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	<title>Oberirsen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T02:44:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Oberirsen&amp;diff=221308&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/e__V_)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Oberirsen&amp;diff=221308&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-05-11T10:29:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/e__V_)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Ortsgemeinde&lt;br /&gt;
|Wappen            = Wappen Oberirsen.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 50/43/25/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 7/35/16/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Oberirsen in AK.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Altenkirchen (Westerwald)&lt;br /&gt;
|Verbandsgemeinde  = Altenkirchen-Flammersfeld&lt;br /&gt;
|Höhe              = 235&lt;br /&gt;
|PLZ               = 57635&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 02686&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 07132082&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 3 [[Ortsteil]]e&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Rathausstraße 13&amp;lt;br /&amp;gt; 57610 Altenkirchen&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.vg-altenkirchen-flammersfeld.de/gemeinde-politik/uebersicht-ortsgemeinden/oberirsen vg-altenkirchen-flammersfeld.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Tanja Lotz&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Ortsbürgermeisterin&lt;br /&gt;
|Partei            = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oberirsen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Ortsgemeinde (Rheinland-Pfalz)|Ortsgemeinde]] im [[Landkreis Altenkirchen (Westerwald)]] in [[Rheinland-Pfalz]]. Sie gehört der [[Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Der Hauptort Oberirsen liegt im Tal des [[Irserbach|Scharfenbachs]] zwischen Rimbach im Norden und Marenbach im Westen. Nachbarorte sind [[Wölmersen]] im Südosten und [[Birnbach]] im Süden. Rimbach grenzt im Norden an Mittelirsen im [[Leuscheider Land]], das bereits in [[Nordrhein-Westfalen]] liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Oberirsen gehören die Ortsteile [[Marenbach (Oberirsen)|Marenbach]] und [[Rimbach (Oberirsen)|Rimbach]].{{GemeindeverzeichnisRP |Ref=1 |Stand=2022 |Seiten=18}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Oberirsen besteht seit 1969 aus den bis dahin selbstständigen Dörfern Oberirsen, Marenbach und Rimbach. Im Volksmund wird die Familie dieser Dörfer als &amp;#039;&amp;#039;Im Grund&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Ursprünglich existierte noch das Dorf Hottenseifen, das im Bereich des heutigen Ortsausgangs in Richtung Wölmersen lag. Hottenseifen ist aber schon Ende des 17. Jahrhunderts in Oberirsen aufgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird angenommen, dass die Besiedlung bereits in der Zeit zwischen dem 6. und 9. Jahrhundert erfolgte und daraus die Dörfer entstanden sind. [[Landesherr]]en wurden dann die [[Grafschaft Sayn|Grafen von Sayn]]. Die kirchliche Hoheit besaß das [[Cassius-Stift]] in [[Bonn]], denn von Beginn an gehörten die Dörfer Oberirsen, Rimbach, Marenbach sowie Hottenseifen zum [[Kirchspiel]] Birnbach, das schon 1131 laut einer päpstlichen [[Urkunden des Mittelalters und der Frühen Neuzeit|Urkunde]] im Besitz des Bonner [[Stift (Kirche)|Stiftes]] war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung ist aus dem Jahr 1219. In einer Urkunde, die Graf [[Heinrich III. (Sayn)|Heinrich von Sayn]] damals für das [[Abtei Sayn|Kloster Sayn]] ausstellte, wird Emelricus de Rembach (Emel von Rimbach) als Zeuge benannt. Rimbach war zu der Zeit Sitz einer Familie die dem [[Niederadel|niederen Adel]] angehörte. 1391 findet sich in [[Köln]] einen Johann von Rymbach im Gefolge des Peter von [[Burg Mauel|Mauel]], 1393 bezeugte ein Ludwig von Rimbach eine Urkunde in [[Siegburg]]. 