<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Oberhone</id>
	<title>Oberhone - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Oberhone"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Oberhone&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-05T18:40:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Oberhone&amp;diff=1850848&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt, typografische Anführungszeichen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Oberhone&amp;diff=1850848&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-08-04T10:21:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, typografische Anführungszeichen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Oberhone&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Eschwege&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/11/18/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 10/00/28/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-HE&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 169 &amp;lt;!-- Quelle: mapcoordinates.net --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = 163&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 185&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 4.48&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 834&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2025-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;amp;nbsp;[[Wohnsitz (Deutschland)|HW]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.eschwege.de/stadt/stadtportraet/stadtteile/oberhone.php |titel=Stadtteil Oberhone |werk=Webauftritt der Stadt Eschwege |abruf=2025-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1974-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 37269&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 05651&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oberhone&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtteil von [[Eschwege]] im [[Nordhessen|nordhessischen]] [[Werra-Meißner-Kreis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Das [[Straßendorf]] Oberhone liegt im [[Eschweger Becken]] am rechten Ufer der [[Wehre]], ca. 3,5&amp;amp;nbsp;km westlich der Stadtverwaltung von Eschwege. In neuerer zeit erfolgte die Siedlungsentwicklung im Norden Richtung [[Niederhone]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt; Das Gebiet des Stadtteils besteht aus der Gemarkung Oberhone etwa mittig des Stadtgebiets mit einer Fläche von 448 [[Hektar]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/062199 |titel=Gemarkung Oberhone |werk=GEOindex |abruf=2025-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, davon sind ein Hektar Wald.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt; In der Gemarkung liegen die folgenden aktuellen bzw. historischen Siedlungsplätze:&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Gehöftgruppe „Im Berke“&amp;lt;ref&amp;gt;{{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=6092 |titel=Im Berke, Werra-Meißner-Kreis |datum=2024-04-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Stegmühle&amp;lt;ref&amp;gt;{{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=6993 |titel=Stegmühle, Werra-Meißner-Kreis |datum=2023-11-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ortslage befindet sich auf 163 bis {{Höhe|185|DE-NHN}} und der höchste Punkt der Gemarkung ist der Heiligenstock mit 233, etwa 760&amp;amp;nbsp;m südöstlich des südlichen Ortsrandes gelegen. An den Stadtteil Oberhone grenzen, von Norden beginnend, im Uhrzeigersinn, der Stadtteil Eschwege-[[Niederhone]], im Osten die Kernstadt Eschwege, im Süden [[Wehretal]]-[[Reichensachsen]] und im Westen Eschwege-[[Niddawitzhausen]] und [[Eltmannshausen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Ort führen die [[Landesstraße]] 3403 und die [[Kreisstraße]] 34. Im Westen führt die [[Bundesstraße 27]] am Ort vorbei. Daneben liegt die [[Bahnstrecke Bebra–Göttingen]], mit einer im Dezember 2009 wiedereröffneten [[Bahnstrecke Leinefelde–Treysa|Stichstrecke]] zum [[Bahnhof Eschwege|Stadtbahnhof Eschwege]]. Diese Bahnstrecke hat ortsnah von Oberhone auch einen Haltepunkt in Niederhone.