Ausgabe 26/2024 |hrsg=[[Linus Wittich Medien]] GmbH, Höhr-Grenzhausen |datum=2024-06-10 |abruf=2024-12-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Petra Fischer wurde am 25.&amp;amp;nbsp;Juni 2014 Ortsbürgermeisterin von Oberkail.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/2009/https://www.wahlen.rlp.de/kw/dw/direkt_ab_2009/Ortsbuergermeister/2320000000.html Wahl der ehrenamtlichen Orts- und Stadtbürgermeister, Eifelkreis Bitburg-Prüm 2014] (Internet Archive)&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#BM|Direktwahl]] am 26.&amp;amp;nbsp;Mai 2019 wurde sie mit einem Stimmenanteil von 83,49 %&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |url=https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kd/gebiete/2320000000000.html |titel=Direktwahlen 2019 |titelerg=siehe Bitburger Land, Verbandsgemeinde, 66. Ergebniszeile |abruf=2021-06-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024 als einzige Bewerberin mit 60,2 % für jeweils weitere fünf Jahre in ihrem Amt bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/direktwahlen-gemeindeebene/2320828200 |titel=Oberkail, Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) 09.06.2024 |werk=Kommunalwahlergebnisse Oberkail |hrsg=Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |abruf=2024-12-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Vorgänger war Rudolf Densborn.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.oberkail.de/9-ortsgemeinde/53-petra-fischer-zur-ersten-ortsbuergermeisterin-gewaehlt.html |titel=Petra Fischer zur ersten Ortsbürgermeisterin gewählt |hrsg=Ortsgemeinde Oberkail |datum=2014-06-24 |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210627110022/https://www.oberkail.de/9-ortsgemeinde/53-petra-fischer-zur-ersten-ortsbuergermeisterin-gewaehlt.html |archiv-datum=2021-06-27 |abruf=2021-06-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Blasonierung= In Gold ein roter Sparrenbalken, begleitet oben von zwei roten sechsstrahligen Sternen, unten von einer roten Rose mit goldenem Butzen.&lt;br /&gt;
|Quelle      = {{Internetquelle |url=https://bitburgerland.de/og-oberkail/wappen/ |titel=Wappen |hrsg=Verbandsgemeinde Bitburger Land |abruf=2019-05-21}}&lt;br /&gt;
|Begründung  = Der Sparren- oder Zickzackbalken ist dem Wappen der [[Graf]]en von Manderscheid-Kail entnommen. Ein ähnliches altes Gerichtssiegel für Oberkail, welches sich an einer Urkunde aus dem Jahr 1584 befindet und die gleichen Symbole enthält, war im [[Landeshauptarchiv Koblenz]] gefunden worden. Die Gemeindevertretung übernahm dieses als Wappen. Oberkail besitzt außerdem eine eigene [[Flagge]] in den Farben gelb-rot, welche 1977 durch die Regierung genehmigt wurde.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Michael (Oberkail) 01.jpg|mini|Kirche St. Michael]]&lt;br /&gt;
Einige Teile der Ecktürme und der südlichen und nördlichen Umfassungsmauern eines Schlosses sind erhalten. Die ältesten Teile entstanden als quadratische Burganlage im 14. Jahrhundert. Im Jahr 1625 wurde die Anlage erweitert und um 1700 das westlich daran anschließende „Neue Schloss“ errichtet; im 19. Jahrhundert wurde die Burganlage zum Teil abgebrochen oder umgestaltet. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die 1648 vom Grafen Philipp Dietrich von Manderscheid-Kail erbaute Frohnertkapelle sowie die Pfarrkirche St. Michael. Die Kreuzigungsgruppe in der Ortsmitte wurde im 18. Jahrhundert vom manderscheidischen Hofrat Pickart gestiftet.&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturdenkmäler in Oberkail|Liste der Naturdenkmale in Oberkail}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Haupterwerbszweig der Bevölkerung war seit jeher die Land- und Forstwirtschaft. Mit Beginn der [[Industrielle Revolution|industriellen Revolution]] trat ein Wandel ein. Im 19. Jahrhundert verbreitete sich die Kalkbrennerei, zu Beginn des 20. Jahrhunderts gab es im Ort mehrere Sägewerke und Holz verarbeitende Betriebe. Eine Mehrheit der Bevölkerung lebt heute von anderen Wirtschaftszweigen. Es existieren noch sieben landwirtschaftliche Haupt- sowie drei Nebenerwerbsbetriebe. Wie zahlreiche