1402 lag ein Scheilge von Rimbach in [[Fehde]] mit der [[Abtei St. Michael (Siegburg)|Abtei in Siegburg]]. Später sind die Herren von Rimbach wohl nach Siegburg und Köln abgewandert und haben den Namen anderer Besitzungen angenommen. Der 1503 im [[Waldgeding]] von [[Hilgenroth]] erwähnte Rimbacher Besitz von 1½ [[Hufe|Huben]] und die dortigen Schweinrechte unterstreichen die Bedeutung der Rimbacher. Eine besondere Stellung erhielt Rimbach auch als Standort einer herrschaftlichen [[Mühle]], die bereits 1425 und 1470 belegt ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Zum historischen Hintergrund und zur geschichtlichen Entwicklung der Mühle vgl. Daniel Schneider: &amp;#039;&amp;#039;Das Mühlengewerbe in der Grafschaft Sayn-Altenkirchen&amp;#039;&amp;#039;, in: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen 59 (2016), S. 219–237.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Rimbach waren auch tüchtige [[Zimmerer|Zimmerleute]]. Davon zeugt der [[Fachwerk]]bau an der [[Evangelische Kirche Birnbach|Birnbacher Kirche]], den Jörg von Rimbach 1686 ausführte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Oberirsen, das bis in das 17. Jahrhundert oft auch nur &amp;#039;&amp;#039;Irsen&amp;#039;&amp;#039; genannt wurde, stammten die ersten schriftlichen Nachrichten aus dem Zeitraum von 1426 bis 1430. Im [[Mirakelbuch]] von [[Hilgenroth]] wurden in dieser Zeit Goitze, Theil und Mezea aus (Ober)irsen als Spender eingetragen. 1450 wird das Dorf Oberirsen auch urkundlich erwähnt. 1519 wird es erstmals als Ouerirsen (Oberirsen) bezeichnet. 1709 befindet sich in Oberirsen eine [[Ölmühle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marenbach wurde erstmals nach 1450 aber vor 1488 im [[Nekrolog (Totenverzeichnis)|Nekrolog]] des [[Abtei Marienstatt|Klosters Marienstatt]] genannt. 1508 wurde Marenbach auch als Ort urkundlich erwähnt. In den älteren Urkunden wurde das Dorf meist &amp;#039;&amp;#039;Mardelbach&amp;#039;&amp;#039; geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwer zu leiden hatten die Dörfer zu allen Zeiten unter den Kriegslasten. Durch die Nähe der alten [[Altstraße|Heerstraße]] kamen Kriegsvölker in die Dörfer und plünderten sie aus. Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] sind &amp;#039;&amp;#039;Im Grund&amp;#039;&amp;#039; mindestens sieben Häuser vernichtet worden, wie aus den verschiedenen Feuerstellenlisten zu entnehmen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1756 ist für die Dörfer Oberirsen, Rimbach und Marenbach eine Schule eingerichtet, in der 1804 auch [[Sonntagsschule]] gehalten wurde. 1971 wurde die Schule aufgelöst und das Gebäude verkauft. 1923 wurden die Dörfer an das Stromnetz angeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Erinnerung Brücke von Remagen.jpg|mini|Gedenkstein zur Erinnerung an die vier hier im März 1945 zum Tode verurteilten Offiziere]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1945 wurden in Oberirsen und Rimbach die Todesurteile über die vier Offiziere Major Herbert Strobel, Major August Kraft, Major Hans Scheller und Oberleutnant Karl-Heinz Peters der Wehrmacht gefällt und vollstreckt, weil die Sprengung der [[Ludendorff-Brücke]] bei Remagen misslang. Der fünfte Mitangeklagte, Hauptmann Wilhelm Bratge, wurde in Abwesenheit zum Tode verurteilt. Er war zum Zeitpunkt der Verurteilung bereits in amerikanischer [[Kriegsgefangenschaft]]. Das &amp;#039;&amp;#039;[[Fliegendes Standgericht|Fliegende Standgericht West]]&amp;#039;&amp;#039; wurde durch [[Führererlass]] angeordnet. Der Vorsitzende des Standgerichtes war Generalleutnant [[Rudolf Huebner (Generalleutnant)|Rudolf Huebner]] und die Beisitzer waren Oberleutnant d.R. Paul Penth, ehemaliger Bürgermeister von [[Bad Hönningen]], sowie Oberstleutnant Anton Ehrnsperger. Drei der zum Tode verurteilten Offiziere liegen auf der Kriegsgräberstätte in [[Birnbach]] (Koordinaten: {{Coordinate|text=/|NS=50.70626|EW=7.58661|type=landmark|region=DE|name=Kriegsgräberstätte Birnbach}}) begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Mai 1969 wurden die beiden bis dahin selbständigen Gemeinden Marenbach und Rimbach eingemeindet{{GemeindeverzeichnisRP|Ref=ja|Stand=2016|Seiten=174}}, mit Beschluss der [[Bezirksregierung Koblenz]] vom 8. April 1969. Die erste Neuwahl der Gemeindevertretung von Oberirsen erfolgte mit den allgemeinen Kommunalwahlen am 8. Juni 1969.