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ortsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Die älteste bekannte Erwähnung unter dem [[Ortsname]]n &amp;#039;&amp;#039;superiori Honede,&amp;#039;&amp;#039; erfolgte im Jahr 1260 in einer klösterlichen Urkunde. Damit konnte erstmals Oberhome von [[Nierhohne]] unterschieden werden. Der Ortsname &amp;#039;&amp;#039;Honide&amp;#039;&amp;#039; wurde bereits 876 erwähnt. Generell ist ein Siedlungszusammenhang mit dem nördlich gelegenen Niederhone naheliegend und besitzgeschichtlich nachvollziehbar. Ausgrabungen zeigen, dass eine Besiedlung bereits in der [[Eisenzeit]] stattfand.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort steht nachweislich seit dem 13. Jahrhundert unter der Herrschaft der [[Bilstein (westfälisches Adelsgeschlecht)|Grafen von Bilstein]], die Schenkungen und [[Lehenswesen|Lehensvergabungen]] an [[Kloster Germerode]] vornehmen. Im Jahr 1301 besaßen die Söhne des Ritters Bruno von Weberstedt bilsteinische Lehen in Oberhone. 1308 bekundet Heinrich von Bilstein, dass er vom [[Kloster Fulda|Abt von Fulda]] vier [[Hufe]]n in Oberhone als Lehen besitzt. Noch 1592 waren fuldische Lehen belegt. Ab dem Jahr 1348 sind dann hessisches Lehen in Oberhone belegt. Ab 1585 ist die landgräfliche Herrschaft unstrittig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der [[Grundherrschaft]] und Grundbesitz sind die folgenden Ereignisse belegt:&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1260 erhält das Kloster Germerode von Widekind von Bilstein eine Hufe zu Oberhone. In der Folge wurde der Besitz des Klosters ausgebaut.&lt;br /&gt;
* 1421 hat das St. Augustinuskloster in Eschwege Zinseinnahmen aus Oberhone.&lt;br /&gt;
* Das Germeröder Propsteigut erstreckte sich über die Ober- und Niederhoner Flur. Mit der Reformation fiel der Besitz an die Landgrafschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1787 war ein Schulhaus in Oberhone vorhanden. Das 1870 und 1906 neu errichtet. Im Jahr 1910 gab es eine zweiklassiche [[Volksschule]] und 1956 erfolge ein Neubau der Volksschule.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon seit Ende 1971 war die Stadt Eschwege bestrebt, das wirtschaftlich gesunde Oberhone als Stadtteil anzugliedern, doch beharrte das Dorf auf seiner Selbstständigkeit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot; /&amp;gt; Dies führte dazu, dass zum 1. Januar 1974 im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] die bis dahin selbständige Gemeinde kraft [[Landesgesetz]] in die Kreisstadt Eschwege [[Eingemeindung|eingegliedert]] wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL |typ=GVBL |hrsg=Der Hessische Minister des Innern |titel=Gesetz zur Neugliederung der Landkreise Eschwege und Witzenhausen (GVBl. II 330-21) |nr=25 |jahr=1973 |datum=1973-09-28 |seite=1 |seiten=353 |fundstelle=§&amp;amp;nbsp;1 |kbytes=2210}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-17-003263-1|Seite=389}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für Oberhone wurde, wie für die anderen eingemeindeten ehemals eigenständigen Gemeinden von Eschwege, ein [[Ortsbezirk]] eingerichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.eschwege.de/stadt-wAssets/docs/rathaus/stadtverwaltung/stadtrecht-aktuell/hauptsatzung__1_11_01__gueltig_ab_18_07_2016_.pdf |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;6 |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Eschwege |abruf=2025-06 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;238&amp;amp;nbsp;kB}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gerichte ===&lt;br /&gt;
Die [[Gerichtsbarkeit]] über Oberhone wurde im Mittelalter durch das Gericht Bilstein auf der [[Burg Bilstein (Eschwege)|Burg Bilstein bei Eschwege]] ausgeübt. Sie kamen 1301 durch Kauf zur [[Landgrafschaft Hessen]] und wurden als landesherrliches Gericht weiter geführt ([[Amt Eschwege]], Gericht Bilstein.) Von 1627 bis 1632 gehörte es zur landgräflichen Nebenlinie von [[Hessen-Rotenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weitere Zuständigkeit entwickelte sich wie folgt:&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1801–1813: [[Friedensgericht]] [[Aue (Wanfried)|Aue]] im [[Königreich Westphalen]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Weitere Gerichte siehe [[Justizwesen im Königreich Westphalen]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1814–1821: Amt Eschwege Gericht Bilstein&lt;br /&gt;
