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	<title>Oberissigheim - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Oberissigheim&amp;diff=76129&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Reinhard Dietrich: + Link</title>
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		<updated>2025-11-28T07:39:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil                  = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart               = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename              = Bruchköbel&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen                = Wappen Oberissigheim.svg&lt;br /&gt;
| Breitengrad               = 50/11/43/N&lt;br /&gt;
| Längengrad                = 08/57/14/E&lt;br /&gt;
| Bundesland                = Hessen&lt;br /&gt;
| Höhe                      = 117 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug                = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                    = 4.59&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle             = &amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner                 = 1326&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum     = 2011-05&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum       = 1971-12-31&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1             = 63486&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2             = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1                  = 06183&lt;br /&gt;
| Vorwahl2                  = &lt;br /&gt;
| Lagekarte                 = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung    = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberissigheim Kirche.jpg|mini|hochkant=1.2|[[Evangelische Kirche (Oberissigheim)|Evangelische Kirche von Oberissigheim]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oberissigheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtteil der Stadt [[Bruchköbel]] im [[Hessen|hessischen]] [[Main-Kinzig-Kreis]]. Das Wahrzeichen des Stadtteils ist der Brunnen auf dem Platz vor der Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberissigheim liegt in einer Höhe von 121 m über [[Normalnull|NN]], etwa 7 km nordwestlich der Innenstadt von [[Hanau]] am [[Krebsbach (Fallbach)|Krebsbach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Die älteste erhaltene Erwähnung des Ortes findet sich in einer Urkunde aus dem Jahr 850. Zusammen mit [[Niederissigheim]] bildeten die beiden heutigen Stadtteile von Bruchköbel damals das Dorf &amp;#039;&amp;#039;Issigheim&amp;#039;&amp;#039;. Durch immer wiederkehrende Überschwemmungen wurden einige Häuser auf nahe gelegene Hügel versetzt, so dass zwei unabhängige Dörfer entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberissigheim lag bei Ausbildung der [[Landeshoheit]] im späten [[Mittelalter]] im [[Amt Büchertal]] der [[Herrschaft Hanau]], ab 1429: [[Grafschaft Hanau]] und gehörte nach der Landesteilung von 1458 zur [[Grafschaft Hanau-Münzenberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1375 werden ein Pastor und ein [[Vikar]] erwähnt. Es bestand also damals schon eine Kirche im Ort. Das erst 1497 erwähnte [[Patrozinium]] der Kirche lag beim [[Georg (Heiliger)|Heiligen Georg]] und dem Heiligen [[Vinzenz von Valencia|Vincentus]], das [[Kirchenpatronat]] beim [[Cyriacuskloster Naumburg|Kloster Naumburg]] bzw. dessen Mutterkloster [[Kloster Limburg|Limburg an der Haardt]]. Kirchliche Mittelbehörde war das [[Archidiakonat]] des [[Propst]]es der Kirche [[St. Maria ad Gradus (Mainz)|St. Maria ad Gradus]] in [[Mainz]], [[Landkapitel Roßdorf]], in nachreformatorischer Zeit war das die „Klasse“ (das [[Dekanat]]) [[Windecken]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Namensformen ===&lt;br /&gt;
In erhaltenen Urkunden wurde Oberissigheim unter den folgenden Namen erwähnt (in Klammern das Jahr der Erwähnung):&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* superior Ossinkeim (1270)&lt;br /&gt;
* superior villa Ussekeym (1281)&lt;br /&gt;
* Oberen Ussenckeym (1329)&lt;br /&gt;
* Ussingheym (1373)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
In der Grafschaft Hanau-Münzenberg wurde Mitte des 16. Jahrhunderts nach und nach die [[Reformation]] eingeführt. In Oberissigheim geschah dies zunächst im [[Luthertum|lutherischen]] Sinn. In einer „zweiten Reformation“, wurde die Konfession der Grafschaft Hanau-Münzenberg erneut gewechselt: Graf [[Philipp Ludwig II. (Hanau-Münzenberg)|Philipp Ludwig II.]] verfolgte ab 1597 eine entschieden [[Calvinismus|reformierte]] Kirchenpolitik. Er machte vom &amp;#039;&amp;#039;[[Jus reformandi]]&amp;#039;&amp;#039;, seinem Recht als Landesherr Gebrauch, die [[Konfession]] seiner Untertanen zu bestimmen, und setzte dies für die Grafschaft Hanau-Münzenberg weitgehend als verbindlich durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des letzten Hanauer Grafen, [[Johann Reinhard III. (Hanau)|Johann Reinhard III.]], 1736 erbte [[Landgraf]] [[Friedrich (Schweden)|Friedrich I.]] von [[Landgrafschaft Hessen-Kassel|Hessen-Kassel]] aufgrund eines Erbvertrages aus dem Jahr 1643 die Grafschaft Hanau-Münzenberg und damit auch das Amt Büchertal und Oberissigheim. 