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Oberirsen bezogen auf das heutige Gemeindegebiet; die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;regionaldaten&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz |url=https://infothek.statistik.rlp.de/MeineHeimat/content.aspx?id=103&amp;amp;l=3&amp;amp;g=0713210082&amp;amp;tp=46975 |titel=Mein Dorf, meine Stadt |abruf=2020-11-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Entwicklung der Einwohnerzahlen 2016, 2017, 2018, 2019 und 2021 beruhen auf der Gemeindestatistik des jeweiligen Jahres vom 30.06., die im amtlichen Mitteilungsblatt veröffentlicht wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mitteilungsblatt&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Linus Wittich Verlag]] |url=https://www.wittich.de/produkte/zeitungen/epaper-archiv/nr/401 |titel=Mitteilungsblatt Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld |abruf=2022-01-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-left&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right; margin:0.1em; clear:none;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1815 || 258&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1835 || 352&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 || 481&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905 || 531&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || 474&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-left&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right; margin:0.1em; clear:none;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || 503&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1961 || 504&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970 || 509&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1987 || 567&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1997 || 664&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-left&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right; margin:0.1em; clear:none;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 672&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2009 || 661&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2013 || 623&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2016 || 626&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2017 || 612&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-left&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right; margin:0.1em; clear:none;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2018 || 630&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2019 || 616&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{EWDJ|DE-RP}} || {{EWZT|DE-RP|07132082}}{{EWR|DE-RP}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2021 || 626&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp; ||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]] in Oberirsen besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2024|Kommunalwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024]] in einer [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#MW|Mehrheitswahl]] gewählt wurden, und der [[ehrenamt]]lichen [[Ortsbürgermeisterin]] als Vorsitzender.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.vg-altenkirchen-flammersfeld.de/Wahl_2024/Ortsgemeinderat_Mehrheitswahl/ergebnisse_gemeinde_13210082.html |titel=Wahl zum Ortsgemeinderat (Mehrheitswahl): 9. Juni 2024, Oberirsen |hrsg=Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld |abruf=2025-03-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Tanja Lotz wurde am 12.