* 1822: [[Justizamt Abterode|Fürstlich Rotenburgisches Justizamt Bilstein]] (Sitz in Abterode) erste Instanz, zweite Instanz [[Justizkanzlei Rotenburg]]&lt;br /&gt;
* 1834: [[Justizamt Abterode]] ([[Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung|Abtrennung der Justiz]]) erste Instanz, zweite Instanz [[Obergericht für die Provinz Niederhessen]]&lt;br /&gt;
* 1837: [[Justizamt Eschwege]] erste Instanz, zweite Instanz Obergericht für die Provinz Niederhessen&lt;br /&gt;
* 1867: [[Amtsgericht Eschwege]] (nach der [[Preußische Annexionen 1866|Annexion durch Preußen]]), zweite Instanz [[Kreisgericht Kassel]]&lt;br /&gt;
* 1879: Amtsgericht Eschwege erste Instanz (durch das [[Reichsjustizgesetze]]), zweite Instanz [[Landgericht Kassel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgeschichte im Überblick ===&lt;br /&gt;
Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten,&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Bis zur [[Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung]] waren die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämter]] und frühen Gerichte sowohl [[Gericht]] als auch [[Öffentliche Verwaltung|Verwaltungsorgan]].&amp;lt;/ref&amp;gt; denen Oberhone angehört(e):&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=land_hessen.html|name=Land Hessen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 15. Jahrhundert: [[Heiliges Römisches Reich]], [[Landgrafschaft Hessen]], [[Bilstein (westfälisches Adelsgeschlecht)|Amt/Gericht Bilstein]]&lt;br /&gt;
* ab 1585: Heiliges Römisches Reich, [[Landgrafschaft Hessen-Kassel]], [[Amt Eschwege]], Gerichtsstuhl Abterode&lt;br /&gt;
** 1627–1834: Landgrafschaft Hessen-Rotenburg (sogenannte [[Rotenburger Quart]]), teilsouveränes Fürstentum unter reichsrechtlicher Oberhoheit der Landgrafschaft Hessen-Kassel bzw. des [[Kurfürstentum Hessen|Kurfürstentums Hessen]]&lt;br /&gt;
* 1787: Heiliges Römisches Reich, Landgrafschaft Hessen-Kassel, Amt Eschwege, [[Justizamt Abterode|Gericht Bilstein]]&lt;br /&gt;
* 1803–1806: Heiliges Römisches Reich, [[Kurfürstentum Hessen]], Amt Eschwege, Gericht Bilstein&lt;br /&gt;
* 1807–1813: [[Königreich Westphalen]], [[Departement der Werra]], [[Distrikt Eschwege]], [[Kanton Aue]]&lt;br /&gt;
* 1814–1821: Kurfürstentum Hessen, Amt Eschwege, Gericht Bilstein&lt;br /&gt;
* ab 1821/22: Kurfürstentum Hessen, [[Provinz Niederhessen]], [[Kreis Eschwege]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Verordnung vom 30sten August 1821, die neue Gebiets-Eintheilung betreffend&amp;#039;&amp;#039;, Anlage: &amp;#039;&amp;#039;Übersicht der neuen Abtheilung des Kurfürstenthums Hessen nach Provinzen, Kreisen und Gerichtsbezirken.&amp;#039;&amp;#039; Sammlung von Gesetzen etc. für die kurhessischen Staaten. Jahr 1821 – Nr. XV. – August. [https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10510384?page=223 (&amp;#039;&amp;#039;kurhess&amp;#039;&amp;#039; GS 1821) S.&amp;amp;nbsp;73.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Trennung von Justiz ([[Justizamt Abterode|Fürstlich Rotenburgisches Justizamt Bilstein]]) und Verwaltung&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1848: Kurfürstentum Hessen, [[Bezirk Eschwege]]&lt;br /&gt;
* ab 1851: Kurfürstentum Hessen, Provinz Niederhessen, Kreis Eschwege&lt;br /&gt;
* ab 1867: [[Königreich Preußen]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge des [[Deutscher Krieg|Deutschen Krieges]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Provinz Hessen-Nassau]], [[Hessen-Nassau#Regierungsbezirk Kassel|Regierungsbezirk Kassel]], [[Landkreis Eschwege]]&lt;br /&gt;
* ab 1871: [[Deutsches Reich]], Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Eschwege&lt;br /&gt;
* ab 1918: Deutsches Reich, [[Freistaat Preußen]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Eschwege&lt;br /&gt;
* ab 1944: Deutsches Reich, Freistaat Preußen, [[Provinz Kurhessen]], [[Landkreis Eschwege]]&lt;br /&gt;
* ab 1945: Deutsches Reich, [[Amerikanische Besatzungszone]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Groß-Hessen]], [[Regierungsbezirk Kassel]], Landkreis Eschwege&lt;br /&gt;
* ab 1946: Deutsches Reich, Amerikanische Besatzungszone, [[Hessen|Land Hessen]], Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Eschwege&lt;br /&gt;
* ab 1949: [[Bundesrepublik Deutschland]], Land Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Eschwege&lt;br /&gt;