weitere kleine Ortsgemeinden kämpft auch Oberkail mit der [[Suburbanisierung|Stadtflucht]]. Das Eifeldorf zählt zum [[Verkehrsverbund Region Trier|Verkehrsverbund Region Trier (VRT)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur fünf Kilometer südlich Oberkails befindet sich die [[Spangdahlem Air Base]], an der mehr als 600 deutsche Zivilangestellte beschäftigt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* Johann Baptist Lenz (1922–2007), Bildhauer, Ehrenbürger von Oberkail&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://johannbaptistlenz.de/index.html |titel=Johann Baptist Lenz – Bildhauer |abruf=2017-08-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Rolf Jacobs&lt;br /&gt;
   |Titel=Neolithische Steinartefakte im Umfeld der mittelsteinzeitlichen Wohn- und Werkplätze von Oberkail&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Bulletin de la Société Préhistorique Luxembourgeoise&lt;br /&gt;
   |Band=14&lt;br /&gt;
   |Ort=Luxemburg&lt;br /&gt;
   |Datum=1993&lt;br /&gt;
   |Seiten=117–138}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Siegbert Anton Ganser&lt;br /&gt;
   |Titel=Manderscheid und Oberkail. Eine historische Monographie&lt;br /&gt;
   |Ort=Trier&lt;br /&gt;
   |Datum=1876}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Matthias Josef Mehs&lt;br /&gt;
   |Titel=Das Oberkailer „Nahmenbuch der Heiligen und Hochheiltigen Bruderschafft Jesu Vndt Mariae“&lt;br /&gt;
   |Ort=Wittlich&lt;br /&gt;
   |Datum=1934}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Erich Gerten, Ewald Heinz&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Ortsgemeinde Oberkail&lt;br /&gt;
   |Titel=Keille, Keil, Oberkail. Geschichte – Kultur – Landschaft&lt;br /&gt;
   |Ort=Oberkail&lt;br /&gt;
   |Datum=1982}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Erich Gerten, Jörg Kreutz&lt;br /&gt;
   |Titel=Frohnert. Geschichte einer Wallfahrtskapelle bei Oberkail / Eifel&lt;br /&gt;
   |Ort=Neuerburg&lt;br /&gt;
   |Datum=1996}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Erich Gerten, Jörg Kreutz, Claus Rech&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Ortsgemeinde Oberkail&lt;br /&gt;
   |Titel=Oberkail. Geschichte eines Dorfes in der südlichen Eifel&lt;br /&gt;
   |Ort=Neuerburg&lt;br /&gt;
   |Datum=2001}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Franz-Josef Heyen, Johann Baptist Lenz&lt;br /&gt;
   |Titel=Bildhauer der Eifel&lt;br /&gt;
   |Ort=Bitburg&lt;br /&gt;
   |Datum=1997}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Karl Nachtwey&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Chronik unserer lieben Frau von Frohnert&lt;br /&gt;
   |Ort=Wittlich&lt;br /&gt;
   |Datum=1925}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Claus Rech&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Anfänge des Gastgewerbes in Oberkail&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Heimatkalender des Kreises Bitburg-Prüm&lt;br /&gt;
   |Band=62. Jahrgang&lt;br /&gt;
   |Datum=2013&lt;br /&gt;
   |Seiten=44–49}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Stefan Roos&lt;br /&gt;
   |Titel=Familienbuch Eisenschmitt 1716–1899, mit den Ortschaften Eichelhütte, Korneshütte, Neuhof, Oberkail (1716–1796) und Überscheid&lt;br /&gt;
   |Ort=Welschbillig&lt;br /&gt;
   |Datum=1999}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.oberkail.de/ Offizielle Internetpräsenz der Ortsgemeinde Oberkail]&lt;br /&gt;
* [https://bitburgerland.de/index.php?id=1595 Ortsgemeinde Oberkail auf den Seiten der Verbandsgemeinde Bitburger Land]&lt;br /&gt;
* {{KulturDB-Trier |ort}}&lt;br /&gt;
* {{RPB ORT|nr=o23208282}}&lt;br /&gt;
* {{KuLaDig |ID=KLD-355502 |Name=Ortsgemeinde Oberkail |Autor=Claus Rech}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden in der Verbandsgemeinde Bitburger Land}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4671158-2|VIAF=242747406}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Eifelkreis Bitburg-Prüm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1201]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bungert55</name></author>
	</entry>
</feed>