1803 wurde die Landgrafschaft Hessen-Kassel zum [[Kurfürstentum Hessen]] erhoben. Während der [[Napoleon|napoleonischen]] Zeit stand das Amt Büchertal ab 1806 zunächst unter französischer Militärverwaltung, gehörte 1807–1810 zum [[Fürstentum Hanau]] und dann von 1810 bis 1813 zum [[Großherzogtum Frankfurt]], [[Departement Hanau]]. Anschließend fiel es wieder an das Kurfürstentum Hessen zurück. Nach der [[Kurfürstentum Hessen#Verwaltungsgliederung|Verwaltungsreform des Kurfürstentums Hessen]] von 1821, durch die Kurhessen in vier Provinzen und 22 Kreise eingeteilt wurde, ging das Amt Büchertal im neu gebildeten [[Kreis Hanau]] auf. Mit der [[Annexion]] Kurhessens durch das [[Königreich Preußen]] nach dem verlorenen [[Deutscher Krieg|Krieg von 1866]] wurde auch Oberissigheim preußisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. Dezember 1971 wurde Oberissigheim im Rahmen der [[Gebietsreform in Hessen]] in die Stadt Bruchköbel [[Eingemeindung|eingemeindet]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Statistisches Bundesamt |Titel=Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982 |Verlag=W. Kohlhammer |Ort=Stuttgart / Mainz |Datum=1983 |ISBN=3-17-003263-1 |Seiten=367}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Landkreis Hanau wiederum ging 1974 im Main-Kinzig-Kreis auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;&amp;lt;small&amp;gt;Quelle: Historisches Ortslexikon&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1587: {{0}}25 Schützen, 6 Spießer&lt;br /&gt;
* 1632: {{0}}39 Familien&amp;lt;ref name=&amp;quot;GH&amp;quot;&amp;gt;In den Jahren 1632, 1707 und 1754 wurde in der Grafschaft Hanau die Zahl der Einwohner ermittelt. Die Zahlen sind hier wiedergegeben nach Erhard Bus: &amp;#039;&amp;#039;Die Folgen des großen Krieges – der Westen der Grafschaft Hanau-Münzenberg nach dem Westfälischen Frieden.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Hanauer Geschichtsverein 1844]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Dreißigjährige Krieg in Hanau und Umgebung.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Hanauer Geschichtsblätter.&amp;#039;&amp;#039; 45). 2011, {{Falsche ISBN|978-3-935395-15-9}}, S. 277–320, hier S. 289 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1707: 24 Familien&amp;lt;ref name=&amp;quot;GH&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1753: 34 Familien, 109 Einwohner&lt;br /&gt;
* 1812: 51 Feuerstellen, 279 Seelen&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Oberissigheim|width=450|float=none|maxEinwohner=1300&lt;br /&gt;
|326|335|343|343|337|353|362|372|382|394|453|445|510|497|751|686|624|650|760&lt;br /&gt;
|vor1834=(1812,279)&lt;br /&gt;
|nach1967=(1970,921)(1980,-1)(1990,-1)(2000,-1)(2011,1326)&lt;br /&gt;
|quelle=&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;; [[Zensus 2011]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wassermühle ===&lt;br /&gt;
An einem vom Krebsbach abzweigenden Betriebsgraben nördlich des Ortsbereiches bestand eine [[Wassermühle]] zum Mahlen von Getreide, die kurz nach 1900 stillgelegt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
* Seit dem 12. September 2004 gibt es in Oberissigheim mit der &amp;#039;&amp;#039;Katharina von Bora Schule&amp;#039;&amp;#039; wieder eine [[evangelisch]]e [[Grundschule]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Johann Heinrich Lind]] (1819–1873), Landwirt und Politiker, Abgeordneter des Kurhessischen Kommunallandtages&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HessBib |PPN=116331011}}&lt;br /&gt;
* [[Peter Gbiorczyk]]: &amp;#039;&amp;#039;Evangelische Schulen in Oberissigheim (1550 bis 1743)&amp;#039;&amp;#039;. 2004. [http://peter-gbiorczyk.de/wp-content/uploads/2020/02/Ev.SchulenOberissigheim.pdf (peter-gbiorczyk.de)]&lt;br /&gt;
* Peter Gbiorczyk: &amp;#039;&amp;#039;Die „zwei Reformationen“ in der Grafschaft Hanau-Münzenberg am Beispiel der Landgemeinden Bruchköbel, Nieder- und Oberissigheim und Roßdorf (1514–1670).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Neues Magazin für Hanauische Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; 2017, S. 8–67. [http://peter-gbiorczyk.de/wp-content/uploads/2020/02/02-Gbiorczyk-Reformation.pdf (peter-gbiorczyk.de)]&lt;br /&gt;
* Willi Klein: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte des Mühlenwesens im Main-Kinzig-Kreis.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Hanauer Geschichtsverein 1844|Hanauer Geschichtsblätter]].&amp;#039;&amp;#039; 40). Hanau 2003, S. 361.&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Reimer (Archivar)|Heinrich Reimer]]: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortslexikon für Kurhessen.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen.&amp;#039;&amp;#039; 14). 1926, S.&amp;amp;nbsp;264f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Oberissigheim (Bruchköbel)}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.bruchkoebel.de/buergerservice-rathaus/bruchkoebel-stellt-sich-vor/stadtteile/oberissigheim/ |titel=Stadtteil Oberissigheim |werk=Internetauftritt |hrsg=Stadt Bruchköbel |abruf=2018-08 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=435006040|titel=Oberissigheim, Main-Kinzig-Kreis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=435006040|titel=Oberissigheim, Main-Kinzig-Kreis| datum=2019-10-16}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_a.pdf#page=30 |titel=Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen |werk=[[Zensus 2011]] |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]] |format=PDF;&amp;amp;nbsp;1,8&amp;amp;nbsp;MB |abruf=2020-11 |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210711150906/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_a.pdf#page=30 |archiv-datum=2021-07-11 |offline=ja |archiv-bot=2022-12-22 22:05:41 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Bruchköbel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4618589-6|VIAF=241217361}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Main-Kinzig-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Bruchköbel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Main-Kinzig-Kreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1971]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 850]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Reinhard Dietrich</name></author>
	</entry>
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