* ab 1974: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, Regierungsbezirk Kassel, [[Werra-Meißner-Kreis]], Stadt Eschwege&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Einwohnerstruktur 2011 ===&lt;br /&gt;
Nach den Erhebungen des [[Zensus 2011]] lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Oberhone 942 Einwohner. Darunter waren 3 (0,3 %) Ausländer. Nach dem Lebensalter waren 165 Einwohner unter 18 Jahren, 348 waren zwischen 18 und 49, 201 zwischen 50 und 64 und 231 Einwohner waren älter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt; Die Einwohner lebten in 411 Haushalten. Davon waren 114 [[Alleinstehender|Singlehaushalte]], 120 [[Ehe|Paare]] ohne Kinder und 135Paare mit Kindern, sowie 36 [[Alleinerziehender|Alleinerziehende]] und 6 [[Wohngemeinschaft]]en. In 108 Haushalten lebten ausschließlich [[Senior]]en und in 246 Haushaltungen lebten keine Senioren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|Quelle: Historisches Ortslexikon&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1585: || 60 Haushaltungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1747: || 75 Haushaltungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1787: ||  Gewerbetreibende: 13 Zimmermänner, 10 Weibspersonen die taglohnen und spinnen, 8 Leinweber, 4 Schneider, 4 Maurer, 3 Tagelöhner, 2 Wirte, 2 Weißbinder, 2 Schäfer, ein Müller, ein Schmied, ein Schreiner.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1835: || 83 Wohnhäuser mit 538 evangelischen Einwohnern&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Oberhone |width=450|float=none|maxEinwohner=1080&lt;br /&gt;
|485|516|490|413|402|413|475|455|498|543|638|630|670|693|965|963|868|963|1023&lt;br /&gt;
|vor1834=&lt;br /&gt;
|nach1967=(1970,1064)(1972,1088)(1980,-1)(1990,-1)(2000,-1)(2011,942)(2024,834)&lt;br /&gt;
|quelle=LAGIS:&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;; Stadt Eschwege&amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot; /&amp;gt;; [[Zensus 2011]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Religionszugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|Quelle: Historisches Ortslexikon&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1865: || 478 [[Evangelische Kirche|evangelische]] (= 95,89 %), 17 [[Römisch-katholische Kirche|katholische]] (= 3,41 %), 3 anderes christliche-konfessionelle (= 0,60 %) Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || 810 [[Evangelische Kirche in Deutschland#Geschichte|evangelische]] (= 84,11 %), 148 katholische (= 15,37 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
; Kirchengebäude&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Kirche wurde im Jahr 1501 erwähnt. 1721/37 erfolgte der Umbau zu einer [[Saalkirche]]-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Bekenntniswechsel&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Einführung der Reformation erfolgte vermutlich um 1527.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Für Oberhone besteht ein [[Ortsbezirk]] (Gebiete der ehemaligen Gemeinde Oberhone) mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]] nach der [[Hessische Gemeindeordnung|Hessischen Gemeindeordnung]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Ortsbeirat besteht aus sieben Mitgliedern. Bei den [[Kommunalwahlen in Hessen 2021]] betrug die Wahlbeteiligung zum Ortsbeirat 61,56 %. Alle Kandidaten gehörten der „Bürgerlist Oberhone“ an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://votemanager-ks.ekom21cdn.de/2021-03-14/06636003/html5/Ortsbeiratswahl_Hessen_366_Uebersicht_ortst.html |titel=Ortsbeiratswahl Oberhone |werk=Votemanager |hrsg=Stadt Eschwege |abruf=2025-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ortsbeirat wählte Ralf Müller zum Ortsvorsteher.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rim.ekom21.de/eschwege/gremien/?__=UGhVM0hpd2NXNFdFcExjZbi6jxDwVRAkgIQ-AURansU |titel=Ortsbeirat Stadtteil Oberhone |werk=Gremienportal |hrsg=Stadt Eschwege |abruf=2025-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten und Kultur ==&lt;br /&gt;