&amp;amp;nbsp;September 2024 Ortsbürgermeisterin von Oberirsen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://vg-ak-ff.ratsinfomanagement.net/sdnetrim/UGhVM0hpd2NXNFdFcExjZW7uPchBcrVTdNLmxlpv4zN88EvCCpdgyD5PnQOusdsQ/Oeffentliche_Niederschrift_Ortsgemeinderat_Oberirsen_12.09.2024.pdf |titel=Ortsgemeinderat Oberirsen, 1. Sitzung, Konstituierende Sitzung |werk=Ratsinfosysten |hrsg=Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld |datum=2024-09-12 |format=PDF |abruf=2025-03-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#BM|Direktwahl]] am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024 war sie als einzige Bewerberin mit 78,4 % für fünf Jahre gewählt worden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/direktwahlen-gemeindeebene/1321008200 |titel=Oberirsen, Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) 09.06.2024 |werk=Kommunalwahlergebnisse Oberirsen |hrsg=Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |abruf=2025-03-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bisherigen Bürgermeister der Ortsteile:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Oberirsen !! Marenbach !! Rimbach&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;vertical-align:top;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| • 1949 bis 1960 – Heinrich Bischoff&amp;lt;br /&amp;gt;• 1960 bis 1974 – Ewald Schumacher&amp;lt;br /&amp;gt;• 1974 bis 1994 – Heinrich Ochsenbrücher&amp;lt;br /&amp;gt;• 1994 bis 2024 – Wilfried Stahl&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.vg-altenkirchen-flammersfeld.de/fileadmin/user_upload/Aktuell/Pressemeldungen/Verabschiedung_Mandatstr%C3%A4ger/Brosch%C3%BCre.pdf |titel=Verabschiedung der ausgeschiedenen Ratsmitglieder und Ortsbürgermeisterinnen und Ortsbürgermeister |werk=Broschüre |hrsg=Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld |datum=2024-09-13 |seiten=14 |format=PDF; 1,74 MB |abruf=2025-03-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;• 2024 bis heute – Tanja Lotz&lt;br /&gt;
| • 1946 bis 1963 – Heinrich Berger&amp;lt;br /&amp;gt;• 1963 bis 1968 – Heinrich Hassel&amp;lt;br /&amp;gt;• 1968 bis 1969 – Karl Nickel&lt;br /&gt;
| • 1946 bis 1960 – Otto Schumacher&amp;lt;br /&amp;gt;• 1960 bis 1969 – August Kolb&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Protokollbüchern ist zu ersehen, dass der Bürgermeister [[Friedrich Wilhelm Raiffeisen|Wilhelm Raiffeisen]] während seiner dreijährigen Dienstzeit in [[Bürgermeisterei Weyerbusch|Weyerbusch]] an 7 Sitzungen in Oberirsen und an 8 Sitzungen in Rimbach teilgenommen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Spaltung (Heraldik)|Gespalten]] und mit drei flachen [[Spitze (Heraldik)|Spitzen]] [[Teilung (Heraldik)|geteilt]], vorne in Rot ein [[Bewehrung (Heraldik)|blaubewehrter]] und –gezungter goldener herschauender [[Löwe (Wappentier)|Löwe]] mit doppeltem Schwanz, hinten oben in Silber ein schwarzes [[Mühlrad (Heraldik)|Mühlrad]], vorne unten in Gold drei blaue [[Wellenbalken]] und hinten unten in Grün eine goldene [[Garbe (Heraldik)|Korngarbe]] mit drei [[Ähre]]n.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Daniel Schneider: &amp;#039;&amp;#039;Das Wappen und die Flaggen der Ortsgemeinde Oberirsen&amp;#039;&amp;#039;, in: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen 65 (2022), S. 53.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begründung: Oberirsen führt seit August 2019 ein eigenes Wappen. Das Wappen hebt durch die Teilung des Schildes mit drei Spitzen die Gliederung der Ortsgemeinde in die drei Ortsteile Marenbach, Oberirsen und Rimbach hervor. Überdies werden dadurch symbolisch Hügel und Täler und damit die geographische Lage in einer markanten Senke im [[Westerwald]] angedeutet. Einer landläufigen Bezeichnung zufolge liegen die drei Ortsteile im Grunde dieser Senke. Der Löwe mit doppeltem Schwanz ist das Wappentier der [[Grafschaft Sayn|Grafen von Sayn]]. Das Mühlrad steht für die Rimbacher Mühle. Die drei Wellenbalken symbolisieren die drei durch die Ortsgemeinde fließenden Bäche: den Marenbach, den Rimbach und den Scharfenbach. Die drei gebundenen Kornähren stehen zum einen als Symbol für die Westerwälder Landwirtschaft, zum anderen durch die zusammengebundene [[Garbe (Heraldik)|Garbe]] für den Zusammenschluss der drei landwirtschaftlich geprägten Gemeinden zu einer einzigen Ortsgemeinde. Die [[Tingierung|Farbgebung]] bringt die territoriale Zugehörigkeit der Ortsgemeinde Oberirsen und ihrer Ortsteile im Laufe ihrer Geschichte zum Ausdruck. Das integrierte Wappen der Grafen von Sayn mit dem goldenen Löwen auf rotem Grund bezieht sich auf die Grafschaft Sayn und die Grafschaft Sayn-Hachenburg. Der territoriale