; Kirche und Anger&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberhone im nordhessischen Werra-Meißner-Kreis - Anger mit Kirche und Musikantenhäuschen.jpg|mini|Anger mit Kirche und Musikantenhäuschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf dem Anger im Dorfkern gelegene evangelische [[Filialkirche]] der [[Niederhone]]r Kirche ist ein Bau aus dem frühen 16. Jahrhundert. Die 1501 erstmals erwähnte [[Evangelische Kirche Oberhone|Kirche]] ist 1737, laut den Datierungen über dem zugemauerten Portal an der Südseite und dem zugemauerten Portal zur Empore an der Nordseite, durch umfangreiche Arbeiten zu einer schlichten [[Saalkirche]] in [[barock]]er Form geändert worden; der zeitnah entstandene Taufstein ist auf 1739 datiert. Das [[Kirchenschiff]] trägt ein hohes [[Walmdach]] und der [[Kirchturm]] an der Südwestecke eine geschwungene [[Haube (Architektur)|Haube]]. 1917 wurde die Glocke abgegeben, die 1858 von Christian See in Creuzburg gegossen worden war. Der 1981 renovierte Kirchenbau ist ein [[Kulturdenkmal]] aufgrund seiner künstlerischen, baulichen und geschichtlichen Bedeutung.&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert aus: &amp;#039;&amp;#039;Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. - Kulturdenkmäler in Hessen. Werra-Meißner-Kreis 2, Stadt Eschwege.&amp;#039;&amp;#039; Susanne Jacob in Zusammenarbeit mit Thomas Wiegand. Braunschweig, Wiesbaden: Vieweg. 1992. ISBN 3-528-06241-X. S. 317 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der mit [[Linden (Gattung)|Linden]] umgebene, halbkreisförmige [[Anger]] weist als Besonderheit eines der letzten im Kreisgebiet erhaltenen Musikantenhäuschen auf. Die gepflegte, zur 700-Jahr-Feier 1960 umgestaltete Anlage hat wesentlich mit dazu beigetragen, dass der Ort im Wettbewerb [[Unser Dorf hat Zukunft|„Unser Dorf soll schöner werden“]] mit vielen Erfolgen beim Gebietsentscheid aufwarten konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Wiegand: &amp;#039;&amp;#039; Bäume aus dem Werraland - Eine Fotodokumentation. &amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben von der Kreissparkasse Eschwege, 1984. S. 120 (Abb.), S. 140 (Abb.) und S. 168.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Angerlinde vor dem Musikantenhäuschen wurde 1936 als [[Naturdenkmal]] ausgewiesen und auch das gesamte Ensemble ist wegen seiner geschichtlichen Bedeutung als Zeugnis des bäuerlichen Lebens denkmalgeschützt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LAGIS|ref=nein|DB=GH|ID=170|titel=Gerichtsplatz in Oberhone}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Kulturdenkmäler&lt;br /&gt;
Für die unter Denkmalschutz stehenden Kulturdenkmäler des Ortes siehe die [[Liste der Kulturdenkmäler in Oberhone]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Im Dorf gibt es eine evangelische [[Kirche (Bauwerk)|Kirche]], einen städtischen [[Kindergarten]] und eine Sporthalle sowie einen Kinderspielplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{LAGIS|ref=nein| titel=Oberhone, Werra-Meißner-Kreis| DB=OL| ID=6592| datum=2016-01-20}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle|url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_c.pdf#page=26 |seiten=52 und 1068 |titel=Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen |werk=[[Zensus 2011]] |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]] |abruf=2021-02 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;1,8&amp;amp;nbsp;MB |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20201027061845/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_c.pdf#page=56 |archiv-datum=2020-10-27 |offline=1}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Oberhone (Eschwege)}}&lt;br /&gt;
* [https://www.eschwege.de/stadt/stadtportraet/stadtteile/oberhone.php &amp;#039;&amp;#039;Stadtteil Oberhone.&amp;#039;&amp;#039;]  In: Webauftritt der Stadt Eschwege.&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=OL| ID=6592| titel=Oberhone, Werra-Meißner-Kreis}}&lt;br /&gt;
* {{HessBib |NAME=Eschwege-Oberhone |GND=7710868-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Eschwege}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7710868-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Eschwege)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Werra-Meißner-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Werra-Meißner-Kreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1260]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1974]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
	</entry>
</feed>