Bezug zu [[Herzogtum Nassau|Nassau]] wird durch die blauen Wellenbalken auf goldenem Grund, den Wappenfarben Nassaus, hergestellt. Das schwarze Mühlrad auf silbernem Grund steht für die [[Preußen|preußischen]] Farben. Die Wappenfarben der [[Rheinprovinz|preußischen Rheinprovinz]] (Grün, Silber und Schwarz) sind zudem unter Einbeziehung des grünen Feldes ebenfalls aufgenommen und betonen so nochmals die langwährende Einbindung der drei Ortsteile in die Rheinprovinz. Darüber hinaus ergibt sich durch die gewählten Farben des Wappens aus dem schwarzen Mühlrad, dem roten Feld und dem goldenen Feld wie dem goldenen saynischen Löwen selbst eine Kombination aus Schwarz, Rot und Gold. Daraus entsteht ein symbolischer Bezug zu den Farben der [[Landesflagge von Rheinland-Pfalz|Landesflagge]] von [[Rheinland-Pfalz]] sowie zu den Farben der [[Flagge Deutschlands|Bundesflagge]] der [[Bundesrepublik Deutschland]]. Die grüne Farbgebung im unteren Teil steht überdies symbolisch für die Felder und Wälder in Oberirsen und mithin für die Landwirtschaft und die Forstwirtschaft in der Ortsgemeinde und deutet dadurch erneut die Lage im Westerwald an.&amp;lt;ref&amp;gt;Zusammenfassung aus Daniel Schneider: &amp;#039;&amp;#039;Wappen und Flaggen der Ortsgemeinde Oberirsen&amp;#039;&amp;#039;, in: Ortsgemeinde Oberirsen (Hrsg.): 800 Jahre Rimbach. Festschrift, S. 9–11 und Daniel Schneider: &amp;#039;&amp;#039;Das Wappen und die Flaggen der Ortsgemeinde Oberirsen&amp;#039;&amp;#039;, in: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen 65 (2022), S. 53–54.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
{{Überarbeiten||Dieser Abschnitt| Grund=Im Ortsartikel soll die Relevanz der aufgeführten Vereine dargestellt werden. (vgl. [[WP:FVS]])}}&lt;br /&gt;
* Am 18. März 1966 wurde, in der damals noch bestehende Gaststätte „Auf der Heide“ in Marenbach, der Schützenverein „Im Grunde“ gegründet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=SV Im Grunde Marenbach |url=http://schuetzenvereinm.bplaced.net/?page_id=243 |titel=Chronik des Schützenvereins |abruf=2022-01-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Im Jahr 1972 wurde der Fußballhobby-Club (FHC) Oberirsen e.&amp;amp;nbsp;V. gegründet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=FHC Oberirsen |url=http://www.fhc-oberirsen.de/ |titel=Startseite des FHC |abruf=2022-01-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der FHC richtet Fußballturniere aus und gehört mit seinem Vereinsleben zur Ortsgemeinde und trägt zum Beispiel mit der Ausrichtung der Feier in den Mai zur Gemeinschaft in der Ortsgemeinde bei.&lt;br /&gt;
* Am 15. November 1904 wurde in Rimbach der Männergesangverein (MGV) „Im Grunde“ gegründet. Der MGV und Gemischter Chor „Im Grund“ Oberirsen stellte zu Beginn des Jahres 2014 seine sängerische Tätigkeit ein und löste sich nach 110 Jahren auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Kulturdenkmäler in Oberirsen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ortsgemeinde Oberirsen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;800 Jahre Rimbach. Festschrift&amp;#039;&amp;#039;, Oberirsen 2019.&lt;br /&gt;
* Daniel Schneider: &amp;#039;&amp;#039;Das Wappen und die Flaggen der Ortsgemeinde Oberirsen&amp;#039;&amp;#039;, in: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen 65 (2022), S. 52–56.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.vg-altenkirchen-flammersfeld.de/gemeinde-politik/uebersicht-ortsgemeinden/oberirsen Ortsgemeinde Oberirsen auf den Seiten der Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.swr.de/landesschau-rp/hierzuland/-/id=100766/nid=100766/did=5126918/nw0m1m/index.html |text=Kurzporträt von Oberirsen |archive-is=20130212002419}} bei [[SWR]]&lt;br /&gt;
* {{RPB ORT|nr=o13210082}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Altenkirchen (Westerwald)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7706100-7|VIAF=240600540}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Altenkirchen (Westerwald)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1219]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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